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Titel

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Erwerb der erforderlichen Lizenzen einer Human Resources Management Software (HRMS)

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabestelle

Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen – Wissenschaftliche Einrichtung der Länder an der Humboldt-Universität zu Berlin e.V. Vergabestelle
Unter den Linden 6
10999 Berlin

Ausführungsort

DE-10999 Berlin

Frist

09.02.2026

Vergabeunterlagen

www.dtvp.de/…/documents

Beschreibung

1. Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen - Wissenschaftliche Einrichtung der Länder an der Humboldt-Universität zu Berlin e. V.

Unter den Linden 6

10999 Berlin

 

E-Mail: mailto:iqb-vergabe@hu-berlin.de 

Internet: https://www.iqb.hu-berlin.de/ 

 

Zuschlag erteilende Stelle

die zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle

 

2. Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen Elektronisch über diese Vergabeplattform: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9MMMUR Postalische Angebote oder Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen

 

3. Bereitstellung der Vergabeunterlagen Elektronisch über diese Vergabeplattform: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9MMMUR/documents

 

4. Art und Umfang der Leistung Gegenstand des Auftrags ist die Beschaffung, Einführung, Schulung, Wartung, Pflege und Support sowie den Erwerb der erforderlichen Lizenzen einer Human Resources Management Software (HRMS). Diese umfasst den Erwerb der erforderlichen Lizenzen sowie die vollständige Implementierung der Software, einschließlich Schulung der Anwenderinnen und Anwender sowie laufender Wartung und Betreuung für die Dauer von fünf Jahren. Mit der HRMS sollen die Personaldaten der derzeit rund 200 Beschäftigten des Auftraggebers verwaltet werden, darunter TV-L-Angestellte der Humboldt-Universität, studentische Hilfskräfte nach TV-Stud III, zugewiesenes Personal sowie vereinzelte außertariflich Beschäftigte.

 

5. Für weitergehende Informationen zu den zu vergebenden Leistungen wird auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.

 

6. Haupterfüllungsort Bezeichnung IQB Postanschrift Unter den Linden 6 Ort 10999 Berlin

 

7. Ausführungsfristen Laufzeit bzw. Dauer Laufzeit in Monaten 58

 

8. Zuschlagskriterien Siehe Vergabeunterlagen

 

9. Nebenangebote werden nicht zugelassen.

 

10. Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein

 

11. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung haben der Bieter oder die Bietergemeinschaft folgende Erklärungen abzugeben: - Handelsregisterauszug: Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist, der nicht älter als drei Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist sein darf. Ist ein Bieter nach dem Recht des Staates, in dem er niedergelassen ist, nicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister verpflichtet, hat er darüber und über die Gründe (z.B. die Rechtsform) eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben. - Alternativer Nachweis: Sofern der Bieter nicht im Handelsregister verzeichnet ist, genügt der Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (z.B. Eintragung in ein Partnerschafts- oder Vereinsregister, Mitgliedschaft in einer wirtschaftsständischen Vereinigung). Zur Nachweisführung ist das Formblatt Anlage 4 zu verwenden. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter folgende Erklärungen abzugeben: - Nachweis einer entsprechenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bzw. alternative Eigenerklärung über den Abschluss einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall - - Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des hier zu vergebenden Auftrags für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) vor Ablauf der Angebotsfrist. Zur Nachweisführung ist das Formblatt Anlage 5 zu verwenden. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit haben der Bieter oder die Bietergemeinschaft folgende Erklärungen abzugeben: (a) Referenzen: Geeignete Referenzen über vergleichbare, früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten fünf Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist erbrachten wesentlichen Leistungen, mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitraums sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers. (b) Angabe der technischen Fachkräfte: Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Bieter bzw. dem jeweiligen Mitglied der Bietergemeinschaft angehören oder nicht. (c) Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl: Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bieters bzw. des jeweiligen Mitglieds der Bietergemeinschaft und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren (2025, 2024, 2023) ersichtlich sind. Zur Nachweisführung zu (a) bis (c) ist ebenfalls das Formblatt Anlage 6 zu verwenden. Mindestanforderung: Es wird der Nachweis von Erfahrungen in der Einführung von Human Resources Management Software in öffentlichen Einrichtungen durch Angabe mindestens drei entsprechenden Referenzaufträge über vergleichbare Leistungen in den letzten drei Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist gefordert. Dabei berücksichtigt der Auftraggeber insbesondere Erfahrungen im Hinblick auf die besonderen Anforderungen des Öffentlichen Dienstes, die Kommunikation mit erforderlichen Stellen, die Schulung der Anwender*innen, das Customizing der Software und die Datenmigration sowie die Gewährleistung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Soweit erforderlich behält sich der Auftraggeber vor, auch einschlägige Aufträge zu berücksichtigen, die mehr als drei Jahre zurückliegen, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen. Sonstige Bieter haben sich zum Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe zu erklären (§ 31 Abs. 1 UVgO). Diese Erklärung umfasst auch das Nichtvorliegen der in § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 19 Abs. 1 i.V.m. § 21 Mindestlohngesetz (MiLoG), § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG), § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 98c Abs. 1 S. 1 Aufenthaltsgesetz (AufenthG), § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 21 Abs. 1 S. 1, 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz genannten Ausschlussgründe. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er nach § 19 Abs. 4 MiLoG, § 21 Abs. 4 AEntG, § 21 Abs. 1 S. 5 SchwarzArbG, sowie § 98c Abs. 3 AufenthG i.V.m. § 21 Abs. 4 AEntG verpflichtet ist, vor der Erteilung des Zuschlags für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 Abs. 1 WRegG über das (Nicht-) Vorliegen der jeweiligen Ausschlussgründe anzufordern. Liegt bei einem Bieter ein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vor, wird er gemäß § 125 Abs. 1 GWB nicht ausgeschlossen, wenn er nachweist, dass er Schaden einen Ausgleich gezahlt oder sich zur Zahlung eines Ausgleichs verpflichtet hat, - die Tatsachen und Umstände, die mit der Straftat oder dem Fehlverhalten und dem dadurch verursachten Schaden in Zusammenhang stehen, durch eine aktive Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden und dem öffentlichen Auftraggeber umfassend geklärt hat, und - konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen ergriffen hat, die geeignet sind, weitere Straftaten oder weiteres Fehlverhalten zu vermeiden. Der Auftraggeber bewertet die vom Bieter ergriffenen Selbstreinigungsmaßnahmen und berücksichtigt die Schwere und die besonderen Umstände der Straftat oder des Fehlverhaltens. Erachtet der Auftraggeber die Selbstreinigungsmaßnahmen als unzureichend, so begründet er diese Entscheidung gegenüber dem Bieter. Auch bei einem Verstoß gegen § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 19 Abs. 1 i.V.m. § 21 MiLoG, § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG und § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 98c Abs. 1 S. 1AufenthG, § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 21 Abs. 1 S. 1, 2 SchwarzArbG und § 124 Abs. 2 GWB i.V.m. § 22 Abs. 2 LkSG wird der Bieter nicht ausgeschlossen, wenn er die Wiederherstellung der Zuverlässigkeit nachgewiesen hat. Kommt der Bieter seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nach und ist dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt (§ 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB), unterbleibt ein Ausschluss, wenn der Bieter nachweist, dass er seinen Verpflichtungen dadurch nachgekommen ist, dass er die Zahlung vorgenommen oder sich zur Zahlung der Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung einschließlich Zinsen, Säumnis- und Strafzuschlägen verpflichtet hat. Zur Nachweisführung ist das Formblatt Anlage 7 zu verwenden.

 

12. Wesentliche Zahlungsbedingungen s. Vertrag

 

13. Schlusstermin für den Eingang der Angebote 09.02.2026 um 12:00 Uhr

 

14. Bindefrist des Angebots 30.03.2026

 

15. Zusätzliche Angaben Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9MMMUR

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 199522 vom 21.01.2026