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Titel

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Hydrogeologische Baugrunderkundung, Bohrungen und Pumpversuche an einem fossilen Rutschhang

 

Gesucht wird ein Unternehmen für hydrogeologische Baugrunderkundung eines fossilen Rutschhanges in Niederfell. Geplant sind 12 Tiefbohrungen bis 80 m, geophysikalische Messungen, Pumpversuche sowie Ausbau als Grundwassermessstellen und Inklinometer.

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)

Vergabestelle

Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Vergabestelle
Stresemannstraße 3-5
56068 Koblenz

Ausführungsort

DE-56332 Alken

Frist

25.06.2026

Beschreibung

Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord
Straße Stresemannstraße 3-5
PLZ, Ort 56068 Koblenz
Telefon +49 2611200 Fax +49 261120883333
E-Mail vergabe@sgdnord.rlp.de Internet https://www.sgdnord.rlp.de

b) Vergabeverfahren Öffentliche Ausschreibung, VOB/A

Vergabenummer 2026-0022-

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe:
elektronisch
in Textform, mit fortgeschrittener/m elektronischer/m Signatur/Siegel, mit qualifizierter/m elektronischer/m Signatur/Siegel
Bekanntmachungs-ID: CXS2YYCYT8PBAHW9

d) Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung

56332 Niederfell

f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Art der Leistung: Hydrogeologische Baugrunderkundung eines fossilen Rutschhanges

Umfang der Leistung: 12 lotrechte Bohrungen in bis zu 80 m Tiefe zur Erkundung des Rutschhorizontes mit Gewinnung gekernter Proben nach DIN EN ISO 22475-1 der Güteklasse 2 bzw. Entnahmekategorie A, geophysikalische Bohrlochmessungen und Bohrlochversuche gemäß DIN EN ISO 22282-6 sowie Pumpversuche nach DVGW W 111 und Grundwasserprobenahme. Ausbau der Bohrungen als Grundwassermessstellen gemäß DVGW W 121 und als Inklinometer gemäß DIN EN ISO 18674-3.

g) Angabe über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Zweck der baulichen Anlage
Zweck des Auftrags

h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) nein

i) Ausführungsfristen

j) Nebenangebote

nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen

k) mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt.

Online-Plattform VMP LDI
(https://landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YYCYT8PBAHW9/documents)

Der Zugang wird gewährt, sobald die Erfüllung der Maßnahmen belegt ist.

Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert

Auskunftserteilung über Vergabeunterlagen und Anschreiben bis 24.06.2026

o) Ablauf der Angebotsfrist am 25.06.2026 um 14:00 Uhr

Ablauf der Bindefrist: am 24.07.2026

p) Adresse für elektronische Angebote

VMP LDI (https://landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YYCYT8PBAHW9)

Anschrift für schriftliche Angebote

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen:

Deutsch;

r) Zuschlagskriterien Niedrigster Preis

s) Eröffnungstermin am 25.06.2026 um 14:00 Uhr

Ort

Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen

t) geforderte Sicherheiten Siehe Vergabeunterlagen

u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

Siehe Vergabeunterlagen

v) Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

w) Beurteilung zur Eignung

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung ist erhältlich

Online auf VMP LDI (https://landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YYCYT8PBAHW9/documents) oder

Vergabestelle, siehe a) Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:

Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen

Bedingung an die Auftragsausführung

  • Berufshaftpflichtversicherung (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.
  • Erfahrung: Ausreichende Erfahrungen im Bereich der Erkundung von Rutschhängen mit tiefer Gleitfuge. Anforderungen sind in der Datei Nachweis der Eignung dargelegt.
  • Fachkunde (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Es sind die Unterlagen vorzulegen, die sich aus der Datei Nachweis der Eignung ergeben.

Allgemeiner Hinweis:

Der Einsatz von Nachunternehmern für Leistungen zur Sicherstellung der geotechnischen und hydrogeologischen Anforderungen der Bohr- und Ausbauarbeiten ist zulässig und zur Qualitätssicherung erwünscht, sofern die hierfür erforderliche Qualifikation nicht durch den Auftragnehmer selbst nachgewiesen werden kann. Für die Leistungen die der Bieter durch einen Nachunternehmer ausführen lassen möchte, muss er vom Nachunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise, Qualifikationen und Referenzen für diese betreffenden Leistungen vorlegen. Die Anforderungen an Fachkunde und technische Leistungsfähigkeit gelten insoweit gleichermaßen für Nachunternehmer.

1. Der Anbieter muss über die für die Aufgabe erforderliche fachliche Qualifikation bzw. über fachlich qualifiziertes Personal verfügen.

Nachweis:

Die fachliche Qualifikation des Anbieters bzw. des Personals und ggf. seiner Nachunternehmer, ist durch entsprechende Nachweise / Bescheinigungen wie z.B. Qualifikation nach DVGW W 120-1 oder Fortbildungs- und Qualifikationsnachweis Fachkraft nach DIN EN ISO 22475-2 - Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Probenentnahme und Grundwassermessungen darzulegen.

2. Der Anbieter muss Referenzen zur Eignung vorzulegen. Diese basieren auf dem ausgeschriebenen Leistungsumfang und sind entsprechend für die unterschiedlichen Teilleistungen vorzulegen.

Nachweis:

Der Anbieter muss 2 Referenzprojekte zu jeder Teilleistung der Datei Nachweis der Eignung aus den letzten 8 abgeschlossenen Kalenderjahren nachweisen. Ein Referenzprojekt kann zum Nachweis der Erfahrung für verschiedene Teilleistungen verwendet werden.

  • Personalstärke (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Zusicherung der jederzeitigen Auftragserfüllung (ausreichendes Personal).

Persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer

  • Firmenprofil (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Kurzes Firmenprofil des Bewerbers.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

  • Qualifikation (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen (Projektleiter mit Vertreter, Bearbeiter: Datenmanagement).

Auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegende Unterlagen

Bedingung an die Auftragsausführung

  • Eigenerklärung zur Eignung Formblatt 124 VHB (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung zur Eignung nach VHB 2010, Formblatt 124

Sonstige Unterlagen

  • Freistellungsbescheinigung des zust. Finanzamtes (mittels Dritterklärung vorzulegen): Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleisttungen gemäß § 48 b Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG)

x) Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)

Name Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima
Straße Stiftsstraße 9
PLZ, Ort 55116 Mainz
Telefon +49 6131160 Fax +49 6131162100
E-Mail poststelle@mwtek.rlp.de Internet https://mwtek.rlp.de

Sonstige Informationen für Bieter/Bewerber

Dem Bieter wird empfohlen, sich vor Abgabe seines Angebotes über die örtlichen Verhältnisse sowie über Art und Umfang der im Auftragsfall zu erbringenden Leistungen eingehend zu informieren.

Mit Abgabe des Angebotes bestätigt der Bieter, dass er die für die Kalkulation und Ausführung wesentlichen örtlichen Verhältnisse im Rahmen seiner zumutbaren Prüfpflichten berücksichtigt hat.

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 203087 vom 28.05.2026