Sanierung der Braunkohlengrube Nr. 133 „HEUREKA" bei Meuselwitz: Erkundungs- und Versatzbohrungen zur Sicherung altbergbaulicher Hohlräume, inkl. Kampfmittelfreimessung, 12 Versatzbohrungen, 3 Kontrollbohrungen und Entsorgung.
Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
LMBV Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH Abteilung Einkauf
Knappenstr. 1
01968 Senftenberg
DE-04610 Meuselwitz
23.07.2026
a) LMBV Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH Abteilung Einkauf
Knappenstr. 1
01968 Senftenberg
Tel.: 0341 2222-2032
Fax.: 0341 2222-2310
E-Mail: kristin.raschke@lmbv.de
Internet: einkauf.lmbv.de
b) Vergabeverfahren
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabe-Nr.: 2674000102.
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe:
☑ elektronisch in Textform.
☐ schriftlich
Weitere Informationen zur elektronischen Angebotsabgabe siehe Vergabeunterlagen Formblatt 211 "Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes" Pkt. 8 und 10.3.
Die Vergabeunterlagen können von unserem elektronischen Bieterportal angefordert und heruntergeladen werden.
d) Art des Auftrags
☑ Ausführung von Bauleistungen
☐ Planung und Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
04610 Meuselwitz
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Titel: Sicherung/Verwahrung BKG Nr.133 "HEUREKA" bei Meuselwitz
Die Braunkohlengrube Nr. 133 „HEUREKA" bei Meuselwitz ist Bestandteil des Meuselwitzer-Rositzer-Braunkohlenrevieres. In diesem Zusammenhang wurde eine Bergschadenkundliche Analyse für den Bereich der BKG Nr. 133 „HEUREKA" bei Rositz erstellt. Aufbauend darauf erfolgte die Sanierungsplanung für den Bereich mit dem ausgewiesenen Handlungsbedarf.
Das Ziel der Sanierungsmaßnahme ist es, das altbergbauliche Risiko in dem Risikobereich 5 zu definieren, sowie durch entsprechende Maßnahmen bis auf ein vertretbares Minimum zu senken. Dafür sind in dem Bearbeitungsbereich Erkundungs- und Kontrollbohrungen sowie Sicherungsmaßnahmen durchzuführen.
Leistungen der Maßnahme sind: Bauvorbereitende Arbeiten inkl. Kampfmittelfreimessung,
Entsorgung sowie Berichtserstellung
Die Maßnahme steht unter Bergaufsicht: Nein
Für die Ausführung des Auftrags wird die VOB/B vereinbart. Der Auftraggeber behält sich eine Änderung der Leistungen gemäß den Regelungen der VOB/B vor.
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:
h) Aufteilung in Lose
☑ nein
☐ ja, Angebote sind möglich, Angebote einzureichen für
☐ nur für ein Los
☐ für ein oder mehrere Lose
☐ nur für alle Lose (alle Lose müssen angeboten werden)
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung: 26.10.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 09.07.2027
weitere Fristen: Abschluss Feldarbeiten bis KW 23/2027
j) Nebenangebote
zugelassen
nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
zugelassen
I) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: einkauf.lmbv.de
https://ava.lmbv.de/ava(bD1kZSZjPTEwMA==)/rfqvaa/FrameSets/SimpleDlg.htm?BLIB_VERSION=4.00.030_92~1&BLIB_USE_QM=&AVA_DLG_ID=Quot%2FQuotDlg&AVA_UI_TITLE_ID=50005085&QT_NO=0061092422&SECURITY_KEY=®PRFX=&IS_INTERNAL=
☐ nicht elektronisch zur Verfügung gestellt. Sie können angefordert werden bei: Vergabestelle, siehe a) Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
☑ nachgefordert
☐ teilweise nachgefordert und zwar folgende Unterlagen:
☐ nicht nachgefordert
m) entfällt
n) entfällt
o) Frist für den Eingang der Angebote und Bindefrist
Eingang Angebote: am 23.07.2026 um 10:30 Uhr
Bindefrist: am 24.08.2026
p) Adresse für elektronische Angebote
einkauf.lmbv.de
Anschrift für schriftliche Angebote:
Anschrift siehe a)
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch
r) Zuschlagskriterien
☑ siehe Vergabeunterlagen
☐ nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf einschl. Gewichtung:
s) Eröffnungstermin
am: 23.07.2026, um 10:30 Uhr; Ort:
Personen, die bei der Angebotseröffnung anwesend sein dürfen:
t) Geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen.
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
Gemäß Vergabeunterlagen
v) Rechtsform der Anforderungen an Bietergemeinschaften
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" ist den Vergabeunterlagen beigefügt und erhältlich unter einkauf.lmbv.de unter der betreffenden Vergabenummer.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen (siehe auch Fbl. 216 Verzeichnis der im Vergabeverfahren vorzulegender Unterlagen):
Folgende Sonstige Nachweise/Angaben des Bieters/Mitglieder der Bietergemeinschaft und Nachunternehmer (technische Spezifikationen, Umwelt eigenschaften, Prüfzeugnisse):
Je eine abgeschlossene Referenz der letzten 10 Jahre, gerechnet ab dem Datum der Bekanntmachung, mit nachfolgenden Mindestanforderungen:
a) Bohrung und Verfüllung von untertägiger Auffahrungen oder Hohlräumen mit Bentonit oder Zement-Gemisch bzw. quellfähiger Dichtungston oder vergleichbarem Material; und
b) Bohrarbeiten im Bereich untertägiger Auffahrungen im Spülbohrverfahren mit Kerngewinnung
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):