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Titel

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Erkundungsbohrungen, Kühlbach, Spülbohrverfahren und Pumpversuchseinrichtung

 

Erkundungsbohrungen in Kühlbach: Brunnenbau- und Bohrarbeiten inkl. Baustelleneinrichtung, Spülbohrungen (Ø 450 mm), Einbau von Edelstahlfiltern DN 200 und Pumpversuche. Ausführung Januar bis März 2027.

Laufzeit

16.03.2027

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)

NUTS

Rheinland-Pfalz, Koblenz, Westerwaldkreis

Ausführung

DE-56204 Hillscheid

Frist

26.10.2026

Vergabestelle

Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen FB Bauen und Umwelt
Rathausstraße 48
56203 Höhr-Grenzhausen
Telefon: +49 2624 1040
Email: bauen@hoehr-grenzhausen.de

Beschreibung

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name Verbandsgemeindeverwaltung Höhr-Grenzhausen ZVST
Straße Rathausstr 48
PLZ, Ort 56203 Höhr-Grenzhausen
hoehrgrenzhausen@bieteranfrage.de

b) Vergabeverfahren Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer 26-10-26-1000

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform

d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung
56204 Kühlbach

f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Erkundungsbohrungen Kühlbach
Brunnenbau- und Bohrarbeiten

  • 01.01.0010 Allgemeine Baustelleneinrichtung
  • 01.01.0100 Betreiben des Stromerzeugers
  • 02.01.0040 Bohrung im Spülbohrverfahren Ø ca. 450 mm
  • 03.01.0030 Edelstahlwickeldrahtfilter DN 200 (1.4301/1.4307),BL: 5m
  • 03.01.0110 Einbau der Vorpositionen
  • 03.02.0050 Betreiben der Pumpversuchseinrichtung

g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) nein

i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung: 04.01.2027
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 16.03.2027

j) Nebenangebote
nicht zugelassen

k) mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen

l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://www.subreport.de/E37467931

Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert

o) Ablauf der Angebotsfrist am 26.10.2026 um 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am 04.12.2026

p) Adresse für elektronische Angebote https://www.subreport.de/E37467931
Anschrift für schriftliche Angebote

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: Deutsch

r) Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
Niedrigster Preis

s) Eröffnungstermin am 26.10.2026 um 10:00 Uhr
Ort
Die Angebotsöffnung erfolgt ausschließlich elektronisch.
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen
Bieter oder deren Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Angebote nicht zugelassen.

t) geforderte Sicherheiten
Sicherheiten für Vertragserfüllung und Mängelansprüche (Details siehe Vergabeunterlagen)

u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
gemäß VOB/B (Details siehe Vergabeunterlagen)

v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften

w) Beurteilung der Eignung
Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind:

  1. Eigenerklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
  2. Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufsregister
  3. Eigenerklärung über die Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten fünf Jahren
  4. Eigenerklärung über die Bereithaltung der für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte
  5. Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist
  6. Angaben zum zuständigen Finanzamt
  7. Angaben zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
  8. Eigenerklärung des Bieters, dass keine Gründe für einen Ausschluss vom Vergabeverfahren vorliegen
  9. Angaben zu Berufsverboten oder Gewerbeuntersagung
  10. Eigenerklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation
  11. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient

Für die vorgenannten Auskünfte (Eigenerklärungen) sind entsprechende Formblätter den Vergabeunterlagen beigefügt (Formblatt 124, Formblatt 233). Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Die durch Präqualifizierung geführten Eigenerklärungen und Eignungsnachweise müssen die gestellten auftragsbezogenen Mindestanforderungen nachweisen.

Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen entsprechende weitere Nachweise vorzulegen. Dies können insbesondere folgende Nachweise sein:

  • für drei Referenzen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, je einen Referenznachweis mit folgenden Angaben: Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung
  • Angaben zu Arbeitskräften: Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
  • Gewerbeanmeldung, Handeslregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer
  • rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan - soweit erforderlich
  • eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit Beitragspflicht besteht), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des Finanzamtes sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
  • eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenolssenschaft ds zustänigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen.

(Die Bescheinigungen dürfen nicht älter als 13 Monate sein.)

Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen.

Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten (Nachunternehmer, Eignungsleihe) bedienen, sind die Erklärungen auch vom Dritten vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Erklärungen oder Nachweise zur Eignung anzufordern.

Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären.

Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Weitere auftragsspezifische Eignungsanforderungen, die mit dem Angebot vorzulegen sind:
• DVGW W 120-1 (A) - Tätigkeitsgruppen: A3, B1, B4

x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Peter-Altmeier-Platz 1, 56410 Montabaur, Tel.: 02602 / 124 - 0

Sonstiges:

  1. Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym heruntergeladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bieters.
  2. Anfragen werden nur in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail von der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet.
  3. Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach der Bieters auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen, Einladungen zum Aufklärungsgespräch und sonstigem Schriftverkehr.
  4. Der Versand der Informations- und Absageschreiben erfolgt über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des Bieters bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle.
  5. Sofern sich ausländische Bieter am Wettbewerb beteiligen, haben sie geforderte Nachweise / Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
  6. Der Auftraggeber wendet die Regelungen des Landesgesetz zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (LTTG) Rheinland-Pfalz in der jeweils geltenden Fassung an.
  7. Dieses Vergabeverfahren fällt in den Anwendungsbereich der Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabeverfahren durch Vergabeprüfstellen. Bieter müssen erkannte oder erkennbare Verstöße innerhalb der jeweils geltenden Fristen des § 10 Abs. 3 dieser Verordnung gegenüber dem Auftraggeber rügen, anderenfalls können sie vor der Vergabeprüfstelle in der Sache nicht gehört werden. Vergabeprüfstelle, an die der Auftraggeber eventuelle Beanstandungen des Bieters weiterleitet, sofern der Bieter nicht ausdrücklich auf eine Weiterleitung verzichtet hat: Vergabeprüfstelle beim Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima, Stiftstraße 9, 55116 Mainz

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 206049 vom 05.10.2026