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Titel

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Selektive Biotopkartierung im Projekt „XERO“ Dresden

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabestelle

ASB Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Sachsen e.V.
Am Brauhaus 10
01099 Dresden

Ausführungsort

DE-01127 Dresden

Frist

09.03.2026

Beschreibung

a) Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen e.V. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.

Geschäftsstelle Dresden 

Bürgerstraße 14 

01127 Dresden 

Tel. +49 0351 847 544 70

 

E-Mail: info@bund-sachsen.de

www.bund-sachsen.de

E-Mail: maxi.weber@bund-sachsen.de

 

b) Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes – Selektive Biotopkartierung im Projekt „XERO“ Dresden, 17. Februar 2026 Vergabenummer: 6406505 Sehr geehrte Damen und Herren, Im Rahmen unseres Projektes „XERO“ plant der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen e.V. die Vergabe von einem Auftrag zur Selektiven Biotopkartierung. Wir möchten Sie deshalb bitten bis zum 9. März 2026 um 8:00 Uhr ein Angebot gemäß der beigefügten Leistungsbeschreibung an folgende Adressen zu schicken: per E-Mail an E-Mail: maxi.weber@bund-sachsen.de oder postalisch an: BUND Landesverband Sachsen e.V. Bürgerstraße 14, 01127 Dresden Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per Mail E-Mail: maxi.weber@bund-sachsen.de oder per Telefon unter +49 (0)351 84 75 44 70 zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, Maxi Weber Projektreferentin XERO

 

c) Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes. 1. Auftraggeber: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen e.V. 2. Ausschreibende und BUND Landesverband Sachsen e.V. zuschlagserteilende Stelle: Projekt XERO Bürgerstraße 14 01127 Dresden. 3. Art der Vergabe: Öffentliche Vergabe. 4. Allgemeine Vertragsbedingungen: Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen nach VOL/A werden Vertragsbestandteil. 5. Vertragsform: Rechnung. 6. Art, Umfang und Ort der Leistung: Siehe Leistungsbeschreibung. 7. Termin für Eingang der Gebote: 09.03.2026 um 8:00 Uhr. 8. Bieter: Keine Beschränkungen. 9. Preisangebot: Angaben von Festpreisen netto/brutto, Ausweisung von Mehrwertsteuer. 10. Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Vergabe- /Ausschreibungsunterlagen aufgeführt sind. (Vergleiche Wertungskriterien im Anhang). 11. Geforderte Unterlagen - Detaillierte Kostenkalkulation (inkl. geplante Abschlagszahlungen). 12. Versand und Eingang der Gebote: Das aussagefähige Angebot ist vollständig und unterschrieben an folgende Adresse zu senden: Per E-Mail an: E-Mail: maxi.weber@bund-sachsen.de Oder per Post: BUND Landesverband Sachsen e.V. Bürgerstraße 14, 01127 Dresden Diese Formschriften gelten ebenfalls für etwaige Änderungen oder Berichtigungen des Angebots. 13. Nebenangebote: Nicht zugelassen. 14. Zuschlagserteilung: Der Zuschlag wird innerhalb der Zuschlagsfrist schriftlich erteilt. 15. Nicht berücksichtigte Angebote: Die Bewerber unterliegen gemäß § 19 VOL/A den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote. Ein Angebot ist nicht berücksichtigt, wenn bis zum Ende der Zuschlagsfrist kein Auftrag erteilt wurde. 16. Kosten: Für die Erstellung des Angebots wird keine Vergütung gewährt. 17. Sachdienliche Hinweise und Rückfragen: BUND Landesverband Sachsen e.V. Projekt „XERO“ E-Mail: maxi.weber@bund-sachsen.de

 

