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Titel

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Potenzialuntersuchung zu Erneuerbaren Energien

Vergabeverfahren

Freihändige Vergabe

Auftraggeber

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 94
24105 Kiel

Ausführungsort

DE-24105 Kiel

Frist

21.09.2012

Beschreibung

a) Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein

Düsternbrooker Weg 94

24105 Kiel

 

Zuschlagserteilung und Angebote einzureichen bei:

Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, AöR (GMSH), Geschäftsbereich Beschaffung

Gartenstr. 6

24103 Kiel

 

b) Art der Vergabe

 

Freihändige Vergabe mit vorhergehendem Teilnahmewettbewerb nach § 3 Abs. 5 i. V. m. 3 Abs. 1 S. 3 VOL/A

 

c) Form, in der Teilnahmeanträge einzureichen sind: Die Teilnahmeanträge sind entweder in elektronischer Form über das E-Vergabesystem der GMSH (www.gmsh.de), in schriftlicher Form per Post oder direkt einzureichen.

 

d) Art und Umfang der Leistung sowie den Ort der Leistungserbringung Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat sich den Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere der onshore Windenergie zum Ziel gesetzt. Zentrales Instrument ist dabei die Ausweisung neuer Windeignungsgebiete. Für 2015 wird ein onshore Windenergiepotenzial von bis zu 9.000 MW erwartet. Zur energiepolitischen Herausforderung wird zunehmend der bedarfsgerechte Ausbau der Stromleitungen. Auf Bundesebene wird jährlich ein Szenariorahmen und darauf aufbauend ein Netzentwicklungsplan aufgestellt. Zur Fortschreibung des Szenariorahmens auf 2023 bedarf es belastbarer Angaben zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien in den Ländern. Ziel der Potenzialuntersuchung Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein ist die Ermittlung einer nachvollziehbaren belastbaren Prognose über das Potential und den wahrscheinlichen Umfang der installierten elektrischen Leistung der Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein im Jahr 2023. Dabei ist nach den verschiedenen Erneuerbaren Energieträgern (onshore Wind, Photovoltaik, Biomasse, Geothermie, Wasserkraft) zu differenzieren. Die Anlandung von offshore Wind ist nicht zu berücksichtigen. Bei der onshore Windenergie sind die aktuellen Windeignungsflächen der Teilfortschreibung der Regionalpläne zu berücksichtigen und die sogenannte Weißflächenkartierung der Landesregierung zu berücksichtigen. Die Karten werden in elektronischer Form vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Für die Energiepolitik und Netzentwicklungsplanung des Landes ist eine räumliche Darstellung der installierten Leistung 2023

a) auf Landesebene,

b) auf Kreisebene und

c) unterhalb der Kreisebene erforderlich. Zu c) ist im Zuge des Angebots ein qualifizierter Vorschlag zu unterbreiten. Dabei sollten die Windeignungsgebiete und andere räumliche Schwerpunkte der Energieerzeugung möglichst präzise dargestellt werden. Die Ergebnisse sind in elektronischer Form bereitzustellen. Die Methodik und die Ergebnisse auf Landes- und Kreisebene sind als Bericht zu fassen. Die Prognose hat auf anerkannten wissenschaftlichen Methoden und Datenquellen zu beruhen. Dies ist im Zuge des Angebot dazustellen.

 

e) ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose entfällt

 

f) ggf. die Zulassung von Nebenangeboten: Nebenangebote sind nicht zugelassen.

 

g) Ausführungsfristen Die Potenzialuntersuchung muss in 2012 abgeschlossen sein. Der genaue Zeitplan wird in Abhängigkeit von der Zeitschiene der Teilfortschreibung der Regionalpläne mit dem Auftraggeber abgestimmt.

