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Titel

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Rückbau des mittleren Überbaus der denkmalgeschützten Freihafen-Elbbrücke in Hamburg

Vergabeverfahren

Ergänzungsmeldung
Bauauftrag (VOB)

Vergabestelle

HPA Hamburg Port Authority AöR
Neuer Wandrahm 4
20457 Hamburg

Ausführungsort

DE-20457 Hamburg

Frist

18.03.2026

TED Nr.

00122099-2026

Beschreibung

1. HPA Hamburg Port Authority AöR
Neuer Wandrahm 4
20457 Hamburg


E-Mail: mailto:zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 

 

2. Verfahren

2.1 Verfahren Titel: Aushub des Mittelteils der Freihafenelbbrücke
Beschreibung: Gegenstand dieser Ausschreibung ist der von der Hamburg Port Authority (HPA) geplante Rückbau des mittleren Überbaus der Freihafen-Elbbrücke. Das im Jahr 1926 fertig gestellte und unter Denkmalschutz stehende Bauwerk überführt den Straßenverkehr über die Norderelbe und erschließt als Teil der Elbbrückenfamilie den südlich der Elbe gelegenen Teil Hamburgs. Die Brücke besteht aus drei einzelnen, baugleichen Einfeldträgern (Nord – Mitte – Süd) mit einer Spannweite von jeweils rd. 100 m und einer Breite von ca. 20,8 m. Das Gewicht eines Überbaus beträgt ca. 2.900 t inkl. Ausbaulasten (davon ca. 2.200 t Stahl). Es handelt sich um eine Fachwerkbogenbrücke, die ursprünglich eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke war. Aufgrund des Bauwerkszustands und der statischen Nachrechnung ist nur noch eine eingeschränkte Nutzung für den Verkehr möglich und das Ende des planmäßigen Nutzungszeitraums ist erreicht. Aufgrund einer Schiffskollision mit dem mittleren Überbau ist die Brücke für den Straßenverkehr, Fußgänger und Radfahrende voll gesperrt. Die Durchfahrt unter dem mittleren Überbau ist für den Schiffsverkehr ebenfalls gesperrt. Die Sperrungen können nicht aufgehoben werden, weil der Schaden nicht reparierbar ist. Die Aufhebung der Sperrung der mittleren Durchfahrt ist aber Anfang 2027 erforderlich, um den Baubeginn für die U4 Verlängerung zu ermöglichen. Daher ist es erforderlich den beschädigten mittleren Überbau früher als ursprünglich geplant auszuheben. Die Maßnahme umfasst die folgenden Inhalte: - Ausschwimmen des mittleren Überbaus.
- Zerlegung und Wiederverwendung/Verwertung der teilweise mit Gefahrstoffen beschichteten Überbaus.
- Abstimmungen mit den Genehmigungsbehörden (Amt für Arbeitsschutz, Bukea etc.)
- Einholen der erforderlichen Genehmigungen (Wasserechtliche und Schifffahrtspolizeiliche Genehmigung etc.) Es wurden umfangreiche Schadstoffanalysen durchgeführt dessen Ergebnisse sich wie folgt zusammenfassen lassen: Grundbeschichtung: Alle Stahlbauteile der Brücke sind mit Bleimennige als Grundbeschichtung beschichtet. Diese Grundbeschichtung aus Bleimennige liegt auch zwischen allen miteinander vernieteten Bauteilen. Der Gehalt liegt bei Bleimennige im zweistelligen Prozent-Bereich.
Deckbeschichtung: Auf allen Stahlbauteilen im Bereich der Fahrbahn bis ca. 1,50 m über Oberkante Gehwegebene ist oberhalb der Grundbeschichtung eine Asbest- und PAK-haltige Deckbeschichtung aufgebracht. Die Beschichtung der darüber liegenden Stahlbauteile enthält ebenfalls Bleimennige, daneben aber auch Chromat (Chrom VI) und Zink. Kennung des Verfahrens: 603e0828-4f56-44e1-b453-b071e55c596a
Interne Kennung: TD-1609-26-WT-EU
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

 

2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45112400 Aushubarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45111000 Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung

 

2.1.2 Erfüllungsort Stadt: Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland

 

2.1.4 Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen:   1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016.
  2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
  3.) Unter www.vergabe.rib.de ist ein Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist mit den Teilnahmeunterlagen einzureichen.
  4.) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de zu nutzen. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich. Teilnahmeanträge müssen über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit qualifizierter Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form- oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind.
  5.) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 5 in den Informationen zum Bewerberbogen.
  6.) Nachunternehmer: Siehe Kapitel 6 in den Informationen zum Bewerberbogen.
  7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden.
  8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese über die Vergabe-Plattform zu stellen.
  9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen. Hinweis: Bewertungskriterien gem. Kapitel 10 der Informationen zum Bewerberbogen.
  10.) Die drei gemäß Rangreihenfolge am besten geeigneten Bewerber mit den höchsten Punktzahlen erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Dialogphase aufgefordert. Ist die maximal vorgesehene Anzahl der Bewerber für die Überführung in den Wettbewerblichen Dialog erreicht und befinden sich zudem weitere Bewerber auf ranggleicher Position, wird die Anzahl der Teilnehmer für den Wettbewerblichen Dialog dementsprechend erhöht. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.       Der Text wurde entsprechend formatiert, wobei Absätze mit ` `-Tags und Listenpunkte mit `
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Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 200571 vom 11.03.2026