Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz (MWVLW)
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
DE-55116 Mainz
09.01.2023
693375-2022
Abschnitt I:
I.1) Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
E-Mail: zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de
Internet: www.mwvlw.rlp.de
I.2) Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3) Kommunikation Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: Internet: Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYAYBTX/documents Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: Internet: Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYAYBTX
I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5) Haupttätigkeit(en) Wirtschaft und Finanzen
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: LEA-Foto - Entwicklung einer mobilen geo-referenzierten Foto-Nachweis App zur Umsetzung des Flächenmonitoringsystems in RLP Referenznummer der Bekanntmachung: 045-0012#2022/0005-0801 8106
II.1.2) CPV-Code Hauptteil 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen
II.1.4) Kurze Beschreibung: Gegenstand des Auftrags ist die Entwicklung einer mobilen georeferenzierten Foto- Nachweis-App für Antragstellende und Mitarbeitende der Landwirtschaftsverwaltung für die Umsetzung des Flächenmonitoringsystems in Rheinland-Pfalz sowie die Wartung- und Pflege.
II.1.5) Geschätzter Gesamtwert
II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2) Beschreibung
II.2.1) Bezeichnung des Auftrags
II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) 72212000 Programmierung von Anwendersoftware 72212328 Entwicklung von Bildverarbeitungssoftware 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software 72262000 Software-Entwicklung 72263000 Software-Implementierung 72267000 Software-Wartung und -Reparatur
II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DEB35 Hauptort der Ausführung: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Gegenstand des Auftrags ist die Entwicklung einer mobilen georeferenzierten Foto- Nachweis-App für Antragstellende und Mitarbeitende der Landwirtschaftsverwaltung für die Umsetzung des Flächenmonitoringsystems in Rheinland-Pfalz sowie die Wartung- und Pflege. Die Einzelheiten zum Leistungsumfang sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
II.2.5) Zuschlagskriterien Die nachstehenden Kriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession Ende: 31.12.2027 Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja Beschreibung der Verlängerungen: Der Vertrag gilt für die Dauer der Förderperiode (01.01.2023, jedoch frühestens ab Zuschlagserteilung, bis 31.12.2027), zuzüglich möglicher Verlängerungen für ein bis zu zwei Jahren, die durch die EU-KOM festgelegt werden können. Der Wartungs- und Pflegevertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr und verlängert sich um jeweils um ein weiteres Jahr, falls er nicht zum 31.07. mit Wirkung zum 31.10. des laufenden Jahres gekündigt wird.
II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Teilnahmeanträge werden anhand folgender Kriterien und nach folgender Gewichtung bewertet: 1. Bisherige Erfahrungen mit Auftraggebern des Öffentlichen Bereichs - 20 % 2. Bisherige Erfahrungen mit der georeferenzierten Foto-Aufnahme in einer mobilen Anwendung (Android und/oder iOS) - 40 % 3. Bisherige Erfahrung App-Vermarktung auf App-Stores (Android und/oder iOS) - 10 % 4. Nachweis des fachspezifischen Personals (Projektassistenz) für die Bearbeitung des Ausschreibungsgegenstandes (mind. 2 Personen (2 VZÄ = Vollzeitäquivalent)) - 20 % 5. Nachweis des fachspezifischen Personals (Projektleitung) für die Bearbeitung des Ausschreibungsgegenstandes (mind. 1 Person (1 VZÄ = Vollzeitäquivalent)) - 10 % Werden die Kriterien 4 oder 5 mit null Punkten bewertet, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11) Angaben zu Optionen Optionen: nein
II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14) Zusätzliche Angaben
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Teilnahmebedingungen
III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen sind - russische Staatsangehörige oder in Russland niedergelassene natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, - juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer dieser Organisationen gehalten werden und - natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter dem ersten und zweiten Spiegelstrich genannten Organisationen handeln. Dies gilt auch für Unterauftragnehmer und Unterauftragnehmerinnen, Lieferanten und Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden und auf die mehr als 10 % des Auftragswertes entfällt.
