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Titel

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Kampfmittelräumung, Neuordnung Ortsmitte Bierbach

 

Bauvorlaufende Kampfmittelräumung auf ca. 4.110 m² in Blieskastel-Bierbach (Parkstraße). Umfasst Testfeld mit drei geophysikalischen Verfahren, vollflächige Sondierung und Einzelpunkträumung. Erwartet werden Kampfmittel bis 155 mm Kaliber, Fertigstellung bis 31.01.2027.

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)

NUTS

Saarland, Saarland, Saarpfalz-Kreis

Ausführung

DE-66440 Blieskastel

Frist

22.10.2026

Vergabestelle

Stadt Blieskastel Vergabestelle
Paradeplatz 5
66440 Blieskastel

Beschreibung

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Stadt Blieskastel
Paradeplatz 5
66440 Blieskastel
E-Mail vergabestelle@blieskastel.de

b) Vergabeverfahren Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer BLK-2026-168

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe:
elektronisch
in Textform
Bekanntmachungs-ID: CXVHYRUDY65G1PK3

d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung
Parkstraße
66440 Blieskastel-Bierbach
Weitere Angaben
Der Ausführungsort befindet sich an der Parkstraße in Bierbach (In der Nähe des Bahnhofs). Der genaue Ausführungsort kann den beigefügten Plänen entnommen werden.

f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Art der Leistung: Kampfmittelräumung
Umfang der Leistung:
Gegenstand der Leistung ist die bauvorlaufende Kampfmittelräumung der Planungsfläche der Neuordnung Ortsmitte Bierbach (ca. 4.110 m2). Zunächst werden auf einem Testfeld drei geophysikalische Verfahren erprobt; auf dieser Grundlage erfolgen die vollflächige Sondierung und die anschließende punktuelle Einzelpunkträumung. Nach der Luftbildauswertung ist mit Kampfmitteln bis 155 mm Kaliber (US-Artilleriemunition) sowie mit zurückgelassenen deutschen Bodenkampfmitteln zu rechnen. Es wird von einer maximalen Eindringtiefe der Artilleriemunition von 1,5 bis 2,0 m unter GOK (1945) ausgegangen. Die Räumung erfolgt vor dem Baubeginn.

g) Angabe über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage
Zweck des Auftrags

h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) nein

i) Ausführungsfristen
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 31.01.2027
weitere Fristen
Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Die Ausführungsfrist beginnt innerhalb von 12 Werktagen nach Zuschlagserteilung durch den Auftraggeber.

j) Nebenangebote
nicht zugelassen

k) mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen

l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt.
Online-Plattform DTVP (https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXVHYRUDY65G1PK3/documents)

Der Zugang wird gewährt, sobald die Erfüllung der Maßnahmen belegt ist.
Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert

Auskunftserteilung über Vergabeunterlagen und Anschreiben bis 15.10.2026

o) Ablauf der Angebotsfrist am 22.10.2026 um 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist: am 18.11.2026

p) Adresse für elektronische Angebote
DTVP (https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXVHYRUDY65G1PK3)

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: Deutsch;

r) Zuschlagskriterien Niedrigster Preis

s) Eröffnungstermin am 22.10.2026 um 10:00 Uhr
Ort Stadt Blieskastel, Rathaus I, Paradeplatz 5, 66440 Blieskastel
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen
Bei Vergabeverfahren welche rein elektronisch durchgeführt werden sind keine Bietervertreter zugelassen.

t) geforderte Sicherheiten Siehe Vergabeunterlagen

u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
Siehe Vergabeunterlagen

v) Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

w) Beurteilung zur Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung ist erhältlich
Online auf DTVP (https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXVHYRUDY65G1PK3/documents)
oder
Vergabestelle, siehe a)

Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:

Auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegende Unterlagen
Bedingung an die Auftragsausführung

  • Nachweis Befähigungsschein § 20 SprengG (mittels Dritterklärung vorzulegen): Der AN setzt für die Leitung der Räumstelle eine verantwortliche Person mit Befähigungsschein gemäß § 20 SprengG ein. Aus diesem Grund muss ein Nachweis über den vorgenannten Befähigungsschein für die eingesetzte Person vorgelegt werden.
  • Nachweis einer gültigen Erlaubnis nach § 7 SprengG (mittels Dritterklärung vorzulegen): Nachweis einer gültigen Erlaubnis nach § 7 SprengG für das ausführende Unternehmen

Persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer

  • Registereintragungen (mittels Dritterklärung vorzulegen): Vorlage folgender Unterlagen: Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer oder anderweitige sonstige Nachweise.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Nachweise Umsatz (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Nachweis über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen,
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt / Bescheinigung in Steuersachen (mittels Dritterklärung vorzulegen): Vorlage einer aktuellen Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. einer Bescheinigung in Steuersachen. (Das Ausstellungsdatum des Dokuments darf zum Zeitpunkt der Submission nicht mehr als ein Kalenderjahr zurückliegen.)
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung Sozialkasse (mittels Dritterklärung vorzulegen): Vorlage einer aktuellen Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse. (Das Ausstellungsdatum des Dokuments darf zum Zeitpunkt der Submission nicht mehr als ein Kalenderjahr zurückliegen.)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

  • Mitarbeiterzahl (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
  • Referenzen (Bauleistung) (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Vorlage von mindestens drei abgeschlossener Referenzen in den letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren mit mindestens folgenden Angaben:
    • Ansprechpartner (inkl. Kontaktdaten)
    • Art der ausgeführten Leistung
    • Auftragssumme
    • Ausführungszeitraum
    • stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen
    • Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung)
    • Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung;
    • Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal);
    • Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer);
    • ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden;

Sonstige Unterlagen

  • Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG (mittels Dritterklärung vorzulegen): Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung Berufsgenossenschaft (mittels Dritterklärung vorzulegen): Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zur persönlichen Lage zu überprüfen

  • Vorlage der Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
  • Vorlage folgender Unterlagen: Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer oder anderweitige sonstige Nachweise.
  • Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (Das Ausstellungsdatum des Dokuments darf zum Zeitpunkt der Submission nicht mehr als ein Kalenderjahr zurückliegen.)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zu überprüfen

  • Nachweis über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen,
  • Vorlage einer aktuellen Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. einer Bescheinigung in Steuersachen. (Das Ausstellungsdatum des Dokuments darf zum Zeitpunkt der Submission nicht mehr als ein Kalenderjahr zurückliegen.)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zu überprüfen

  • Vorlage der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
  • Vorlage von mindestens drei abgeschlossener Referenzen in den letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren mit mindestens folgenden Angaben:
    • Ansprechpartner
    • Art der ausgeführten Leistung
    • Auftragssumme
    • Ausführungszeitraum
    • stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen
    • Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung)
    • Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung;
    • Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal);
    • Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer);
    • ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden;

Sonstige Bedingungen

  • Erklärung zur Einhaltung des Saarländischen Tariftreue- und Fairen-Lohn-Gesetzes
  • Nachweis über Befähigungsschein nach § 20 SprengG
  • Nachweis einer gültigen Erlaubnis nach § 7 SprengG für das ausführende Unternehmen

Sonstige Informationen für Bieter/Bewerber
Etwaige Vertrags- und Zahlungsbedingungen des Auftragnehmers werden nicht Vertragsbestandteil.

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 205994 vom 01.10.2026