 

h) Bezeichnung und Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, AöR, (GMSH) Gartenstr. 6, 24103 Kiel, Telefon 0431/599-1524, Telefax 0431/599-1465 Herr Jan Joachim, Mail: jan.joachim@gmsh.de Eingang der Teilnahmeanträge: Dienstag, 02. Oktober 2012, 12:00 Uhr Nach Wertung der eingegangenen Teilnahmeanträge werden voraussichtlich mindestens drei maximal fünf Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert am: Mittwoch, 10. Oktober 2012 Eingang der Angebote: Freitag, 19. Oktober 2012, 7:30 Uhr

 

i)Teilnahme- oder Angebots und Bindefrist. Mittwoch, 31. Oktober 2012

 

j) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: Keine

 

k) wesentlichen Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind gem. Vergabeunterlagen

 

l) die mit dem Angebot oder Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit Angaben zu machen die mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind:

1. Aussagekräftige Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens inkl. eines Leistungsportfolios (max. 4 DIN-A-4- Seiten)

2. Eigenerklärung über mindestens eine und maximal drei Referenzen der im Wesentlichen in den letzten sieben Jahren erbrachten einschlägigen und vergleichbaren Leistungen bezüglich der Potenzialuntersuchung erneuerbarer Energien in Schleswig-Holstein unter Angabe des Leistungsumfangs, des Auftragswertes, der Ausführungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber.

3. Eigenerklärung über die fachliche Qualifikation des Projektleiters sowie der Mitarbeiter, die im Auftragsfall den Auftrag bearbeiten werden mit persönlichen Referenzen. Für die Auftragserledigung werden Erfahrungen in der Durchführung von Prognosen über die Entwicklung der Erneuerbaren Energien erwartet, und zwar insbesondere der onshore Windenergie.

4. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 7 Nr.

5 a-e VOL/A vorliegen

5. Eigenerklärung, ob und in welchem Umfang – im Falle eines Auftrages – der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, einschl. der Darstellung des Umfanges der/des beabsichtigten Unterauftrags/-aufträge und Benennung der /des Nachunternehmen/s (Bezeichnung, Firmensitz, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail- Adresse)

6. Eigenerklärung ob und auf welche Art, Sie auf den Auftrag bezogen, in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten

7. Eigenerklärung des Unternehmens mit Angabe Firmenname, Rechtsform, Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer, E-Mail Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und der Bankverbindung

8. Eigenerklärung, dass Sie die Ausschreibungsbedingungen anerkennen und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen haben und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen und, sofern diese auf der Rückseite von Geschäftsbriefen verwendet oder in sonstiger Form dem Teilnahmeantrag beigelegt werden, keine Wirkung erlangen

9. Eigenerklärung, dass das Gewerbezentralregister keine negativen Eintragungen enthält. Die GMSH wird einen Gewerbezentralregisterauszug vor Zuschlagserteilung einholen Wichtige Hinweise für die Vorlage der einzureichenden Unterlagen: Die o.a. Erklärungen sind dem Angebot in der o.a. Reihenfolge auf einem jeweils gesonderten Blatt unter Verwendung der o.a. Nummerierung beizufügen (bitte keine Klarsichtfolien bzw. Spiral- oder, sonstige Heftungen, Trennblätter usw. verwenden). Die oben genannten Nachweise und Erklärungen sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Verdingungsunterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen. Fehlen beim Einreichen des Angebots vorzulegende Unterlagen(Nachweise/Erklärungen u.ä.) können diese von der Vergabestelle fristbewehrt nachgefordert werden. Präqualifikation § 6 Abs. 4 VOL/A: Zum Nachweis der unternehmensbezogenen Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue kann die Bescheinigung der Eintragung in die PQ-VOL-Datenbank ( www.pqvol.de ) vorgelegt werden.

 

m) Kosten Keine

 

n) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden

- Preis 40 %

- Qualität des Angebotes 40 %

- Präsentation 20 %

 

o) Fragen Alle Fragen zum Teilnahmeantrag sind über das e-Vergabesystem oder in schriftlicher Form per Mail oder Fax bis spätestens 21. September 2012, 10:00 Uhr zu stellen. Alle Fragen zum Angebot sind über das e-Vergabe-system oder in schriftlicher Form per Mail oder Fax bis spätestens 15. Oktober 2012, 10:00 Uhr zu stellen. Anfragen in schriftlicher Form per Mail oder Fax sind an die folgende E-Mail-Adresse/Faxnummer der GMSH zu richten: jan.joachim@gmsh.de, 0431-599-1524

 

p) Bietergemeinschaften Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die unter lit. l genannten Nachweise sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaftvorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen. Hierbei sind Hauptauftragnehmer und Unterauftragnehmer mit den jeweiligen Teilaufträgen zu benennen. Bietergemeinschaften haben gesondert zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch haften.

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 127716 vom 05.09.2012