Titel | Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen | |
Vergabeverfahren | Verfahren zur Vor-Information Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF) | |
Vergabestelle | Stadt Aachen Markt 39 52062 Aachen | |
Ausführungsort | DE-52064 Aachen | |
Frist | 25.03.2022 | |
Beschreibung | a) Stadt Aachen - Zentrale Vergabestelle Lagerhausstraße 20 52064 Aachen Telefon +49 241432-6034 Fax +49 241413541-6094 E-Mail: ibk@mail.aachen.de b) Art und Umfang der Leistung Beauftragt werden soll die Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 BauGB (s. Leistungsbausteine der VU) für den östlichen Teil der Aachener Innenstadt. Wesentlicher Bestandteil der Beauftragung ist die Konzeption und Durchführung des Kommunikationsprozesses entlang der Projektmeilensteine in den Arbeitsphasen der VU. Anlass und Zielsetzung: Die Innenstadt Aachens und insbesondere ihr östlicher Teilbereich standen bereits vor der Corona-Pandemie vor Herausforderungen, die sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen werden und einen grundlegenden strukturellen Wandel erfordern. Der Fokus auf den Bereich zwischen "Kaiserbad" in direkter Nähe zum Aachener Dom und dem "Kaiserplatz" als östlichster Punkt des gewählten Betrachtungsbereiches war mit seinen räumlichen Handlungsschwerpunkten bereits Teil des "Innenstadtkonzeptes 2022 - Entwicklungsperspektiven für die Aachener Innenstadt" (2015). Die Leitnutzung "Handel" ist in diesem Teil der Innenstadt derart prägend, dass ihre Schwäche negative Auswirkungen auf das ganze Gebiet hat. Zu den Zielen der angestrebten Transformation der östlichen Innenstadt gehört, dass: - Das Nutzungsprogramm der östlichen Innenstadt vielfältiger wird. - Die Innenstadt einen aktiven Beitrag zur Verkehrswende leistet und der Umweltverbund zum Hauptpartner der Mobilität wird. - Die gesamte Lage an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst wird. - Der öffentliche Raum und auch die privaten Immobilien mit hoher gestalterischer Qualität entwickelt werden. - Private Eigentümer*innen die Chance bekommen, die Lage > östliche Innenstadt < gemeinsam wieder zu einer ersten und besonderen Adresse in Aachen zu machen. Durch den aktiven Dialog mit der Stadtgesellschaft und die Einbindung wichtiger Stakeholder*innen und Schlüsselakteur*innen (wie Eigentümer*innen, Anwohner*innen, Gewerbetreibende, Kulturschaffende sowie die Hochschulen, Initiativen und Vereine etc.) sollen in Vorbereitung auf den Gestaltungs- und Umbauprozess der kommenden Jahre Chancen und Ziele der Transformation der östlichen Innenstadt gemeinsam erarbeitet und vermittelt werden. Die zu entwickelnde Kommunikationsstrategie soll den Auftakt für eine mittel- bis langfristig angelegte Begleitung und aktive Gestaltung des Transformationsprozesses in der östlichen Innenstadt bilden (Perspektive ca. 10-12 Jahre). Gesucht werden Dialogformate, Eigentümer*innen- und Betroffenen-Ansprachen, die auf diese mittel- bis langfristige Perspektive einzahlen. Es gilt, die positiven Kräfte im Untersuchungsbereich aktiv zu adressieren und zu aktivieren. Die Einbindung dieses auf die östliche Innenstadt fokussierten Kommunikationsprozesses in den gesamt-innenstädtischen Zukunftsprozess "Innenstadtmorgen" ist dabei Voraussetzung. "Ziel dieses Prozesses für die gesamte Aachener Innenstadt ist es, die Fäden (Projekte, Akteur*innen und Ideen) zusammenzubringen, Aufbruchstimmung zu vermitteln, Transformation aktiv zu gestalten und die Bevölkerung in die Entwicklung einzubinden. Es soll ein enges Zusammenwirken der Akteur*innen und die Entwicklung einer gemeinsamen Vision der Innenstadt von Morgen erfolgen." (aus der Ausschreibung für den Zukunftsprozess "Innenstadtmorgen"). Im Herbst soll in diesem Rahmen eine Zukunftskonferenz stattfinden, die als Kommunikationsplattform für eine Vielzahl von Aktivitäten und Projekten in der Innenstadt dienen soll - so auch für die östliche Innenstadt. Essentiell für die