Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
HPA Hamburg Port Authority AöR
Neuer Wandrahm 4
20457 Hamburg
DE-20457 Hamburg
17.04.2026
00177265-2026
1.1 Hamburg Port Authority AöR
Neuer Wandrahm 4
20457 Hamburg
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de
2. Verfahren
2.1 Verfahren Titel: Aushub der Brücken-Seitenteile der Freihafenelbbrücke
Beschreibung: Gegenstand dieser Ausschreibung ist die von der Hamburg Port Authority (HPA) geplante Verbringung und Lagerung der nördlichen und südlichen Überbauten der Freihafen-Elbbrücke auf einem Montageplatz am Auguste-Viktoria-Kai. Das im Jahr 1926 errichtete und unter Denkmalschutz stehende Bauwerk überführt den Straßenverkehr über die Norderelbe und erschließt als Teil der Elbbrückenfamilie den südlich der Elbe gelegenen Teil Hamburgs. Die Brücke besteht aus drei einzelnen, baugleichen Einfeldträgern (Nord – Mitte – Süd) mit einer Spannweite von jeweils rd. 100 m und einer Breite von ca. 20,8 m. Das Gewicht eines Überbaus beträgt ca. 2.100 t Stahl und ca. 1.200 t Ausbaulasten. Es handelt sich um eine Fachwerkbogenbrücke die ursprünglich eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke war. Aufgrund des Bauwerkszustands und der statischen Nachrechnung ist nur noch eine eingeschränkte Nutzung für den Verkehr möglich und das Ende des planmäßigen Nutzungszeitraums ist erreicht. Aufgrund einer Schiffskollision wird der beschädigte mittlere Überbau früher ausgehoben und ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Die zwei Überbauten Nord und Süd sollen im Rahmen dieser Ausschreibung ausgehoben werden und zu einem Montageplatz am Auguste-Viktoria-Kai transportiert und dort mittels einer extra für diesen Zweck herzustellenden Verschubbahn auf die Montagefläche verbracht werden. Der Aushub der Überbauten ist für Anfang 2028 geplant. Die Maßnahme umfasst die folgenden Inhalte: a) Herrichten der Montagefläche am Aguste-Viktoria-Kai
b) Herstellung einer Verschubbahn auf Wasser und an Land gegründet auf Bohrpfählen
c) Herstellung der Auflagerungen gegründet auf Mikropfählen
d) Leichtern der Überbauten durch Abbruch der Ausbaulasten
e) Ausschwimmen der Überbauten Nord+Süd und die Verbringung/Lagerung auf die Montagefläche Das weitere Lagern der Überbauten Nord und Süd für eine Zeitraum von ca. 10 Jahren, die spätere Instandsetzungen der Überbauten Nord und Süd, der Neubau des mittleren Überbaus und der Wiedereinbau aller Überbauten sind nicht Gegenstand dieser Vergabe.
Kennung des Verfahrens: 998a64e4-91b1-4b2b-987f-f9b4b869e19d
Interne Kennung: TD-1629-26-VT-EU
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45241000 Bauarbeiten für Häfen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45262426 Herstellung von Pfählen, 45112441 Terrassierungsarbeiten, 45111300 Abbauarbeiten, 45111100 Abbrucharbeiten
2.1.2 Erfüllungsort Stadt: Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland
2.1.4 Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen:
1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016.
2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
3.) Unter www.vergabe.rib.de ist ein Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist mit den Teilnahmeunterlagen einzureichen.
4.) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de zu nutzen. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich. Teilnahmeanträge müssen über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit qualifizierter Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form- oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind.
5.) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 5 in den Informationen zum Bewerberbogen.
6.) Nachunternehmer: Siehe Kapitel 6 in den Informationen zum Bewerberbogen.
7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden.
8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese über die Vergabe-Plattform zu stellen Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter www.vergabe.rib.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen. Hinweis: Bewertungskriterien gem. Kapitel 10 der Informationen zum Bewerberbogen.
10.) Die gemäß Rangreihenfolge am besten geeigneten Bewerber (max. 3) mit den höchsten Punktzahlen erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Ist die maximal vorgesehene Anzahl der Bewerber für die Überführung in das Verhandlungsverfahren erreicht und befinden sich zudem weitere Bewerber auf ranggleicher Position, wird die Anzahl der Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren dementsprechend erhöht. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
11.) Der Auftraggeber behält sich vor, auf das erste verbindliche Angebot den Zuschlag zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. Der Text wurde entsprechend formatiert. Da der gesamte Text sehr lang ist, wurde hier nur ein Teil des Textes in HTML formatiert. Soll der gesamte Text formatiert werden, kann ich dies fortsetzen.