Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Stadt Bad Dürrenberg Vergabestelle
Hauptstraße 27
06231 Bad Dürrenberg
DE-06231 Bad Dürrenberg
02.02.2026
1. a) Solestadt Bad Dürrenberg
Hauptstraße 27
06231 Bad Dürrenberg
Telefon: +49 3462 9987035
E-Mail: mailto:vergabestelle@badduerrenberg.de
b) Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a).
2. Angaben zum Verfahren a) Verfahrensart Öffentliche Ausschreibung nach UVgO b) Vertragsart Liefer- / Dienstleistungsauftrag c) Geschäftszeichen 2026-01-FF-PL
3. Angaben zu Angeboten a) Form der Angebote elektronisch ohne elektronische Signatur (Textform) mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel b) Fristen Ablauf der Angebotsfrist 02.02.2026 - 08:59 Uhr Ablauf der Bindefrist 04.03.2026 c) Sprache deutsch.
4. Angaben zu Vergabeunterlagen a) Vertraulichkeit Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter www.evergabe-online.de/tenderdetails.html b) Zugriff auf die Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt c) Zuständige Stelle Hauptauftraggeber siehe 1.a) d) Anforderungsfrist 02.02.2026 - 08:59 Uhr.
5. Angaben zur Leistung a) Art und Umfang der Leistung Aufgabenstellung für GU-Planungsleistungen - Erweiterungsanbauten am Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Bad Dürrenberg Die geplante Baumaßnahme umfasst zwei eingeschossige Anbauten an das Bestandsgebäude im Bereich der bestehenden Männer- bzw. Frauenumkleide mit einer Fläche von je ca. 30m² (siehe Anlage 8). Durch die Anbauten sollen die Umkleideräume vergrößert werden, so dass mehr Einsatzkräfte untergebracht werden können. Weiterhin soll in beiden Umkleideräumen eine Lüftungsanlage installiert werden. Die angrenzenden Sanitäreinrichtungen zu den Umkleiden sollen möglichst im Bestand erhalten bleiben. Allerdings sind die gesetzlichen Richtlinien zu prüfen und einzuhalten. Die bestehenden Umkleiden der Kameradinnen und Kameraden reichen nicht mehr aus, um die steigende Zahl der Einsatzkräfte und die wachsende Auslastung zu bewältigen. Dies führt zu Engpässen bei der Nutzung, insbesondere vor und nach Einsätzen oder Übungen. Zudem steigt die Anzahl weiblicher Mitglieder, sodass ein Anbau zwingend erforderlich ist, um ausreichende Kapazitäten für die gesamte Mannschaft zu gewährleisten. 2.a Konstruktive Maßnahmen - Herstellung zweier eingeschossiger Anbauten im EG westliche und südliche Richtung - Aushub der Baugrube bzw. Fundamente - Verlegung vorhandener Grund- und Drainageleitungen - Herstellung der Fundamentierung, des Mauerwerkes und der Dachkonstruktion sowie Dachdeckungs- und Dachklempnerarbeiten - Abbruch der Brüstungen zum Bestandsgebäude zur Schaffung der Durchgänge zum Anbau 2.b Innenbereich - Dämmung und Unterhangdecke im Anbau - Einbau von neuen Türzargen an den Durchgängen zum Anbau - Abdichtung des Fußbodens, Estrich und Fliesen im Anbau und an den Durchgängen zum Altbau - Anpassung und Erweiterung der Heizungs- und Elektroanlagen, Einbruchanlage - neue Beleuchtung im Anbau - Malerarbeiten im Anbau und in den vorhandenen Umkleideräumen - Einbau von Brand- und Rauchmeldeanlagen 2.c Außenbereich - Wiederherstellung des Pflasterbelages an den Anbau Die Planung hat auf der Grundlage der aktuellen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt, Brandschutzbestimmungen und der Einhaltung DIN 14092 sowie DGUV 205-008 zu erfolgen. Im Honorarangebot sind alle für die Planung und den Bau erforderlichen Leistungsbilder und deren Grundleistungen sowie die Nebenkosten, eventuelle Umbauzuschläge und mitzuverarbeitenden Bausubstanz anzubieten. Die erforderlichen Vorlagen von Unterlagen und Abstimmungen bei Aufsichtsbehörden und sonstiger staatlicher Stellen erfolgt selbstständig. Die Vorstellung der Maßnahme in mind. 2 Ausschusssitzungen ist in das Angebot einzurechnen. Mit den Grundleistungen ist die Vorlage von 2 Ausführungsvarianten sowie die weitere Zuarbeit für den Fördermittelgeber, falls notwendig, abgegolten. Es sind die Planungsleistungen für die Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung sowie für die technische Ausrüstung HLS und Elektroinstallationen anzubieten. Objektplanung-Gebäude LP 1-9 mit allen Prozenten nach HOAI HZ: III Techn. Ausrüstung HLS LP 1-9 mit allen Prozenten nach HOAI HZ: II Techn. Ausrüstung Elektroinstallationen LP 1-9 mit allen Prozenten nach HOAI HZ: II Tragwerksplanung LP 1-6 mit allen Prozenten nach HOAI HZ: II Besondere Leistung: a) Vorortaufmaß in den zu beplanenden Bereichen und Aufnahme der Bestandssituation im Gebäude als Grundlage für die digitale Planerstellung. Es liegen dem AG nur PDF- und Papierpläne vor, welche auf Aktualität überprüft werden müssen. b) Baugrunduntersuchung im Bereich der Neugründungen c) Erstellung von Flucht- und Rettungswegepläne für das gesamte Gebäude d) Erstellung von Feuerwehrplänen e) Erstellung eines Energieausweises für das Gebäude, Wärmeschutznachweis für Anbauten f) Erstellung von aktuellen Bestandsplänen (GR-EG, OG, 4 Ansichten, Schnitte) nach Beendigung der Baumaßnahme in PDF und dxf/dwg-Format Das Angebot ist folgendermaßen aufzubauen:.