vorbereitenden Untersuchungen (VU) - unabhängig vom Ergebnis der Bewertung sanierungsrechtlicher Instrumente - ist, dass sie sich als Teil des gesamten Innenstadt-Entwicklungsprozesses begreifen. Zeitraum der Bearbeitung Die Beauftragung der vorbereitenden Untersuchungen mit einer flankierenden Kommunikationsstrategie soll im ersten Halbjahr 2022 erfolgen. Die Bearbeitung und Durchführung sind für die Jahre 2022 und 2023 vorgesehen. Die parallele Beauftragung und Durchführung des kooperativen und kollaborativen Zukunftsprozesses "Innenstadtmorgen" ist ebenfalls für die Jahre 2022-2023 geplant. Charakteristik Die folgenden Sätze charakterisieren die vorbereitenden Untersuchungen in ihren wesentlichen Punkten: - Die Politik wünscht von Stunde eins an einen aktiven, ressortübergreifenden, stark dialogorientierten Ansatz, der geeignet ist, die positiven Kräfte im Untersuchungsbereich zu bündeln und private Akteur*innen davon zu überzeugen, ihren Beitrag zu leisten. - Die Verwaltung wünscht sich von dem/der Auftragnehmer*in neben der rechtssicheren Ausarbeitung der vorbereitenden Untersuchungen eine aktive, tragende Rolle bei der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung des Kommunikationsprozesses (verwaltungsintern, mit der Politik, gegenüber der breiten Öffentlichkeit und in der Eigentümer*innenansprache). - Die Heterogenität und Größe des Untersuchungsgebiets erfordern unterschiedliche Betrachtungs- und Bearbeitungstiefen, die währende des Prozesses justiert und definiert werden müssen. - Die Transformation der Östlichen Innenstadt kann nur als Gemeinschaftsleistung gelingen. Diese Haltung soll bereits in der Zusammenarbeit der Auftragnehmer*in mit dem Team Östliche Innenstadt und den übrigen Stellen der Verwaltung spürbar werden. Teil B - Wertung der Angebote Leistungsbausteine 1. Rechtssichere Erarbeitung der vorbereitenden Untersuchungen - Analyse und Bewertung des Gebietszustandes entlang der Handlungsfelder, in kartographischen Darstellungen und textlichen Erläuterungen - Ableitung und dialogorientierte Erarbeitung von gesamträumlichen und strategischen Sanierungszielen für die Gebietsentwicklung - Erarbeitung einer "Begabungskarte" für die östliche Innenstadt - Erhebung der Mitwirkungsbereitschaft der Betroffenen nach § 137 BauGB - Konzept für die planungsrechtlichen Verfahren und Instrumente zur Umsetzung gemäß BauGB - Bewertung der nachteiligen Auswirkungen gem. § 141 Abs. 1 S. 2 BauGB und ggf. Aufstellung eines Sozialplans gem. § 180 BauGB - Erarbeitung eines graphisch und textlich ausgearbeiteten Sanierungsrahmenkonzeptes - Erarbeitung eines Handlungs- und Maßnahmenkatalogs mit Ableitung der Einzelmaßnahmen (einschließlich ihrer Kostenschätzung) - Abschlussbericht und Entwurf der Sanierungssatzung 2. Erarbeitung und Umsetzung eines Kommunikationsprozesses - Konzeption, Steuerung und Durchführung eines aktiven Stakeholder*innenmanagements mit geeigneten und auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmten Kommunikationsformaten (Dialog, Veranstaltung, Spaziergang...) - Analyse, Entwicklung, Aktivierung und Begleitung von Akteur*innennetzwerken (z.B. Bildung eines "Freund*innenkreises") - Vorbereitung, Abstimmung, Durchführung und Auswertung des Kommunikationsprozesses während der VU mit Beteiligung der o (Fach-) Verwaltung o Politik (in geeigneten Formaten ressortübergreifend sowie mit der federführenden Planungspolitik) o Beteiligung der Betroffenen im Sinne des § 137 Baugesetzbuch und o den verschiedenen öffentlichen / externen, zu definierenden Zielgruppen. - Vor-Ort-Kommunikation analog / digital / hybrid - Dokumentation und Publikation des Prozesses auf verschiedenen Kanälen (z.B. soziale Medien, Video, Print etc.), Planen und Umsetzen von öffentlichkeitswirksamen Ergebnissen und Produkten (CD Stadt Aachen) - Aktives Schnittstellenmanagement (Zeitkontingent einplanen) - Vorbereitung und Aufbau sowie aktive Nutzung eines Customer-Relationship-Managements (CRM) bzw. Stakeholder- Relationship-Managements (SRM) Phasen der VU 1. Phase: Erste fachliche Orientierung, zügiger Dialogauftakt mit der Politik und der Öffentlichkeit, Bestandsaufnahme Ziel dieser Phase ist, ein gutes Bild über die Aufgabenstellung zu erhalten, die Positionen der Politik zu erkennen und aufzunehmen, Anstoßwirkung bei der Öffentlichkeit zu erzeugen und allen Interessierten die Gelegenheit zu geben, sich mit den inhaltlichen Herausforderungen und dem Verfahren auseinanderzusetzen. Erste inhaltliche Zieldimensionen (räumlich und programmatisch) werden entwickelt, die Akteur*innenlandschaft wird sondiert und eine Kommunikationsstrategie erarbeitet. Ein ständiger Austausch mit dem "Zukunftsprozess Innenstadtmorgen" gehört zu jeder Phase der VU. Die Ergebnisse der in dieser Phase und diesem Kontext stattfindenden "Zukunftskonferenz" werden in die Erarbeitung der Entwicklungsziele einfließen. 2. Phase: Erarbeitung und politische Rückverankerung der Entwicklungsziele Ziele dieser Phase sind, die bis dahin formulierten Ziele und gewonnenen Erkenntnisse in der Stadtgesellschaft zu reflektieren, einen ersten, konsistenten Entwurf der Entwicklungsziele auszuarbeiten und diesen in der Politik zu verankern. Örtliche und fachliche Reflexionsräume werden aktiv genutzt und bespielt, Multiplikator*innen und Verbündete adressiert. Die Entwicklungsziele werden räumlich differenziert und durch positive Bilder sprachlich und visuell verdeutlicht. Die weitere Bearbeitungstiefe der VU wird entlang dieser Differenzierung festgelegt. 3. Phase: Verdichtung der Entwicklungsperspektive, Klärung der Mitwirkungsbereitschaft der betroffenen Eigentümer*innen Ziel dieser Phase ist, einen belastbaren Eindruck von der Mitwirkungsbereitschaft der Stakeholder*innen insbesondere in den zukünftigen Schwerpunktbereichen und auf Schlüsselgrundstücken zu erhalten. Die Entwicklungsperspektive für die östliche Innenstadt verdichtet sich auf diesem Weg zu einem möglichst gemeinschaftlich getragenen, räumlich differenzierten Zukunftsbild. 4. Phase: Erarbeitung der Grundlagen für die mittel- bis langfristige Entwicklung und Abschluss der vorbereitenden Untersuchungen Ziel dieser abschließenden Phase ist, gemeinsam mit der Politik, der Öffentlichkeit und den Stakeholder*innen im Gebiet den Grundstein für das weitere Vorgehen in den nächsten 10-12 Jahren zu legen und mit dem geeigneten rechtlichen und informellen Instrumentenkasten abzusichern. Verankerung des Projekts in Politik und Verwaltung Verankerung in der Politik Zuständig für das Verfahren der vorbereitenden Untersuchungen ist der Planungsausschuss, soweit nicht Beschlüsse dem Rat vorbehalten sind. Örtlich zuständig ist die Bezirksvertretung Mitte. Mit dem Planungsausschuss und den planungspolitischen Sprecher*innen der Fraktionen wurden Vorabstimmungen durchgeführt. Aufgrund der thematischen Breite der Aufgabe ist es expliziter Wunsch der Planungspolitik, zu einem frühen Zeitpunkt alle betroffenen Politikressorts in geeigneter Form einzubinden. Verankerung in der Verwaltung Innerhalb der Stadtverwaltung befassen sich mehrere Stellen mit der Entwicklung der östlichen Innenstadt. Auf Dezernatsebene sind dies: - Das Dezernat III Stadtentwicklung, Bau und Mobilität (Federführung) - Das Dezernat I Oberbürgermeisterin - Das Dezernat VI Wohnen, Soziales und Wirtschaft Diese drei Dezernate sind in einer gemeinsamen Steuerungsrunde vertreten, im Falle der Dezernate III und VI mit den Dezernatsspitzen. Die operative Federführung liegt beim "Team östliche Innenstadt". Team östliche Innenstadt Federführend für den Transformationsprozess der östlichen Innenstadt innerhalb der Verwaltung und direkter Ansprechpartner für die Auftragnehmer*innenschaft ist das "Team östliche Innenstadt". Es besteht zurzeit aus zwei Personen, die innerhalb des Dezernats III sowohl im Fachbereich 61 Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur (Abteilung 