d) Leistungsbeschreibung Projekt „XERO“ Selektive Erfassung von geschützten Biotopen und FFH-Lebensraumtypen und Maßnahmenflächen Gemäß § 7 der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) 2009 Teil A: Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Leistungen (VOL/A) Abschnitt 1: Bestimmungen für die Vergabe von Leistungen erfolgt folgende Leistungsbeschreibung: Auftraggeber: Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Landesverband Sachsen e.V. Projekt XERO Bürgerstraße 14 01127 Dresden Leistungen: - Selektive Erfassung von geschützten Biotopen und FFH-Lebensraumtypen und Maßnahmenflächen Standort: Landkreis Meißen, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Ggf. benötigte Genehmigungen wird der BUND Sachsen beantragen. Ausführungszeitraum: 01.04.2026 bis 30.09.2026 Geforderte Unterlagen: - Detaillierte Kostenkalkulation inkl. Stundenkalkulation (inkl. geplante Abschlagszahlungen) Frist: Abgabe des Angebots bis zum 09.03.2026 um 08:00 Uhr Abgabe: Per Email an E-Mail: maxi.weber@bund-sachsen.de oder per Post an BUND Landesverband Sachsen e.V. Bürgerstraße 14, 01127 Dresden Seite 1 (14) Kartierkulisse Die Kartierung ist in zwei vom Auftraggeber vorgegebenen Flächenkomplexen, welche dem Auftragnehmer als Shape (Polygon) zur Verfügung gestellt werden, durchzuführen. Der Flächenkomplex 1 „Meißen Bosel“ liegt in der Gemeinde Meißen und hat eine Fläche von 81,78 ha. Der Flächenkomplex 2 „Lockwitztal“ liegt in den Gemeinden Kreischa und Dohna und hat eine Fläche von 166,58 ha. Der Auftraggeber behält sich je nach Verfügbarkeit von Mitteln vor, die Flächenkulisse ggf. maßvoll zu erweitern. Eine Abrechnung von Mehrflächen erfolgt in diesem Fall über den angebotenen Flächensatz (EUR/ha). Zeitraum der Kartierung Die Kartierung ist zum vegetationsökologisch optimalen Zeitpunkt zwischen April und September 2026 durchzuführen. Abweichungen von diesem Zeitraum sind mindestens fünf Tage vor Kartierbeginn schriftlich mitzuteilen und bedürfen der Zustimmung des Auftraggebers. Kartiermethodik Die Kartierschwelle beträgt i.d.R. 2 m, bei kleinflächigen geschützten Biotopen 1 m. Die Kartiermethodik ist im Vergleich zur letzten Ausschreibung des BUND Sachsen e.V. im Projekt „XERO“ vom 19.12.2024 deutlich vereint wurden. Für jeden Flächenkomplex ist eine selektive topologiefehlerfreie Biotopkartierung auf Basis der Shape-Vorlage des Auftraggebers durchzuführen (ETRS_1989_UTM_Zone_33N). Die Biotopkartierung beinhaltet die Aufnahme aller geschützten Biotope und LRT sowie eine Sondierung von potenziellen (trockenwarmen) Maßnahmenflächen im Sinne des Projektes. Diese sind wie folgt definiert: • pflegeabhängige Biotoptypen und Lebensraumtypen mit trockenwarmen Charakter (siehe Tabelle 4 und 5) • pflegeabhängige geschützte Biotope und Lebensraumtypen • trockenwarme Potenzialflächen (Flächen, von denen eine Entwicklung in Richtung trockenwarmen Biotop durch gezielte Maßnahmen in den nächsten 5-10 Jahren angenommen werden kann, bspw. sonnenexponierte Hang- oder Kuppenlagen, auch Flächen, die nord/nordost/nordwest exponiert sind sowie trockenes Intensivgrünland, das bspw. durch Mahdgutübertragung entwickelt werden kann) • zugehörige, unmittelbar angrenzende Saumbiotope Dabei werden potenzielle Maßnahmenflächen flächenscharf abgegrenzt und mit einer Hauptmaßnahme (Dauermaßnahme) sowie bis zu drei Nebenmaßnahmen (inkl. ersteinrichtende Maßnahmen) (Siehe Tabelle 1) gemäß vorgegebener Maßnahmengliederung (siehe Tabelle 2) beplant. Saumbiotope u.