1. Leistungsphasen 1-3 einschließlich Nebenkosten + Besondere Leistung a) + b).
2. Leistungsphasen 4-9 einschließlich Nebenkosten + Besondere Leistung c) bis f) Es erfolgt zunächst eine Vergabe der Leistungsphasen 1 bis 3 nach HOAI. Nach Fertigstellung dieser Leistungen ist die Entwurfsplanung im Bauausschuss vorzustellen. Eine Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 4-9 kann nur vorbehaltlich der Zustimmung des Bauausschuss erfolgen und wird gesondert beauftragt. WICHTIG: DAS ANGEBOT IST VOLLSTÄNDIG, D. H. UNTER ANGABE ALLER LEISTUNGSPHASEN ABZUGEBEN. c) Ort der Leistungserbringung 06231 Bad Dürrenberg.
7. Zulassung von Nebenangeboten Ja.
8. Bestimmungen über die Ausführungsfrist Die gesamten baulichen Maßnahmen sind bis zum 31.12.2027 abzuschließen. Aus diesem Grund ergeben sind nachfolgende Ausführungsfristen: Planungsbeginn: 01.03.2026 Fertigstellung Entwurfsplanung: 01.08.2026 Vorstellung im Bauausschuss 27.08.2026 Fertigstellung Genehmigungsplanung 13.09.2026 Bauende 31.Dezember 2027
10. Wesentliche Zahlungsbedingungen Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B).
11. Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen Die Beurteilung geeigneter Unternehmen erfolgt nach § 31 ff UVgO. Danach findet die Vergabe öffentlicher Aufträge an Unternehmen die nicht in Anwendung der §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbeschränkung (GWB) ausgeschlossen werden statt. Entsprechende Maßnahmen zur Selbstreinigung nach den §§ 125 und 126 GWB werden hierbei berücksichtigt. Weitere Eignungskriterien sind: a) Der Bieter muss bereits Planungen und Bauüberwachungen für die Sanierung oder Errichtung von Gebäuden ge- bzw. beplant haben. Wünschenswert sind Erfahrungen als Generalplanungsunternehmen (GU) und Referenzen in denen die Sanierung bzw. Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern Auftragsgegenstand waren. (siehe Nr. 5 unten Referenzen) b) Der Bieter muss die Bauvorlageberechtigung gültig für Sachsen-Anhalt besitzen. c) Der Bieter muss Bauingenieur oder Architekt sein. d) Der Bieter muss qualifizierter Tragwerksplaner, Fachplaner Heizung/ Lüftung/ Sanitär (HLS) und Fachplaner Elektroinstallation sein. Die Eignung zu den o. g. Punkten a) bis d) kann durch Nach- / Subunternehmer erfolgen und ist mit Abgabe des Angebotes nachzuweisen. Präqualifizierte Unternehmen und jedes präqualifizierte Mitglied von Bietergemeinschaften führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste für die Präqualifikation der Industrie- und Handelskammern sowie die von ihnen beauftragten Auftragsberatungsstellen als Präqualifizierungsstelle mit Einreichung des Angebotes. Gelangt das Angebot in die engere Wahl ist bei Einsatz von Nachunternehmen und Unternehmen dessen Kapazität in Anspruch genommen werden soll (Eignungsleihe) auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen und jedes Mitglied von Bietergemeinschaften haben zum Nachweis der Eignung das ausgefüllte Formblatt 124LD Eigenerklärung zur Eignung Liefer-/ Dienstleistungen mit dem Angebot vorzulegen. Gelangt das Angebot in die engere Wahl ist bei Einsatz von Nachunternehmen und Unternehmen dessen Kapazität in Anspruch genommen werden soll (Eignungsleihe) auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Die Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen (Formblatt 124LD VHB 2017 Stand 2019) ist als Anlage den Angebotsunterlagen beigefügt. Zum Nachweis der Eignung hat der Bieter folgende Unterlagen mit dem Angebot einzureichen (siehe auch Checkliste mit dem Angebot einzureichende Unterlagen):.
