Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Abteilung V Tiefbau
Brunnenstr. 110d-111
13355 Berlin
DE-10179 Berlin
16.02.2026
1. Land Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt - Abteilung Tiefbau
Brunnenstr. 110d – 111
13355 Berlin
2. Form, in der die Angebote einzureichen sind Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Das Angebot muss vollständig sein und alle geforderten Angaben, Erklärungen enthalten. Nebenangebote müssen als solche gekennzeichnet sein. Ein nicht frist- oder formgerecht eingereichtes Angebot wird ausgeschlossen. Angebote können abgegeben werden: elektronisch in Textform. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen; falls vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten Signatur/ dem geforderten Siegel zu versehen. Das Angebot ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der Angebotsfrist über die Vergabeplattform der Vergabestelle zu übermitteln. Modelle, Muster und Proben sind getrennt vom Angebot zu übersenden und müssen als zum Angebot zugehörig gekennzeichnet werden. Stelle bei der Modelle, Muster und Proben einzureichen sind: folgende Stelle: Werden die Modelle, Muster und Proben nach erfolgloser Beteiligung zurückerbeten, hat der Bieter dies bei Abgabe des Angebotes mitzuteilen.
3. Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistungserbringung a) Art der Leistung Bauleistung Liefer-/Dienstleistung freiberufliche Leistung b) Umfang der Leistung: Der Auftrag umfasst die Erarbeitung einer vorsorgenden Klimaanpassungsstrategie (KAS) mit einem Planungshorizont von 30 Jahren sowie eines Klimaanpassungsprogramms (KAP) mit einem Maßnahmenplan für die nächsten fünf Jahre für das Land Berlin auf Grundlage der aktuellen klima- und vergaberechtlichen Vorgaben (u. a. KAnG Bund, KAnG Bln, BEK 2030, Klimarisikoanalysen). Hierzu gehören insbesondere: • die konzeptionelle Ausarbeitung (Feinkonzept, Zeit- und Arbeitsplan) sowie die laufende fachliche Abstimmung mit der Auftraggeberin, • die Planung und Durchführung von Kommunikations- und Beteiligungsformaten mit Fachressorts, Bezirken, Trägern öffentlicher Belange, Wissenschaft, Verbänden und Öffentlichkeit einschließlich Auftakt-, Abschluss- und digitaler Beteiligungsveranstaltungen, • die Entwicklung von Zielen, Indikatoren und Maßnahmenkatalogen für mittlere bis lange Fristen (KAS) sowie für die kurze bis mittlere Frist mit Priorisierung, Wirkungs- und Kostenschätzungen (KAP), • die Erstellung barrierefreier Berichte (Hauptberichte und Kurzfassungen) zu KAS und KAP einschließlich geeigneter Visualisierungen sowie die Aufbereitung von Text- und Bildmaterial für die Öffentlichkeitsarbeit, • die Konzeption und Ausarbeitung eines Monitoring- und Steuerungssystems zur Überprüfung der Zielerreichung und Umsetzung von KAS und KAP einschließlich Erfüllung der gesetzlichen Berichtspflichten. c) Ort der Leistung: Berlin d) Ausführungszeit / Lieferung: Beginn der Ausführung: 03/2026 Vollendung der Ausführung: 01/2027
4. Zusatz für Bietergemeinschaften: Bei Angeboten von Bietergemeinschaften, die sich im Auftragsfall zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen wollen, sind im Angebot die Mitglieder der Gemeinschaft und die federführende Firma zu benennen. Mit dem Angebot ist eine von allen Gemeinschaftsmitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben, dass die federführende Firma als bevollmächtigter Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Gemeinschaftsmitglieder gegenüber dem Auftraggeber vertritt und insbesondere berechtigt ist, mit Wirkung für jedes Mitglied ohne Einschränkung Zahlungen anzunehmen, sowie dass jedes Gemeinschaftsmitglied für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung als Gesamtschuldner haftet (siehe Formular 238 Erklärung der Bieter-/ Bewerbergemeinschaft). Die Mitglieder der Bietergemeinschaft sind verpflichtet, die geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für die zur Verfügung gestellten Leistungen und Kapazitäten im Rahmen der Eignungsleihe zu erbringen.
