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Titel

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Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten (HWGK) im Einzugsgebiet Oberer Neckar, Baden-Württemberg

 

Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten (HWGK) im Einzugsgebiet Oberer Neckar an ca. 224 km Gewässern. Gefordert sind hydraulische 2D-Modellierungen, hydrologische Berechnungen sowie GIS-Bearbeitung. Geschätztes Auftragsvolumen: 752.000 EUR.

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabestelle

Regierungspräsidium Stuttgart Referat 53.2 Gewässer I. Ordnung, Hochwasserschutz und Gewässerökologie, Gebiet Nord
Ruppmannstraße 21
70565 Stuttgart

Ausführungsort

DE-70565 Stuttgart

Frist

30.06.2026

TED Nr.

00359878-2026

Beschreibung

1. Beschaffer

1.1 Beschaffer

Offizielle Bezeichnung: Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart
E-Mail: hochwassergefahrenkarte@rps.bwl.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1 Verfahren

Titel: HWGK-F GF 15550 Oberer Neckar

Beschreibung: In Baden-Württemberg bestehen flächendeckend HWGK für rund 11.300 Flusskilometer, welche Zug um Zug, fortgeschrieben werden sollen. Die HWGK erfüllen die Anforderungen der EG-HWRM-RL sowie die sehr hohen Anforderungen des §65 Wassergesetz BW. Sie entfalten direkte rechtliche Wirkung, weshalb die Qualitätsanforderung entsprechend hoch ist. An ca. 224 km langen Gewässern im Einzugsgebiet Oberer Neckar sollen die bestehenden HWGK fortgeschrieben werden. Hierzu sind hydraulische Berechnungen (2-dimensional, instationär), jeweils in der festgelegten Vorgehensweise, durchzuführen Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern (z.B. Bauwerke, Ausleitungen, Gräbern) sind zu berücksichtigen. Die Ergebnisse sind in den HWGK-Datenstandard zu überführen und im vorgegebenen Datenformat abzugeben. Die hydrologischen Grundlagen werden zur Verfügung gestellt. /// Die Ergebnisse der HWGK-Ersterstellung sind frei zugänglich und unter https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/ abrufbar.

Kennung des Verfahrens: 5520c011-5a78-4dd7-a2a4-6757ffdfdd26
Interne Kennung: HWGK-F_2026_0002
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1 Zweck

Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71313000 Umwelttechnische Beratung, 71356400 Technische Planungsleistungen

2.1.2 Erfüllungsort

Postanschrift: Ruppmannstraße 21
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70565
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Als Erfüllungsort wurde die Adresse des Auftraggebers angegeben. Die Leistungen sind aber mit weiteren Beteiligten abzustimmen. Dies sind z. B. die örtlich zuständigen RPen oder die unteren Wasserbehörden.

2.1.3 Wert

Geschätzter Wert ohne MwSt.: 752 000,00 EUR

2.1.4 Allgemeine Informationen

Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXUEYDDYTPN0VLJF# Es werden parallel die Leistungen zur Fortschreibung der HWGK in der GF 16404 Glatt und der GF 15550 Oberer Neckar ausgeschrieben. Die Gebiete grenzen direkt aneinander an. Das Einzugsgebiet der Glatt ist ein Seitenarm des Neckars. Es besteht also ein direkter Zusammenhang. Aufgrund der einzuhaltenden Losbildung und der Durchführung der GF Glatt in Kooperation mit dem Verband müssen beide Projekte aber separat vergeben werden. Um mögliche Synergieeffekte erfassen zu können wurde folgende Vorgehensweise gewählt. Für beide Projekte wird die Bekanntmachung der Ausschreibung und der Teilnahmewettbewerb parallel erfolgen. Hierdurch wird gewährleistet, dass alle Interessenten über beide Verfahren informiert sind. In beiden Verfahren wird der Teilnahmewettbewerb ausgewertet und abgeschlossen. Alle Bewerber werden über den Ausgang Ihres Antrags informiert. Anschließend wird das Verfahren GF Oberer Neckar mit dem Verhandlungsverfahren fortgesetzt. Das Verfahren der GF Glatt ruht derweil. Es wird erst fortgesetzt, wenn die Bieter im Verfahren GF Oberer Neckar mit den nach GWB vorgeschriebenen Informationsschreiben über das Ergebnis des Verfahrens und die vorgesehene Vergabe informiert worden sind. So können die Bieter im Verfahren GF Glatt, das Ergebnis des Verfahrens der GF Oberer Neckar in ihrem aufzustellenden Angebot (z.B. hinschlich Preisen und Kapazitäten) ggf. berücksichtigen.

