Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
Stadt Berlin Bezirksamt Lichtenberg Zentrale Vergabestelle
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin
DE-13053 Berlin
20.01.2026
a) Stadt Berlin Bezirksamt Lichtenberg Zentrale Vergabestelle
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin
E-Mail: mailto:vergabestelle.vob@lichtenberg.berlin.de
b) Vergabeverfahren Öffentliche Ausschreibung, VOB/A Vergabenummer 25H13-06-166B2013
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen Es werden Angebote elektronisch in Textform akzeptiert.
d) Art des Auftrags Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung Am Breiten Luch 19, 13053 Berlin - Sporthalle
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen Überholungsanstrich in einer SK-Sporthalle an den Wänden, Decken, Türen, Fenstern, Leitungen und Kabelkanälen. Folgende Arbeiten werden ausgeführt: - Baustelle einrichten - Rollgerüst innen stellen - Bodenschutz, 2-lagig 600 m² - Schadstoffsanierung bleihaltige Anstriche: Technische Bearbeitung - Erstellung von: Arbeitsplan, Betriebsanweisung, Gefährdungsbeurteilung, Beschilderung der Arbeitsbereiche und Dokumentation - 2-Kammer-Personenschleuse - Reinigung Sanierungsbereiche 300 m² - Farbe Abbeizen, bleihaltig, Teilflächen 150 m² - Sanierung Putzrisse 25 m² - Neuputzflächen fluatieren 150 m² - Säubern von Wand- und Deckenflächen 620 m² - Dauerelastische Versiegelung 1.400 m - Wand spachteln und schleifen 510 m² - Wand- und Deckenflächen mit Dispersions-, Latex- und Reinacrylatfarbe streichen 1.785 m² - Überholungsanstrich Holz- und Stahltüren 21 Stk. - Überholungsanstrich Heizleitung 50 m - Fenster außen und innen streichen 264 m² - Estrich beschichten 34 m²
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefor- dert werden Zweck der baulichen Anlage Zweck des Auftrags
h) Aufteilung in Lose nein f) i) Ausführungsfristen Beginn der Ausführung: 10 WT nach Auftragserteilung Fertigstellung: 27.03.2026
j) Nebenangebote nicht zugelassen
k) Mehrere Hauptangebote nicht zugelassen
l) Bereitstellung der Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden elektronisch über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt unter: www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Nachforderung Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert. meinauftrag.rib.de/public/publications/574606
o) Ablauf der Angebotsfrist am 20.01.2026 um 09:00 Uhr Ablauf der Bindefrist am 19.02.2026
p) Anschrift, an die Angebote elektronisch zu übermitteln sind: www.berlin.de/vergabeplattform/
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: deutsch
r) Zuschlagskriterien nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschließlich Gewichtung 100 % Preis
t) geforderte Sicherheiten siehe Vergabeunterlagen, Formblatt V214.HF
u) wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/ oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind Formblatt V214.HF, LHO Berlin, Vergabeunterlagen
v) Rechtsform der/ Anforderung an Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern
w) Nachweise zur Beurteilung der Eignung Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für Bauleistungen (ULV) oder in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf ge- sondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese im ULV oder in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheini- gungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ V124.HF (https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intel-liform/forms/eabau/berlin/v_124hf/index - für eine Ausschreibung des Hochbaus) bzw. V124.V-IF (https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124vf/index - für eine Ausschreibung des Verkehrsanlagen- und Ingenieurbaus) ist zu verwenden. Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 € für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) durchführen. Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terroris- mus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27. Mai 2002, 753/2011 vom 1. Au- gust 2011 sowie 2580/2001 vom 27. Dezember 2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten (https://justiz.de/onlinedienste/finanz_sanktionsliste/index.php) veranlassen. Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß §. 6. a Abs. 3 VOB/Azu machen: -. 3. vom Auftraggeber bestätigte positive abgeschlossene Referenzen vergleichbarer Bauvorhaben aus den letzten bis zu. 5. abgeschlossenen Kalenderjahren, wobei mindestens1 Referenz nachweislich Arbeiten nach TRGS 505 / TRGS 524 / DGUV-101-004 beinhalten muss, mit folgenden Angaben: - Bezeichnung des Auftrages/ Projekts - Auftraggeber (Anschrift, Tel.-Nr., E-Mail Adresse, Ansprechpartner) - stichwortartige Beschreibung der Aufgabe und Umfang der Leistung - Auftragsvolumen in Euro - Ausführungszeitraum - Vertragsverhältnis - Zahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer - Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal) Vergleichbar sind Tätigkeiten, die dem Auftrag nach Art und Umfang entsprechen, soweit sie nicht durch Eignungsverleiher*innen oder Unterauftragnehmer*innen ausgeführt werden.