5. Zusatz für ausländische Bieter: Das Angebot sowie jeglicher Schriftverkehr mit dem Auftraggeber sind in deutscher Sprache abzufassen. Zugelassen ist auch die folgende Sprache : Für die Ausführung der Leistung muss der Betrieb des Auftragnehmers, soweit er auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland tätig wird, bei der deutschen für die Arbeiten zuständigen Berufsgenossenschaft angemeldet sein; sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Ist der Auftragnehmer aufgrund internationaler Vereinbarungen von dieser Verpflichtung befreit, so hat er dies durch eine Bescheinigung der deutschen Berufsgenossenschaft zu belegen. Erklärungen und Nachweise sind grundsätzlich in deutscher Übersetzung vorzulegen. Bieter mit Sitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland geben im Angebot bei der Umsatzsteuer einen Betrag in Höhe von 0,- € ein. Auf die Verpflichtung des Auftraggebers, bei Zuschlagserteilung die Umsatzsteuer des ausländischen Auftragnehmers erforderlichenfalls von der Gegenleistung einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen, wird hingewiesen.
6. Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit sowie Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen a) Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit: keine folgende: b) Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen siehe Punkt 11.
8. Losweise Vergabe nein
9. Nebenangebote Nebenangebote sind nicht zugelassen.
10. Unteraufträge Alle Unterauftragsvergabe ist zugelassen. Sollen Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte vergeben werden, sind diese Teile mit dem Angebot im Formular 235 (Unteraufträge/Eignungsleihe) zu benennen. Soweit zumutbar, sind die Unterauftragnehmer bereits bei Angebotsabgabe zu benennen.
11. Bereitstellung der Vergabeunterlagen Die Vergabeunterlagen werden nur elektronisch auf der Vergabeplattform Berlin zum Download bereitgestellt und stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ Die Vergabeunterlagen werden durch den Auftraggeber wie folgt zur Verfügung gestellt: Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Bieterfragen oder Bieterinformationen im Rahmen der Angebotserstellung sind bitte unverzüglich in oben genannter Form an die Vergabestelle zu übermitteln.
12. Angebots- und Bindefristen Angebotsfrist (Datum / Uhrzeit): 16.02.2026, 12:00 Uhr Bindefrist: 02.03.2026
13. Sicherheitsleistungen Höhe der geforderten Sicherheitsleistung: keine
14. Zahlungsbedingungen Siehe Vergabeunterlagen: Vertragsmuster folgende:
15. Beurteilung der Eignung Folgende Unterlagen sind – soweit erforderlich - für die Feststellung der Eignung mit dem Angebot abzugeben: Fragebogen, mit folgenden Angaben/Anlagen: a) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme. Erwartet wird eine Mindestdeckung von 250.000,00 € netto für Personen-, Sach- und Vermögensschäden 2. Erklärung über den durchschnittlichen Jahresumsatz der 3. letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre über entsprechend der Leistungsbeschreibung vergleichbarer Projekte mit einer Gesamtsumme von mindestens 210.000,00 € netto. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Umsatzzahlen zu addieren. b) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 1. Angabe von mindestens einem, maximal drei vergleichbaren Projekten aus den letzten 5. Jahren. Die Referenzprojekte müssen abgeschlossen sein und den im Leistungsbild vergleichbaren Anforderungen entsprechen. Einzelne Leistungsbestandteile können auch in verschiedenen Projekten erbracht worden sein. Für die Projekte sind die folgenden Angaben erforderlich: − Bezeichnung − Projektinhalt und Umfang der Leistung − Wert der erbrachten Leistung − Durchführungszeitraum − Namen und Kontaktdaten des Auftraggebers 2. Der/ die Projektleiter*in muss einschlägige Berufserfahrung entsprechend des Leistungsbildes nachgewiesen werden. Der/ die Projektleiter*in ist auf Grundlage der Arbeitsaufgaben in einem angemessenen Umfang durch eine/n stellvertretende/n Projektleiter*in zu unterstützen, um im Vertretungsfall handlungsfähig zu sein. Bei Bietergemeinschaften kann die Eignung für die hinsichtlich des Leistungsbildes von mehreren Personen erbracht werden. Es ist hier auf eine sinnvolle Zusammenstellung des Projektteams insbesondere der Projektleitung/ stellvertretenden Projektleitung und der Vertretungsregelung zu achten. Für die voraussichtlich im Projekt mitarbeitenden Personen sind Nachweise der fachlichen Eignung und Qualifikation sowie der Berufserfahrung in Form einer Vita zu erbringen. Zudem ist für diese Personen die Stellung im Unternehmen, die Dauer der Unternehmenszugehörigkeit und der für die Tätigkeit im Projekt geplante Aufgabenbereich darzustellen. IV_125 Unteraufträge, Eignungsleihe IV_128 Erklärung der Bieter-/Bewerbergemeinschaft Kann ein Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Unterlagen nicht beibringen, so kann er die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung oder seine wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auftraggeber als geeignet angesehener Unterlagen belegen.
