Gesucht wird ein Dienstleister zur Planung eines Monitoringkonzepts für Grundwassermessstellen sowie zu Bodenschutz und Altlasten im Rahmen des Infrastrukturprojekts Regionaltangente West (RTW), Planfeststellungsabschnitt Mitte. Leistungszeitraum: Oktober 2026 bis Dezember 2027.
Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
RTW Planungsgesellschaft mbH
Stiftstraße 9-17
60313 Frankfurt am Main
DE-60549 Frankfurt am Main
15.09.2026
HAD-Referenz-Nr.: 16/39760
Vergabenummer/Aktenzeichen: RTW-NA-2026-VE0444.
1. Auftraggeber (Vergabestelle) / Zuschlagserteilung:
Offizielle Bezeichnung: RTW Planungsgesellschaft mbH
Straße: De-Saint-Exupéry-Straße 10
Stadt/Ort: 60549 Frankfurt am Main
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 69945156823
E-Mail: vergabe@rtwgmbh.de
digitale Adresse (URL): https://www.regionaltangente-west.de/ (https://www.regionaltangente-west.de/)
URL zur elektronischen Abgabe von Angeboten: https://www.had.de (https://www.had.de).
2. Art der Vergabe: Öffentliche Ausschreibung gemäß UVgO.
3. Form, in der Angebote einzureichen sind:
4. 5. Bezeichnung des Auftrags: Planung Monitoringkonzept Grundwassermessstellen, Bodenschutz und Altlasten PfA Mitte (VE0444) für das Infrastrukturprojekt Regionaltangente West (RTW)
Vergabenummer/Aktenzeichen: RTW-NA-2026-VE0444
Art des Auftrags: Dienstleistung
Art und Umfang der Leistung: Planung Monitoringkonzept Grundwassermessstellen, Bodenschutz und Altlasten (VE0444)
Die RTW ist eine neue tangentiale Schienenverbindung im Ort- und Nachbarschaftsverkehr der Metropolregion Frankfurt RheinMain zur Verbesserung des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs durch die Verbindung der westlichen Stadtteile der Stadt Frankfurt am Main sowie der umliegenden Kreise, Städte und Gemeinden miteinander und untereinander und zur besseren intermodalen Anbindung des Flughafens Frankfurt am Main. Durch diese Funktion der RTW wird die historisch gewachsene Verbindung über den Kopfbahnhof Frankfurt Hauptbahnhof ergänzt, was mittelbar zu einer Entlastung des Hauptbahnhofs und damit des S-Bahn-Tunnels führt. Wenn möglich, werden für die RTW vorhandene Strecken der Deutschen Bahn mitgenutzt, um die Eingriffe in private Grundstücksflächen bzw. in Natur und Landschaft und den Flächenverbrauch zu minimieren sowie um Kosten zu reduzieren. Diese vorhandenen Strecken werden durch neu zu bauende Teilabschnitte miteinander verknüpft. Soweit erforderlich werden die bestehenden Bahnstrecken und Bauwerke angepasst. Geplant ist die Realisierung zweier Linien, die sich im Kernbereich überlagern. Es ist vorgesehen, dass die beiden Linien jeweils halbstündlich verkehren und sich im Kernabschnitt zwischen Eschborn und Neu-Isenburg zu einem Viertelstundentakt ergänzen.
Gegenstand dieser Vergabe ist die Konzeptionierung und Planung der Grundwassermessstellen, Planungsleistungen zum nachsorgenden Bodenschutz und Beratung des AG zu Auswirkungen von Altlasten auf die Objektplanung. Eine detaillierte Beschreibung der zu erbringenden Leistungen kann den Vergabeunterlagen entnommen werden
Produktschlüssel (CPV):
71313000 Umwelttechnische Beratung
71351500 Bodenuntersuchungen
Ort der Leistung: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt.
6. Unterteilung in Lose: nein.
7. Nebenangebote: Nebenangebote sind nicht zugelassen.
8. Ausführungsfrist:
Der AN hat unmittelbar nach Vertragsabschluss seine Leistungen zu beginnen und spätestens bis zum 31.12.2027 zu vollenden (§4 des Vertrages)
Beginn: 01.10.2026
Ende: 31.12.2027.
9. Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1a03d0a33b0-1d53df757bdd5a4c
Erteilung weiterer Auskünfte:
siehe unter 1.
10. Frist für den Eingang der Angebote: 15.09.2026 12:00 Uhr
Bindefrist: 16.10.2026.
11. 12. Zahlungsbedingungen: Siehe Vergabeunterlagen.
13. Unterlagen zum Nachweis der Eignung:
Der Existenznachweis wird erbracht durch:
Eintragung in das Handelsregister (aktueller Ausdruck aus dem Handels-/Berufsregister oder eine diesbezügliche Kopie ist diesem Eignungsbogen beizufügen)
vergleichbaren Nachweis (Nachweis ist diesem Eignungsbogen beizufügen)
Der Netto-Gesamtjahresumsatz des Bieters / des Mitglieds der Bietergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erzielte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Leistungen, die in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags liegen (Monitoringkonzept Grundwassermessstellen, Bodenschutz und Altlasten), folgenden Umsatz:
Mindestkriterium zum Netto-Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags: 50.000 € netto für den durchschnittlichen jährlichen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Monitoringkonzept Grundwassermessstellen, Bodenschutz und Altlasten), gebildet aus den Umsätzen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. (Im Falle der Bildung von Bietergemeinschaften werden die jeweiligen Umsätze der einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft in Hinblick auf die Wertung addiert.)
Angabe über die Berufserfahrung festangestellter Mitarbeiter: Gefordert werden
Hinweis: Die Angabe ist eine Mindestanforderung
Für das vom Bieter zur Erbringung der Leistung einzusetzende Personal ist die Qualifikation und die Berufserfahrung entsprechend den geforderten Kriterien (siehe Tabelle unter V.1.) in geeigneter Art nachzuweisen. Anzugeben sind mindestens Name, beabsichtigte Funktion (z.B. Projektleiter, Projektingenieur, Stellvertreter), Qualifikationsnachweise und jeweils eine Auflistung zu bisherigen beruflichen Tätigkeiten, aus denen sich eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung als Ingenieur/ Geologe/Hydrogeologe/Umweltsicherer ergibt
Bieter / Bietergemeinschaften müssen zum Nachweis ihrer Eignung mindestens zwei Referenzen mit dem Angebot einreichen, um die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Gefordert werden eine Referenz zur Konzeptionierung und Planung von Grundwassermessstellen in einem Altlasten- bzw. Altablagerungsbereich und eine Referenz zum Aufstellen eines Grundwassermonitoringkonzeptes in einem Altlasten- bzw. Altablagerungsbereich. Sofern der Bieter beide verlangten Leistungen mit nur einer Referenz nachweisen kann, ist trotzdem für jeden Leistungsbereich ein eigenes Formblatt (V.4) auszufüllen. Der Mindestauftragswert (V3 Nr. 6) ist dann für jede Teilleistung separat nachzuweisen.
Hinweis: Aus den Referenzangaben muss nachvollziehbar sein, ob und in welchem Umfang die Leistungen als Eigenleistung, mit Nachunternehmen oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden. Die Annahme einer Referenz als Nachweis der Eignung setzt voraus, dass die nachzuweisende Leistung zu wesentlichen Teilen eigenständig erbracht worden ist. Das ist insbesondere für den Fall zu berücksichtigen, dass der Bieter die Referenz als Mitglied einer ARGE oder mit Nachunternehmereinsatz erbracht hat.
Die Wertungsfähigkeit der Referenzen wird anhand den nachfolgend unter V.3 genannten Mindestanforderungen ermittelt:
V.3. Mindestanforderungen an alle unternehmensbezogenen Referenzen:
7. Zuschlagskriterien
Kriterium Gewichtung
1 Preis 100.
15. Sonstige Informationen:
Eine Veröffentlichung von Submissionsergebnissen ist nicht vorgesehen. Benachrichtigungen der Bieter richten sich ausschließlich nach § 56 SektVO.
nachr. HAD-Ref.: 16/39760
nachr. V-Nr/AKZ: RTW-NA-2026-VE0444
16. Weitere Anforderungen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz:
Tag der Veröffentlichung in der HAD: 26.08.2026
Zu den Vergabe-/Ausschreibungs- oder ergänzenden Unterlagen