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Titel

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Geotechnische Beratung zum Bau eines Autobahntunnels

Vergabeverfahren

Verhandlungsverfahren

Auftraggeber

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Zimmerstraße 54
10117 Berlin

Ausführungsort

DE-10117 Berlin

Frist

05.01.2012

Beschreibung

Original Dokumentennummer: 350893-2011

 

I.1) DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Zimmerstraße 54

Kontaktstelle(n): Bereich P3

Zu Händen von: Sekretariat

10117 Berlin

DEUTSCHLAND

Telefon: +49 3020243-450,Fax: +49 3020243-691

 

E-Mail: wollgast@deges.de

Internet: www.deges.dewww.bund.de

 

I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers. Regional- oder Lokalbehörde

 

I.3) Haupttätigkeit(en). Sonstige: Straßen- und Brückenbau

 

I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber

 

Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

 

II.1) Beschreibung

 

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber: Erweiterung A7, Geotechnische Beratung.

 

II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung

 

Dienstleistungen. Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Dienstleistung: Hamburg. NUTS-Code DE60

 

II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS). Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

 

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens

 

8-streifige Erweiterung der A7 von der AS HH-Volkspark bis südlich AD HH-Nordwest (Streckenlänge ca. 3,0 km). Hauptbauleistungen: Bau eines rd. 900 m langen Tunnels und eines 390 m langen Bauwerks über die Eisenbahnanlagen in Langenfelde. Der Auftrag umfasst Leistungen für Geotechnische Beratung zur Ausführungsplanung, für die Bauvorbereitung und während der Baudurchführung bei Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerken.

 

II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 71300000

 

II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

 

II.1.8) Lose. Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

 

II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote. Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

 

II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

 

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Siehe II.1.5).

 

II.2.2) Angaben zu Optionen. Optionen: nein

 

II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung. Laufzeit in Monaten: 56 (ab Auftragsvergabe)

 

III.1) Bedingungen für den Auftrag

 

III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten

 

Haftpflichtversicherung für Personenschäden 2 500 000 EUR und für sonstige Schäden 2 500 000 EUR. Eine Erklärung, dass ggf. niedrigere Haftungssummen im Auftragsfall erhöht werden, reicht aus (s. Teilnahmeantrag).

 

III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die hierzu erforderlichen Angaben sind in dem Teilnahmeantrag anzugeben.

 

III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen. Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein

 

III.2) Teilnahmebedingungen

 

III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es sind Auskünfte gem. § 4 (1), (2) und (3) VOF zu erteilen (s. Teilnahmeantrag). Es sind Erklärungen zu den in § 4 (6) a) bis g) und (9) a) bis e) VOF angesprochenen Sachverhalten abzugeben (Ausschlusskriterien) (s. Teilnahmeantrag). Von den Bewerbern sind Auskünfte zu erteilen, ob und auf welche Art sie wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten (§ 4 (2) VOF). Die Angaben sind in dem vorbereiteten Teilnahmeantrag vorzunehmen.

 

III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

 

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen gem. § 5 (4) a) VOF und gem. § 5 (4) c) VOF sind vorzulegen. Die Angaben sind in dem Teilnahmeantrag vorzunehmen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2,5 Mio. € für Personen und für sonstige Schäden wird als Mindeststandard gefordert. Eine Erklärung, dass ggf. niedrigere Haftungssummen im Auftragsfall erhöht werden, reicht aus (siehe Teilnahmeantrag). Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn er in den letzten 3 Geschäftsjahren einen durchschnittlichen jährlichen Gesamtumsatz in einer Mindesthöhe nachweist (siehe Teilnahmeantrag).

 

III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit

 

