Titel | Weiterentwicklung des Global Navigation Satellite System Informations | |
Vergabeverfahren | Verhandlungsverfahren | |
Auftraggeber | Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1 56073 Koblenz | |
Ausführungsort | DE-53879 Euskirchen | |
Frist | 06.08.2012 | |
Beschreibung | Original Dokumentennummer: 214623-2012
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1 Kontaktstelle(n): E 1.1 56073 Koblenz DEUTSCHLAND Fax: +49 261400-6266
E-Mail: BWBE1.1@BWB.ORG
Weitere Auskünfte erteilen:
Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1 Kontaktstelle(n): U2.1 56073 Koblenz DEUTSCHLAND Telefon: +49 261400-5343, Fax: +49 261400-5505
E-Mail: BWBU21@bundeswehr.org Internet: www.bwb.org
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en): Verteidigung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Teilnahmewettbewerb zum Vorhaben M/UR1D/CA054/BA380 "Weiterentwicklung des Global Navigation Satellite System (GNSS) Informations- und Beobachtungssystems der Bundeswehr (GIBSBw) um die Funktionalität GNSS-Precise Point Positioning (PPP) auf der Grundlage der Bernese GPS Software".
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen: Dienstleistungskategorie Nr 7: Datenverarbeitung und verbundene Tätigkeiten. Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 53879 Euskirchen, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DEA28
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Für die Zukunft sollen die Dienstleistungen von GIBSBw um das Verfahren PPP erweitert werden. Softwaregrundlage für das mit diesem Fachprojekt zu entwickelnde GIBSBw-PPP ist die Bernese GPS Software in der künftigen Version 5.2.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 72260000, 72260000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Abschluss 15.11.2014
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja. Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Lieferung der zu entwickelnden Software hat mit vollständigem Quellcode sowie detaillierter Dokumentation zu erfolgen.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen: a) eine Bankerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens b) eine Eigenerklärung gemäß Formular BWB - B 013 (das Formular ist aus dem Internet unter "www.bwb.org", Rubrik "Vergabe / Formulare /Anlageblätter" zu beziehen).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen: — Nachweis über fundierte und ausgewiesene Expertise im Bereich GNSS; vor allem in Bezug auf GPS mit besonderem Blick auf Gerätetechnik, Messung und Datenprozessierung, — Nachweis über tiefgehendes Wissen und Erfahrungen im Hinblick auf die Bernese GPS Software (Netzwerk- Prozessierung, PPP BPE, Kombination von GPS und GLONASS, Programmierung von GPS Software Modulen), — Nachweis wissenschaftlicher Leistungen auf dem Gebiet der Satellitengeodäsie (Promotion, Forschungsarbeiten, Projekte), — Nachweis, dass der geplante Mindestpersonalansatz für die Bearbeitung des Projektes mindestens 1 fachlich qualifizierten Mitarbeiter umfasst (Nennung der Qualifikation).
Weiterhin sind folgende Angaben zu machen: — Hat der Bewerber Überblick und Einblick in aktuelle Entwicklungen sowie Trends in Bezug auf PPP, z.B. Teilnahme an Tagungen und Workshops, die einen Bezug zum Vorhaben besitzen, — Besitzt der Bewerber besondere Qualifikationen Kenntnisse und Expertise, die für das Vorhaben von Nutzen sein können (z.B. Nachweis methodischer/ technischer Erfahrungen des Bewerbers durch bereits bearbeitete Aufgabenstellungen durch Vorlage/Nennung von Referenzen mit Angaben des Auftraggebers und der bearbeiteten Aufgabenstellung nach Art und Umfang; Publikationen im Hinblick auf GNSS, z.B. referierte Zeitschriften, technische Berichte; Betreute Diplom- bzw. Masterarbeiten in Bezug auf GNSS (Anzahl der Arbeiten / Inhalte (Kurzdarstellung); Aktivitäten in wissenschaftlichen Gruppen z.B. Vernetzung innerhalb der scientific community).
Voraussetzung für die Leistungserbringung ist die Verwendung der Bernese GPS Software in der aktuellen Version.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: M/UR1D/CA054/BA380
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 6.8.2012 - 14:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die unter Abschnitt I.1) aufgeführte Anschrift, Team E1.1, zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen: NICHT ÖFFNEN - EU-Teilnahmewettbewerb. Verhandlungsverfahren. M/UR1D/CA054/BA380. Schlusstermin: 6.8.2012.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes, Villemomblerstraße 76, 53123 Bonn, DEUTSCHLAND, Telefon: +49 2289499-0, Internet: www.bundeskartellamt.de, Fax: +49 2289499-400
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter Anhang A I) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter Anhang A I) genannten Vergabestelle gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 26.6.2012 | |
Veröffentlichung | Geonet Ausschreibung 127332 vom 08.07.2012 |