Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Knappenstraße 1
01968 Senftenberg
DE-01968 Senftenberg
12.05.2026
a) Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Knappenstraße 1
01968 Senftenberg
Tel.: 03573 84-4282
Fax.: 03573 84-4643
E-Mail: carmen.kapelle@lmbv.de
b) Vergabeverfahren
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabe-Nr.: 2602700134.
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe:
- elektronisch in Textform.
- schriftlich
Weitere Informationen zur elektronischen Angebotsabgabe siehe Vergabeunterlagen Formblatt 211 “Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes” Pkt. 8 und 10.3.
Die Vergabeunterlagen können von unserem elektronischen Bieterportal angefordert und heruntergeladen werden.
d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
Bundesland Brandenburg, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, 01968 Senftenberg,
NUTS-Code: DE40B
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Titel: Melioration und Begrünung Restlochkette 2026
Im Bereich des Restloches Sedlitz sollen auf mehreren Kleinflächen in 3 Bereichen Meliorationsarbeiten sowie Zwischenbegrünungen ausgeführt werden, um Bodenerosionen wirksam zu verhindern.
Die Arbeitsbereiche befinden sich
- auf dem Skadodamm uferfern
- auf dem Skadodamm im unmittelbaren Uferbereich des Restloches Sedlitz
- entlang des Ableiters zwischen Restloch Sedlitz und Schwarzer Elster
Folgende Leistungen sind zu erbringen:
- ca. 14 ha Mulchen, Bodenbearbeitung, Gründüngung, Zwischenbegrünung
- ca. 12 ha Verdichtung, Strukturierung mit Schaffußwalze
- ca. 11 ha Tiefenlockerung Boden
- ca. 10 ha Boden fräsen, Meliorationsmittel ausbringen
- Vermessungsarbeiten
Es gelten geotechnische Sicherheits- und Verhaltensanforderungen.
Die Maßnahme steht unter Bergaufsicht:
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, befindet sich in grundbruch- und setzungsfließgefährdeten Bereichen.
Für die Ausführung des Auftrags wird die VOB/B vereinbart. Der Auftraggeber behält sich eine Änderung der Leistungen gemäß den Regelungen der VOB/B vor.
Der Auftragnehmer hat dem Projektmanagement nach Versand des Auftragsschreibens innerhalb von 14 Kalendertagen folgenden Nachweis zu übergeben:
Die für die Ausführung maßgeblich vorgesehene Gerätetechnik (Fbl. LMBV-GV)
Die Anforderungen an die Gerätetechnik sind der Leistungsbeschreibung/dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:
h) Aufteilung in Lose
nein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung: spätestens 5 Werktage nach Zugang des Auftragsschreibens
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 30.09.2026
weitere Fristen: Abschluss folgender Arbeiten bis Ende August 2026: Mulchen, Bodenbearbeitung, Tiefenlockerung; Gründüngung, Zwischenbegrünung, Einsatz Schaffußwalze, Meliorationsmittel ausbringen
j) Nebenangebote
nicht zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden
- elektronisch zur Verfügung gestellt unter: einkauf.lmbv.de
Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert
m) entfällt
n) entfällt
o) Frist für den Eingang der Angebote und Bindefrist
Eingang Angebote: am 12.05.2026 um 9:00 Uhr
Bindefrist: am 10.06.2026
p) Adresse für elektronische Angebote
einkauf.lmbv.de
Anschrift für schriftliche Angebote
Anschrift siehe a)
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch
r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
s) Eröffnungstermin
am: 12.05.2026, um 9:00 Uhr; Ort: Vergabestelle, siehe a).
Personen, die bei der Angebotseröffnung anwesend sein dürfen:
Bieter und ihre schriftlich Bevollmächtigten
t) Geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen.
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
Gemäß Vergabeunterlagen
v) Rechtsform der Anforderungen an Bietergemeinschaften
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
w) Beurteilung der Eignung
- Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
- Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
- Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist den Vergabeunterlagen beigefügt und erhältlich unter einkauf.lmbv.de unter der betreffenden Vergabenummer.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
- Das für die Leitung und Aufsicht vorgesehene technische Personal unter Verwendung des Formblattes LMBV-Auf-Pers (mit dem Angebot)
- Verzeichnis(se) über Art und Umfang wesentlicher von Nachunternehmern auszuführender Leistungen Fbl. 233 (mit dem Angebot)
- Eignungsnachweise Nachunternehmer (auf Verlangen)
- Nachweise/Angaben zum Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ (soweit zutreffend, auf Verlangen)
- Mindestjahresumsatz i. H. v. 200.000 Euro bezogen auf den Gesamtumsatz
- mindestens eine prüfbare Referenz für Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, innerhalb der letzten fünf Kalenderjahre, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung
- mindestens eine prüfbare Referenz des Aufsichtspersonals für die Durchführung einer Maßnahme in grundbruch- und verflüssigungsgefährdeten Bereichen innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung (mit dem Angebot)
Prüfbar ist die Referenz, wenn die Art der Leistung, der Ausführungszeitraum und der Auftraggeber enthalten sind.
Folgende Sonstige Nachweise/Angaben des Bieters/Mitglieder der Bietergemeinschaft und Nachunternehmer (technische Spezifikationen, Umwelteigenschaften, Prüfzeugnisse):
Angaben zur Preisermittlung entsprechend Fbl.221 oder 222 (mit dem Angebot)
- Aufgliederung der Einheitspreise – Fbl. 223 und/oder Urkalkulation (auf Verlangen)
- Erklärung der Bietergemeinschaft - Fbl. 234 (soweit zutreffend, mit dem Angebot)
- Das für die Leitung und Aufsicht vorgesehene technische Personal - Fbl. LMBV-Auf-Pers (mit dem Angebot)
- Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zur KMU: JA / NEIN (Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen <250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. Euro Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme) (mit dem Angebot).
- Eignungsnachweise Nachunternehmer (auf Verlangen)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Krankenkassen mit Angabe der Zahl der gemeldeten Beschäftigten (auf Verlangen)
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):