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Titel

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Kampfmittelsondierung auf ehemaligen Gleisanlagen von Kohleverbindungsbahnen

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabestelle

LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH Vergabestelle Einkauf Mitteldeutschland
Knappenstraße 1
01968 Senftenberg

Ausführungsort

DE-01968 Senftenberg

Frist

09.04.2026

Beschreibung

a) Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Knappenstraße 1
01968 Senftenberg
Tel.: 03573 84-4474
Fax.: 03573 84-4643
 

E-Mail: mailto:Jens.Dargel@lmbv.de 

Internet: https://einkauf.lmbv.de 

 

b) Vergabeverfahren
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabe-Nr.: 2603500111.

 

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe:
elektronisch in Textform.
schriftlich
Weitere Informationen zur elektronischen Angebotsabgabe siehe Vergabeunterlagen Formblatt 211 “Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes” Pkt. 8 und 10.3.
Die Vergabeunterlagen können von unserem elektronischen Bieterportal angefordert und heruntergeladen werden.

 

d) Art des Auftrags
Planung und Ausführung von Bauleistungen

 

e) Ort der Ausführung
Das Bearbeitungsgebiet befindet sich im Land Brandenburg, im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, nördlich bis westlich der Ortslage Großräsen, südlich der Ortslage Vetschau, sowie im Landkreis Spree-Neiße, nördlich der Ortslage Drebkau.

 

f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Titel: Kampfmittelsondierung auf Flächen ehemaliger Linienobjekte
In Vorbereitung der Beendigung der Bergaufsicht auf ehemals bergbaulich beanspruchten Flächen ist es erforderlich, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und den Abschlussbetriebsplan zu realisieren. In diesem Zusammenhang sollen Flächen ehemaliger Linienobjekte (Bereiche ehemaliger Gleisanlagen von Kohleverbindungsbahnen oder Anschlussbahnen in den Grenzen des Abschlussbetriebsplanes für Werk- und Anschlussbahnen im Förderraum Lauchhammer-Senftenberg-Seese) vollständig von den noch vorhandenen bergbaulichen Anlagen beräumt werden. Da sich Teile des Gesamtvorhabens in einem Bereich befinden, in dem Kampfmittelverdacht besteht, sind diese Flächen vor Beginn der Beräumungsarbeiten zur Erreichung einer Kampfmittelfreiheitsbescheinigung zu untersuchen.
Die betreffenden Bereiche erstrecken sich auf eine Fläche von ca. 47,04 ha und sind betret- und befahrbar.
Die Maßnahme steht unter Bergaufsicht: Ja
Für die Ausführung des Auftrags wird die VOB/B vereinbart. Der Auftraggeber behält sich eine Änderung der Leistungen gemäß den Regelungen der VOB/B vor.

 

g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:

 

h) Aufteilung in Lose
nein

 

i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung: 01.06.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 30.09.2026

 

j) Nebenangebote
nicht zugelassen

 

k) mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen

 

l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden
elektronisch zur Verfügung gestellt unter: einkauf.lmbv.de
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert
https://ava.lmbv.de/ava(bD1kZSZjPTEwMA==)/rfqvaa/FrameSets/SimpleDlg.htm?BLIB_VERSION=4.00.030_92~1&BLIB_USE_QM=&AVA_DLG_ID=Quot%2FQuotDlg&AVA_UI_TITLE_ID=50004947&QT_NO=0061092204&SECURITY_KEY=®PRFX=&IS_INTERNAL=

 

m) entfällt

 

n) entfällt

 

o) Frist für den Eingang der Angebote und Bindefrist
Eingang Angebote: am 09.04.2026 um 09:00 Uhr
Bindefrist: am 08.05.2026

 

p) Adresse für elektronische Angebote
einkauf.lmbv.de
Anschrift für schriftliche Angebote:
Anschrift siehe a)

 

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch

 

r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen

 

s) Eröffnungstermin
am: 09.04.2026, um 09:00 Uhr; Ort: Vergabestelle, siehe a).
Personen, die bei der Angebotseröffnung anwesend sein dürfen:
Bieter und ihre schriftlich Bevollmächtigten

 

t) Geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen.

 

u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
Gemäß Vergabeunterlagen

 

v) Rechtsform der Anforderungen an Bietergemeinschaften
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

 

w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „124 Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „124 Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt „124 Eigenerklärung zur Eignung“ ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen: - Das für die Leitung und Aufsicht vorgesehene technische Personal unter Verwendung des Formblattes LMBV-Auf-Pers (mit dem Angebot)
- Verzeichnis(se) über Art und Umfang wesentlicher von Nachunternehmern auszuführender Leistungen Fbl. 233 (mit dem Angebot)
- Eignungsnachweise Nachunternehmer (auf Verlangen)
- Nachweise/Angaben zum Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ (soweit zutreffend, auf Verlangen)
- Eigenerklärung, dass ein Qualifikationsnachweis mindestens des technischen Aufsichtspersonals zur Befähigung der Kampfmittelsuche und Kampfmittelbeseitigung vorliegt (mit dem Angebot)
- Eigenerklärung, dass ein Nachweis der Zertifizierung nach RAL-GZ 901 vorliegt (mit dem Angebot)
- Berufshaftpflichtversicherung (mit dem Angebot)
- Mindestens eine prüfbare Referenz über die erfolgreiche Durchführung von Kampfmittelsuchen in Bereichen von Kampfmittelverdachtsflächen in den letzten 5 Jahren, gerechnet ab dem Tag der Bekanntmachung (mit dem Angebot)
Prüfbar ist die Referenz, wenn die Art der Leistung, der Ausführungszeitraum und der Auftraggeber enthalten sind
Folgende Sonstige Nachweise/Angaben des Bieters/Mitglieder der Bietergemeinschaft und Nachunternehmer (technische Spezifikationen, Umwelt eigenschaften, Prüfzeugnisse) sind einzureichen:
- Angaben zur Preisermittlung entsprechend Fbl.221 oder 222 (mit dem Angebot)
- Aufgliederung der Einheitspreise – Fbl. 223 und/oder Urkalkulation (auf Verlangen)
- Erklärung der Bietergemeinschaft – Fbl. 234 (soweit zutreffend, mit dem Angebot)
- Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zur KMU: JA / NEIN (Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen <250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. Euro Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme) (mit dem Angebot).
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Krankenkassen mit Angabe der Zahl der gemeldeten Beschäftigten (auf Verlangen)
Der AN hat dem Projektmanagement nach Versand des Zuschlagsschreibens innerhalb von 14 Kalendertagen folgende Nachweise zu übergeben:
- Qualifikationsnachweis mindestens des technischen Aufsichtspersonals zur Befähigung der Kampfmittelsuche und Kampfmittelbeseitigung
- Nachweis der Zertifizierung nach RAL-GZ 901

 

x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
  Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)  

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 201375 vom 24.03.2026