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Titel

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Ingenieur- und fachgutachterliche Leistungen ruhenden Grundwassersanierung,

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Auftraggeber

HIM GmbH Bereich Altlastensanierung
Waldstraße 11
64584 Biebesheim Am Rhein

Ausführungsort

DE-64584 Biebesheim am Rhein

Frist

12.02.2025

Beschreibung

1. HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung - HIM-ASG -

Waldstraße 11

DE-64584 Biebesheim

Fax: +49 62588953322

digitale Adresse(URL): www.him-asg.de

URL zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen/Angeboten: www.had.de.

 

2. Art der Vergabe: Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb gemäß UVgO . Verhandlungsvergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb (Liefer- / Dienstleistung) HAD-Referenz-Nr.: 16/29810 Vergabenummer/Aktenzeichen: HIM-ASG-2024-0051.

 

3. Form, in der Teilnahmeanträge /Angebote einzureichen sind: elektronisch in Textform

 

5. Bezeichnung des Auftrags: ASG /97/247 Ing.Leistungen 05/2025-04/2028 zzgl. Option bis 04/2029 Vergabenummer/Aktenzeichen: HIM-ASG-2024-0051 Art des Auftrags: Dienstleistung Art und Umfang der Leistung: Ingenieur- und fachgutachterliche Leistungen im Rahmen einer ruhenden Grundwassersanierung: - Monitoring - Dokumentation - Gefährdungsbeurteilung - Handlungsempfehlungen - Untersützung des Auftraggebers, allgemein Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind Ingenieur- und fachgutachterliche Leistungen zur Überwachung einer ruhenden Grundwassersanierung in Wiesbaden, ehem. chemische Fabrik Lembach und Schleicher im Zeitraum 05/2025 bis 04/2028 (mit optionaler Verlängerung um ein weiteres Jahr bis 04/2029): - Einarbeitung in das bestehende Projekt und die Projektunterlagen inkl. Ortstermine, Zusammenfassen des Kenntnisstandes, - Visuelle Zustandskontrolle der Grundwassersanierungsanlage halbjährlich, - Planung und Durchführung des Grundwassermonitorings halbjährlich, - Projektmanagement, Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsarbeit, - Prüfung und Dokumentation des Messstellenzustandes, - Dokumentationsleistungen und Datenmanagement Grundwassermanager, - Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen Dritter, wie Analyseleistungen und Betriebs-, Wartungs- und Reparaturleistungen der Sanierungsanlage, - Aufstellen eines Konzeptes zur Erkundung eines Schadens im Tertiär (optional), - Definition von Auslösekriterien zur Wiederaufnahme der Grundwassersanierung. Einzelheiten werden ausgewählte Bewerber zu einem späteren Zeitpunkt der Aufgabenbeschreibung entnehmen können. Produktschlüssel (CPV): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros Ort der Leistung: Wiesbaden NUTS-Code : DE714 Wiesbaden, Kreisfreie Stadt.

 

6. Unterteilung in Lose: nein .

 

7. Nebenangebote: Nebenangebote sind nicht zugelassen .

 

8. Ausführungsfrist: Optionale Verlängerung um ein weiteres Jahr (05/2028 - 04/2029) Beginn : 01.05.2025 Ende : 30.04.2028.

 

9. Bereitstellung /Anforderung der Teilnahmewettbewerbs-/Vergabeunterlagen Teilnahmewettbewerbs-/Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails.

 

10. Ablauf der Teilnahmeantragsfrist: 12 .02.2025 10:00 Uhr.

 

12. Zahlungsbedingungen: siehe Musteringenieurvertrag als Anlage in der Leistungsbeschreibung .

 

13. Unterlagen zum Nachweis der Eignung: Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen . Es ist der aktuelle Nachweis i.A. an § 44 Abs. 1 VgV über die Eintragung des Bewerbers in ein Berufs- oder Handelsregister vorzulegen sowie die Eigenerklärung zum Nachweis der Befähigung (Ingenieur oder Naturwissenschaftler mit Hochschulausbildung im Diplom-, Master- oder Bachelorstudiengang oder vergleichbar) der für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Führungskräfte (Geschäftsführer, Prokurist) i.A. an § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV. Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den folgend genannten Kriterien zu erbringen. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: - Nachweis einer gültigen Berufshaftpflicht i.A. an § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV, Deckungssumme mindestens 2,5 Mio € für Personenschäden sowie 2,5 Mio € für Sach-, Umwelt- und Vermögensschäden; - Eigenerklärungen nach § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs 1 und 2 GWB; - Nachweis des Gesamtumsatzes des Bewerbers der letzten drei Jahre (2021, 2022, 2023) i.A. an § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV; - Eigenerklärung gemäß dem gemeinsamen Runderlass Hessischer Ministerien "Ausschluss der Bewerber wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zulässigkeit in Frage stellen" (23.10.2020 veröffentl. im St.Anz. 48/2929, S. 1216); - Eigenerklärung Russlandbezug. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, i.A. an §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (i.A. an § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für: a) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Durchführung eines Grundwassermonitorings, b) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Grundwassersanierungsmaßnahmen. Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung mit Angabe des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (i.A. an § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für: c) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Durchführung eines Grundwassermonitorings, d) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Grundwassersanierungsmaßnahmen. Sofern nicht für jeden der Punkte a) bis d) jeweils mindestens eine Referenz vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss. Selbstauskunft zum Qualitätsmanagement (i.A. an § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV): QM-System akkreditiert nach ISO 9001 oder eigenes QM-System und akkreditiert nach DIN ISO IEC 17025 für den Bereich Probenahme von Boden, Bodenluft und Grundwasser. Einer Akkreditierung nach DIN ISO IEC 17025 gleichwertig ist eine Anerkennung nach den jeweiligen Ländergesetzen und -verordnungen zur Anerkennung von Untersuchungsstellen nach § 18 BBodSchG bzw. eine öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen nach § 36 GewO, sofern diese einen entsprechenden Bestellungstenor besitzen. Selbstauskunft zum Datenmanagement (i.A. an § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV). Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, i.A. an §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.

 

14. Zuschlagskriterien siehe Vergabeunterlagen.

 

15. Sonstige Informationen: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 - 50 - Mindest-Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre, Wichtung 10, Bewertungszahl 0 - 50 B) Technische Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 - 450: - Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger, Wichtung 40, Bewertungszahl 0-200; - Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung mit Angabe des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger, Wichtung 30, Bewertungszahl 0-150; - Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Arbeit. Wichtung 10, Bewertungszahl 0 - 50; - Selbstauskunft zum Datenmanagement des Bewerbers, Wichtung 10, Bewertungszahl 0 -50 Angaben zur Verhandlung: Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§160 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB). Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§135 Abs. 2 GWB). GWB=Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 5. Dezember 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 400) geändert worden ist. nachr. HAD-Ref. : 16/29810 nachr. V-Nr/AKZ : HIM-ASG-2024-0051.

 

16. Weitere Anforderungen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz: Tag der Veröffentlichung in der HAD: 13.01.2025

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 191169 vom 20.01.2025

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