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Titel

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Neubau eines Doppelfeuerwehrhauses

Vergabeverfahren

Verfahren zur Vor-Information
Bauauftrag (VOB)

Vergabestelle

Verwaltungsgemeinschaft Pastetten
Fröbelweg 1
85669 Pastetten

Ausführungsort

DE-85669 Pastetten

Frist

13.04.2025

Beschreibung

1 Gemeinde Pastetten

Fröbelweg 1

85669 Pastetten

Telefon 08124 4443 15

Fax 08124 4443 29

 

E-Mail: bauamt@pastetten.de

 

2 Vergabeordnung: VOB

Vergabeverfahren: national Beschränkt

 

3 Auftragsgegenstand

zentrales Doppelfeuerwehrhaus

Hier: Erdbau, Brunnengründung

 

4 Ort der Ausführung

Pastetten OT Harthofen

 

5 Art und voraussichtlicher Umfang der Leistung

 

Globale Angaben zum Bauvorhaben

Name und Anschrift des Auftraggebers

Gemeinde Pastetten

vertreten durch 1. Bürgermeister Peter Deischl

Fröbelweg 1, 85669 Pastetten

 

Beschreibung des Bauvorhabens:

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Feuerwehren Pastetten und Reithofen/Harthofen mit einem umbauten Raum von ca. 11.500 cbm und einer Bruttogeschossfläche von ca. 2.243 qm.

 

Das Gebäude ist mit Ausnahme des Zugangs- und Technikbereichs spiegelbildlich geplant.

Im Erdgeschoss sind die Umkleiden für Einsatzkräfte sowie jeweils 3 Einstellplätze für die Einsatzfahrzeuge untergebracht. Mit direkter Verbindung zur Fahrzeughalle grenzen der Funkraum sowie Werkstatt und Lagerbereiche an die Fahrzeughalle an. Im Obergeschoss sind neben dem Schulungsraum die Sozialräume untergebracht.

 

Das nicht unterkellerte Gebäude wird in Massivbauweise erstellt.

 

Die Außen- und Innenwände werden in Ziegel und Stahlbeton errichtet. Die Gründung mit Bodenplatte und Streifenfundamente auf einer Brunnengründung sowie die Geschossdecken in Stahlbeton. Für die Dachkonstruktion mit einer Dachneigung von 18° ist ein zimmermannsmäßiger Pfettendachstuhl mit Ziegeldeckung vorgesehen.

 

Die Hallenbereiche werden mit Holzträgern überspannt.

 

Die Fenster werden mit 3-fach-Verglasung nach wärmetechnischen Erfordernissen ausgeführt. Der Sonnenschutz an der Südfassade erfolgt mit Raffstoren.

 

Haustechnik

Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über eine grundwasserbetriebene Wärmepumpenanlage, welche die Räume mittels Betonkeraktivierung und Fußbodenheizung erwärmt. Die Raumtemperatur wird individuell über Raumthermostate geregelt. Für die Umkleide- und Duschbereiche ist eine zentrale Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung vorgesehen.

 

Die Fahrzeughallen erhalten eine Abgasabsaugung. In Nebenräumen und Teeküchen werden Einzelventilatoren installiert.

 

Das Gebäude wird an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen, wobei an ausgewählten Entnahmestellen elektrische Durchlauferhitzer zur Trinkwasserbereitung eingesetzt werden. Für die Feuerwehrnutzung sind Füllanschlüsse und Hydranten geplant. Das Schmutzwasser wird dem öffentlichen Kanal zugeführt, während das Niederschlagswasser von Dach- und Hofflächen auf dem Grundstück versickert.

 

Elektrotechnik

Das Gebäude erhält einen gemeinsamen Hausanschluss für beide Wehren. Jede Wehr erhält einen eigenen Verteilerbereich welche nicht sep. gezählt werden. Zusätzlich ist ein Generator mit manueller Umschaltung als Ersatzstromanlage vorgesehen. Die PV Anlage versorgt das Gebäude mit zusätzlicher Energie. Abgehend vom zentralen Verteilerraum werden jeweils die Einheit 1 und 2 versorgt.

 

Jede Einheit besteht aus einem EG Verteiler und einem OG Verteiler. Sicherungen in ausreichender Anzahl werden entsprechend vorgesehen.

 

Die Beleuchtung wird generell in LED Technik realisiert. Im Bereich der Schulungsräume ist die Beleuchtung dimmbar vorgesehen.

 

Alle anderen Beleuchtungskörper sind geschalten. Die Beleuchtung der Flure werden mittels Bewegungsmelder geschalten, alle anderen Bereiche mit Schalter.

 

6. vorraussichtlicher Zeitraum der Ausführung

Ausführungszeitraum

Beginn:10.06.2025

Ende:14.07.2025

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 192376 vom 13.03.2025