Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH Vergabestelle
Zimmerstraße 54
10117 Berlin
DE-10117 Berlin
08.01.2026
a) DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Zimmerstr. 54
10117 Berlin
Telefonnummer: +49 30-20243-0
E-Mail: vergabe@deges.de
b) Gewähltes Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung
c) ggf. Auftragsvergabe auf elektronischem Wege und Verfahren der Ver- und Entschlüsselung: Zugelassene Angebotsabgabe elektronisch in Textform mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel mit qualifizierter/m Signatur/Siegel
d) Art des Auftrages: Art: Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung: Freie und Hansestadt Hamburg; BAB A1, Wasserflächen der Norder- und Süderelbbrücke
f) Art und Umfang der Leistung: Art der Leistung: BL2.2b Kampfmittel wasserseitig Vorgriff Umfang der Leistung: Kampfmittelsondierungen in den Wasserflächen der Norderelbe. Die ausgeschriebenen Arbeiten umfassen: - Oberflächensondierungen mit Peilboot - Dokumentation der Sondierungen und Erstellung Freigabebericht
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrages, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden: Zweck der baulichen Anlage: Zweck des Auftrags:
h) Falls der Auftrag in mehrere Lose aufgeteilt ist, Art und Umfang der einzelnen Lose und Möglichkeit, Angebote für ein, mehrere oder alle Lose einzureichen: Vergabe nach Losen Nein
i) Zeitpunkt, bis zu dem die Bauleistungen beendet werden sollen oder Dauer des Bauleistungsauftrags; sofern möglich Zeitpunkt, zu dem die Bauleistungen begonnen werden sollen: Frist Beginn: Spätestens 12 Werktage nach Zuschlagserteilung Ende: 22.05.2026
j) gegebenenfalls Angaben nach § 8 Abs. 2 Nr. 3 VOB/A zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Nebenangebote sind nicht zugelassen
k) gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Mehrere Hauptangebote sind zugelassen
l) Name und Anschrift, Telefon- und Faxnummer, Email-Adresse der Stelle, bei der die Vergabeunterlagen und zusätzliche Unterlagen angefordert und eingesehen werden können; bei Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung auf einem Internetportal die Angabe einer Internetadresse, unter der die Vergabeunterlagen unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abgerufen werden können; § 11 Absatz 7 VOB/A bleibt unberührt: Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt. unter: vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails
m) Gegebenenfalls Höhe und Bedingungen für die Zahlung des Betrags, der für die Unterlagen zu entrichten ist: Die Unterlagen werden kostenfrei abgegeben.
o) Frist für den Eingang der Angebote und die Bindefrist: Ende der Angebotsfrist: 08.01.2026 09:00 Uhr Ablauf der Bindefrist am: 09.02.2026
p) Anschrift, an die die Angebote zu richten sind, gegebenenfalls auch Anschrift, an die Angebote elektronisch zu übermitteln sind: Adresse für elektronische Angebote (URL): vergabe.deges.de Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen)
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: Deutsch
r) Die Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden, und gegebenenfalls deren Gewichtung: Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis
s) Datum, Uhrzeit und Ort des Eröffnungstermins sowie Angabe, welche Personen bei der Eröffnung der Angebote anwesend sein dürfen: am: 08.01.2026 um: 09:00 Uhr Ort: siehe a) Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Keine Teilnahme zugelassen
t) Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten: -
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind: Abschlagszahlungen und Schlusszahlung gemäß VOB/B und ZVB/E-StB
v) Gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss: Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter
w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters: Mit dem Angebot sind einzureichen: a) Gültige Präqualifikationsnachweise (PQ VOB) für die PQ-Leistungsbereiche: - 511-08 (Kampfmittelräumung) Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft für einzelne der vorgenannten Leistungsbereiche nicht präqualifiziert ist, sind Eigenerklärungen gem. Formblatt HVA B-StB Eigenerklärung Eignung einschließlich aller darin genannten Unterlagen mit dem Angebot vorzulegen. b) Qualifikationsnachweis nach MVAS `99 (E) für sämtliche Arten und Orte von Arbeitsstellen, der für die Verkehrssicherung verantwortliche Person, nicht älter als 5 Jahre. c) Der Feuerwerker bzw. die vorgesehene leitende Person muss eine verantwortliche Person gem. § 19 Sprengstoffgesetz (Räumstellenleiter) sein und im Besitz eines gültigen Befähigungsscheins nach § 20 Sprengstoffgesetz sein. d) Räumarbeiter und Sondenführer müssen mindestens zwei Jahre praktische Tätigkeit in der Kampfmittelräumung oder einen gültigen Nachweis der Teilnahme an einem 16-stündigen Einführungslehrgang über die Grundlagen der Organisation der Kampfmittelräumung, zum Aufsuchen von Fundmunition, über Bergungs- und Sondiertechnik sowie über die Gefährdung durch Kampfmittel und Sicherheitsbestimmungen nachweisen. e) Die tätigen Personen des AN müssen mit den Grundlagen der Organisation der Kampfmittelräumung, der Bergungs- und Sondiertechnik, der Gefährdung durch Kampfmittel und Sicherheitsbestimmungen vertraut sein und entsprechende Unterweisungen nachweisen. f) Nachweis der gültigen Erlaubnis nach § 7 SprengG: Die Kampfmittelräumfirma hat die Erlaubnis nach § 7 SprengG für den Umgang, Verkehr und Einfuhr von/mit explosionsgefährlichen Stoffen im gewerblichen Bereich nachzuweisen. Hinweis: Weder die Suche nach Kampfmitteln (Sondierung), noch die Räumung von Kampfmitteln darf von Firmen ohne Erlaubnis nach § 7 SprengG durchgeführt werden. g) Nachweis über landesrechtlich erforderliche Erlaubnisse zur Ausführung von KMR-Arbeiten, (hier für Hamburg): Registerführung § 10 KampfmittelVO Hamburg Die v. g. Nachweise zu a) bis g) gelten auch für den vorgesehenen Einsatz anderer Unternehmen. Nachweis der Eignung durch: - Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Auf gesondertes Verlangen sind vorzulegen: - Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer und Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
x) Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann: Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A): Die Autobahn GmbH des Bundes, Abt. Vergaberecht Heidestr. 15 10557 Berlin