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße Nachprüfungsstelle nach (§ 21 VOB/A): Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen – VM 3 - Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Telefon: +49 30 90139 - 3315 E-Mail: vobstelle@sensw.berlin.de Bei Schreiben an die Nachprüfungsstelle bitte Kopie dieser Ausschreibung beifügen! Anmerkungen: 1) Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), siehe Vergabeunterlagen. 2) Eignungsnachweise: Für Unternehmen, die eine dem Auftrag entsprechende gültige Präqualifizierung oder eine gültige Eintragung in das ULV nachweisen können, erfolgt keine weitere Eignungsprüfung, es sei denn es bestehen oder entstehen im Verfahrensverlauf Zweifel an deren Eignung. Das gleiche gilt für Unterauftragnehmer dieser Unternehmen und Unterauftragnehmer von nicht im ULV eingetragenen oder präqualifizierten Unternehmen, welche selbst jedoch eine dem Unterauftrag entsprechende gültige Präqualifizierung oder eine gültige Eintragung in das ULV nachweisen können. Für den Nachweis von Bietern genügt die Angabe der Registrierungs-Nr.: auf dem Angebotsschreiben (Formblatt V213.HF). Der Auftraggeber behält sich für den Fall, dass das Angebot des Hauptauftragnehmers in die engere Wahl kommt vor, die Vorlage des Nachweises für Unterauftragnehmer zu fordern. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber für den Fall, dass das Angebot in die engere Wahl kommt, vor, gültige Nachweise des Auftragnehmers zu fordern: - über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, - über die Ausführung von Leistungen (. 3. Referenznachweise) in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind - beachte dazu die konkretisierten Ausführungen in der Bekanntmachung unter Punkt w) - über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal, - über die Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie-und Handelskammer, - Gewerbeanmeldung - Handelsregisterauszug, - Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse - Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen - sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG - qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für mich/uns zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorlegen - dass die Anzahl der für den Auftrag notwendigen Arbeitskräfte vorhanden ist - gültige Nachweise für Arbeiten nach TRGS 505 / TRGS 524 / DGUV-101-004 Für seine Unterauftragnehmer hat der Bieter für den Fall, dass das Angebot in die engere Wahl kommt, auf Verlangen der Vergabestelle eine Eigenerklärung (Formblatt V124.HF) einzureichen. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber für den Fall, dass das Angebot des Hauptauftragnehmers in die engere Wahl kommt vor, die w.o. aufgezählten Nachweise für den/ die Unterauftragnehmer zu fordern. 3) Referenzen: Bitte prüfen Sie, ob die geforderten Eignungsnachweise gem. dem Formblatt V124.HF Eigenerklärung zur Eignung den im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Nachweisen entsprechen oder ob darüberhinausgehende Anforderungen in den Vergabeunterlagen gestellt werden. Bitte prüfen Sie ebenfalls, ob Ihre hinterlegten Referenzen den Vorgaben gemäß Punkt w) dieser Bekanntmachung entsprechen. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen zusätzlich mit dem Angebot die geforderten Referenznachweise eingereicht werden. Anderenfalls droht der zwingende Angebotsausschluss! Die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Referenzen liegen vor, sind allerdings nicht vergleichbar, und können – anders als gänzlich fehlende Referenzen – nicht nachgefordert werden