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Titel

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Öffentliche Ausschreibung: Erhöhung des Pollhorner Hauptdeichs Nord – Hochwasserschutz und Infrastrukturmaßnahmen in Hamburg

Vergabeverfahren

Berichtigung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabestelle

Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Zentraler Einkauf
Sachsenfeld 3-5
20097 Hamburg

Ausführungsort

DE-20097 Hamburg

Frist

24.03.2026

TED Nr.

00158609-2026

Beschreibung

1. Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Zentraler Einkauf
 

Sachsenfeld 3-5
20097 Hamburg
 

E-Mail: zentralereinkauf@lsbg.hamburg.de
 

2. Verfahren

2.1 Verfahren Titel: Erhöhung des Pollhorner Hauptdeichs Nord Beschreibung: Der Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer baut, erhält und betreibt einen Großteil der Hamburger Verkehrsinfrastruktur und verantwortet den gesamten Life-Cycle dieses städtischen Infrastrukturvermögens. Dazu gehören Brücken und andere konstruktive Ingenieurbauwerke (z.B. Lärmschutzwände und Fußgängertunnel) sowie wasserwirtschaftliche Anlagen (z.B. Schleusen, Sperrwerke und Schöpfwerke), Uferbefestigungen und der schiffbare Teil der Gewässer Alster, Bille und deren Kanäle. Darüber hinaus ist er ein wichtiger Akteur für den Hochwasser- und Gewässerschutz in Hamburg. Projektbeschreibung Pollhorner Hauptdeich Nord Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer beabsichtigt die Erhöhung des Pollhorner Hauptdeichs. Dieser Deichabschnitt liegt entlang des Reiherstiegs im Süd-Westen der Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg. Der vorgesehene Ausbauabschnitt ist rund 1000 m lang und erstreckt sich im nördlichen Teil des Pollhorner Hauptdeichs von Deichkilometer (Dkm) 18+655 bis Dkm 19+700. Beim auszubauenden Deich handelt es sich um einen Deich mit einer Kleiabdeckung und Sandkern. Die Kronenhöhe beträgt derzeit zwischen +7,91 m NHN und +8,30 m NHN und soll im Zuge des neuen Bauprogramms Hochwasserschutz einheitlich auf +8,70 m NHN erhöht werden. Im Rahmen der Erhöhung ist zusätzlich eine Ausbaureserve vorzusehen, die die Möglichkeit der Umsetzung eines Vorsorgemaß für das Jahr 2100 auf +9,50 m NHN zulässt. Der Deichabschnitt ist land- und wasserseitig durch eine intensive Nutzung verschiedener Industrie- und Gewerbeflächen sowie eines hohen Straßenverkehrsaufkommen geprägt. Zusätzlich befinden sich einige Gleise der Hafenbahn, die Gleisgruppe Pollhornweg und die ehemalige Deponie Pollhornweg im Projektgebiet. Insgesamt sind diverse Abstimmungsgespräche mit den Anliegern, Eigentümern, betroffenen Institutionen und Träger öffentlicher Belange durchzuführen, um die fachlichen Beiträge in die Planung zu integrieren. Auf Grund der beschränkten Platzverhältnisse und gegebenen Randbedingungen sind Varianten abseits des Deichregelprofils und des aktuellen Deichverlaufs mitzudenken. Die Leistung ist in drei Stufen eingeteilt, die nacheinander beauftragt werden sollen. Diese beginnen mit der Vorplanung (Leistungsphase 2) gemäß HOAI und enden mit der Vorbereitung der Vergabe (Leistungsphase 6). Das Projekt ist über alle Stufen als BIM-Projekt zu bearbeiten. Grundsätzlich werden in allen Leistungsphasen sämtliche Grundleistungen des jeweiligen Leistungsbildes abgefordert. Dabei sind die phasenbezogenen Leistungen mit der BIM-Methode abzuwickeln. Die Vorplanung, Entwurfsplanung und Ausführungsplanung wird modellbasiert erarbeitet. Planungsvarianten sollen mit der BIM-Methode betrachtet, bewertet und gegeneinander abgewogen werden. Hierbei sollen insbesondere die unterschiedlich zur Verfügung stehenden Platzbedarfe, aber auch technisch und rechtliche Aspekte betrachtet und samt modellbasierter Mengen- und Kostenermittlungen dargestellt werden. Zur Projektbearbeitung wird der vollständige Bericht zur Grundlagenermittlung, die verfügbaren Bestandsunterlagen sowie ein umfangreiches Bestandsmodell gemäß den beiliegenden Auftraggeberinformationsanforderungen zur Verfügung gestellt. Insgesamt ist für den Hochwasserschutz am Pollhorner Hauptdeich die bestmögliche Variante herauszuarbeiten und diese planerisch bis zur Ausführungsreife zu führen. Folgende Leistungen sind zu erbringen: - Objektplanung (Deichbauwerk) gem. HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 3 Ingenieurbauwerke: Leistungsbild Ingenieurbauwerke § 43 Absatz 1
- Objektplanung (Verkehrsanlagen) gem. HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen
- Nutzung der Projektplattform PlanTeam-SPACE (PTS) der Firma WeltWeitBau
- Besondere Leistungen und BIM-Leistungen gemäß AIA (anzuwenden in den Leistungsbildern gemäß HOAI §§ 43 und 47) Kennung des Verfahrens: 3b15377c-e6d3-406c-83af-8c1a47042e20
Interne Kennung: VgV-IDG-167/25
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Das Verfahren wir als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 74 und 17 VgV durchgeführt.