ä. sind im notwendigen Umfang in die Kartierung/Planung einzubeziehen (z.B. zu pflegender beschattende Waldsäume im Bereich wertvoller/potenziell Wertvoller Offenlandbiotope). Seite 2 (14) Die Kartierung beinhaltet eine saubere Abgrenzung von Flächen als Polygone, die Zuordnung eines Biotoptyps (Nummer und Name gemäß Rote Liste Biotoptypen Sachsens; gilt auch für alle Maßnahmenflächen), Zuordnung des §-Biotopstatus, LRT-Ansprache, gutachterliche Ansprache des LRT-Erhaltungsgrades nach AAAA-Schema. Biotopkomplexe (Mischbiotope) sind in begründeten Fällen möglich, bedürfen jedoch der Zustimmung des Auftraggebers. Für §-Biotope und FFH-LRT sind Erfassungsbögen gemäß der aktuellen Biotopkartieranleitung (Schutzguterfassung) bzw. Kartier- und Bewertungsschlüssel anzufertigen und vollständig auszufüllen. Auf diesen sind qualitative Listen der charakteristischen, dominanten bzw. Beeinträchtigungen anzeigenden Pflanzenarten nach Schichten (Baum-, Strauch-, Kraut-, Moosschicht) aufzunehmen. Biotope mit Erfassungsbögen, die jünger als 5 Jahre sind, können so weitgehend übernommen werden, wobei diese grundlegend im Gelände verifiziert werden müssen. Weiterhin muss auch hier eine Ableitung von Maßnahmen wie oben geschildert erfolgen. Für Gesteins- und Rohbodenbiotope ist eine Aufnahme charakteristischer bzw. lebensraumtypischer Kryptogamen erforderlich. Für Mengenangaben ist folgende Häufigkeitsskala anzuwenden: r 1 Indiv. (vereinzelt, sehr sporadisch) + 2-5 Indiv. (sporadisch) 5 Deckung 76-100 % 1 6-50 Indiv. (weniger reichlich), Deckung < 5 % 2 >50 Indiv. (sehr reichlich), Deckung 6-25 % 3 Deckung 26-50 % 4 Deckung 51-75% Trockenmauern können wo sinnvoll als Multipart erfasst werden. Es sollen jedoch nur im räumlichen Zusammenhang stehende Mauern zusammengefasst werden (Abstand zum nächsten Einzelobjekt maximal 100 m). Hierbei sind gut erhaltene von stark erneuerungsbedürftigen Trockenmauern zu trennten. Tabelle 1: Aufbau Attributtabelle Attribut Definition BT_ID Feldbuchkennung (z.B. MMU001, Max Mustermann, 001. Fläche) DATUM TT.MM.JJJJ BT_KART Name Kartierer:in BT_CODE Biotopcode (Code gemäß Liste und Rote Liste Biotoptypen Sachsen) BT_NAME Biotopname (Name gemäß Liste und Rote Liste Biotoptypen Sachsen) BT_PROZENT i.d.R. 100 BT_PAR Schutzstatus; Eintragung „“ (leer), wenn nicht geschützt oder „§“, wenn geschützt 1 = gut (weitgehend vollst. Arteninventar, Fläche entspricht dem Typus, weitgehend ohne oder nur mit unerheblichen Beeinträchtigungen) 2 = mittel (Arteninventar mit leichten Defiziten und/oder verschobene Dominanzen und/oder Beeinträchtigungen, welche die Biotopqualität gegenüber dem Typus herabsetzen) BT_ZUST 3 = schlecht (Arteninventar mit starken Defiziten, z.B. nur einzelne typische Arten, hoher Anteil von Störzeigern, Verbuschung, untypische Dominanzen) 4 = vom Untergang bedroht (bei Unterlassung von Gegenmaßnahmen Untergang innerhalb von wenigen Jahren, Biotop „grenzwertig“) Seite 3 (14) Attribut Definition BT_LRT entweder leer oder Eintragung des LRT (bspw. 9160), siehe Stammdaten BT_EHG Erhaltungszustand des LRT (z.B. AAAA) potenzielle Maßnahmenvorschläge, eine Haupt- (Dauer-)maßnahme sowie bis zu drei BT_Mass 1 - 4 Nebenmaßnahmen BT_MassG Begründung der Auswahl als potenzielle Maßnahmenfläche Fotonummer des jeweiligen Biotops einfügen (bei geschützten Biotopen und LRT mindestens ein FOTO_NR gutes Überblicksfoto erforderlich) BEMERKUNG Hinweise AREA_M2 Berechnung der Flächengröße in m² AREA_HA Berechnung der Flächengröße in ha Zielartenerfassung Folgende Zielarten (siehe Tabelle 2) sollen während der Kartierung als Zufallsfunde erhoben werden; ein gezieltes Absuchen des Gebietes nach diesen wird nicht erwartet. Die Erfassung erfolgt mittels Punkten inkl. Angabe von Individuenzahlen nach Schwellenwerten <10, 10<100, 100<1.000, >1.000 in einem separaten Punktshape gemäß Vorlage des Auftraggebers. Im Shape sollen wissenschaftlicher und deutscher Artname sowie Häufigkeit angegeben werden. Tabelle 2: floristische Zielarten Wissenschaftlicher deutscher Artname Artname Aira caryophyllea L. Nelken-Haferschmiele Aira praecox L. Frühe Haferschmiele Ajuga genevensis L. Heide-Günsel Anthericum liliago L. Trauben-Graslilie Anthericum ramosum L. Ästige Graslilie Betonica officinalis L. Gewöhnliche Betonie Brachypodium pinnatum (L.) P. Fieder-Zwenke Beauv. Briza media L. Gewöhnliches Zittergras Centaurea scabiosa Skabiosen-Flockenblume Clinopodium vulgare