1. Eigenerklärung zur Eignung (VHB Formblatt 124 LD) ODER Präqualifizierungsnachweis.
2. Erklärung Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft (Formblatt 234), sofern zutreffend.
3. Verzeichnis der Leistungen/ Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt 235), sofern zutreffend.
4. Eigenerklärung zur Umsetzung der Sanktions-VO EU_14.04.2022.
5. Die Angabe von mindestens zwei Referenzen über die Ausführung von Leistungen in den max. letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung hinsichtlich Qualität und Quantität vergleichbar sind, wobei für die wichtigsten Bauleistungen Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis beizufügen sind. Vergleichbar ist die Leistung, wenn der Bieter: a) bereits Sanierungen von Bestandsgebäuden oder b) bereits Gebäudeneubauten be- bzw. geplant hat und bauüberwachend tätig war. Wünschenswert sind Erfahrungen als Generalplanungsunternehmen (GU) und Referenzen in denen die Sanierung bzw. Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern Auftragsgegenstand waren.
6. a) Nachweis der Bauvorlageberechtigung (gültig für Sachsen-Anhalt) b) Nachweis als Bauingenieur oder Architekt c) Nachweis als qualifizierter Tragwerksplaner, Nachweis Fachplaner Heizung/ Lüftung/ Sanitär (HLS) und Nachweis Fachplaner Elektroinstallation. In die engere Wahl kommen Angebote, die gemäß den Zuschlagskriterien, für einen Zuschlag in Betracht kommen. Der Bieter dessen Angebot für einen Zuschlag in Betracht kommt hat gem. §§ 33, 34 und 35 UVgO zum Nachweis der Befähigung der Berufsausübung, zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf gesondertes Verlangen folgende Nachweise einzureichen. Bei der beabsichtigten Beauftragung von Nachunternehmern durch den Bestbieter werden an den Nachunternehmer die gleichen Anforderungen an die Vorlage der Nachweise und Erklärungen, wie sie für den Bestbieter vorgesehen sind gestellt.
1. Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder ggf. eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Stelle des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des ausländischen Bieters,.
2. Eintragung bei der Industrie- und Handelskammer oder/ und Architektenkammer oder ggf. anderweitige sonstige Nachweise einer zuständigen Stelle des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des ausländischen Bieters,
3. Gewerbeanmeldung oder ggf. eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Stelle des Herkunftslandes, sofern zur Eintragung verpflichtet.
4. Nachweise zur Beantragung oder Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder vergleichbarem gesetzlich geregeltem Verfahren oder die Ablehnung eines solchen Antrages mangels Masse oder die rechtskräftige Bestätigung eines Insolvenzverfahrens (sofern zutreffend),.
5. Nachweise darüber, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet (sofern zutreffend),.
6. Nachweise hinsichtlich einer eventuell durchgeführten Selbstreinigung (sofern zutreffend),.
7. aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, sofern zur Eintragung verpflichtet.
8. aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes,.
9. aktuelle qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angaben der Lohnsummen,.
10. Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236 VHB Stand 2019),.
11. Nachweis einer bestehenden Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung über die Absicherung von Personen- und Sachschäden mit Angabe der Deckungssumme Die Vergabestelle wird die vorgenannten Nachweise auch von präqualifizierten Unternehmen, präqualifizierten Mitgliedern von Arbeits-/ Bietergemeinschaften sowie präqualifizierten Nachunternehmen und präqualifizierten Unternehmen dessen Kapazität in Anspruch genommen werden soll (Eignungsleihe) nachfordern, sofern diese Unterlagen nicht bzw. nicht in aktueller Form im Präqualifikationsverzeichnis enthalten sind. Die Vergabestelle behält sich vor Erklärungen und Nachweise parallel zum Bestbieter auch von den nachrangigen Bietern abzufordern. Ab einem geschätzten Auftragswert von 30.000 EUR ohne Umsatzsteuer wird der Auftraggeber vor Zuschlagserteilung von dem Bieter - an den der Zuschlag erteilt werden soll - einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern um seine Zuverlässigkeit zu überprüfen, § 6 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG). Wird eine entsprechende Bescheinigung vom Herkunftsland eines ausländischen Bieters nicht oder nicht in vollem Umfang ausgestellt, kann sie durch eine eidesstattliche oder förmliche Erklärung des ausländischen Bieters ersetzt werden.
