Für die Deponie Wischhafen I (Landkreis Stade) werden ca. vier Erkundungsbohrungen (Ø min. 150 mm, Tiefe bis 15 m) zur Untersuchung des eingelagerten Abfalls ausgeschrieben. Die Bohrungen werden anschließend zu Gaspegeln ausgebaut. Ausführung: November/Dezember 2026.
Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
Landratsamt Stade Vergabestelle
Am Sande 2
21682 Stade
DE-21682 Stade
14.09.2026
Erkundungsbohrungen - Deponie
a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name und Anschrift:
Landkreis Stade
Am Sande 2
21682 Stade
Telefon:
+49 4141121055
Fax:
+49 4141121059
E-Mail:
vergabe@landkreis-stade.de
Internet:
http://www.landkreis-stade.de
b)
Vergabeverfahren:
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer:
K-LKS-80-2026-0008
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform
mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
mit qualifizierter/m Signatur/Siegel
d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
Deponie Wischhafen I, Wischhafen
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Art der Leistung:
Bohrungen zur Erkundung einer Altdeponie
Umfang der Leistung:
Der Landkreis Stade als Verantwortlicher der Deponie Wischhafen I beabsichtigt zur Erkundung des eingelagerten Abfalls und der Mächtigkeiten der Deponie Erkundungsbohrungen durchzuführen.
Insgesamt sollen etwa vier Erkundungsbohrungen mit einem Bohrdurchmesser von min. 150 mm bis etwa einer Tiefe von 15 m abgeteuft und im Anschluss zu einem Gaspegel ausgebaut werden.
Eine anthropogen errichtete Basisabdichtung ist innerhalb dieser Deponie nicht existent. Die Schadstoffausbreitung wird durch eine geologische Barriere (Klei-Schicht) im Bereich der Deponie verhindert. Die genaue Tiefe der jeweiligen Bohrungen ist abhängig von der Tiefenlage der Abdichtungsschicht. Die Bohrung soll sowohl im Bereich der Deponie als auch zur Erkundung des Untergrundes erfolgen. Die Tiefen der Bohrungen sind im Zuge der Bohrausführung mit der Bauüberwachung abzustimmen. Der AN hat dafür Sorge zu tragen, dass der Bohransatzpunkt dem Bohrgerät entsprechend, vorbereitet ist.
Die Ausschreibungsunterlagen beschreiben die folgenden Arbeiten:
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
Vergabe nach Losen
Nein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung:
23.11.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen:
04.12.2026
j) Nebenangebote
nicht zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt
unter:
https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/K-LKS-80-2026-0008
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen:
Nein Der Zugang wird gewährt, sobald die Erfüllung der Maßnahmen belegt ist.
Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert
o) Ablauf der Angebotsfrist
am: 14.09.2026 um: 12:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am: 13.10.2026
p)
Adresse für elektronische Angebote (URL): http://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de
Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen)
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch
r) Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
Niedrigster Preis
s) Eröffnungstermin
am:
14.09.2026 um:
12:00 Uhr Ort:
Landkreis Stade
Am Sande 2 21682 Stade
Deutschland Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:
Gemäß § 14 Abs. 1 VOB/A wird die Öffnung der Angebote von mindestens zwei Vertretern des Auftraggebers gemeinsam durchgeführt. Weitere Personen sind nicht zugelassen.
t) geforderte Sicherheiten
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
§ 16 Abs. 3 VOB/B vom 07.01.2016:
Die Schlusszahlung erfolgt alsbald nach Prüfung und Feststellung, spätestens innerhalb von 30 Tagen nach Eingang der prüfbaren Rechnung.
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der Eigenerklärung zur Eignung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung ist erhältlich:
Siehe Vergabeunterlagen Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Nachprüfungsstelle nach § 21 VOB/A beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Friedrichswall 130159 Hannover