L. Gewöhnlicher Wirbeldost Dianthus armeria Raue Nelke Dianthus carthusianorum L. Kartäuser-Nelke Dianthus deltoides L. Heide-Nelke Eryngium campestre L. Feld-Mannstreu Filipendula vulgaris Moench Kleines Mädesüß Gagea villosa Acker-Goldstern Galium glaucum L. Blaugrünes Labkraut Genista tinctoria L. Färber-Ginster Geranium sanguineum L. Blut-Storchschnabel Inula salicina L. Weidenblättriger Alant Jasione montana L. Berg-Jasione Koeleria pyramidata (Lam.) P. Großes Schillergras Beauv. Ononis repens L. Kriechende Hauhechel Pimpinella saxifraga L. Kleine Pimpinelle Polygala vulgaris L. Gewöhnliches Kreuzblümchen Potentilla heptaphylla L. Rötliches Fingerkraut Ranunculus illyricus L. Illyrischer Hahnenfuß Salvia pratensis L. Wiesen-Salbei Scabiosa ochroleuca L. Gelbe Skabiose Silene nutans L. Nickendes Leimkraut Spergula morisonii Boreau Frühlings-Spergel Seite 4 (14) Stachys recta L. Aufrechter Ziest Thalictrum minus L. Kleine Wiesenraute Trifolium alpestre L. Hügel-Klee Trifolium striatum L. Streifen-Klee Verbena officinalis Echtes Eisenkraut Veronica praecox Früher Ehrenpreis Veronica teucrium L. Großer Ehrenpreis Viscaria vulgaris Bernh Pechnelke Vicia lathyroides L. Platterbsen-Wicke Peucedanum oreoselinum Berg Haarstrang Helianthemum nummelarium Gewöhnliches Sonnenröschen Stachys germanica Deutscher Ziest Vulpia bromoides L. Trespen-Federschwingel Erwartete Ergebnisse.   1. vollständig bearbeitetes und qualitätsgesichertes Shape zur selektiven Biotopkartierung bzw. Maßnahmenflächenerfassung (Polygone) gemäß Shape- Vorlage des Auftraggebers.   2. eindeutig zuordenbare digitale Erfassungsbögen (pdf) nur für geschützte Biotope und FFH-LRT (auf Basis der aktuellen Bögen des LfULG) inkl. enthaltene Artenlisten mit Deckungsgrade.   3. flächenscharfe Maßnahmenplanung (Vorschläge).   4. Punktshape für Pflanzenarten gemäß Shape-Vorlagen des Auftraggebers.   5. Fotodokumentation (je Flächenkomplex ca. 100 Fotos; Überblicksfotos sowie Biotopfotos für §-Biotope (hochauflösend, Dateigröße mindestens 5 MB) zur Dokumentation der Biotopausstattung und -zustände sowie bestehender Beeinträchtigungen; Verortung der Fotos in den Polygonen des Biotopshapes).   6. Gegliederte Textliche Kurzauswertung (Stichpunkte) je Flächenkomplex (max. 5 Textseiten mit Tabellen) mit konkreten formulierten und möglichst flächenkonkreten Vorschlägen für biotopgestaltende und -verbindende Maßnahmen im Sinne des Projektziels Die Ergebnisse sind bis zum 30.09.2026 an den Auftraggeber zu übermitteln. Kartierprobe Zur Qualitätssicherung ist dem Auftraggeber eine Kartierprobe nach der Kartierung von 10 % der Gesamtfläche in einem vom Auftraggeber festgelegten Gebiet vorzulegen. Die Zusendung der ersten Kartierprobe (Shapes, LRT- und §-Erfassungsbögen, Fotos, Fotodokumentationstabelle) inkl. Maßnahmenvorschläge für einen abgegrenzten Bereich hat spätestens zwei Wochen nach Kartierbeginn zu erfolgen. Seite 5 (14) Abnahme Die Qualitätssicherung umfasst eine ganztägige weitestmögliche Geländebegehung pro Flächenkomplex inkl. Vorstellung der Kartierergebnisse und Maßnahmenvorschläge durch den Auftragnehmer und ist eine Voraussetzung für die Abnahme. Nach Abnahme der Leistung auf Grundlage der gelieferten Ergebnisse erfolgt die Rechnungsstellung bzw. die Zahlung gemäß BGB. Die Ergebnisse müssen technisch sowie inhaltlich einwandfrei sein. Bei Mängeln muss eine Nachbearbeitung erfolgen. Eine Teilabnahme und Vergütung von abgrenzbaren erbrachten Teilleistungen kann ggf. seitens des Auftraggebers gewährt werden. Seite 6 (14) Anhang A Übersicht potenzielle Maßnahmen B Zielbiotope und -lebensraumtypen C Karte Kartiergebiet „Lockwitztal“ D Karte Kartiergebiet „Bosel“ Seite 7 (14) A Übersicht potenzielle Maßnahmen Tabelle 3: Maßnahmenübersicht Maßnahme Beschreibung Mahd 1- bis zweischürige Mahd auf ebenen bis mäßig steilen Flächen (mit kleinem leichtem Balken- oder _Wiese Scheibenmähwerk befahrbar) mit Terminvorgabe und mindestens wöchiger Nutzungspause, Schnitthöhe _extensiv 4 bis 6 cm, möglichst mit Heuwerbung auf der Fläche, vollständige Beräumung des Schnittguts, Belassen von bis zu 5 % überwinternde rotierende Brachstreifen; in der Regel ohne, ggf. mit PK-Düngung Mahd 1- bis zweischürige Mahd auf kleinen steilen Flächen (nicht befahrbar, manuell/motormanuell) mit _Böschung Terminvorgabe und mindestens wöchiger Nutzungspause, Schnitthöhe 4 bis 6 cm, möglichst mit Heuwerbung auf der Fläche, vollständige Beräumung des Schnittguts, Belassen von bis zu 5 % _extensiv überwinternde rotierende Brachstreifen; in der Regel ohne, ggf. mit PK-Düngung Beweidung extensive Intervallbeweidung mit Extensivrasen (Pferde [z.B. Koniks], Rindern [z.B. Fjällrinder], Schafen _extensiv [z.B. Heidschnucken], Ziegen [z.B. Erzgebirgsziege]) mit Terminvorgabe (individuell nach Flächenzustand), ggf. mit regelmäßiger Regulierung aufkommender Verbuschung und bedarfsgerechter Weidepflege (z.B. Bekämpfung Armenische Brombeere) Entbuschung bedarfsgerechte teilweise Entbuschung durch Auf-den-Stock-Setzen heimischer oder nach Möglichkeit Rodung (mit Entfernung des Wurzelstocks gebietsfremder invasiver Gehölzarten) auf verbrachten oder unternutzten Wiesen, von der Sukzession erfassten Fels- und Schotterfluren, Böschungen und Hängen mit Belassung von bis zu 20 % des Strauch- und Baumbestands (bevorzugt Dornsträucher), Entfernung der Biomasse von der Pflegefläche Heckenpflege bedarfsgerechte abschnittsweise Pflege durchgewachsener Hecken durch bevorzugte Entnahme von Bäumen, Auf-den-Stock-Setzen überalterter heimischer oder nach Möglichkeit Rodung (mit Entfernung des Wurzelstocks gebietsfremder invasiver) Gehölzarten, Belassung von höhlenreichen und vereinzelten landschaftsprägenden Einzelbäumen, Entfernung der Biomasse von der Pflegefläche Auflichten mosaikartiges Auflichten von Wäldern an xerothermen Standorten z.B. durch Entnahme von einzelnen _von_Wald Bäumen oder ausdunkelnden Gebüschen ggf. inkl. Rodung von Wurzelstöcken zur Verbesserung des Lichtgenusses der Bodenvegetation und Schaffung von Trittsteinbiotopen für licht- und wärmeliebende Arten, ggf. mit Entnahme von Humusauflagen, Entfernung der Biomasse von der Pflegefläche Freilegung_ Rückschnitt von Gehölzen an/auf Trockenmauern durch Auf-den-Stock-Setzen oder vorsichtiges Roden, Trockenmauer Befreiung von Lianenbewuchs zur Verbesserung des Lichtgenusses und der Biotopverbundfunktion, Entfernung der Biomasse von der Fläche Freilegung Rückschnitt von Gehölzen durch Auf-den-Stock-Setzen oder Roden, Befreiung von Lianenbewuchs zur _Gesteins- Verbesserung des Lichtgenusses und der Biotopverbundfunktion, ggf. mit Entnahme von Humusauflagen, flaechen Entfernung der Biomasse von der Fläche Entsiegelung Wiederherstellung unversiegelter Wege und Flächen durch Rückbau von Asphalt- und Schotterdecken, Betonverbauungen und ähnlichen künstlichen Oberflächen, Ersatz durch naturnahe Materialabdeckung zur Schaffung naturnaher Querungsmöglichkeiten für Tier- und Pflanzenarten Anlage Anlage von Dauergrünland auf anderer Nutzungsform, z.B. Acker, zur Verminderung von Stoffeinträgen in _Verbund-struktur sensible Biotope, zur Schaffung von Wanderkorridoren zwischen Offenland-Biotopen, Einsaat von zertifiziertem Regiosaatgut (geeignete Herkünfte) oder ggf. Selbstbegrünung; Fertigstellungspflege sowie _Gruenland anschließende Pflege wie Nr. 1 Anlage Anlage von halboffenen Verbundstrukturen wie trockenwarmen Ruderal- und Staudenfluren, _Verbund-struktur Dorngebüschgrupppen- und Säumen durch Freistellung und ggf. bedarfsgerechte Pflanzung von Bäumen _halboffen und Sträuchern trockenwarmer Standorte; Fertigstellungspflege sowie anschließende Pflege wie Nr. 2 Anlage Anlage von Gehölzverbundstrukturen wie Dornstrauchecken, gestuften Waldrändern oder Baumreihen _Verbund- heimischer Arten durch Pflanzung und/oder Förderung gelenkter Gehölzsukzession; Fertigstellungspflege strukturen sowie anschließende bedarfsgerechte Pflege wie Nr. 3, 4, 25 im Abstand von 5 bis 10 Jahren _Gehoelze Anlage Etablierung von mindestens 10 im Verbund (mindestens ca. 500 m²) stehenden Halb- oder Hochstämmen _Streu-obstwiese von Kultur- oder Wildobst auf geeigneten Standorten, z.B. durch Ergänzung eines bestehenden (unzureichenden) Baumbestands oder vollständige Neupflanzung; Fertigstellungspflege, Wässerung in den ersten 2 Jahren sowie bedarfsgerecht (bei Dürre) in den ersten 5 Jahren; 5 Jahre jährlicher Erziehungsschnitt Anlage Auftrag von Steinschüttungen aus autochthonem Gestein möglichst auf 10 m Länge oder 20 m² Fläche, _Lese- möglichst von umliegenden Feldern oder durch Umlagerung vorhandener Steinablagerungen ohne steinhaufen Biotopfunktion; Sicherstellung ausreichender Besonnung ggf. durch Entnahme von Gehölzen im unmittelbaren Umfeld; regelmäßige Pflege aller 1-2 Jahre durch bedarfsgerechte Entbuschung und manuelle/Motormanuelle Mahd von Teilflächen, Entfernung der Biomasse von der Fläche Anlage plätzeweise (je nach Zielart mindestens 2 bis zu 10 m²) Schaffung von freiliegendem Mineralboden durch _Offen- Bodenverwundung, z.B. durch Stockrodung, Abgraben von Holz- und Humusauflagen sowie des bodenstellen Oberbodens als Grundlage für die Etablierung von Zielarten trockenwarmer Standorte, jährliche Seite 8 (14) Maßnahme Beschreibung Entfernung von Neophytenaufwuchs und ggf. bedarfsgerechte manuelle/motormanuelle Teilmahd oder - entbuschung, Entfernung der Biomasse von der Fläche Anlage 1 bis 2 m breite Bodenverwundung und anschließende Einsaat von trockenwarmen Blüh- und _Staudensaum Staudensäumen aus geeignetem Regiosaatgut am Süd- oder Westrand von Gehölzen, entlang von _Bluehsaum Verkehrswegen und ähnlichen linearen Strukturen zur Verbindung von Offenlandstrukturen; Fertigstellungspflege und anschließend bedarfsgerechte, abschnittsweise Mahd im 1- bis 2jährigen Turnus wie Nr. 26, Entfernung der Biomasse von der Fläche Anlage Schaffung ungenutzter Rainstrukturen im Acker entlang von Wegen, Wiesenrändern sowie als bis zu 2 m _Acker- breite Streifen zwischen Schlägen verschiedener Kulturen oder innerhalb einer Kultur; kein Düngemittel- randstreifen und PSM-Einsatz; Mahd aller 2-3 Jahre Rekonstruktion Wiederherstellung eingestürzter Trockenmauern ohne Fugenmaterial mit mindestens 0,5 m Höhe oder 2 _Trockenmauer m² Fläche durch Neuaufsetzen oder Vervollständigen mit autochthonem Gestein (möglichst aus der unmittelbaren Umgebung), ggf. Reduzierung des Gehölzaufwuchses im Umfeld zur Verbesserung des Lichtgenusses Biologischer Aufbringung Lehm und ggf. natürlichen Rasensoden zur Erhöhung der Strukturvielfalt du Biotopfunktion _Mauerschutz bestehender Trockenmauern, ggf. Reduzierung des Gehölzaufwuchses im Umfeld zur Verbesserung des Lichtgenusses; Fertigstellungspflege, ggf. Wässern in den ersten 2 Jahren Neophyten- Entfernung von Vorkommen der invasiven Robinie durch bevorzugtes Aushacken von Wurzelbrut inkl. bekaempfung Rhizomen, Teilringelung von mindestens 20 cm starken Altexemplaren mit Durchtrennen des Reststegs im _Robinie darauffolgenden Hochsommer; ggf. mehrmaliges Auf-den-Stock-Setzen und anschließende Wundflächenbehandlung mit systemischen Herbiziden durch Streichapplikation, Wiederholung der Maßnahme für ca. 5 Jahre bis zum vollständigen Erlöschen des Vorkommens, Entfernung der Biomasse von der Fläche Neophyten- Entfernung von Vorkommen des Flieders durch bevorzugtes Aushacken und Ziehen von Jungpflanzen bekaempfung inkl. Rhizomen, ggf. mehrmaliges Auf-den-Stock-Setzen, Wiederholung der Maßnahme für ca. 5 Jahre bis _Flieder zum vollständigen Erlöschen des Vorkommens, Entfernung der Biomasse von der Fläche Neophyten- mechanische Bekämpfung von Neophyten z.B. Orientalische Zackenschote, Loesel-Rauke, Gemeinem bekaempfung Bocksdorn, ggf. Steinweichsel und weiteren Arten durch ggf. 2- bis 4malige manuelle oder motormanuelle _sonstige Mahd vor der Blüte sowie durch Ziehen oder Ausgraben von Einzelindividuen, Entfernung der Biomasse von der Fläche, sachgerechte