61/500, Stadterneuerung und Stadtgestaltung, aktuell noch: Projektleitung Innenstadtkonzept) als auch direkt bei der Stadtbaurätin (aktuell noch: Projektleitung Altstadtquartier Büchel) verortet sind. Abteilung Stadt der Zukunft und Bürger*innendialog Eine enge Schnittstelle besteht zur Abteilung Stadt der Zukunft und Bürger*innendialog im Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung im Dezernat I der Oberbürgermeisterin, die für den Zukunftsprozess "Innenstadtmorgen" verantwortlich ist, und insbesondere zu dem dort verorteten Citymanagement sowie im Aufbau befindlicher weiterer Stellen. Dieser Prozess, der als integrierter, dialogorientierter und aktivierender Prozess die Transformation der Innenstadt in einem integrierten, dezernatsübergreifenden Prozess gestalten soll, fokussiert neben der Entwicklung langfristiger Visionen die Umsetzung kurz- und mittelfristiger Lösungen für bestehende Herausforderungen. Hierzu wird zeitlich parallel zur vorliegenden c) Ausschreibung eine externe Beauftragung angestoßen. Zwischen dem Citymanagement und dem Team Östliche Innenstadt besteht eine etablierte enge Abstimmung. d) Zeitplanung - Februar 2022 Veröffentlichung IBK (10-14 Tage) - Mitte März 2022 Aufforderung zur Abgabe des Angebotes mit einer Projektskizze - Anfang April 2022 Auswertung der Angebote - Ende April 2022 Einladung geeigneter Büros zu Präsentationstermin - Mitte/Ende Juni 2022 Auftragsvergabe - 2. Halbjahr 2022 Bestandsaufnahme, fachliche Erarbeitung mit politischer Abstimmung der vorläufigen Sanierungsziele - 3./4. Quartal 2022 Abfrage der Mitwirkungsbereitschaft der Betroffenen - Herbst 2022 Innenstadtkonferenz zum Zukunftsprozess Innenstadtmorgen - 2023 Abwägung, Rahmenplan, Maßnahmendefinition, Abschlussbericht - Angestrebtes Ende: 2024 Abschluss VU, ggf. Erlass einer Sanierungssatzung Bei der Erarbeitung der Zeitschiene ist zu beachten, dass die Vorlaufzeit für die Einbringung von Vorlagen in die politischen Gremien nach vollständiger inhaltlicher Abstimmung ca. einen Monat beträgt, und dass ggf. nicht alle benötigten Gremien monatlich tagen. e) Auswahlverfahren: Interessenbekundung Vorgesehen ist eine Verhandlungsvergabe. Über das vorgeschaltete Interessenbekundungsverfahren (IBK) werden geeignete Bewerber*innen, die die u.g. Leistungen erfüllen, in einem nächsten Schritt zur Abgabe eines Angebots und einer Projektskizze aufgefordert. f) Weiteres Verfahren Nach der Prüfung der Interessenbekundungen werden die geeigneten Bieter*innen/Bieter*innengemeinschaften um Abgabe eines Angebotes mit Preisangebot und Projektskizze (Strategiepapier mit Ideenskizze eines kommunikativen VU-Prozesses) gebeten. Eine Wertungsmatrix wird mit der Angebotsbeiziehung bekanntgemacht. Nach der Angebotsabgabe findet eine Vorauswahl zur Reduktion des Bewerberfeldes auf maximal fünf Bieter*innen/ Bieter*innengemeinschaften statt, die zu einem Präsentationstermin eingeladen werden. Nach dem Präsentationstermin erhalten die Bieter*innen/Bieter*innengemeinschaften die Möglichkeit, ein überarbeitetes (finales) Angebot abzugeben. Gemäß §12 Abs. 4 UVgO behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen, auch ohne zuvor verhandelt zu haben. Aufgabenstellung und Unterlagen bei Angebotsbeiziehung Den Büros, die die geforderten Mindestanforderungen erfüllen, werden nach Interessenbekundung zur Aufforderung der Angebotsabgabe folgende Unterlagen zugesendet: - Weitere Informationen zum Auswahlverfahren und Zeitpunkt des Präsentationstermins - Einleitungsbeschluss über die Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen nach §141 BauGB - Benennung und Gewichtung der Auswahlkriterien Folgende Unterlagen liefern die zugelassenen Büros: - Projektskizze mit Zeitplan und Preisübersicht entlang der Projekt-Meilensteine - Gesamt-Preisangebot entsprechend dem Leistungsverzeichnis - Weitergehende Referenzen, soweit erforderlich g) Haupterfüllungsort Bezeichnung Stadt Aachen h) Zeitraum