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6 Ausschlussgründe

Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung

Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Die nachfolgend geforderten Erklärungen sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten und können dort als Eigenerklärung abgegeben werden: A) Nachweis von Fachkräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags. Mindestanforderung: Nachweis von jeweils 1 Fachkraft mit jeweils mindestens 5-jähriger Berufserfahrung in folgenden Bereichen: Erstellung hydraulischer 2D-HN-Modellierung an Fließgewässern / Hydrologische N-A-Modellierung / GIS Bearbeitung (ArcGIS, inklusive Spatial Analyst, 3D-Analyst und ESRI-TERRAIN). /// B) Nachweis von Führungskräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags. Mindestanforderung: Nachweis von 1 Fachkraft mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung als Führungskraft für die Leitung des Projektteams. /// C) Softwareausstattung: Es wird kein Nachweis der Mindestausstattung an Software gefordert. Die ausschreibende Stelle weist aber darauf hin, dass die nachfolgend genannte Software in der genannten (Mindest-) Version aus deren Sicht aufgrund der vorgegebenen Qualitätsanforderungen und Abgabeformate (siehe LV-Hydraulik - Teil D) als unbedingt notwendig erscheint: ArcGIS - Version 10.4 ff; ArcGIS Pro Version 2.9 / ArcGIS Erweiterung Spatial Analyst / ArcGIS Erweiterung 3D-Analyst / Surface -Water Modelling System SMS - Version 11.x / HydroAS - Version 7.0 / LaserAS - Version 2.x / MS-ACCESS - Version 2019. /// D) Nachweis von erbrachten vergleichbaren Leistungen: Die Bewertung setzt sich aus jeweils (bis zu) 3 vergleichbare Leistungen aus den vergangenen 5 Jahren in folgenden Bereichen mit der genannten Gewichtung zusammen: 1. Hydraulische 2D-HN-Modellierungen für ein Fließgewässer (oder Gewässersystem) (30 %). / 2. Hydrologische Berechnungen - Kalibrieren bzw. Anpassen und Anwenden N-A-Modell (20 %) / 3. Hydrologische Berechnungen - Aufstellung oder nachträgliche Verfeinerung N-A-Modell (10 %) / 4. GIS - Bearbeitung von vektorbasierten (unregelmäßig verteilten Geländepunkten und -kanten) Geländeoberflächen (20%) / 5. GIS - Bearbeitung von Rasterdaten (10 %). / 6. Projekt mit kombinierter instationärer hydrologisch / 2D-HN-Simulation (10 %). / Aus der berechneten Wertung wird eine Reihenfolge ermittelt, welche Grundlage für die Entscheidung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren ist. Die detaillierte Berechnung kann dem Prüf- und Berechnungsbogen entnommen werden. E) Mindestpunktzahl in der Bewertung vergleichbarer Leistungen. Mindestanforderung: Aus den bewerteten Referenzen (siehe D) wird entsprechend der vorgegebenen Gewichtung die Gesamtbewertung errechnet. Hier muss ein Bewerber mindestens 30 von 100 möglichen Punkten erreichen.

Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:

Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:

Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:

Betrug:

Korruption:

Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:

Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Nachfolgend geforderte Erklärungen sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten und können dort als Eigenerklärung abgegeben werden. A) Erklärung über die Rechtsform des Antragstellers, der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister sowie der Person des Antragstellers die den Antrag im Auftrag des Bewerbers abgibt. Die Person welche den Antrag / die Erklärungen abgibt muss berechtigt sein Rechtsgeschäfte für den Antragsteller zu tätigen. B) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen. C) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe aufgrund eines Bezugs zu Russland bestehen.

Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:

Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:

Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:

Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:

Zahlungsunfähigkeit:

Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Die nachfolgend geforderten Erklärungen sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten und können dort als Eigenerklärung abgegeben werden: A) Verpflichtung zu einer Berufshaftpflichtversicherung bei Personenschäden und sonstige Schäden während der gesamten Bearbeitungszeit. Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert). Bei Bewerber- / Bietergemeinschaften ist Erklärung aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung ausreichend. Ausschlusskriterium: Mindestens nachzuweisende Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: 1,5 Mio. EUR bei Personenschäden / 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. /// B) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt wird. Darin sind alle Mitglieder aufzuführen und der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Aus der Erklärung muss hervorgehen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren ist (in der Regel) nicht zugelassen. Im Auftragsfall wird eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt. Vor Auftragserteilung wird dann ein Nachweis über die Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung verlangt.

  • Mit der Erklärung einer Bietergemeinschaft ist dazulegen welche Gründe hierzu geführt haben. Gründe für die Bildung einer Bietergemeinschaft können sein: Jedes Unternehmen für sich teilleistungsfähig, Zusammenschluss ermöglich Gesamtleistung /
  • Jedes Unternehmen grundsätzlich auch allein vollleistungsfähig, Kapazitäten aufgrund anderweiter Bindung jedoch nicht ausreichend. / Jedes Unternehmen grundsätzlich auch allein vollleistungsfähig, Angebot aber erst durch Zusammenschluss wirtschaftlich zweckmäßig und kaufmännisch vernünftig. / Es ist Aufgabe der Bietergemeinschaft, die objektiven Umstände wie auch die kaufmännischen bzw. Zweckmäßigkeitserwägungen darzulegen, die für die Bildung der Bietergemeinschaft wesentlich waren. Wesentlich ist, dass dargelegt wird, dass die Vermutung eines Verstoßes gegen § 1 GWB von den beteiligten Unternehmen entkräftet wird. / Bewerber, die sowohl einen eigenen Antrag als auch eine Antrag als Teil einer Bewerbergemeinschaft abgeben, werden vom Verfahren ausgeschlossen, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass beide konkurrierenden Anträge unabhängig voneinander eingereicht wurden. Gleiches gilt, wenn ein Büro in mehreren Bewerbergemeinschaften anbietet.

/// C) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob der Bewerber den Auftrag mithilfe von Unterauftragnehmern erbringen möchte und, wenn ja, welchen Grund es gibt, dass der Bewerber die Leistung nicht im eigenen Betrieb erbringen kann und wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgen wird. Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen. /// D) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob dritte Unternehmen auf Seiten des Antragstellers an der Ausführung beteiligt sein werden (Eignungsleihe). Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der dritten Unternehmen nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen und im Rahmen der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe mithaften. /// E) Der Teilnahmeantrag muss eine Verpflichtungserklärung zum Mindestentgeld (für öffentliche Aufträge, welche vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst werden) enthalten. /// F) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über den Jahresumsatz (brutto) des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre enthalten. Ausschlusskriterium: Geforderter durchschnittlicher Jahresumsatz in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre mindestens: 530.000 EUR. /// G) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre enthalten. Ausschlusskriterium: Geforderte durchschnittliche Anzahl von Beschäftigten in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Jahre mindestens: 4 (Vollzeit-) Beschäftigte.

Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:

Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:

Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:

Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:

Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:

Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:

Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:

Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:

5. Los

5.1 Los: LOT-0001

Titel: HWGK-F GF 15550 Oberer Neckar

Beschreibung: Ziel: Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten im Einzugsgebiet Oberer Neckar (ohne Schlichem und Glatt). Zu berechnende Gewässer: 178,2 km. Zusätzlich zu berücksichtigende Gewässer: 28,1 km. Gebietsgröße Gesamteinzugsgebiet Hydraulik: 804 km2. Stützstellen im HydTERRAIN (geschätzt): 850 Mio. Stück. Größe für Rasterverarbeitung (geschätzt): 220 km2. /// Das Vorgehen wird im durch landeseinheitliche Festlegungen für das Projekt HWGK bestimmt und umfasst folgende wesentliche Punkte: Übernahme und Aufbereitung der zu Verfügung gestellten Geobasis- und Geofachdaten, der Hydrologiedaten (BFGM) sowie Prüfung der Vermessungsdaten. / Das Digitale Geländemodell mit eingearbeitetem Gewässerschlauch (TIN/TERRAIN) (Basis: Laserscan-Daten aus Befliegung 2016 ff) überprüfen und ggf. um nicht enthaltene Geländestrukturen sowie vermessene Bauwerksstrukturen verfeinern. Aufbereitung der Daten für die Erstellung der hydraulischen Modelle. / Die hydrologischen Arbeiten sind mit dem Hydrologischen Basismodell BFGM einem FGM-Modell durchzuführen (Erweiterung des Programms FGM für die flächendetaillierte Niederschlag-Abfluss-Modellierung in einem komplexen Einzugsgebiet aus dem Softwarepaket Hochwasseranalyse und -berechnung von LUBW/KIT). Sie umfassen die Übernahme des durch den Auftraggeber bereitgestellten technisch lauffähigen aber noch nicht an die Abflusseigenschaften des Gebiets angepassten Roh-Modells für das Untersuchungsgebiet, die Erweiterung des Roh-Modells zum Detail-Modell durch die Integration und Parametrisierung zusätzlicher Knoten, die Anpassung und Validierung der Abflusseigenschaften des Gebiets anhand von vorliegenden HQT-Werten, die Berechnung von Abflussganglinien mit 3 Modellvarianten für jeweils mindestens fünf Jährlichkeiten sowie die Datenhaltung und Bereitstellung der Ergebnisse und des Modells mittels Access-Datenbanken, grafischen Längsschnitten und FGM Dateien. Die Ergebnisse werden zur Verfügung gestellt. / Es sind hydraulische 2-D-Modelle mit dem Softwarepaket LASER_AS-2D / HydroAS zu erstellen. Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern sind zu berücksichtigen. / Berechnung Hydraulik (instationär) mit HydroAS nach festgelegter Vorgehensweise für die Fortschreibung der HWGK (HQ10, HQ50, HQ100, HQ100oHRB, HQ1000 sowie abschnittsweise HWextrem) / Auswertung der modellierten Berechnungen in Bezug auf die Abbildung der hydrologischen Berechnungsgrößen. Ableitung korrigierter Überflutungsflächen, Wasserspiegellagen- und Überflutungstiefen-Raster, Erfassung von Sachdaten und Geometrien / Im Bearbeitungsgebiet befindet sich mehrere Pegel. Für diese in Betrieb befindlichen Landespegel wurden vorab bereits Pegelmodelle erstellt. Diese werden zur Verfügung gestellt und sind zu integrieren. / Für den Pegel Oberndorf / Neckar ist ein Pegelmodell zu erstellen. / Im Gebiet sind mehrere HW-Schutzmaßnahmen in Planung und Bau. Diese sind in der Bearbeitung zu berücksichtigen. / Dokumentation und Abstimmung mit dem AG / Für die Bearbeitung dieses Projekts wird eine Lizenz für HydroAS zur Verfügung gestellt. Die 2D-HN-Berechnungsmodelle HydroAS sind zusammen mit dem Abschlussbericht als SMS-Datensätze lauffähig an den Auftraggeber abzugeben. / Weitere Details siehe: Allgemeine Gebietsbeschreibung für die Gebietsweise Fortschreibung Oberer Neckar (HWGK-ID 40-15550) vom 20.05.2026 / Leistungsbeschreibung (LB) Hydraulik - Version 2.0 - Stand: 15.05.2026 / Leistungsbeschreibung (LB) Hydrologie - Version 2.0 - Stand: 13.05.2026. Beide Unterlagen steht bereits im Teilnahmewettbewerb zur Verfügung, um die Aufgabe besser und eindeutiger zu beschreiben, damit die Komplexität der Aufgabe deutlich wird.