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: A. Unternehmensbezogene Referenzen (max. 3 je Kriterium): Zum Nachweis seiner Eignung, insbesondere der fachlichen Leistungsfähigkeit, hat der Bewerber entsprechende Referenzen vorzulegen (maximal 3 Referenzen je Eignungskriterium). Aus den vorgelegten Referenzen müssen die bisherigen Erfahrungen des Unternehmens innerhalb der vergangenen drei Jahre bzgl. folgender Kriterien hervorgehen: 1. Bisherige Erfahrungen mit Auftraggebern des Öffentlichen Bereichs 2. Bisherige Erfahrungen mit der georeferenzierten Foto-Aufnahme in einer mobilen Anwendung (Android und/oder iOS) 3. Bisherige Erfahrung App-Vermarktung auf App-Stores (Android und/oder iOS) B. Zu gewährleisten ist weiter, dass ausschließlich deutschsprachige Ansprechpartner für die Abwicklung des Gesamtprojektes während der gesamten Vertragslaufzeit zur Verfügung stehen sowie das gesamte Projektteam über verhandlungssichere Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt. C. Soweit nicht bereits vorhanden, verpflichtet sich der Auftragnehmer eine Geschäftsstelle, die zu den üblichen Büro- und Geschäftszeiten geöffnet, qualifiziert mit einem deutsch sprechenden Ansprechpartner / Kommunikationspartner besetzt und erreichbar ist, an einem deutschen Standort einzurichten. D. Es dürfen keine Ausschlussgründe nach den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen. E. Qualifikationen / Technische und berufliche Eignung der Projektleitung und -assistenz: - Nachweise des fachspezifischen Personals für die Bearbeitung des Ausschreibungsgegenstandes (mind. 3 Personen (3 VZÄ = Vollzeitäquivalent)), davon: o Mind. 2 VZÄ für die Projektassistenz o Mind. 1 VZÄ für die Projektleitung Zur Darstellung der Kenntnisse des Bewerbers im Themenbereich des Ausschreibungsgegenstandes reichen Sie bitte für die Projektassistenz und die Projektleitung: - Nachweise der beruflichen Qualifikation der projektverantwortlichen Mitarbeiter und deren Vertreter einschließlich Profile/Lebensläufe mit Beschreibung der Zuständigkeiten aus denen die einschlägigen Erfahrungen (Dauer der Erfahrung sowie Ausbildung, Studium oder vergleichbare Qualifikation im Bereich der Informationstechnologie) erkennbar sind - Anzahl - in Vollzeitäquivalente (VZÄ) umgerechnet - der mit der Aufgabe betrauten Mitarbeiter und deren Vertreter. Es ist sicher zu stellen, dass diese während der aktiven Zeit der Entwicklung einer neuen App oder Anpassung einer existierenden App verfügbar sind.
III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2) Bedingungen für den Auftrag
III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Beruf angeben:
III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags Bieter, Mitglieder einer Bietergemeinschaft sowie benannte Unterauftragnehmer haben mit Abgabe des Angebotes die "Tariftreue-/Mindestentgelt-Erklärung" vorzulegen und sich für die Dauer der Wirksamkeit des Vertrages zu verpflichten, die Regelungen des rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz - LTTG in der jeweils gültigen Fassung (einsehbar z.B. unter: lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/arbeit/landestariftreuegesetz-lttg/) einzuhalten. Fehlt die Erklärung bei Angebotsabgabe und wird sie auch nach Aufforderung nicht vorgelegt, so wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen (§ 3 Abs. 1 S. 3 und § 4 Abs. 6 S. 1 LTTG).
III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Beschreibung
IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren
IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5) Angaben zur Verhandlung
IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2) Verwaltungsangaben
IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge Tag: 09.01.2023 Ortszeit: 10:00
IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber Tag: 27.01.2023
IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können Deutsch
IV.2.6) Bindefrist des Angebots Das Angebot muss gültig bleiben bis: 05.05.2023
IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3) Zusätzliche Angaben Bekanntmachungs-ID: CXPDYYAYBTX
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Vergabekammern Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 Mainz 55116 Deutschland Telefon: +49 6131162234 E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Fax: +49 6131162113 Internet: www.mwvlw.rlp.de
VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z.B.: www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 GWB lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z.B.: Internet: www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html) die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 134 Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1 und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber, auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3 GWB).
VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 Mainz 55116 Deutschland E-Mail: zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de Internet: www.mwvlw.rlp.de
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung Tag: 08.12.2022