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Titel

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„Erkundung und Bewertung der Bausubstanz an den Schleusen Scheidt und Cramberg“

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)

Vergabestelle

Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg Vergabestelle
Vangerowstraße 20
69115 Heidelberg

Ausführungsort

DE-69115 Heidelberg

Frist

12.05.2026

Beschreibung

a) Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg
Vangerowstraße 20
69115 Heidelberg
Telefon: +49 6221 507401
 

E-Mail: vergabestelle.wna-heidelberg@wsv.bund.de

 

b) Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
Geschäftszeichen: 6-234.04-LAHN.A21.25B18

 

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe:
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)

 

d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen

 

e) Ort der Ausführung
Schleusen Cramberg und Scheidt

 

f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
1. Allgemeine Beschreibung:
Die Bausubstanzerkundung an den Schleusen Scheidt und Cramberg an der Lahn erfolgt im Vorfeld eines geplanten Ersatzneubaus der Wehranlagen. Ziel ist die Ermittlung des aktuellen baulichen Zustands der bestehenden Schleusenbauwerke, um deren Tragfähigkeit und Eignung für Verstärkungsmaßnahmen zu bewerten.
2. Art der Bauleistung:
Die Bauleistung umfasst zerstörungsfreie und zerstörende Prüfverfahren zur Untersuchung der Bausubstanz sowie begleitende statische Berechnungen und Analysen. Die Arbeiten erfolgen unter Berücksichtigung der bestehenden Wasserführung und Betriebsbedingungen der Schleusen.
3. Umfang der Bauleistung:
- Dokumentation und Bestandsaufnahme
- Sichtprüfung und fotografische Erfassung des Ist-Zustands
- Aufnahme vorhandener Baupläne und historische Dokumentation
- Materialtechnische Untersuchungen
- Entnahme von Bohrkernen aus Beton- und Mauerwerksbereichen
- Bestimmung der Betondruckfestigkeit nach DIN EN 12504-1
- Prüfung auf mögliche Schädigungen durch Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR)
- Statische Untersuchungen und Tragfähigkeitsbewertung
- Ermittlung der vorhandenen Tragreserven
- Prüfung der strukturellen Integrität der Schleusenbauwerke
- Berechnung der Laständerungen infolge der Stauumlegung
- Bewertung der Ertüchtigungsmöglichkeiten durch Verstärkungsmaßnahmen
- Erkundung der Baugrundverhältnisse
- Durchführung von Sondierbohrungen im unmittelbaren Bauwerksbereich (hier Bereich Nebenangebot)
- Laboruntersuchungen zur Boden- und Gründungsbeschaffenheit
- Analyse der Setzungs- und Verformungseigenschaften
- Besondere Anforderungen:
- Die Arbeiten sind unter Berücksichtigung des laufenden Schleusenbetriebs durchzuführen.
- Es sind alle Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltschäden und Eingriffen in die Gewässerökologie zu treffen.
- Abstimmungen mit den zuständigen Behörden sind zwingend erforderlich.
- Dokumentation und Auswertung:
Nach Abschluss der Untersuchungen erfolgt die Erstellung eines umfassenden Berichts, der folgende Inhalte umfasst:
- Detaillierte Zustandsbeschreibung der Schleusen
- Ergebnisse der Material- und Tragfähigkeitsprüfungen
- Empfehlungen für notwendige Verstärkungsmaßnahmen
- Darstellung möglicher Bauverfahren zur Ertüchtigung
Diese Bauleistung bildet die Grundlage für die Entscheidung über die weitere Nutzung oder die Verstärkung der Schleusenbauwerke im Zuge der Stauumlegung und der ökologischen Durchgängigkeit.
CPV
45122000-8
45262422-5
76121000-7
45113000-2
45262100-2
76340000-8
76470000-8

 

h) Losweise Vergabe
Nein

 

i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung
12.05.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
nach 7 Monaten
Weitere Fristen:
Siehe BVB!
Baubeginn spätestens 2 Wochen nach Zugang des Auftragsschreibens.
Die Leistung ist zu vollenden (abnahmereif fertig zu erstellen) innerhalb von 7 Monaten nach Ausführungsbeginn,
spätestens am letzten Werktag des Monats.
Folgende als Vertragsfrist vereinbarte Einzelfrist(en): Bis 44. KW 2026 sind alle Baumaßnahmen (ausgenommen Maßnahmen in der Schleusenkammer) abzuschließen.

 

j) Nebenangebote
nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen

 

k) Mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen

 

l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=853862
Nachforderung:
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert.

 

o) Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
Ablauf der Angebotsfrist
12.05.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
11.06.2026

 

p) Angebote sind einzureichen
elektronisch via
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=853862

 

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

 

r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen

 

t) Geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen

 

v) Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

 

w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise:
Mindestanforderung: Vorlage einer Eigenerklärung oder Nachweis der Präqualifikation.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Mindestanforderung:
Mindestens zwei Referenzen von dem Unternehmen, welches die Leistung tatsächlich erbringt über vergleichbare abgeschlossene Leistungen der letzten abgeschlossenen fünf Kalenderjahre (2021, 2022, 2023, 2024, 2025). Vergleichbare Leistungen werden wie folgt definiert:
Bohrarbeiten in Bestandsbauwerken im Wasserbau mit Arbeiten im laufenden Schleusenbetrieb.
b. Mindestanforderung:
Mindestens zwei Referenzen von dem Unternehmen, welches die Leistung tatsächlich erbringt über vergleichbare abgeschlossene Leistungen der letzten abgeschlossenen fünf Kalenderjahre (2021, 2022, 2023, 2024, 2025). Vergleichbare Leistungen werden wie folgt definiert:
Bohrarbeiten im Preventerverfahren in wasserführenden Schichten.
c. Mindestanforderung:
Mindestens zwei Referenzen von dem Unternehmen, welches die Leistung tatsächlich erbringt über vergleichbare abgeschlossene Leistungen der letzten abgeschlossenen fünf Kalenderjahre (2021, 2022, 2023, 2024, 2025). Vergleichbare Leistungen werden wie folgt definiert:
Taucherarbeiten im Bereich wasserbaulicher Bauwerke mit Tauchereinsatzleitung und unter Einhaltung einschlägiger Vorschriften (z. B. DGUV Regel 105-002) in fließenden Gewässern oder unter Betrieb.

 

x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
  Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
  Generaldirektion Wasserstraßen und Schiffahrt
  Dezernat U20
  -Nachprüfungsstelle-
  Am Propsthof 51
  53121 Bonn
  E-Mail: gdws@wsv.bund.de       Alle Zeilenumbrüche innerhalb eines Absatzes wurden entfernt, und die Aufzählungen wurden untereinander gelistet. Links wurden als ``-Tags formatiert.

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 202124 vom 24.04.2026