12. Zuschlagskriterien Zuschlagskriterium ist der Preis. Das Zuschlagskriterium für die Wertung der Angebote ist der Preis mit einer Gewichtung von 100 %. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
13. Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigtem Vertreter.
14. Sonstige Angaben Angebotsöffnung: Die Öffnung der Angebote findet gemäß § 40 UVgO statt. Es sind nur elektronische Angebote zugelassen. Die Öffnung der Angebote wird von mindestens zwei Vertretern des Auftraggebers gemeinsam an einem Termin (Öffnungstermin) unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen. Hinweis zur Kommunikation: Die Kommunikation zwischen den Unternehmen und der Vergabestelle, einschließlich der Bereitstellung der Vergabeunterlagen sowie eventueller Nachsendungen von weiteren Unterlagen zum Verfahren, erfolgt während des Vergabeverfahrens bis zur Submission ausschließlich elektronisch über die eVergabeplattform www.evergabe- online.de. Dies betrifft ebenso das Stellen und Beantworten von Bieterfragen während der Angebotsphase. Nach der Angebotsöffnung ist die Kommunikation zwischen den Unternehmen und der Vergabestelle auch elektronisch (E-Mail), in Textform oder schriftlich zugelassen. Allgemeine Hinweise: a) Die Teilnehmer des Verfahrens verwenden bei Bieterfragen und beim Hochladen von elektronischen Angeboten das Dienstprogramm der eVergabe-Plattform für Unternehmen, Angebotsassistent (AnAWeb). Es liegt in alleiniger Verantwortung des Teilnehmers, sich während des Vergabeverfahrens über Bieterinformationen, eventuelle Aktualisierungen der Vergabeunterlagen sowie Anfragen bzw. Informationen der Vergabestelle und dergleichen auf dem Laufenden zu halten. b) Die vom Bieter erbetenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. c) Soweit das Angebot eines Bieters den Zuschlag erhält, werden die übrigen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Bieters, der den Zuschlag erhalten hat, informiert. Der Bieter erklärt mit Abgabe des Angebots sein Einverständnis hiermit. Hinweis für die Nachforderung von Erklärungen und Nachweisen (§ 41 UVgO): a) Erklärungen und Nachweise sind nur von demjenigen Bieter dem nach Abschluss der Wertung der Angebote der Zuschlag erteilt werden soll (Bestbieter) vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor Erklärungen und Nachweise parallel zum Bestbieter auch von den nachrangigen Bietern abzufordern. Bei der beabsichtigten Beauftragung von Nachunternehmern durch den Bestbieter werden an den Nachunternehmer die gleichen Anforderungen an die Vorlage der Nachweise und Erklärungen, wie sie für den Bestbieter vorgesehen sind gestellt. b) Die Form der Übermittlung von Erklärungen und Nachweisen erfolgt elektronisch bzw. im Original, sofern Erklärungen und Nachweise nur im Original gültig sind. c) Der Bestbieter hat verpflichtend vorzulegende Erklärungen und Nachweise nach Aufforderung innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen vorzulegen. d) Bei nicht fristgerechter Vorlage der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise wir das Angebot von der Wertung ausgeschlossen werden. In diesem Fall wird das nächste Angebot in der Wertungsreihenfolge herangezogen, und der Bieter dieses Angebotes gilt als Bestbieter. Hinweis zur Eigenerklärung zur Umsetzung der Sanktions-VO EU_14.04.2022: Mit der Verordnung EU Nr. 833/2014 des europäischen Rates wurden umfangreiche Sanktionen gegen die Russische Föderation in Kraft gesetzt. Danach dürfen öffentliche Aufträge nicht an Unternehmen vergeben werden, bei denen ein Ausschlussgrund nach Artikel 5k der Verordnung (EU) 833/2014 vorliegt. Das Verbot umfasst Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen, unmittelbar als Bewerber oder Bieter auftreten oder mittelbar, mit mehr als 10 % gemessen am Auftragswert, als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises an dem in Rede stehenden Auftrag beteiligt sind. Die Solestadt Bad Dürrenberg hat zu prüfen, ob zwingende Ausschlussgründe vorliegen, die zum Ausschluss vom Verfahren führen müssen. Hierzu dient das Formular Eigenerklärung zur Umsetzung der Sanktions-VO EU_14. 04.2022.pdf. Bestehen Zweifel an der Richtigkeit der abgegebenen Erklärung, werden diese im Einzelfall aufgeklärt und es kann die Vorlage von weiteren Nachweisen verlangt werden. Nachprüfungsbehörde Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale)