Kampfmittelsondierung und -bergung an der Oberen Neckarstraße in Heilbronn. Leistungen umfassen vollflächige Kampfmittelräumung (4.100 m²), Taucherarbeiten (3.600 m²), Bohrungen mit Sondierung und Verfüllung (je 3.600 m) sowie Einsatz eines Stelzenpontons.
Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
Stadt Heilbronn Dezernat IV Amt für Straßenwesen
Cäcilienstraße 49
74072 Heilbronn
DE-74072 Heilbronn
30.06.2026
H:N Heilbronn
Heilbronn, 29.05.2026
Öffentliche Ausschreibung nach VOB
HN 66/34/26
für das Projekt/Objekt Obere Neckarstraße: Öffnung der Ufermauer
für Kampfmittelsondierung/-bergung
a) Zur Angebotsabgabe auffordernde und den Zuschlag erteilende Stelle: Amt für Straßenwesen Cäcilienstr. 49, 74072 Heilbronn
b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung
c) Entfällt.
d) Art des Auftrags: Bauvertrag
e) Ort der Ausführung: Heilbronn, Obere Neckarstraße
f) Art und Umfang der Leistung:
Kampfmittelräumung und -freigabe: vollflächige punktuelle bodeneingreifende KMR 4.100 m²
Einsatz Tauchergruppe Freilegen und Bergen 3.600 m²
Bohrung und Bohrlochsondierung 3.600 m
Verfüllung der Bohrlochsondierungen 3.600 m
Stelzenponton
g) Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden:
h) Art und Umfang der einzelnen Lose: Keine Losbildung.
i) Frist für die Ausführung: 03.08.2026 – 30.10.2026
j) Änderungsvorschläge/Nebenangebote: Änderungsvorschläge und Nebenangebote sind nicht zugelassen.
k) Mehrere Hauptangebote: Die Abgabe mehrere Hauptangebote ist nicht zugelassen.
l) Name und Anschrift der Stelle, bei der die Unterlagen angefordert werden können: Download unter www.subreport.de/E24134364.
Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen.
m) Entgelt für die Vergabeunterlagen und Bedingungen für die Zahlung: Die Vergabeunterlagen können kostenlos bei der unter I) genannten Stelle heruntergeladen werden.
n) Entfällt.
o) Frist für den Eingang der Angebote/ Bindefrist: § 14 Abs. 1 VOB/A
Bindefrist bis: 03.08.2026
p) Angebote sind ausschließlich elektronisch zu übermitteln an: www.subreport.de/E24134364
Fragen zur Nutzung der Vergabeplattform beantwortet: subreport Verlag Schawe GmbH, Tel. 0221 98578-0 oder info@subreport.de.
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: Deutsch
r) Zuschlagskriterien: Evtl. Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sind in der Aufforderung zur Angebotsabgabe benannt.
s) Datum und Uhrzeit des Öffnungstermins: 30.06.2026, 10:30 Uhr
Die Öffnung erfolgt gem. § 14 VOB/A gemeinsam durch zwei Vertreter des Auftraggebers, die Niederschrift wird den beteiligten Bietern unverzüglich elektronisch über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt.
t) Geforderte Sicherheiten: Bankbürgschaft eines in der Europäischen Gemeinschaft oder einem der in § 17 Abs. 2 VOB/B genannten Staaten zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers mit
☐ 5 % der Auftragssumme (brutto) einschl. aller Nachträge für die Vertragserfüllung,
☐ 3 % der Abrechnungssumme (brutto) für die Gewährleistung.
Es bleibt dem Auftragnehmer überlassen, stattdessen Sicherheit durch Einbehalt gem. § 17 Abs. 6 VOB/B zu leisten.
Auch kann er die gestellte Bürgschaft durch einen Einbehalt ersetzen und umgekehrt.
u) Zahlungsbedingungen: Nach § 16 VOB/B und den Projektbezogenen und Zusätzlichen Vertragsbedingungen.
v) Rechtsform für Bietergemeinschaften: Keine besondere Rechtsform verlangt.
Eine im Auftragsfall zu bildende Arbeitsgemeinschaft hat ein bevollmächtigtes geschäftsführendes Mitglied zu bestellen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
Bei der Beschränkten Ausschreibung werden Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben, nicht zugelassen.
w) Mit Einreichung des Angebotes wird die Vorlage folgender Erklärungen des Bieters gefordert. Präqualifizierte Unternehmen können stattdessen im Angebotsschreiben ihre Registriernummer beim Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen angeben. Die Mindestanforderungen sind sowohl bei Eigenerklärung als auch bei Präqualifizierung zu erfüllen.
Für benannte Nachunternehmer müssen die Nachweise und Erklärungen vor Auftragsvergabe vorgelegt werden.
Fehlende geforderte Nachweise und Erklärungen sind nach Aufforderung innerhalb 6 Kalendertagen gem. § 16 a VOB/A vorzulegen.
☑
a) Ziff. 2.2.7 des Angebotsschreibens VOB 8: Tabellarische Aufstellung über den Umsatz des Unternehmens, soweit er Bauleistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Mindestanforderung: Für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
b) Ziff. 2.2.7 des Angebotsschreibens VOB 8: Tabellarische Aufstellung mit den in Ziff. 2.2.7 geforderten Mindestangaben über die Ausführung von Leistungen des Unternehmens in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung qualitativ vergleichbar sind, gerechnet vom Tag des Fertigstellungstermins der Leistung an. Mindestanforderung: mindestens zwei Leistungen. Mindestanforderung an Qualität/Quantität: Wassertiefe, Bohrtiefe, Sondierungen im Wasser
☑
c) Ziff. 2.2.7 des Angebotsschreibens VOB 8: Tabellarische Aufstellung über die Zahl der beim Unternehmen jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leistungspersonal. Mindestanforderung: Für die letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre.
☑
d) Ziff. 2.2.7 des Angebotsschreibens VOB 8: Tabellarische Aufstellung über die dem Unternehmen für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügung stehende technische Ausrüstung,
☑
e) Ziff. 2.2.3 des Angebotsschreibens VOB 8: Verpflichtungserklärung nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG),
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HIN Heilbronn
☐
f) Ziff. 2.2.8 des Angebotsschreibens VOB 8: Weitere Eigenerklärung darüber
Weitere auftragsbezogen vorzulegende Unterlagen:
Gem. § 16a Abs. 3 VOB/A werden Unterlagen nachgefordert.
Fehlende Preisangaben werden nicht nachgefordert.
x) Stelle, an die sich Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden können:
Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstr. 21,
70565 Stuttgart, Tel. 0711 904-11405, Fax -11490,
E-Mail: poststelle@rps.bwl.de