Entsorgung Muell- händische oder maschinelle Entfernung von Müll- und Schuttablagerungen aus naturnahen Bereichen, beraeumung sachgerechte Entsorgung, möglichst Zuführung zu Recycling Zielarten Förderung nicht dauerhaft lebensfähiger Populationen von Zielarten durch Schaffung von _Populations- Bodenverwundungen (Freilegung des Oberbodens) mit anschließender Direkteinsaat (in Ausnahmefällen stuetzung Pflanzung mit anschließender bedarfsgerechter Wässerung bis zur festen Etablierung überlebensfähiger Pflanzen) oder Mahdgutübertragung aus geeigneten Spenderflächen aus der näheren Umgebung und unter Einhaltung gesetzlicher Artenschutzbestimmungen; Fertigstellungspflege (z.B. Schröpfschnitt in den ersten 1 bis 2 Jahren) und bedarfsgerechte Pflege sin den Folgejahren Zielarten Etablierung von Zielarten an neuen Standorten, z.B. zur Schaffung von Metapopulationen in _Ansiedlung Verbreitungslücken durch gezielte Schaffung von Bodenverwundungen (Freilegung des Oberbodens) an geeigneten Standorten als Grundlage für die anschließende Direkteinsaat (in Ausnahmefällen Pflanzung mit anschließender bedarfsgerechter Wässerung bis zur festen Etablierung überlebensfähiger Pflanzen) oder Mahdgutübertragung aus geeigneten Spenderflächen aus der näheren Umgebung und unter Einhaltung gesetzlicher Artenschutzbestimmungen; Fertigstellungspflege (z.B. Schröpfschnitt in den ersten 1 bis 2 Jahren) und bedarfsgerechte Pflege sin den Folgejahren Sonstiges weitere Maßnahmen bei Bedarf (in Shape in Bemerkungen) Seite 9 (14) B Zielbiotope und -lebensraumtypen Tabelle 4: Ziellebensraumtypen und deren FFH-Erhaltungszustände in Sachsen und Deutschland nach LfULG (2019) und BfN (2019). EHZ EHZ Trend Trend EHZ D EHZ D Mögliche Funktion im LRT SN SN SN D (2019) (2013) Biotopverbundkonzept (2019) (2013) (2019) (2019) Kernfläche/Verbindungsfläche/ 4030 Trockene Heiden U1 U1 ↓ U2 U2 ↓ Verbindungselement Kernfläche/Verbindungsfläche/ 6230* Artenreiche Borstgrasrasen U1 U1 ↓ U1 U1 ↓ Verbindungselement Kernfläche/Verbindungsfläche/ 6240* Steppen-Trockenrasen U1 U1 ↓ U2 U1 ↓ Verbindungselement Kernfläche/Verbindungsfläche/ 6510 Flachland-Mähwiesen U1 FV ↓ U2 U2 ↓ Verbindungselement Verbindungsfläche/ 8150 Silikatschutthalden U1 U1 ↓ FV FV → Verbindungselement 8220 Silikatfelsen mit Kernfläche/Verbindungsfläche/ FV FV → FV FV → Felsspaltenvegetation Verbindungselement Kernfläche/Verbindungsfläche/ 8230 Silikatkuppen mit Pioniervegetation FV FV ↓ FV FV → Verbindungselement Verbindungsfläche/ 9170 Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder FV FV → U1 U1 ↓ Verbindungselement LRT = Lebensraumtyp des Anhang I der FFH-Richtlinie inkl. EU-Code, * = prioritärer Lebensraumtyp; EHZ SN = Erhaltungszustand Sachsen, EHZ D = Erhaltungszustand Deutschland (FV = günstig (favourable), U1 = ungünstig-unzureichend (unfavourable-inadequate), U2 = ungünstig-schlecht (unfavourable-bad)); Trend SN = Gesamttrend Sachsen, Trend D = Gesamttrend Deutschlands (↓ = sich verschlechternd, → = stabil) Tabelle 5: Zielbiotoptypen und deren Zuordnung zu FFH-LRT und den Biotoptypen Deutschlands sowie die jeweiligen Rote Liste Status in Sachsen und Deutschland nach BUDER & UHLEMANN (2010) und FINK et al. (2017). Biot LRT RL Trend § Trend Zuordnung zu Biotoptypen Biotoptyp (Sachsen) opco Zuord RL D3 §D SN2 SN2 SN D3 der RL D3 de nung1 WÄLDER UND FORSTEN Eichenwald trockenwarmer WTE - 2 → § 2-3 → § Eichen-Trockenwälder Standorte Eichen-Hainbuchenwald Trockene Eichen- WTH 9170 2 → § 1-2 ↓ § trockenwarmer Standorte Hainbuchenwälder Trockene Fels-Kiefernwälder: Kiefernwald trockenwarmer Fels- nicht 3-V / 3-V WKT - § →/↓ § und Sandstandorte aufgeführt 1-2 Trockene Sand-Kiefernwälder: 1-2 GEBÜSCHE, HECKEN UND GEHÖLZE Gebüsch trocken-warmer Trockengebüsch BT - 3 ↓ § 3-V → § Standorte Hecken auf ebenerdigen Feldhecke (im Bereich BH - 3 ↓ - 1-2 ↓ § Rainen oder Böschungen trockenwarmer Standorte) trocken-warmer Standorte GRÜNLAND (im Bereich der trockenwarm geprägten