Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK Vergabestelle
Erlanger Straße 1
93059 Regensburg
DE-93059 Regensburg
19.05.2026
a) Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK
Erlanger Straße 1
93059 Regensburg
Telefon: +49 941 81090
E-Mail: vergabestelle.wsa-dmdk@wsv.bund.de
b) Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
Geschäftszeichen: 2026-811-000052
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
ohne elektronische Signatur (Textform)
d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
entlang des Main-Donau-Kanals im Bereich der Schleuse Bachhausen (MDK-km 116,200) und der Mündung in die Donau bei Kelheim (MDK-km 171,300)
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Die Ausschreibung beinhaltet die Instandhaltung von Teilabschnitten der Betriebswege ost- und westseitig des Main-Donau-Kanals zwischen Schleuse Bachhausen (MDK-km 116,200) und der Mündung in die Donau bei Kelheim (MDK-km 171,300). Die Instandhaltung erfolgt in Teilabschnitten mit unterschiedlichen Verfahren: - Instandsetzung von Bereichen mit Deckschicht ohne Bindemittel:
- Aufreißen der vorhandenen Deckschicht ohne Bindemittel und Einbau eines Profilausgleichs (0/32) im jeweiligen Profil.
- Herstellen des Feinplanums im Profil.
- Einbau einer Deckschicht ohne Bindemittel (0/16) in 3 cm Stärke.
- Die Betriebswege sind in der Regel 3,00 m breit. Das Querprofil ist in der Regel mit 4% zur Wasserseite und das Dachprofil mit jeweils 2,5% zu Land- und Wasserseite auszubilden.
- Randbereich der Fahrbahn und die Fahrbahn durch Abschälen von Boden und Vegetationsstücken säubern. Das Schälgut ist aufzunehmen und vom Auftragnehmer (AN) zu einem vom AG zugewiesenen Lagerplatz zu transportieren. Dort kann es beprobt, geladen und anschließend vom AN schadlos nach dem gültigen KrW-/AbfG zu verwerten bzw. entsorgt werden.
- Für das anfallende Schälgut liegt keine aktuelle Beprobung vor. Aus diesem Grunde sieht das Leistungsverzeichnis eine Grundposition für die Verwertung von Schälgut der Klasse 0 vor sowie drei weitere Bedarfspositionen, falls das Material den Zuordnungswerten F1/F2/F3 gem. ErsatzbaustoffV zuzuordnen ist.
- Die Herstellung des Profilausgleichs, des Planums und der Deckschicht hat mit einem Grader zu erfolgen. Dies ist bei der Kalkulation zu berücksichtigen.
- Einbauten (Schieberkappen, Schachtdeckel, Unterflurhydranten, Grundwassermessstellen u.ä.) im Wegbereich sind zu schützen und/oder profilgerecht anzupassen.
- Die Anschlüsse der Wege an den Brücken oder an den Zufahrten sind an das Niveau der Zufahrten und Brücken anzupassen. Erschwernisse sind in die jeweiligen Einzelpositionen einzurechnen.
- Vor dem Verdichten ist das gesamte Material gleichmäßig zu befeuchten, um einen günstigen Wassergehalt des Materials zu erreichen. Der ideale Wassergehalt (erdfeucht) liegt zwischen 7% und 10%.
h) Losweise Vergabe
Nein
i) Ausführungsfristen
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
30.11.2029
Weitere Fristen
Dieser Instandhaltungsvertrag beginnt in 06/2026 und endet am 30.11.2029
j) Nebenangebote
nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen
k) Mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=854496
Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert.
o) Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
Ablauf der Angebotsfrist
19.05.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
18.06.2026
p) Angebote sind einzureichen
elektronisch via
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=854496
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)
r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
t) Geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen
v) Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Geforderte Eignungsnachweise:
a) Referenzen vergleichbarer Leistungen der letzten fünf Kalenderjahre
Mindestanforderung: 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen
b) Gerätekonzept
Mindestanforderung:
- Grader 88-120kW
- Kipper 20-30t
- Walze ca. 9t
- Schlepper mit Wasserfaß 6 m3
- Mobilbagger 16 t
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
Dezernat U 20- Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228 42968-9010
E-Mail: gdws@wsv.bund.de