Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Stadt Bad Münstereifel
Marktstrasse 11
53902 Bad Münstereifel
DE-53902 Bad Münstereifel
06.02.2026
00014682-2026
1. Stadt Bad Münstereifel
Marktstrasse 11
53902 Bad Münstereifel
E-Mail: mailto:zvs@bad-muenstereifel.de
2. Verfahren
2.1 Verfahren Titel: Archäologische Baubegleitung - Rahmenvereinbarung Beschreibung: Die Stadt Bad Münstereifel hat während der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 massive Schäden an der städtischen Infrastruktur erlitten. Im Rahmen der Soforthilfe wurden einige Schäden provisorisch instandgesetzt. Dennoch benötigt das Stadtgebiet großflächige Wiederherstellungsmaßnahmen. Im Rahmen des Wiederaufbaus bekommt die Stadt Bad Münstereifel finanzielle Mittel vom Bund und dem Land NRW zur Verfügung gestellt. Eigentümer der wiederherzustellenden Flächen ist die Stadt Bad Münstereifel selbst. In deren Verantwortung liegt ebenso die Ausschreibung und die Durchführung der Wiederaufbaumaßnahmen. Die vorliegende Ausschreibung bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet und die darin enthaltenen Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die im Abrufzeitraum umgesetzt werden sollen. Einige Ortsteile der Stadt Bad Münstereifel liegen in den vermuteten oder gesicherten Bodendenkmalbereichen. Um die Belange des Denkmalschutzes zu wahren, muss die Ausführung vieler Erdeingriffe unter archäologischer Fachaufsicht erfolgen. Dabei sind fachgerechte Untersuchungen, Bergungen und Dokumentation auftretender archäologischer Befunde und Funde nach Maßgabe einer entsprechenden Erlaubnis zu gewährleisten. Kennung des Verfahrens: 24ef6c6f-b2c0-4384-baed-3f34394c0135 Interne Kennung: 2025-VgV-RV-003-1-006 Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71351914 Archäologische Untersuchungen
2.1.2 Erfüllungsort Postanschrift: Marktstr. 11-15 Stadt: Bad Münstereifel Postleitzahl: 53902 Land, Gliederung (NUTS): Euskirchen (DEA28) Land: Deutschland Zusätzliche Informationen: Die vorliegende Ausschreibung bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet und die darin enthaltenen Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die im Abrufzeitraum umgesetzt werden sollen.
2.1.4 Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXQ1YDMY22T# Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vgv -
2.1.6 Ausschlussgründe Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
5. Los
5.1 Los: LOT-0001 Titel: Archäologische Baubegleitung - Rahmenvereinbarung Beschreibung: Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Abschluss eines Rahmenvertrags über Archäologische Baubegleitung. Der Auftragnehmer erbringt folgende Leistungen: 1. Grabungserlaubnisse / Grabungskonzept 2. Archäologische Baubegleitung 3. Abschlussdokumentation 4. Sonstige Beratungdienstleistungen. Die weiteren Einzelheiten zur Leistungsbeschreibung finden sich in den Unterlage 13-VgV-Leistungsbeschreibung. Da die Rahmenvereinbarung nur mit einem Unternehmen abgeschlossen wird, findet vor dem Einzelabruf kein weiterer Wettbewerb statt. Einen Anspruch auf eine Mindestzahl an Einzelabrufen besteht nicht. Das Rahmenvereinbarungsverhältnis beginnt mit der Zuschlagserteilung und wird zunächst für einen Zeitraum von einem Jahr geschlossen. Der Rahmenvertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, soweit er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 3 Monaten zum Ablauf des Vertragsjahres gekündigt wird. Die Maximale Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt vier Jahre. Interne Kennung: 2025-VgV-RV-003-1-006
5.1.1 Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71351914 Archäologische Untersuchungen
5.1.2 Erfüllungsort Postanschrift: Marktstr. 11-15 Stadt: Bad Münstereifel Postleitzahl: 53902 Land, Gliederung (NUTS): Euskirchen (DEA28) Land: Deutschland Zusätzliche Informationen: Die vorliegende Ausschreibung bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet und die darin enthaltenen Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die im Abrufzeitraum umgesetzt werden sollen.
5.1.3 Geschätzte Dauer Laufzeit: 1 Jahr
5.1.4 Verlängerung Maximale Verlängerungen: 3 Weitere Informationen zur Verlängerung: Das Rahmenvereinbarungsverhältnis beginnt mit der Zuschlagserteilung und wird zunächst für einen Zeitraum von einem Jahr geschlossen. Der Rahmenvertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, soweit er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 3 Monaten zum Ablauf des Vertragsjahres gekündigt wird. Die Maximale Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt vier Jahre. Mit dem Erreichen der Höchstmenge (maximales Abrufvolumens 479.640,00 EUR) ist der Rahmenvertrag erfüllt. § 132 Abs. 1, Abs. 2 und 4 GWB bleibt unberührt.