Standorte) Seite 10 (14) Biot LRT RL Trend § Trend Zuordnung zu Biotoptypen Biotoptyp (Sachsen) opco Zuord RL D3 §D SN2 SN2 SN D3 der RL D3 de nung1 Extensiv genutztes mageres GM - 2 ↓ - Grünland frischer Standorte Magere Frischwiese GMM 6510 2 ↓ § Artenreiches Grünland Magerweide frischer Standorte GMW - 2 → § 1-2 ↓ frischer Standorte - Sonstige extensiv genutzte GYM 6510 3 → - Frischwiese Sonstige extensiv genutzte Weide GYW - 3 → - frischer Standorte Streuobstwiese in Kombination mit Streuobstbestand auf BS - 2-3 ↓ § 1-2 ↓ - mageren Grünlandbiotopen Grünland STAUDENFLUREN UND SÄUME Wald und Gehölzsäume (ohne Ufersäume): 2-3 Staudenfluren und Säume 2-3 / §/ Krautige und grasige Säume LT - 1 ↓ § ↓/→ trockenwarmer Standorte 3-V - und Fluren der offenen Landschaft oligo- bis eutropher Standorte: 3-V HEIDEN UND MAGERRASEN Felsbandheide HZG 4030 3 → - 2-3 ↓ § Felsbandheide Gebüsch trocken-warmer Besenginsterheide HG - 3 ↓ § 3-V → § Standorte Borstgrasrasen frischer bis Borstgrasrasen trockener bis RBM *6230 1 → § 1! ↓ § trockener Standorte frischer Standorte Sand- und Silikatmagerrasen RS - 2 ↓ § Trockenrasen auf 1-2 ↓ § silikatischem Untergrund: 1-2 Sonstiger Sand- und Sandtrockenrasen: 1-2 RSY - 2 ↓ § Silikatmagerrasen Trocken- und Halbtrockenrasen RH - 1 → § § 6210, Subkontinentaler Halbtrockenrasen RHS 1 → § (6240) Kontinentaler Steppen- RHK *6240 1 → § Halbtrockenrasen: 1-2 Trockenrasen 1-2 ↓ Steppenrasen: 1-2 § Submediterraner Halbtrockenrasen RHM 6210 1 → § Daten Halbtrockenrasen bodensaurer RHC 6210 1 unzure § Standorte ichend FELS-, GESTEINS- UND ROHBODENBIOTOPE Offene natürliche und naturnahe Natürliche und naturnah YF - 3 → § 3-V → - Felsbildung entwickelte Felsen Seite 11 (14) Biot LRT RL Trend § Trend Zuordnung zu Biotoptypen Biotoptyp (Sachsen) opco Zuord RL D3 §D SN2 SN2 SN D3 der RL D3 de nung1 (8220, Natürlicher basenarmer Silikatfels YFA 3 → § 8230) (*6110, Natürlicher basenreicher Silikatfels YFR 8210, 3 → § 8220) Natürliche Block- und Geröllhalde aus basenreichem Silikatgestein (8150, YGR 3 → § (im Bereich trockenwarmer *8160) Natürliche und naturnah Standorte) entwickelte Blockhalden: 2-3 2-3 ↓ § Natürliche und naturnah Natürliche Block- und Geröllhalde entwickelte Schutthalden: 2-3 aus basenarmem Silikatgestein (im YGA 8150 3 → § Bereich trockenwarmer Standorte) Steinriegel und Steinhaufen: Steinrücken (im Bereich 1-2 / 1-2 YS - 2 → § ↓ - trockenwarmer Standorte) 2-3 Hecke auf Lesesteinriegel: 2- 3 Trockenmauer (im Bereich YMT - 2 ↓ § 1-2 ↓ - Trockenmauern trockenwarmer Standorte) Fußnoten: 1 = Zuordnung nach BUDER et al. (2010); 2 = Rote Liste Status und aktueller Entwicklungstrend in Sachsens nach BUDER & UHLEMANN (2010); 3 = Rote Liste Status und aktueller Entwicklungstrend in Deutschland nach FINCK et al. (2017); Zuordnung nach BUDER & UHLEMANN (2010); Die Farbkennzeichnung in der Spalte „Biotopcode“ gibt Auskunft über die mögliche Funktion des Biotoptyps im Biotopverbundkonzept: Grün = Kernfläche oder Verbindungsfläche, Hellgrün = Verbindungsfläche, Hellorange = potentielle Verbindungsfläche; Rote Liste-Status (RL SN / RL D): 1! = akut von vollständiger Vernichtung bedroht, 1 = von vollständiger Vernichtung bedroht, 1-2 = stark gefährdet bis von vollständiger Vernichtung bedroht, 2 = stark gefährdet, 2-3 = gefährdet bis stark gefährdet, 3 = gefährdet, 3-V = akute Vorwarnliste, * = aktuell kein Verlustrisiko; Aktuelle Entwicklungstendenz (Trend SN / Trend D): ↓ = sich verschlechternd, → = stabil, ↑ = sich verbessernd; § SN = Gesetzlicher Schutzstatus in Sachsen (§ = Gemäß § 21 SächsNatSchG geschütztes Biotop); § D = Gesetzlicher Schutzstatus in Deutschland (§ = Gemäß § 30 BNatSchG geschütztes Biotop); LRT = Lebensraumtyp des Anhang I der FFH-Richtlinie inkl. EU-Code, * = prioritärer Lebensraumtyp Seite 12 (14) C Kartiergebiet Bosel Seite 13 (14) D Kartiergebiet Lockwitztal Seite 14 (14)

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Geonet Ausschreibung 200460 vom 24.02.2026