Interne Kennung: HWGK-F_2026_0002

5.1.1 Zweck

Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71313000 Umwelttechnische Beratung, 71356400 Technische Planungsleistungen

5.1.2 Erfüllungsort

Postanschrift: Ruppmannstraße 21
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70565
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Als Erfüllungsort wurde die Adresse des Auftraggebers angegeben. Die Leistungen sind aber mit weiteren Beteiligten abzustimmen. Dies sind z. B. die örtlich zuständigen RPen oder die unteren Wasserbehörden.

5.1.3 Geschätzte Dauer

Datum des Beginns: 01/11/2026
Enddatum der Laufzeit: 28/02/2031

5.1.6 Allgemeine Informationen

Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja

Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance# A) Alle Fragen zum Verfahren werden ausschließlich digital in Textform über die Ausschreibungsplattform angenommen. Eingegangene Fragen werden zentral beantwortet. Alle eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden (anonym) über die Ausschreibungsplattform allen Interessenten zur Verfügung gestellt. Dadurch haben alle Interessenten dieselben Informationen/Grundlagen für ihre Antragstellung. Auf anderem Weg eingehende Fragen werden nicht beantwortet, es wird immer auf den aufgezeigten Weg über die Ausschreibungsplattform verwiesen. Interessenten haben sich daher selbstständig über den aktuellen Stand des Dokuments Fragen und Antworten auf der Ausschreibungsplattform zu informieren. Um eine rechtzeitige Beantwortung von Fragen zu gewährleisten, sollten alle Fragen bis spätestens 19.06.2026 über die Ausschreibungsplattform eingegangen sind. Die letztmalige Aktualisierung von Fragen und Antworten ist für 23.06.2026 vorgesehen. /// B) Den Bewerbern wird empfohlen das vorbereitete Antragsmuster für den Teilnahmeantrag zu verwenden und diesen mit den notwendigen Anlagen einzureichen. In diesem Antragsmuster werden alle notwendigen Angaben abgefragt. Hierdurch wird das Ausfüllen erleichtert und Fehler beim Antragsteller vermieden. Unterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. /// C) Im Vergabeverfahren haben alle Angaben der Bewerber / Bieter in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden. Auch während der Bearbeitung wird Deutsch als einzige Sprache im Projekt festgelegt. /// D) Im Teilnahmeantrag ist der Name der natürlichen Person anzugeben, welche den Antrag abgibt und damit verantwortet. Diese Person muss nachweislich berechtigt sind Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen. Das für die Ausführung des Auftrags vorgesehene oder verantwortliche Personal wird erst im Verhandlungsverfahren abgefragt. /// E) Der Teilnahmeantrag (ggf. samt Anlagen) ist ausschließlich digital in Textform über die Ausschreibungsplattform einzureichen. Auf anderem Weg werden keine Teilnahmeanträge angenommen. Der Teilnahmeantrag muss bis zum in der EU-Veröffentlichung genannten Termin auf der Ausschreibungsplattform eingegangen sein. Eine verspätete Abgabe ist über den Weg der Ausschreibungsplattform technisch nicht mehr möglich. /// F) Die Möglichkeit gemäß § 56 (2) VgV Erklärungen und Nachweise nachzufordern wird in Anspruch genommen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor nicht eindeutige Informationen / Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern. /// G) Alle Antragsteller werden schriftlich über die Entscheidung zu ihrem Teilnahmeantrag informiert. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach dem Termin für den spätestens Eingang des Antrags. /// H) Die bisherigen Bearbeitungen der HWGK (Ersterstellung) sind durch das Büro WALD+CORBE, Hügelsheim (Heute: Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH Baden-Baden, Im Rollfeld 19, 76532 Baden-Baden)erfolgt. Bei dieser Bearbeitung sind die HWGK entstanden, die heute auf verschiedenen Wegen allgemein zur Verfügung stehen (https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/). Im Gebiet wurden Pegelmodelle durch das Büro Hydrotec Ingenieurgesellschaft für Wasser und Umwelt mbH, Bachstraße 62-6, 52066 Aachen erstellt. Im Bearbeitungsgebiet waren folgende Büros im Auftrag von Dritten (unabhängig von einer Beauftragung im Projekt HWGK) bei folgenden Projekten tätig (unvollständige Auflistung): Planung und Nachrechnung Primverdolung, Spaichingen. Planung durch Breinlinger Ingenieure, Tuttlingen / HWS-Planung Aistaig. Planung durch Aquantec Gesellschaft für Wasser und Umwelt mbH, Karlsruhe / HWS Planungen Aistaig, HWS Planungen Rottweil (im Zuge LGS), Verlegung Pegel Rottweil,. Planung durch Geitz und Partner GbR, Stuttgart / Machbarkeitsstudie Neckar 2015, HWS Planungen Oberndorf, FGU Mühlbach. Planung durch WALD+CORBE, Hügelsheim (Heute: Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH Baden-Baden, Im Rollfeld 19, 76532 Baden-Baden) / HWS Fischingen. Planung durch INROS LACKNER SE, Karlsruhe / HWS Sulz. Planung durch BIT Ingenieure AG, Karlsruhe / HWS Epfendorf. Planung durch Ingenieurbüro Heberle, Rottenburg am Neckar / HWS Rottweil, Planung durch IQG-GmbH, Karlsruhe. Das Ergebnis dieser Bearbeitungen liegt der ausschreibenden Stelle nicht im vollen Umfang vor. Im Rahmen des Verhandlungsverfahren werden alle vorhandenen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Damit werden alle Bewerber / Bieter gleichgestellt. Die genannten Büros dürfen sich daher am Vergabeverfahren beteiligen, sind aber nicht vorab für das Verhandlungsverfahren ausgewählt. /// I) Um zu prüfen dass keine Ausschlussgründe gegen den Bieter wird der Auftraggeber für den Bieter, dessen Angebot beauftragt werden soll (ggf. also für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, dritte Unternehmen (Eignungsleihe) und Unterauftragnehmer) spätestens vor Beauftragung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern. /// J) Die nächsten weiteren vorgesehenen Termine im Vergabeverfahren sind: 30.06.2026 - Abgabe Teilnahmeanträge; 21.07.2026 - Versand Angebotsaufforderung; 18.08.2026 - Abgabe Angebote; 01./02.09.2026 Bieterverhandlungen. /// K) Für die Wertung des Zuschlagskriterium Preis wird der Preis (in EUR, brutto) der geprüften und zugelassenen Angebote je Los wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot welches um eine Spanne von X % des niedrigsten Preises vom niedrigsten Angebot abweicht. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma gemäß folgender Formel: // = (1 - (Wertungssumme des jeweiligen Bieters - niedrigste Wertungssumme) / Spanne) x Pmax. // Pmax ist die maximal erreichbare Punktzahl - hier: 5 Punkte. Für dieses Verfahren wird eine Spanne von X = 60 % als sinnvoll erachtet und festgelegt.

