Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Abteilung V E Vergabe / Einkauf
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin
DE-13156 Berlin
21.04.2026
a) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Abteilung Tiefbau - VA C -
Brunnenstr. 110d - 111
13355 Berlin
E-Mail E-Mail: mailto:submissionsstelle.tiefbau@senmvku.berlin.de
Internet https://www.vergabe.berlin.de
b) Vergabeverfahren
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer V-26-031
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Es werden Angebote elektronisch in Textform akzeptiert.
d) Art des Auftrags
Planung und Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
13156 Berlin - Niederschönhausen
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Art der Leistung:
Gegenstand der Ausschreibung ist der Rückbau der bestehenden Schlossparkbrücke III in Berlin-Pankow sowie der Bau eines Ersatzneubaus an gleicher Stelle. Der Überbau wird als Stahlbetonplatte mit Betongelenk ausgeführt, die nutzbare Brückenbreite bleibt unverändert. Zudem werden die Uferbefestigungen im Bereich unterhalb der Brücke sowie ca. 5 m beidseitig umgebaut.
Umfang der Leistung: - Kampfmittelsondierung 170,00 m
- Abbrucharbeiten 25,00 t
- Wegebau 150,00 m³
- Ausbauarbeiten Panke 250 t
- Ramm-/ Gründungsarbeiten 270,00 m²
- Traggerüst herstellen, vorhalten, unterhalten und vollständig beseitigen
- Beton- und Stahlbetonarbeiten 26,00 m³
- Stahlbauarbeiten 22,00 m
- Korrosionsschutzarbeiten 545,00 m²
- Abdichtungsarbeiten 29,00 m²
- Technische Bearbeitung
- Archäologische Begleitung
- Verkehrssicherung
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage
Nutzung der Brücke als öffentliche Verkehrsfläche
Zweck des Auftrags
Ersatzneubau einer Fußwegbrücke
h) Aufteilung in Lose
nein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung: 12 Werktage nach Zuschlagserteilung
Fertigstellung: Spätestens 271 Werktage nach Zuschlagserteilung
j) Nebenangebote
nicht zugelassen
k) Mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen
l) Bereitstellung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt unter:
www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/.
Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert.
meinauftrag.rib.de/public/publications/585233
o) Ablauf der Angebotsfrist
am 21.04.2026 um 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
am 19.06.2026
p) Anschrift, an die Angebote elektronisch zu übermitteln sind:
www.berlin.de/vergabeplattform/
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen:
deutsch
r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
t) geforderte Sicherheiten
Gemäß VOB und BVB
u) wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
Gemäß VOB und BVB
v) Rechtsform der/ Anforderung an Bietergemeinschaften
Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter.
w) Nachweise zur Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für Bauleistungen (ULV) oder in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis).
Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen.
Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben.
Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese im ULV oder in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ V124.HF (https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124hf/index - für eine Ausschreibung des Hochbaus) bzw. V124.V-IF (https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124vf/index - für eine Ausschreibung des Verkehrsanlagen- und Ingenieurbaus) ist zu verwenden.
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 € für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) durchführen.
Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27. Mai 2002, 753/2011 vom 1. August 2011 sowie 2580/2001 vom 27. Dezember 2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten (https://justiz.de/onlinedienste/finanz_sanktionsliste/index.php) veranlassen.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß §. 6. a Abs. 3 VOB/A zu machen: - Die Bieter haben die Qualifikation des zu benennenden Verantwortlichen für die Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen gemäß dem Merkblatt über Rahmenbedingungen für erforderliche Fachkenntnisse zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen an Straßen (MVAS) auf Verlangen vorzulegen. Bei ausländischen Bietern wird ein gleichwertiger Qualifikationsnachweis verlangt.
- Nachweise zur Beurteilung der Eignung: Vorlage geeigneter Referenzen über die Ausführung von Bauleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Als vergleichbare Leistungen werden Referenzen anerkannt, die folgende Anforderungen erfüllen:
• Neubau einer Stahlbeton Fuß- und Radwegbrücke mit einer Stützweite bis 10 m
Der Auftraggeber akzeptiert auch Referenzen, welche mehr als fünf Jahre zurückliegen.
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle nach (§ 21 VOB/A):
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen – VM 3 - Fehrbelliner Platz 2
10707 Berlin
Telefon: +49 30 90139 - 3315
E-Mail: vobstelle@sensw.berlin.de
Bei Schreiben an die Nachprüfungsstelle bitte Kopie dieser Ausschreibung beifügen! Anmerkungen:
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- u. Vergabegesetz (BerlAVG), siehe Vergabeunterlagen. zu l) Schlusstermin für die Beantragung von Auskünften über die Vergabeunterlagen:
10.04.2026