Neubau einer Grundwassermessstelle auf der Schadstoffdeponie Laucha. Leistungen umfassen Bohrarbeiten bis 80 m Tiefe im Locker- und Festgestein, Ausbau zur Messstelle, geophysikalische Messungen, Abschlussbauwerk sowie Baustelleneinrichtung und Dokumentation.
Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
Sondervermögen WGT-Liegenschaft Thüringen
Mainzerhofstraße 12
99084 Erfurt
DE-99030 Erfurt
01.09.2026
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name: Thüringer Sonderabfalldeponie Gesellschaft mbH
Straße, Hausnummer: Mainzerhofstraße 12
Postleitzahl (PLZ): 99084
Ort: Erfurt
Telefon: +49 361 5603170
E-Mail: igk-ausschreibung@leg-thueringen.de
b) Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A"
Geschäftszeichen: IGK 2026 03-0111-1-2
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
ohne elektronische Signatur (Textform)
mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
Schadstoffdeponie Laucha, Am Hessenweg
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Neubau einer Grundwassermessstelle in folgendem Umfang:
h) Losweise Vergabe
Nein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung
12.10.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
KW 48/2026
j) Nebenangebote
nicht zugelassen
k) Mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=883684
Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert.
o) Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
Ablauf der Angebotsfrist
01.09.2026 - 14:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
01.10.2026
p) Angebote sind einzureichen
elektronisch via
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=883684
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)
r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
t) Geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen
v) Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Bearbeitungshinweis:
Die Eignungskriterien und von den Bietern anzufordernden Erklärungen/ Nachweise sind von der Projektleitung individuell und projektbezogen zu benennen und müssen mit den Angaben in den Vergabeunterlagen übereinstimmen!
Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" liegt der Ausschreibung bei.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Gesamtauftragswert (alle Lose) < 150 T€:
Die Vergabestelle der LEG Thüringen ist auch Nachprüfungsstelle. Rechtsschutz gemäß § 14 ThürVgG besteht nicht (§ 14 Abs. 4 ThürVgG).
y) zusätzliche Information
Die Beantwortung von Bieterfragen als Änderung, Ergänzung bzw. Konkretisierung der Vergabeunterlagen werden Bestandteil der Vergabeunterlagen; insbesondere auch Bestandteil der Vertragsunterlagen. Mit der Registrierung auf der Vergabeplattform erhalten die Bewerber/ Bieter Zugriff auf ein individuelles Postfach, das für die Zustellung rechtserheblicher Erklärungen im Vergabeverfahren genutzt wird. Eine gesonderte Zustellung per Post, E-Mail oder Fax erfolgt nicht.
2. Hinweis gemäß § 11a (3) VOB/A 1. Abschnitt:
Die zur Nutzung der E-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients und Webanwendung AnA-Web sowie die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen, die e-VergabeApp (Crypto-Client) zur Verschlüsselung von Teilnahmeanträgen und Angeboten sowie der Web-Service https://eee.evergabe-online.de zum Ausfüllen einer Einheitlichen Elektronischen Eigenerklärung gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der europäischen Kommission vom 05.01.2016. Die zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Webanwendung AnA-Web und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Webanwendung AnA-Web bzw. Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.