16. Zuschlagskriterien folgende Zuschlagskriterien: Qualität mit einer Gewichtung von 55% − Projektspezifische Herangehensweise (Gewichtung 40%) − Zeit- und Arbeitsplan (Gewichtung 15%) Preis mit einer Gewichtung von 45% Genauere Informationen dazu siehe Vergabeunterlage: I-2026-1_KAS_KAP_Zuschlagskriterien&Bewertung
17. Sonstiges: Diese Ausschreibung wird über die Vergabeplattform Berlin abgewickelt. Das Angebot und alle weiteren Unterlagen sind in elektronischer Form über dieses Portal einzureichen. Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung. Ihre Registrierung gewährleistet, dass Sie alle für die Ausschreibung relevanten Informationen, wie Antworten auf Bieterfragen und Änderungen bei den Fristen oder Vergabeunterlagen, automatisch an Ihre dort eingetragene E-Mail Adresse erhalten. Sofern Sie bereit sind, an der Ausschreibung teilzunehmen, erbitten wir dazu Ihr Angebot ausschließlich in elektronischer Form hochzuladen. Nicht fristgerecht eingegangene oder formal nicht ordnungsgemäße Angebote bleiben unberücksichtigt. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann der Auftraggeber aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder zeitlichen Erwägungen unvollständige Angebote vom Vergabeverfahren ausschließen. Fragen können via Kommunikation/Nachrichten ausschließlich elektronisch gestellt werden. Zur Wahrung des gleichen Informationsstandes aller Bieter/Bietergemeinschaften werden die anonymisierten Fragen und Antworten ausschließlich über die Vergabeplattform Berlin veröffentlicht. Es liegt in der Verantwortung des Bieters, sich über ergänzende Informationen in regelmäßigen Abständen zu informieren. Änderungen und Ergänzungen der Verdingungsunterlagen sind unzulässig. Enthalten die Verdingungsunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten oder sind diese zur Vertragsausführung unwirtschaftlich, fehlerhaft, unvollständig, nicht eindeutig oder sind die Leistungen objektiv so nicht ausführbar, so hat der Bieter die ausschreibende Stelle unverzüglich schriftlich auf dieses und die erkennbaren Folgen hinzuweisen. Der Einwand, dass sich der Bieter über den Umfang der Leistung oder die Art und Weise der Ausführung nicht genügend informieren konnte, ist ausgeschlossen. Unzulässig sind den Wettbewerb beschränkende Absprachen im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, insbesondere Verabredungen oder Empfehlungen über die Abgabe bzw. Nichtabgabe von Angeboten und über die zu fordernden Preise. Das Angebot kann nur bis zum Ablauf der Angebotsfrist geändert, berichtigt oder zurückgezogen werden. Vom Ablauf der Angebotsfrist an bis zum Ablauf der Bindefrist ist der Bieter an sein Angebot gebunden. Das Angebot sowie alle Anlagen und die geforderten Nachweise müssen in sämtlichen Teilen in deutscher Sprache vorliegen. Anderssprachige Unterlagen werden nicht gewertet; es sei denn, es liegt eine beglaubigte Übersetzung bei.