5.1.7 Strategische Auftragsvergabe

Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9 Eignungskriterien

Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Hydraulische 2D-HN-Modellierungen für ein Fließgewässer (oder Gewässersystem) - Hydraulische 2D-HN-Modellierungen für ein Fließgewässer (oder Gewässersystem)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 300,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Hydrologische Berechnungen - Kalibrieren bzw. Anpassen und Anwenden N-A-Modell - Hydrologische Berechnungen - Kalibrieren bzw. Anpassen und Anwenden N-A-Modell
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 200,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Hydrologische Berechnungen - Aufstellung oder nachträgliche Verfeinerung N-A-Modell - Hydrologische Berechnungen - Aufstellung oder nachträgliche Verfeinerung N-A-Modell
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 100,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: GIS - Bearbeitung von vektorbasierten (unregelmäßig verteilten Geländepunkten und -kanten) Geländeoberflächen - GIS - Bearbeitung von vektorbasierten (unregelmäßig verteilten Geländepunkten und -kanten) Geländeoberflächen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 200,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: GIS - Bearbeitung von Rasterdaten - GIS - Bearbeitung von Rasterdaten
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 100,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Projekt mit kombinierter instationärer hydrologisch / 2D-HN-Simulation - Projekt mit kombinierter instationärer hydrologisch / 2D-HN-Simulation
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 100,00

Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben

5.1.10 Zuschlagskriterien

Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Bewertung der Projektorganisation einschließlich der projektbezogenen Qualitätssicherung im vorliegenden Fall einschließlich des dafür vorgesehenen Personals
Beschreibung: Bewertung der vorgesehenen Herangehensweise für die Organisation und die projektbezogene Qualitätssicherung im vorliegenden Fall, inklusive der Bewertung der vorgesehenen Projektleitung und deren Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten. Von besonderer Bedeutung hierbei sind Erfahrungen aus dem vorgesehenen Zusammenspiel von Hydraulik und Hydrologie (Loop). Zur Projektorganisation gehört u.a. die Vollständigkeit des benötigen Bearbeitungsteams, die Gewährleistung der reibungslosen Zusammenarbeit im Bearbeitungsteam, die Gewährleistung der Terminsicherheit, die Gewährleistung der Kapazitäten und die vorgesehene Kommunikation mit dem Auftraggeber. Wesentlicher Punkt in der Bewertung ist die vorgesehene projektbezogenen Qualitätssicherung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10

Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Bewertung der Herangehensweise bei der Bearbeitung der Hydrologieeinschließlich des dafür vorgesehenen Personals
Beschreibung: Bewertung der vorgesehenen Herangehensweise für die Bearbeitung der Hydrologie, inklusive der Bewertung der vorgesehenen Bearbeiter und deren Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20

Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Bewertung der Herangehensweise bei der Bearbeitung der Hydraulik einschließlich des dafür vorgesehenen Personals
Beschreibung: Bewertung der vorgesehenen Herangehensweise für die Bearbeitung der Hydraulik, inklusive der Bewertung der vorgesehenen Bearbeiter und deren Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20

Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Bewertung der Herangehensweise bei der Bearbeitung der GIS einschließlich des dafür vorgesehenen Personals
Beschreibung: Bewertung der vorgesehenen Herangehensweise für die Bearbeitung im GIS, inklusive der Bewertung der vorgesehenen Bearbeiter und deren Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20

Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Bewertung Allgemeiner Eindruck
Beschreibung: Bewertung des allgemeinen Eindrucks des Bewerbers. Beispielsweise: Hat sich der Bieter im Ausschreibungsverfahren an die Wünsche und Anforderungen des AG gehalten. Konnte der Bieter seine Ausführungen des Bieters allgemeinverständlich formulieren.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10

Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Für die Angebotswertung wird der Preis (in EUR, brutto) der geprüften und zugelassenen Angebote je Los wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot welches um eine Spanne von X % des niedrigsten Preises vom niedrigsten Angebot abweicht. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma gemäß folgender Formel: = (1 ? (Wertungssumme des jeweiligen Bieters ? niedrigste Wertungssumme) / Spanne) x Pmax Pmax ist die maximal erreichbare Punktzahl (hier gewählt mit 5 Punkten) Für dieses Ausschreibungsverfahren wurde der Wert für X mit 60 % festgelegt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20

5.1.11 Auftragsunterlagen

Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 19/06/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYDDYTPN0VLJF/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYDDYTPN0VLJF

5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe

Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 21/07/2026

Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYDDYTPN0VLJF
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 30/06/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit

Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Alle Erklärungen und Nachweise sind bis zum genannten Schlusstermin vorzulegen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor, nicht eindeutige Informationen / Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern.

Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Allgemeine Vertragsbestimmungen die Ausführung von Leistungen (VOL/B) - Fassung vom 05.08.2003 / Allgemeine Vertragsbestimmungen für Architekten-/Ingenieurleistungen - AVB - Stand 03/2021 - Boorberg Verlag / Zusätzliche Vertragsbestimmungen für Architekten-/Ingenieurleistungen - ZVB - Stand 03/2021 - Boorberg Verlag / Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg in der Fassung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg vom 11.02.2020.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Im Auftragsfall wird eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt. Vor Auftragserteilung wird ein entsprechender Nachweis über die Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung verlangt.
Finanzielle Vereinbarung: Keine

5.1.15 Techniken

Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung

Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg

Informationen über die Überprüfungsfristen: Auszug aus: Allgemeine Hinweise zur Anrufung der Vergabekammer der Vergabekammer .Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe, 76247 Karlsruhe vom 02.01.2026: ... 2. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen Antrag hin ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachten von Vergabevorschriften geltend macht. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und in der Regel vor Anrufung der Kammer gerügt hat bzw., wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe /Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat. Ferner ist ein Antrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). # 3. Der Nachprüfungsantrag soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Er ist unverzüglich zu begründen (§ 161 Abs. 1 GWB). Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners mit Anschrift, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten. Es ist auch darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 161 Abs. 1 und 2 i.V. m. § 97 Abs. 6 GWB) und dass gegenüber dem Auftraggeber ordnungsgemäß gerügt wurde (§ 160 Abs. 3 GWB). Die sonstigen Beteiligten sollen, soweit bekannt, benannt werden (§ 161 Abs. 2 GBW). # 4. Einen bereits erteilten Zuschlag kann die Kammer nicht wieder aufheben (§ 168 Abs. 2 GWB). Allerdings kann ein Zuschlag bzw. Vertrag unwirksam und damit ein Nachprüfungsverfahren zulässig sein, wenn ein förmliches Vergabeverfahren gar nicht durchgeführt wurde oder der Auftraggeber die Bieter oder Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, vor Auftragserteilung hiervon nicht informiert hat. Einzelheiten hierzu, auch zu Fristen und Inhalt der Information finden sich in den §§ 134, 135 GWB. In der Regel darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information bzw. 10 Kalendertage bei Versand auf elektronischem Wege geschlossen werden. # 5. Die Durchführung des Verfahrens löst nach § 182 GWB Gebühren aus, die in der Regel mindestens 2.500 EUR und höchstens 50.000 EUR betragen. Voraussetzung für eine Verfahrenseinleitung ist die Zahlung eines Vorschusses von mindestens 2.500,00 EUR. Soweit ein Verfahrensbeteiligter unterliegt, hat er die Kosten einschließlich der gegnerischen notwendigen Aufwendungen und ggf. die Kosten der Beigeladenen zu tragen. Hierzu können auch Rechtsanwaltskosten zählen, wenn die Beiziehung eines Bevollmächtigten notwendig war. # 6. Die Partei, die unterliegt, kann mit der sofortigen Beschwerde das Oberlandesgericht Karlsruhe anrufen (§ 171 Abs. 3 GWB). Die Beteiligten müssen sich dort grundsätzlich durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen (§ 172 Abs. 3 GWB).

Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Baden-Württemberg
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart

8. Organisationen

8.1 ORG-0001

Offizielle Bezeichnung: Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart
Registrierungsnummer: 08-A6296-80
Postanschrift: Ruppmannstraße 21
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70565
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Refertat 53.2
E-Mail: hochwassergefahrenkarte@rps.bwl.de
Telefon: +49 711904-0
Fax: +49 711904-15091
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1 ORG-0002

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Regierungspräsidium Karlsruhe
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Referat 15
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 7219263985
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt

8.1 ORG-0003

Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

11. Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: f4f1fe17-08c0-43f1-8b5a-e63ae424b8bd - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 22/05/2026 16:57:43 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 359878-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 100/2026
Datum der Veröffentlichung: 27/05/2026

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 203092 vom 28.05.2026