Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
FU Freie Universität Berlin Abteilung III Technische Abteilung
Rüdesheimer Straße 54-56
14197 Berlin
DE-12249 Berlin
02.02.2026
a) FU Freie Universität Berlin Abteilung III Technische Abteilung
Rüdesheimer Straße 54-56
14197 Berlin
E-Mail: mailto:taintern@campus.fu-berlin.de
b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung, VOB/A Vergabenummer 2025-B-1056
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen: Es werden Angebote elektronisch in Textform akzeptiert.
d) Art des Auftrags: Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung: Malteser Straße 74 - 100, Haus N, 12249 Berlin
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen: Im Rahmen der Entwicklung des Standortes Lankwitz der FU-Berlin ist der komplette Rückbau Haus N „Institut für Geologische Wissenshaften“ auf dem FU-Campus in Lankwitz, Malteserstraße 74 in 12249 Berlin geplant. Gegenstand der Baufeldfreimachung ist neben dem Rückbau des Gebäudes auch die Tiefenenttrümmerung und der Rückbau der Grundleitungen. Vor dem Rückbau ist eine Schadstoffsanierung des Gebäudes durchzuführen. Hierbei sind gesundheitsschädliche Materialien unter speziellen Sicherheitsmaßnahmen zu demontieren und gesondert zu entsorgen. Es handelt sich um ein Systembauwerk (Baujahr Mitte 1970), BRI ca. 1900 m3, aus Beton mit Teilunterkellerung und 2 Vollgeschossen, Außenwände aus Sandwichelementen mit 14 cm starkem Stahlbeton, 5 cm Styropordämmung (innenliegen) und 5 cm starken Außenschale aus Sichtbeton, Außen und Innenschale mit V4A-Stahl verankert, tragende Innenwände aus 14 cm starkem Stahlbeton-Fertigteilen (Flurwände), Treppenhauswände gemauert, Geschossdecken und Dach aus Stahlbeton-Fertigteilen, Bodenplatte und Streifenfundamente aus Stahlbeton, Außenfassade aus Sichtbetonvorsatzschale. ca. 15 lfdm Demontage und Entsorgung kaschierter Rohrleitungen mit KMF Dämmung ca. 50 m2 Demontage und Entsorgung Mineralwolldeckenplatten inkl. Unterkonstruktion mit KMF-Auflage ca. 50 m2 Demontage und Entsorgung KMF-Auflage auf Gipskarton ca. 100 m2 Demontage und Entsorgung Leichtbauwände mit KMF-Dämmung ca. 550 m2 Demontage und Entsorgung Bodenbelag mit asbesthaltigem Kleber ca. 500 m2 Demontage und Entsorgung asbesthaltiger Flexplatten mittels emissionsarmen Verfahren 35 Stck Demontage und Entsorgung Fensterbänke aus Asbestzement ca. 300 m2 Demontage und Entsorgung Dachbegrünung und Bitumendachhaut mit Styrodur ca. 530 m2 Demontage und Entsorgung bituminöse asbestfreie Sperrschicht unter Estrichbeton + Styrodurdämmung ca. 1900 m3 Abbruch und Entsorgung Gebäude ca. 200 m3 Füllboden liefern und einbauen
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden Zweck der baulichen Anlage Zweck des Auftrags
h) Aufteilung in Lose: nein
i) Ausführungsfristen: Beginn der Ausführung: 16.03.2026 Fertigstellung: 12.06.2026
j) Nebenangebote nicht zugelassen
k) Mehrere Hauptangebote nicht zugelassen
l) Bereitstellung der Vergabeunterlagen: Vergabeunterlagen werden elektronisch über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt unter: www.berlin.de/vergabeplattform/. Nachforderung Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert. meinauftrag.rib.de/public/publications/575035
o) Ablauf der Angebotsfrist am 02.02.2026 um 12:00 Uhr Ablauf der Bindefrist am 09.03.2026
p) Anschrift, an die Angebote elektronisch zu übermitteln sind: www.berlin.de/vergabeplattform/
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: deutsch
r) Zuschlagskriterien: nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschließlich Gewichtung 100 % Preis
t) geforderte Sicherheiten: keine
u) wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind VOB/B
v) Rechtsform der/ Anforderung an Bietergemeinschaften Gesamtschuldnerisch haftend mit gesetzlichen Vertretern
w) Nachweise zur Beurteilung der Eignung Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für Bauleistungen (ULV) oder in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf ge- sondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese im ULV oder in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheini- gungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ V124.HF (https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intel- liform/forms/eabau/berlin/v_124hf/index - für eine Ausschreibung des Hochbaus) bzw. V124.V-IF (https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124vf/index - für eine Ausschreibung des Verkehrsanlagen- und Ingenieurbaus) ist zu verwenden. Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 € für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) durchführen. Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terroris- mus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27. Mai 2002, 753/2011 vom 1. Au- gust 2011 sowie 2580/2001 vom 27. Dezember 2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten (https://justiz.de/onlinedienste/finanz_sanktionsliste/index.php) veranlassen. Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß §. 6. a Abs. 3 VOB/Azu machen: Mit dem Angebot sind folgende Angaben / Unterlagen abzugeben: 1) Angabe von mindestens drei Referenzprojekten für vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Jahren in der den Vergabeunterlagen beiliegenden Referenzliste 2) Angaben zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre im Formular Eigenerklärung zur Eignung ABau V124.HF, Mindestanforderung: Jahresumsatz im Mittel 2,5Mio € 3) Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden über 10 Mio € bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann. 4) Nachweis zur Teilnahme des Bieters am elektronischen Nachweisverfahren für gefährliche Abfälle mit System ZEDAL 5) Nachweis, dass Bieter über einen Betriebsbeauftragten für Arbeitsschutz und Sicherheit verfügt 6) Sachkundenachweise TRGS 519 (Asbest), TRGS 521 (KMF), TRGS 524 (kontaminierte Bereiche) 7) Zertifikat Entsorgungsfa chbetrieb (Ebf), Zertifizierungsnachweis für die jeweiligen Tätigkeiten (sammeln, befördern, lagern, behandeln, verwerten, beseitigen)
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße Nachprüfungsstelle nach (§ 21 VOB/A): Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen – VM 3 - Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Telefon: +49 30 90139 - 3315 E-Mail: vobstelle@sensw.berlin.de Bei Schreiben an die Nachprüfungsstelle bitte Kopie dieser Ausschreibung beifügen! Anmerkungen: Die Vergabestelle kann die Vorlage der Urkalkulation verlangen (die Urkalkulation wird für die Prüfung der Preise geöffnet, im Anschluss wieder verschlossen).