der Leistungserbringung Mitte 2022 bis Ende 2023 i) Zusätzliche Angaben Hinweise: Sollten Sie / Sollte Ihr Unternehmen Interesse an der Ausführung des Auftrages haben, senden Sie uns bitte bis zum 07.03.2022 Ihre Interessenbekundung ausschließlich per Mail an ibk@mail.aachen.de Im Betreff dieser Mail fügen Sie bitte folgenden Hinweis ein: Interessenbekundung Az. FB 60/310-2022/122-CR Als Anlage sind der Interessenbekundung (möglichst im PDF-Format) zwingend folgende Nachweise/Erklärungen beizufügen: - Referenzliste mit der Angabe der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen (Angabe des Umfangs der Leistung/Auftragswert, Ausführungsort, Ausführungszeit, Auftraggeber mit Adressdaten). [Auf Anforderung sind Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie zur Konkretisierung des Auftrages die Auftrags-, Rechnungs- oder Kundennummer zu benennen.] - Leistungsfähigkeit der Anbieter*in/Büroausstattung o Mitarbeiter*innenzahl: mindestens 5 o Bestätigung, dass ausreichend Kapazitäten für die Bearbeitung im geplanten Zeitraum zur Verfügung stehen o Jahresumsatz: mindestens 500.000 Euro (Eigenerklärung über die letzten 3 Jahre) o Markterfahrung: mindestens 5 Jahre - Fachliche Eignung der Anbieter*in/Nachweis der Büro-Referenzen o Zwei in den letzten 5 Jahren abgeschlossene vorbereitende Untersuchungen nach §141 BauGB -- Benennung und kurze textliche Beschreibung von zwei Referenzprojekten mit Nennung der Auftraggeber*in / Ansprechpartner*in o In den letzten 5 Jahren erbrachte praktische Erfahrung mit städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen nach den §§ 136-164b -- Als kommunal beauftragte Dienstleister*in oder Treuhänder*in -- Erfahrung in der Anwendung der §§ 144ff (Sanierungsrechtliche Vorbehalte/Genehmigungen) oder §§ 152ff (Vollverfahren) -- Benennung und kurze textliche Beschreibung eines Referenzprojekts mit Nennung der Auftraggeber*in / Ansprechpartner*in o In den letzten 5 Jahren erbrachte Erfahrung in der Kommunikation von Innenstadtentwicklung und urbaner Transformation -- Stadt > 50.000 Einwohner*innen -- Konzeption, Durchführung und Begleitung von öffentlichkeitsrelevanten Kommunikations-, Dialog- und Beteiligungsverfahren -- Benennung und kurze textliche Beschreibung von zwei Referenzprojekten mit Nennung der Auftraggeber*in / Ansprechpartner*in - Mindest-Kompetenz der Projektleitung/Nachweis der Projektleiter*innen-Referenzen o Benennung einer Projektleitung aus ein bis zwei Personen, die gemeinsam oder für sich allein den im Folgenden beschriebenen Anforderungen entsprechen o Berufserfahrung nach dem berufsqualifizierenden Abschluss -- In der Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 BauGB von mindestens 5 Jahren -- In der Umsetzung von städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen nach den §§ 136 - 164b von mindestens 5 Jahren -- In der Kommunikation von Innenstadtentwicklung und urbaner Transformation von mindestens 3 Jahren o Hochschul-Abschluss in einer planungsrelevanten Disziplin als Kopie (die Auftraggeberin behält sich vor, Nachweise als o Praktische Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Kommunikationsprozessen in der Innenstadtentwicklung und urbanen Transformation von Städten (Benennung und kurze textliche Beschreibung von einem Referenzprojekt) o Praktische Moderationserfahrung (Benennung und kurze textliche Beschreibung von einem Referenzprojekt) Interessenbekundungen sowie die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Nachweise und Erklärungen in anderen Sprachen sind zusätzlich in deutscher Übersetzung beizufügen. Bei Interessenbekundungen ohne den eindeutigen Betreff (siehe oben) ist eine Zuordnung zur entsprechenden Ausschreibung nicht gewährleistet. Unvollständige Interessenbekundungen bleiben unberücksichtigt. Fehlende Nachweise / Erklärungen werden nicht nachgefordert. Bekanntmachungs-ID: CXQ1YY6YZQZ | |
Veröffentlichung | Geonet Ausschreibung 162945 vom 25.02.2022 |