Titel | Ingenieurleistungen zur gutachterlichen und planerischen Begleitung der Grundwassersanierung | |
Vergabeverfahren | Öffentliche Ausschreibung Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF) | |
Auftraggeber | SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH Senefelderstr. 162 63069 Offenbach | |
Ausführungsort | DE-63069 Offenbach am Main | |
Frist | 01.04.2015 | |
TED Nr. | 81564-2015 | |
Beschreibung | Abschnitt I:
I.1) SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH Senefelder Straße 162 63069 Offenbach DEUTSCHLAND Fax: +49 6984000 4119
E-Mail: bernd.monath@opg-of.de Internet: www.opg-of.de
Weitere Auskünfte erteilen: Heinigstraße 26 Alexander Wiermann 67059 Ludwigshafen Deutschland E-Mail: wiermann@igb-ingenieure.de Fax: +49 62167196129 Internet: www.igb-ingenieure.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: IGB Rhein-Neckar Ingenieurgesellschaft mbH Heinigstraße 26 Alexander Wiermann 67059 Ludwigshafen Deutschland E-Mail: wiermann@igb-ingenieure.de Fax: +49 62167196129 Internet-Adresse(n): www.igb-ingenieure.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers Öffentlicher auftragsgeber nach § 98 gwb
I.3) Haupttätigkeit(en) Umwelt, Energie
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber: Hafen Offenbach.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Hafen Offenbach - Hafeninsel, 63067 Offenbach. NUTS-Code DE713
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Ingenieurleistungen zur gutachterlichen und planerischen Begleitung der Grundwassersanierung mittels pump-and-treat zur Reinigung von im Wesentlichen BETX, MKW, PAK, MTBE und Arsen aus Grundwasser für die Jahre 2015 bis 2018 mit der Option der Verlängerung um weitere 2 Jahre. Die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) planen und leiten die Entwicklung und Vermarktung des ehemaligen Hafengebiets von Offenbach. Zur Entwicklung des Areals erfolgen derzeit intensive bauliche Tätigkeiten. Das Gelände teilt sich in die Hafeninsel, die gegenüberliegende Landseite und das dazwischen gelegene Hafenbecken auf. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Hafeninsel als Umschlag- und Lagerplatz für Mineralölprodukte genutzt. Auf der Landseite waren v. a. Speditionen, Autowerkstätten, metallverarbeitende Betriebe, das Kohlelager der EVO, ein Mineralöltanklager und mehrere Eigenbedarfstankstellen angesiedelt. Durch die frühere industrielle Nutzung kam es zu teilweise erheblichen Einträgen von Schadstoffen in den Untergrund, weswegen die zentralen Flurstücke der Hafeninsel Mitte der 90er Jahre durch das Regierungspräsidium Darmstadt - Abteilung Umwelt Frankfurt als sanierungsbedürftig erklärt wurden. Auf der Landseite südlich des Hafenbeckens ist außerdem eine ehemalige Kiesgrube als Altlastenverdachtsfläche festgestellt. Bei den festgestellten Schadstoffparametern auf der Hafeninsel handelt es sich in erster Linie um BTEX, sowie untergeordnet um MKW, PAK, Arsen und MTBE. Auf der Landseite wurden ebenfalls Bereiche mit Boden- und Grundwasserkontaminationen festgestellt, die in der Höhe der Belastungen jedoch erheblich unterhalb denen von der Hafeninsel liegen. Aufbauend auf den Befunden wurde ein Rahmensanierungsplan für das gesamte Pro-jektgebiet erstellt, in dem eine Fassung und Sanierung des Grundwassers mittels Pump-and-Treat vorgesehen ist. Auf Basis des verbindlichen Rahmensanierungsplans wurden zur Reinigung des belas-teten Grundwassers in 2008 im Bereich der Hafeninsel (GWSA 1) sowie im Bereich der Landseite (GWSA 2) insgesamt zwei Grundwassersanierungsanlagen (GWSA) errichtet. Im Bereich der Hafeninsel erfolgt die Förderung des belasteten Grundwassers aus insgesamt sechs Sanierungsbrunnen. Die im Rohwasser enthaltenen sanierungsrelevanten Schadstoffverbindungen (BTEX, MTBE, MKW, PAK, Arsen) werden durch eine Kombination unterschiedlicher Verfahrensstufen dem Wasser entzogen. Das gereinigte Wasser wird in das Hafenbecken abgeleitet. Die Grundwassersanierungsanlage GWSA 2 auf der Landseite wurde nach mehrmonatigem Betrieb in 2008 außer Betrieb genommen und Anfang 2013 wieder aufgenommen. Das Grundwasser des gesamten Hafengebiets wird außerdem durch Monitoring- und Stichtagsmessungen überwacht. Diese finden je nach Lage auf dem Gebiet einmal jährlich bis monatlich statt.
