Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
Wasserverband Peine
Horst 6
31226 Peine
DE-31303 Burgdorf
16.12.2025
a) Wasserverband Peine
Horst 6
31226 Peine
Telefon 0 51 71/95 61 11
E-Mail: mailto:stefan.bock@wvp-online.de
b) Vergabeverfahren Öffentliche Ausschreibung, VOB/A Vergabenummer 13400
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen Zugelassene Angebotsabgabe elektronisch in Textform schriftlich
d) Art des Auftrags Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung B 188 , 31303 Burgdorf Gemarkung Dachtmissen, Flur 7, Flurstück 76 Rechtswert: 572684,13 Hochwert: 5811192,62
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen Erdarbeiten, Abbruch und Rückbauarbeiten Anlagen des Altbrunnens 1 oberflächennah bis ca. 2,5 m unter GOK zurückbauen Der Altbrunnen 1 ist mit einer unterirdischen Brunnenstube ausgestattet. Der Brunnenausbau erfolgte im Durchmesser DN400 mit Kunstharzpressholz (OBO). Die Bodenkappe des Sumpfrohres liegt bei 43,80 m unter Geländeoberkante. Der Brunnen ist von 34,90 - 42,90 m verfiltert. Er wurde im Ringraum mit einer Quarz-Kiesschüttung hergestellt. Es ist geplant die Anlagen des Altbrunnens 1 oberflächennah bis ca. 2,5 m unter GOK zurückzubauen um im Anschluss die Verlegung des Waldweges zu ermöglichen. Das Brunnenrohr sowie die Schüttungspeilrohre (SPR) werden gebirgsgerecht verfüllt. Vom Sumpfrohr in ca. 44 Meter Tiefe bis ca. 18 Meter unter Geländeoberkante wird der Brunnen mit gewaschenem Filterkies 2-3 Millimeter gemäß DIN 4924 aufgefüllt.Bei einer geophysikalischen Befahrung des Brunnens ergaben sich keine Hinweise auf eine Ton- bzw. Mergelschicht im Gebirge (siehe Anlage 2). Beim ca. 250 m entfernten Ersatzbrunnen 1a wurde Geschiebemergel zwischen 15,50 -16 m U.GOK erbohrt. Der Brunnenschacht sowie die Schüttungspeilrohre (SPR) werden von ca. 18 – 4,5 m u. GOK mit Ton verfüllt. Den Abschluss bildet jeweils eine 2 Meter mächtige Betonplombe (C25/30) im Aufsatzrohr. Um die Abdichtung zwischen Bohrlochwand und Brunnenrohr weiterhin zu gewährleisten, soll das Fundament der Brunnenstube über dem Brunnenbauwerk erhalten bleiben. Das Aufsatzrohr sowie die SPR wird auf Höhe der Fundamentplatte ca. 2,5 Meter u. GOK abgeschnitten. Die Brunnenstube und die zugehörigen Anschlussbauwerke werden bis auf das Niveau der verbleibenden Fundamentplatte zurückgebaut. Die Baugrube wird von ca. 2,5 Meter u. GOK bis 0,4 Meter u. GOK mit Mutterboden aufgefüllt. Nach Rücksprache mit den Landesforsten wird von 0,4 Meter u. GOK bis 0,1 Meter u. GOK eine Tragschicht aus 0/100 Mineralgemisch (Kalk, zertifiziert) sowie von 0,1 u. GOK bis GOK eine Deckschicht aus 0/32 Mineralgemisch (Kalk, zertifiziert) entstehen.
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden Zweck der baulichen Anlage Rohwasserbrunnen Zweck des Auftrags Stilllegung und Rückbau Altbrunnen 1 des Wasserwerkes Burgdorfer Holz aufgrund deutlichen Leistungsrückgangs
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) nein
i) Ausführungsfristen Beginn der Ausführung: 01.03.2026 Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 30.04.2026
j) Nebenangebote nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen
k) mehrere Hauptangebote nicht zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: www.subreport.de/E97454357 Der Zugang wird gewährt, sobald die Erfüllung der Maßnahmen belegt ist. Nachforderung Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert
o) Ablauf der Angebotsfrist am 16.12.2025 um 09:00 Uhr Ablauf der Bindefrist am 30.01.2026
p) Adresse für elektronische Angebote www.subreport.de/E97454357 Anschrift für schriftliche Angebote Vergabestelle, siehe oben
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: Deutsch
r) Zuschlagskriterien siehe Vergabeunterlagen
s) Eröffnungstermin am 16.12.2025 um 09:00 Uhr Ort Wasserverband Peine, Horst 6, 31226 Peine Fachtagungsraum Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen Bieter und deren Bevollmächtigte
t) geforderte Sicherheiten
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend
w) Beurteilung der Eignung Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der Eigenerklärung zur Eignung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung ist erhältlich liegt bei Sonstiger Nachweis: DVGW Zertifikat w120
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A) Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Postfach 41 07, 30041 Hannover