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Grundstücksentwässerung, Kanalbau und Pumpwerke für Klinik Zur Solequelle

 

Neubau der Grundstücksentwässerung der AWO Klinik Zur Solequelle in Bad Windsheim: ca. 417 m Kanal, 16 Schächte, Fettabscheider, 2 Pumpwerke sowie Rückbau bestehender Anlagen. Ausführung Sept. 2026 bis März 2027.

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)

Auftraggeber

AWO Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e. V.
Karl-Bröger-Straße 9/I
90459 Nürnberg

Ausführungsort

DE-90459 Nürnberg

Frist

09.07.2026

Beschreibung

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e.V.
Straße Karl-Bröger-Staße 9
PLZ, Ort 90459 Nürnberg
Telefon 0911 4508 0
Fax 0911 4508 1029
E-Mail info@awo-omf.de
Internet https://www.staatsanzeiger-eservices.de

b) Vergabeverfahren Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer E24_5.003

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Die zur Verschlüsselung verwendeten Algorithmen entsprechen dem Signaturgesetz, der Signaturverordnung und der Richtlinie für Kryptographische Verfahren des BSI.
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform

d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung
Bad Windsheim

f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Grundstücksentwässerung
Der AWO Ortsverband Mittel- und Oberfranken e. V. plant den Umbau und die Erweiterung der AWO Klinik Zur Solequelle in Bad Windsheim. Im Rahmen der Umbau- und Erweiterungsarbeiten ist die gesamte Grundstücksentwässerungsanlage neu herzustellen. Folgende Arbeiten fallen an:
- Neubau von ca. 417 m Kanal DN 160 bis 200 PP
- Neubau von ca. 16 Schächten bis DN 1200
- Neubau eines Fettabscheiders
- Neubau von 2 Pumpwerken
- Rückbau von ca. 4 Schächten
- Verpressen / Rückbau von ca. 110 m Kanal
Die Arbeiten sind innerhalb der drei vertraglich definierten Zeitfenster so schnell wie möglich durchzuführen, um die Zeit einer erforderlichen Grundwasserabsenkung zu minimieren. Zwischen den Bauabschnitten ist die Baustelle komplett zu räumen und wieder einzurichten
Die Arbeiten sind gemäß den Vorgaben der Heilquellenschutzverordnung und den Auflagen der Ausnahmegenehmigung von der Heilquellschutzverordnung und den Empfehlungen des hydrogeologischen Gutachtens durchzuführen und mit gleichzeitig laufenden Rohbauarbeiten zu koordinieren.

g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage
Zweck des Auftrags

h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe
f) nein

i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung: 21.09.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 25.03.2027

j) Nebenangebote nicht zugelassen

k) mehrere Hauptangebote nicht zugelassen

l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden
elektronisch zur Verfügung gestellt unter: www.staatsanzeiger-eservices.de
www.staatsanzeiger-eservices.de/nJs/NatBekVuFind

Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert

o) Ablauf der Angebotsfrist am 09.07.2026 um 12.00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am 08.08.2026

p) Adresse für elektronische Angebote: www.staatsanzeiger-eservices.de

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: Deutsch

r) Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
100% Preis

s) Eröffnungstermin am 09.07.2026 um 12.00 Uhr
Ort Online via Plattform

t) geforderte Sicherheiten
Sicherheit für die Vertragserfüllung ist in Höhe von 5 Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten, sofern die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt.
Die für Mängelansprüche zu leistende Sicherheit beträgt 3 Prozent der
Weitere Regelungen siehe Vergabeunterlagen.

u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
Zahlungsbedingungen gemäß VOB/B

v) Rechtsform der/ Anforderung an Bietergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt (Eigenerklärung zur Eignung) ist erhältlich unter:
www.stmb.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthernen/vergabeundvertragswesen/vhb/z5_vergabe_bauauftraege_formblatt_124_eigenerklaerung.pdf
und liegt den Vergabeunterlagen bei
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Referenzbescheinigungen für mindestens drei vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren mit Angabe des Auftraggebers, der Ausführungsart, der Ausführungszeit, des im eigenen Betrieb erbrachten Leistungsumfangs, der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, den besonderen technischen und geräte-spezifischen Anforderungen sowie des Auftragswertes (in Anlehnung an das Formblatt 444) sind auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Die Anforderungen der vom Dt. Institut f. Gütesicherung u. Kennzeichnung e.V. herausgegebenen Gütesicherung
Kanaibau HAE-GZ 961 Beurteilungsgruppen AK 3 sind zu erfüllen und mit Angebotsabgabe nachzuweisen.

x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Regierung von Mittelfranken, 
Promenade 27, 91522 Ansbach, 
vob-stelle@reg-mfr.bayern.de

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 203632 vom 12.06.2026