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Titel

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Bestandserhebung und Digitalisierung der Grünflächen und Ausstattungselemente in München

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabestelle

Stadt München Baureferat Hochbau 9
Friedenstraße 40
81671 München

Ausführungsort

DE-8671 München

Frist

28.05.2026

TED Nr.

00292836-2026

Beschreibung

1. Stadt München Baureferat Hochbau 9

Friedenstraße 40
81671 München

 

E-Mail: bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
 

2. Verfahren

2.1 Verfahren Titel: Bestandserhebung der öffentlichen Grünflächen
Beschreibung: Erhebung der Vegetations- und Nutzungstypen sowie weiterer Ausstattungselemente in den öffentlichen Grünflächen der Landeshauptstadt München bis Ende 2027, dabei: Erfassung, Bewertung und Digitalisierung (GIS) der Vegetations- und Nutzungstypen als Flächen/Polygone anhand vorgegebener Flächenkategorien in Anlehnung an die Biotop- und Nutzungstypen nach BayKompV (Bayerische Kompensationsverordnung). Die Erfassung und Digitalisierung erfolgen getrennt nach Boden- und Gehölzebene im Maßstab 1:500. Erfassung und Digitalisierung (GIS) weiterer Ausstattungselemente wie Sitzgelegenheiten und Schnitthecken (Linienelemente) sowie Erfassung von ausgewählten Objekten mit Barrierewirkung (Punktelemente). Die Dienstleistung umfasst im Wesentlichen vegetationskundliche Kartierungen und GIS-Leistungen. Erfassungskulisse: Ca. 1.300 einzelne Grünflächen unterschiedlichster Größe mit einer Gesamtfläche von rund 2.300 Hektar im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München aufgeteilt auf vier Lose.
Kennung des Verfahrens: 3d965ec0-5c7a-4334-a2fd-50df22cf3de9
Interne Kennung: BauR G-40026-2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

 

2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

 

2.1.2 Erfüllungsort Stadt: München
Postleitzahl: 80331
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland

 

2.1.4 Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen:

1. Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die „Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

2. Die Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Alle Unterlagen können ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein. Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen-Antworten zu verwenden. Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Angeboten auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) unter: download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben_tender.html. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung von Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen zu fordern.

3. Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahme des Auftraggebers anzusehen und stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.

4. Beabsichtigt ein Bieter sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z.B. Unterauftragnehmer) zu berufen, so sind die unter den Eignungskriterien benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Beabsichtigt der Bieter im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragsnehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bieter/ die Bietergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Erklärung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen. Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv

 

2.1.5 Bedingungen für die Auftragsvergabe Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 4
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 4

 

2.1.6 Ausschlussgründe Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter

 

1. in den letzten zwei Jahren: • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
• gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz
• gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz
• gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.

 

2. in den letzten drei Jahren: • gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bieter hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.     

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 202342 vom 12.05.2026