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der fachlichen Eignung sind gem.: § 5 (5) a) bis f) und h) VOF Angaben zu machen bzw. Unterlagen vorzulegen. Der Teilnahmeantrag ist zu verwenden, § 5 (5) a): Berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen. Zum Nachweis der Fachkunde werden die Angaben gemäß Teilnahmeantrag gefordert, § 5 (5) b): Angaben des Bewerbers über vergleichbare Referenzprojekte. Zum Nachweis der vergleichbaren Referenzprojekte werden Angaben gemäß Teilnahmenantrag gefordert, § 5 (5) c): entfällt, § 5 (5) d): Personalbestand in den letzten 3 Jahren. Zum Nachweis werden Angaben gemäß Teilnahmeantrag gefordert, § 5 (5) e): entfällt, § 5 (5) f): Maßnahmen zur Gewährleistung der Arbeitsqualität. Zum Nachweis zur Gewährleistung der Arbeitsqualität werden Angaben gemäß Teilnahmeantrag gefordert, § 5 (5) g): - entfällt -, § 5 (5) h): -nicht zugelassen-. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Zu § 5 (5) a) Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen bestimmten Mindestanforderungen genügen (siehe Teilnahmeantrag). Zu § 5 (5) b): Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die Referenzprojekte bestimmten Mindestanforderungen genügen (siehe Teilnahmeantrag). Zu § 5 (5) d) Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn er in den letzten 3 Jahren einen durchschnittlichen jährlichen Gesamtpersonalbestand in einer Mindestanzahl nachweist (siehe Teilnahmeantrag). § 5 (5) f): Als Mindeststandard wird ein Qualitätsmanagement gefordert, welches den Anforderungen nach DIN EN ISO 9001 entspricht (siehe Teilnahmeantrag).

 

III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

 

III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

 

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Berufsqualifikation gemäß § 19 VOF.

 

III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

 

Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

 

IV.1) Verfahrensart

 

IV.1.1) Verfahrensart

 

Verhandlungsverfahren. Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein

 

IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

— Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (§ 5 (4) VOF) [nur Mindestanforderung],

— Fachliche Eignung nach § 5 (5) a) bis h) VOF: [100 %].

Die gem. Ziff. III.2.3) vorzulegenden Unterlagen und Angaben werden wie folgt gewichtet:

— § 5 (5) a) VOF: Berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen [60 %],

— § 5 (5) b) VOF: Angaben des Bewerbers über vergleichbare Referenzprojekte in den letzten 3 Jahren: [40 %],

— § 5 (5) c) VOF: Technische Leitung: - entfällt,

— § 5 (5) d) VOF: Personalbestand des Bewerbers in den letzten 3 Jahren: [nur Mindestanforderung],

— § 5 (5) e) VOF: Geräte, Technische Ausrüstung: - entfällt,

— § 5 (5) f) VOF: Gewährleistung der Qualität: [nur Mindestanforderung],

— § 5 (5) g) VOF: externe Kontrolle: - entfällt,

— § 5 (5) h) VOF: Andere Unternehmen (Unterauftrag): - nicht zugelassen -.

 

IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein

 

IV.2) Zuschlagskriterien

 

IV.2.1) Zuschlagskriterien

 

das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien

 

IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion. Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

 

IV.3) Verwaltungsangaben

 

IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: A703/210250

 

IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags: nein

 

IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Kostenpflichtige Unterlagen: nein

 

IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge: 5.1.2012 - 16:00

 

IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch.

 

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags. Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

 

VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

 

Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

 

VI.3) Zusätzliche Angaben

 

Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen ist der vom Auftraggeber vorgefertigte "Teilnahmeantrag" zu verwenden. Dieser wird auf der E-Vergabe-Plattform unter www.evergabe-online.de (Rubrik "Dienstleistungen") kostenlos zum Download bereitgestellt. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenem Umschlag zum Schlusstermin (siehe Ziffer IV.3.4)) an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle einzusenden oder dort abzugeben. Der Umschlag ist außen mit einem gelben Aufkleber und dem Namen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft und der Anschrift zu bezeichnen. Die Aufkleberbeschriftung wird den Bewerbern ebenfalls unter der o.g. Adresse zur Verfügung gestellt. Der "Teilnahmeantrag" ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln des Teilnahmeantrages zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung/Ausfüllung des vorbereiteten „Teilnahmeantrages“ können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus.

 

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

 

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

 

Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg Düsternstraße 10 20355 Hamburg DEUTSCHLAND Telefon: +49 4042840-3093/3010 Internet-Adresse: fhh.hamburg.de Fax: +49 4042840-2496

 

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

 

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Auflauf der Frist des § 107, Abs. 3, Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhilfebescheides auf eine Rüge) wird hingewiesen.

 

VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt siehe DEGES-Adresse DEUTSCHLAND

 

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 7.11.2011

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 126256 vom 09.11.2011