 

2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71322400 Planungsleistungen für Dämme, 71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen

 

2.1.2 Erfüllungsort Stadt: Hamburg
Postleitzahl: 20097
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland

 

2.1.4 Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

 

2.1.6 Ausschlussgründe Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV.

 

5. Los

5.1 Los: LOT-0001 Titel: Erhöhung des Pollhorner Hauptdeichs Nord Beschreibung: Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer baut, erhält und betreibt einen Großteil der Hamburger Verkehrsinfrastruktur und verantwortet den gesamten Life-Cycle dieses städtischen Infrastrukturvermögens. Dazu gehören Brücken und andere konstruktive Ingenieurbauwerke (z.B. Lärmschutzwände und Fußgängertunnel) sowie wasserwirtschaftliche Anlagen (z.B. Schleusen, Sperrwerke und Schöpfwerke), Uferbefestigungen und der schiffbare Teil der Gewässer Alster, Bille und deren Kanäle. Darüber hinaus ist er ein wichtiger Akteur für den Hochwasser- und Gewässerschutz in Hamburg. Projektbeschreibung Pollhorner Hauptdeich Nord Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer beabsichtigt die Erhöhung des Pollhorner Hauptdeichs. Dieser Deichabschnitt liegt entlang des Reiherstiegs im Süd-Westen der Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg. Der vorgesehene Ausbauabschnitt ist rund 1000 m lang und erstreckt sich im nördlichen Teil des Pollhorner Hauptdeichs von Deichkilometer (Dkm) 18+655 bis Dkm 19+700. Beim auszubauenden Deich handelt es sich um einen Deich mit einer Kleiabdeckung und Sandkern. Die Kronenhöhe beträgt derzeit zwischen +7,91 m NHN und +8,30 m NHN und soll im Zuge des neuen Bauprogramms Hochwasserschutz einheitlich auf +8,70 m NHN erhöht werden. Im Rahmen der Erhöhung ist zusätzlich eine Ausbaureserve vorzusehen, die die Möglichkeit der Umsetzung eines Vorsorgemaß für das Jahr 2100 auf +9,50 m NHN zulässt. Der Deichabschnitt ist land- und wasserseitig durch eine intensive Nutzung verschiedener Industrie- und Gewerbeflächen sowie eines hohen Straßenverkehrsaufkommen geprägt. Zusätzlich befinden sich einige Gleise der Hafenbahn, die Gleisgruppe Pollhornweg und die ehemalige Deponie Pollhornweg im Projektgebiet. Insgesamt sind diverse Abstimmungsgespräche mit den Anliegern, Eigentümern, betroffenen Institutionen und Träger öffentlicher Belange durchzuführen, um die fachlichen Beiträge in die Planung zu integrieren. Auf Grund der beschränkten Platzverhältnisse und gegebenen Randbedingungen sind Varianten abseits des Deichregelprofils und des aktuellen Deichverlaufs mitzudenken. Die Leistung ist in drei Stufen eingeteilt, die nacheinander beauftragt werden sollen. Diese beginnen mit der Vorplanung (Leistungsphase 2) gemäß HOAI und enden mit der Vorbereitung der Vergabe (Leistungsphase 6). Das Projekt ist über alle Stufen als BIM-Projekt zu bearbeiten. Grundsätzlich werden in allen Leistungsphasen sämtliche Grundleistungen des jeweiligen Leistungsbildes abgefordert. Dabei sind die phasenbezogenen Leistungen mit der BIM-Methode abzuwickeln. Die Vorplanung, Entwurfsplanung und Ausführungsplanung wird modellbasiert erarbeitet. Planungsvarianten sollen mit der BIM-Methode betrachtet, bewertet und gegeneinander abgewogen werden. Hierbei sollen insbesondere die unterschiedlich zur Verfügung stehenden Platzbedarfe, aber auch technisch und rechtliche Aspekte betrachtet und samt modellbasierter Mengen- und Kostenermittlungen dargestellt werden. Zur Projektbearbeitung wird der vollständige Bericht zur Grundlagenermittlung, die verfügbaren Bestandsunterlagen sowie ein umfangreiches Bestandsmodell gemäß den beiliegenden Auftraggeberinformationsanforderungen zur Verfügung gestellt. Insgesamt ist für den Hochwasserschutz am Pollhorner Hauptdeich die bestmögliche Variante herauszuarbeiten und diese planerisch bis zur Ausführungsreife zu führen.     The text has been formatted in HTML using ` ` and `
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Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 200909 vom 12.03.2026