5.1.6 Allgemeine Informationen Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten. Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein Zusätzliche Informationen: Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 (Förderrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen vom 10. September 2021) (aktuelle Fassung vom 27.05.2025). Weitere allgemeine Angaben zur Eignung, die aus technischen Gründen an dieser Stelle ausgeführt werden: Für die Abgabe der Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend zu verwenden sind. Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bewerber selbst anzufertigen. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend. Mehrere Bewerber können sich grundsätzlich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall muss die Bewerbergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung (§ 43VgV) (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine Bewerbergemeinschaft gebildet, müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen, sofern nichts anderes ausgewiesen ist. Im Hinblick auf die Eignung gilt Folgendes: Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank AVPQ (Amtliches Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen) (https://amtliches-verzeichnis.ihk.de/) bzw. einer anderen für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe eines Teilnahmeantrags durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber mit dem Teilnahmeantrag Nachweise gefordert werden, die nicht in der v. g. Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Als vorläufiger Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Teilnahmeantrag eine Einheitlich Europäische Eigenerklärung (EEE) abgeben werden. Ein Bewerber kann sich (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag beizubringen: - Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe Ein Bewerber kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag z.B. beizubringen: - Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher Der öffentliche Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften. Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des AG zu verwenden. Sofern vom Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft ergänzende Unterlagen/Belege beizubringen sind, so sind diese im Anschluss an das jeweilige einschlägige Deckblatt dem Teilnahmeantrag beizufügen. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der Bewerber eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend. Sofern Musterformulare nicht von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich hingewiesen. Die vorstehenden Ausführungen gelten auch für die nachfolgenden Eignungskriterien und Ausschreibungsbedingungen. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung). Der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft, haben (wenn dieser bei Abgabe des Teilnahmeantrag noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist z.B. durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen: - Nachweis Befähigung zur Berufsausübung gem. § 75 Abs. 1 oder 3 VgV - Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB - Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern einschlägig) - Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen gem. dem nachfolgenden Eignungskriterium, - Angabe zu geeigneten Referenzen bezogen auf die jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen gelten für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nur für den Leistungsbereich, in dem diese eingesetzt werden. Der Auftraggeber wird für denjenigen Bewerber, der für den Zuschlag in Betracht gezogen wird, gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes (WRegG) eine Anfrage bei der Registerbehörde stellen.
5.1.7 Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 Eignungskriterien Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung Beschreibung: - mindestens 5,0 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie - mindestens 3,0 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden). Hierbei handelt es sich jeweils um Mindestanforderungen. Weitere Anforderung: Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV) und unverzüglich zu erfolgen hat. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten Beschreibung: Der Bewerber ist technisch leistungsfähig, wenn er mind. zwei inhaltlich vergleichbare Referenzen vorweisen kann. Die Referenzen müssen sich auf in den letzten höchstens sieben Jahren ausgeführte Dienstleistungsaufträge beziehen und Angaben zum Auftragswert, zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zum öffentlichen oder privaten Auftraggeber enthalten. Eine Referenz wird im Hinblick auf ihre Vergleichbarkeit nur berücksichtigt, wenn sie Leistungen der archäologischen bzw. bodendenkmalpflegerischen Baubegleitung in Bereichen mit entsprechender Infrastruktur, wie Straßen und Wegen sowie angrenzender Bebauung oder vergleichbar, umfasst. Dass es sich um eine Referenz aus einer Rahmenvereinbarung handeln muss, ist nicht erforderlich. Es werden nur Referenzen berücksichtigt, die nicht mehr als max. sieben Jahre zurückliegen. Ausgangspunkt für die Berechnung der 7-Jahre-Korridors ist der Tag des Ablaufs der Teilnahmefrist. Maßgeblich ist, dass bei der Referenz der Abschluss der Leistung in diesen Zeitkorridor fällt. Ob der Beginn der Leistung in den Zeitkorridor fällt, ist hingegen nicht ausschlaggebend. Diese Anforderungen sind jeweils Mindestanforderungen an die Eignung. Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10 Zuschlagskriterien Kriterium: Art: Preis Bezeichnung: Preis Beschreibung: Unter Preis ist der jeweilige Gesamtpreis (brutto) zu verstehen. Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Persönliche Qualifikation eines wissenschaftlichen Grabungsleiters Beschreibung: Der Auftraggeber stellt eine Mindestanforderung an die Qualifikation eines verbindlich durch die Bieter in der Angebotsphase zu benennenden - verantwortlichen - wissenschaftlichen Grabungsleiters (m/w/d) - vgl. § 58 Abs. 2 Nr. 2 VgV. Dieser muss über einen abgeschlossenen fachspezifischen Hochschulabschluss (mindestens Master of Arts) oder gleichwertigen Abschluss verfügen. Anerkannt werden insbesondere folgender Abschluss: - Archäologie, insbesondere in Ur- und Frühgeschichte, provinzialrömischer/klassischer Archäologie oder Mittelalter-/Neuzeitarchäologie Bezüglich der Qualifikation erfolgt keine Bepunktung. Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Persönliche Erfahrung eines wissenschaftlichen Grabungsleiters Beschreibung: Erfahrung im Bereich Archäologische Baubegleitung Eine Referenz wird bei diesem Unterkriterium nur dann bei der Bepunktung berücksichtigt, wenn fol-gende Anforderungen kumulativ erfüllt werden: - Die Referenz umfasst Leistungen der archäologischen bzw. bodendenkmalpflegerischen Bau-begleitung. Diese muss mit der hiesigen Leistung vergleichbar sein; insbesondere ist eine ar-chäologische Baubegleitung in Bereichen mit entsprechender Infrastruktur wie Straßen und Wegen sowie angrenzender Bebauung erforderlich - Referenz muss im Wertungszeitraum liegen o Referenz muss innerhalb der letzten sieben Jahre abgeschlossen worden sein o Relevantes Datum für die Rückrechnung ist der Tag der Angebotsfrist - Die hiesig benannte Person muss die Referenz in verantwortlicher oder zumindest stellvertre-tend verantwortlicher Position erbracht haben Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Persönliche Erfahrung eines wissenschaftlichen Grabungsleiters Beschreibung: Erfahrung im Umgang mit GIS- und Zeichenprogrammen Eine Referenz wird bei diesem Unterkriterium nur dann bei der Bepunktung berücksichtigt, wenn fol-gende Anforderungen kumulativ erfüllt werden: - Referenz umfasst den Umgang mit GIS- und Zeichenprogramme - Referenz muss im Wertungszeitraum liegen o Referenz muss innerhalb der letzten sieben Jahre abgeschlossen worden sein o Relevantes Datum für die Rückrechnung ist der Tag der Angebotsfrist - Die hiesig benannte Person muss die Referenz in verantwortlicher oder zumindest stellvertre-tend verantwortlicher Position erbracht haben Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Persönliche Erfahrung eines wissenschaftlichen Grabungsleiters Beschreibung: Erfahrung in bestimmten Bereichen der Bodenkunde Eine Referenz wird bei diesem Unterkriterium nur dann bei der Bepunktung berücksichtigt, wenn fol-gende Anforderungen kumulativ erfüllt werden: - Die Referenz bezieht sich auf vergleichbare Leistungen in den Bereichen Bodenkunde und Geo-logie, insbesondere in Mittelgebirgsregionen - Referenz muss im Wertungszeitraum liegen o Referenz muss innerhalb der letzten sieben Jahre abgeschlossen worden sein o Relevantes Datum für die Rückrechnung ist der Tag der Angebotsfrist - Die hiesig benannte Person muss die Referenz in verantwortlicher oder zumindest stellvertre-tend verantwortlicher Position erbracht haben Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Ideenskizze zur Herangehensweise an das Projekt Beschreibung: Dem Auftraggeber kommt es bei dieser Ideenskizze darauf an, dass die Bieter die einzelnen Leistungs-schritte im Bereich der Planungs- und Ausführungsphase darstellen. Dies soll unter Berücksichtigung der Besonderheiten des hiesigen Projekts geschehen, wobei im Besonderen auf den Charakter der Rahmen-vereinbarung sowie die Herausforderung in Bezug auf die Unkenntnis hinsichtlich der Einzelprojekte einzugehen ist. Aspekte hierbei sind: - Mögliche Risiken bei der Projekterbringung und Umgang mit diesen im Hinblick auf ein effizien-te und effektive Leistungserbringung - Umgang mit dem potenziell großen Leistungserbringungsgebiet unter Berücksichtigung, dass einige Ortsteile in Bodendenkmalbereichen liegen und zeitlich parallel zueinander saniert wer-den - Umgang mit beengten Platzverhältnissen sowie besonderer Topografie im Stadtgebiet Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Ideenskizze zur Einbindung Dritter/Kommunikation Beschreibung: Dem Auftraggeber kommt es im Hinblick auf eine effiziente Einzelprojektabwicklung darauf an, dass die archäologische Baubegleitung reibungslos in den Planungs- und Ausführungsprozess eingebunden ist. Hierzu gehört im Besonderen auch die Einbringung in Bezug auf die Einbindung von Dritten. Die Bieter haben hierzu darzustellen, wie eine solche Einbindung (Darstellung von operativen, planerischen und kommunikativen Maßnahmen) optimal im Hinblick auf die vorbenannten Ziele erfolgen kann: - Interne Kommunikationsvorgaben - Externe Kommunikationsvorgaben - Mittel der effizienten Einbindung von Dritten - Umgang mit Verzögerungen/Einwirkungsmöglichkeiten des Bieters Als Dritte gelten in diesem Kontext im Besonderen: - Beteiligte Behörde - Beteiligte Fachämter - Beteiligte Planer - Öffentlichkeit Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Ideenskizze zur Präsenz vor Ort Beschreibung: Zuletzt ist es dem Auftraggeber wichtig, dass die Leistungserbringung auch durch eine kontinuierliche Präsenz vor Ort abgesichert wird. Dies gilt unter besonderer Berücksichtigung, dass potenziell Leistungen parallel abzuleisten sind. Die Bieter haben darzustellen, welche persönliche Präsenz vor Ort im hiesigen Projekt angezeigt ist und wie diese durch den Bieter sichergestellt wird. Folgende Aspekte sind besonders wichtig: - Personelle Sicherstellung - insb. auch der wissenschaftlichen Grabungsleitung - Vertretungsregelungen - Ausfallregelungen bei unvorhergesehenem Mehraufwand oder Krankheit - Unverzügliche Einsatzbereitschaft bei einem akuten Bedarf an einer archäologischen Baubegleitung Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Die Wirtschaftlichkeit der Angebote bestimmt sich nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis, welches nach der einfachen Richtwertmethode ermittelt wird: Es gewinnt der Bieter mit der höchsten Kennzahl Z, die aus dem Quotienten aus L (Leistungspunkten - Qualität) und P (Preis) besteht. Z=L/P Die Kennzahl wird skaliert (Multiplikation mit 1000). Der Bruttoangebotspreis wird als P in die Formel eingefügt. Die Leistungspunkte (Qualität) werden wie folgt anhand einer Bewertungsmatrix ermittelt, vgl. Anlage 9-VgV-ANG-Bewertungmatrix. Folgende Zuschlagskriterien werden gebildet: - Angebotspreis/-honorar - Persönliche Erfahrung eines wissenschaftlichen Grabungsleiters - Ideenskizzen
5.1.11 Auftragsunterlagen Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch Internetadresse der Auftragsunterlagen: www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YDMY22T/documents Ad-hoc-Kommunikationskanal: URL: www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YDMY22T
5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe Bedingungen für die Einreichung: Elektronische Einreichung: Erforderlich Adresse für die Einreichung: www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YDMY22T Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch Elektronischer Katalog: Nicht zulässig Varianten: Nicht zulässig Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 06/02/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen erfolgt gemäß § 56 Abs. 2 und 3 VgV. Auftragsbedingungen: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig Aufträge werden elektronisch erteilt: ja Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15 Techniken Rahmenvereinbarung: Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb Höchstzahl der Teilnehmer: 1 Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem Elektronische Auktion: nein
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt: (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Bad Münstereifel Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadt Bad Münstereifel
8. Organisationen
8.1 ORG-0001 Offizielle Bezeichnung: Stadt Bad Münstereifel Registrierungsnummer: 053660004004-31001-12 Postanschrift: Marktstr. 11-15 Stadt: Bad Münstereifel Postleitzahl: 53902 Land, Gliederung (NUTS): Euskirchen (DEA28) Land: Deutschland Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle E-Mail: zvs@bad-muenstereifel.de Telefon: +49 2253505-0 Internetadresse: www.bad-muenstereifel.de/startseite/ Rollen dieser Organisation: Beschaffer Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1 ORG-0002 Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland Registrierungsnummer: 05315-03002-81 Postanschrift: Zeughausstraße 2-10 Stadt: Köln Postleitzahl: 50667 Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23) Land: Deutschland E-Mail: VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de Telefon: +49 221147-3045 Fax: +49 221147-2889 Internetadresse: www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html Rollen dieser Organisation: Überprüfungsstelle
8.1 ORG-0003 Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI) Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83 Stadt: Bonn Postleitzahl: 53119 Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22) Land: Deutschland E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de Telefon: +49228996100 Rollen dieser Organisation: TED eSender
11. Informationen zur Bekanntmachung Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 698da13d-748c-4948-a398-d3f9a9ee5b4a - 01 Formulartyp: Wettbewerb Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung Unterart der Bekanntmachung: 16 Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/01/2026 17:06:48 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 14682-2026 ABl. S – Nummer der Ausgabe: 6/2026 Datum der Veröffentlichung: 09/01/2026