Im Einzelnen sollen folgende Leistungen vergeben werden:
— Einarbeitung in die GW-Situation im Hafen Offenbach; Historische Entwicklung, frühere Maßnahmen bis hin zur aktuellen Sanierung und Sicherung des Geländes,
— Erstellen von Vergabeunterlagen zur Ausschreibung des Betriebs der Grundwassersanierungsanlagen GWSA 1 und 2 für die Laufzeit von drei Jahren und Unterstützung des Auftraggebers bei der Vergabe,
— Erstellen von Vergabeunterlagen zur Ausschreibung von Probenahme und Analyse-leistungen, die im Rahmen der Sanierungs-Fremdüberwachung und der Monitorings auszuführen sind, Unterstützung des Auftraggebers bei der Vergabe,
— Fachgutachterliche Begleitung des Sanierungsbetriebs bei 36 Monaten Betrieb (che-misch/analytische und hydraulische Überwachung, Anlagenoptimierung, Dokumentation der Maßnahmen in Jahresberichten), Option der Verlängerung um weitere zwei Jahre,
— Fachgutachterliche Begleitung des Grundwassermonitorings im Sanierungsbereich der Grundwassersanierungsanlagen GWSA 1 und 2 und in den weiteren überwa-chungsbedürftigen Bereichen (chemisch/analytische und hydraulische Überwachung, Ableitung von Optimierungsmaßnahmen, Dokumentation in Jahresberichten),
— Unterstützen des Auftraggebers bei Abstimmungen mit Handlungsstörern über Kos-tentragungen und Sanierungskonzeptionen,
— Hydraulischer Abgleich und Optimierung der GW-Sanierung bei fortschreitender intensiver baulicher Entwicklung des Hafens Die Maßnahme wird mit Mitteln des Landes Hessen finanziert.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 71000000, 71300000, 71313000
Beschreibung: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen. Dienstleistungen von Ingenieurbüros. Umwelttechnische Beratung.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Ingenieurleistungen zur gutachterlichen und planerischen Begleitung der Grundwassersanierung mittels pump-and-treat zur Reinigung von im Wesentlichen BETX, MKW, PAK, MTBE und Arsen aus Grundwasser für die Jahre 2015 bis 2018 mit der Option der Verlängerung um weitere 2 Jahre, wenn das Land Hessen weitere Mittel bereitstellt und seitens der zuständigen Behörde weiterhin ein Sanierungsefordernis besteht. Somit besteht kein Anspruch auf die Beauftragung der Gesamtsumme.
II.2.2) Information about options Options: yes Beschreibung der Optionen: Auftragsverlängerung um weitere 2 Jahre (Juli 2018 bis Juni 2020).
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja Zahl der möglichen Verlängerungen: 1 Beginn der Bauarbeiten: Beginn 1.7.2015 Abschluss 30.6.2018
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Ausschlusskriterien: Nachweis der Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von jeweils 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden je Schadensfall, nicht älter als 3 Monate; Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss nach § 5 (6) VOF bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine den Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Nach BGB - eine Bewerber-/Bietergemienschaft erklärt sich gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen. Die Bewerbungsformulare können per Post oder Email angefordert werden bei IGB Rhein-Neckar Ingenieurgesellschaft mbH Herr Wiermann Heinigstraße 26 67059 Ludwigshafen E-Mail: wiermann@igb-ingenieure.de. Die Unterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sachkunde hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den Ziffern III.2.2 und III.2.3 genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung nicht älter als drei Monate; Nachweis des Gesamtumsatz des Bewerbers und der Umsätze in den Projekten mit vergleichbaren Leistungen der letzten drei Jahre (2012, 2013, 2014), d. h. abgeschlossene oder laufende Projekte; Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber. Als vergleichbar wird folgendes Referenzprojekt angesehen:
1. Planung und fachgutachtliche Überwachung von Grundwassersanierungsanlagen mittels pump-and-treat und Kombination verschiedener Aufbereitungstechniken zum Reinigen von flüchtigen organischen Stoffen (z.B. BETX) und Arsen aus Grundwasser und mit vorgeschalteter Enteisenung. Es ist anzugeben, wenn bei einem Referenzprojekt influente Verhältnisse vorherrschend waren und welche Genehmigungsbehörde zuständig war/ist. Bei Bewerber/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für Referenzprojekte (siehe oben) öffentlicher Auftraggeber ist eine durch den öffentlichen Auftraggeber ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Anzahl der in den letzten drei Jahren (2012, 2013, 2014) abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzprojekte des Bewerbers und der persönlichen Referenzprojekte der vorgesehenen Projektleitung und stellvertr. Projektleitung, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbar werden folgende Referenzprojekte angesehen:
1. Planung und fachgutachtliche Überwachung von Grundwassersanierungsanlagen mit pump-and-treat durch die Kombination verschiedener Aufbereitungstechniken zum Reinigen von flüchtigen organischen Stoffen (z.B. BETX) und Arsen aus Grundwasser und mit vorgeschalteter Enteisenung (Es ist anzugeben, wenn bei einem Referenzprojekt influente Verhältnisse vorherrschend waren und welche Genehmigungsbehörde zuständig war/ist),
2. Koordination, Überwachung und Durchführung von Grundwassermonitoring und Stichtagsmessungen mit Dokumentation und gutachterlicher Bewertung der Ergebnisse,
3. Planung, Ausschreibung und Überwachung verfahrenstechnischer Maßnahmen (VOL) zur Grundwassersanierung,
4. Anpassung und Optimierung der bestehenden hydraulischen Sanierung durch Integration baulicher Maßnahmen (z.B. Eingriffe in den Untergrund durch Baumaßnahmen: Erdaushub, Bauwerke, Wiederverfüllung, Verbau, Bauwasserhaltung) und Berücksichtigung aktueller Nutzungssituationen. Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie des Auftraggebers; Selbstauskunft über das beim Bewerber vorhandene Qualitätsmanagement (QM-System, z.B. eigenes oder akkreditiert nach ISO 9001 und nach ISO/IEC 17025). Bei Bewerber/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer. Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für Referenzprojekte (siehe oben) für öffentliche Auftraggeber ist eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 600-20
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 01.04.2015 - 12:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 10.04.2015 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben Nachr. HAD-Ref. : 3917/40 nachr. V-Nr/AKZ: 600-20.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt Deutschland Fax: +49 6151125816 / 6151126834
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit
1. der Antragssteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung beannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB). Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 101 b Abs. 2 GWB). GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066) geändert worden ist.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt Deutschland Fax: +49 6151125816 / 6151126834
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 02.03.2015 | |
Veröffentlichung | Geonet Ausschreibung 132758 vom 09.03.2015 |