Titel | Durchführung von Laserscanmessungen | |
Vergabeverfahren | Öffentliche Ausschreibung Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF) | |
Auftraggeber | Bundesanstalt für Straßenwesen Brüderstr. 53 51427 Bergisch Gladbach | |
Ausführungsort | DE-51427 Bergisch Gladbach | |
Frist | 05.11.2015 | |
Beschreibung | 1. Bundesanstalt für Straßenwesen Brüderstraße 53 51427 Bergisch Gladbach
Bearbeitungsnummer: (bitte stets angeben) Z5sc - FE 02.0378/2014/CGB.
2. a) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung
b) Vertragsart: Dienstleistungsauftrag.
3. a) Kategorie der Dienstleistung und Beschreibung: Laserscanmessungen dienen heute der Erstellung von Grundplänen für den Um- und Ausbau von Straßen. Im Einsatz sind terrestrische Laserscanner (TLS), mobile Laserscanner (MLS) und luftgestützte Laserscanner (ALS). Der Vorteil dieser Arbeitsmethode ist u.a., dass die Störung des fließenden Verkehrs gering gehalten wird, das verhindert Staus und kostenintensive Absperrungen von Fahrbahnteilen. Bei den Laserscanmessungen entstehen sehr große und damit sehr große Datenmengen. Diese Datenmengen erfordern neue Techniken bei der Auswertung. Eine automatisierte Erkennung von wichtigen Bestandsobjekten aus den Punktwolken würde für die Planung und den Betrieb einen hohen Nutzen liefern. Mit dem Forschungsvorhaben sollen Methoden und Algorithmen entwickelt werden, die in der Punktwolke nach vorab definierten Mustern von Bestandsobjekten suchen und erkannte Objekte protokollieren und in einer Datei ggf. OKSTRA-konform abspeichern. Für die Analyse sind die Möglichkeiten von 3-Punkt-Wolken (x-,y-,z-Koordinaten) und 4-Punkt-Wolken (+Intensität) zu betrachten. Auch ist der Einfluss von zusätzlichen Farbwerten (bei gleichzeitiger Videoerfassung) zu beschreiben. Der Prototyp soll erstellt werden und die Erstellung und Verwaltung von Suchmustern ermöglichen, nach denen die Punktwolke dann durchsucht werden soll. Erkannte Objekte sind in einer Textdatei zu protokollieren und in der vorab festzulegenden Struktur in ein PostgreSQL Datenbank System zu exportieren. Es sollen die folgenden Objektklassen analysiert und über den Prototyp getestet werden: Baum, Schutzplanke, Schutzwand, Schacht, Schild, Stationszeichen, Lichtsignalanlage, Notrufsäule, Leitpfosten, Kilometertafel, Beleuchtung, Ortsdurchfahrtszeichen, Bordstein, Fahrbahnmarkierungen, Deckel, Verteilerkasten, Bauwerk.
b) CPV - Nr:
c) Unterteilung in Lose: (Neben Einzellosen können auch mehrere oder alle Lose angeboten werden) nein
d) Ausführungsort: Bergisch Gladbach
e) Bestimmungen über die Ausführungsfrist:.
4. a) Anforderung der Unterlagen: beim Auftraggeber per Post, per Email an forschungsvergabe@bast.de oder über Internet: www.evergabe-online.de
b) Frist: 05.11.2015 15:00:00
c) Schutzgebühr: Nein Empfänger IBAN BIC-Code Geldinstitut Verwendungszweck.
5. a) Angebotsfrist: 12.11.2015 15:00Uhr
b) Anschrift: siehe Auftraggeber
c) Sprache: Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr).
6. Kautionen und Sicherheiten:.
7. Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B).
8. Rechtsform, die die Bietergemeinschaft bei der Auftragserteilung annehmen muss: siehe Vergabeunterlagen.
9. Mindestbedingungen(Unterlagen zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers):
a) in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
• Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum). Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen. und
• ein aktueller Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen. Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
b) Fachliche Kenntnisse und Praktische Erfahrungen Praktische Kenntnisse auf dem Gebiet der Laserscanner (TLS, MLS, ALS) und deren Datenformate.
Art des Nachweises: Mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 3 Jahren. (Siehe Referenzen Blatt 1) Praktische Kenntnisse auf dem Gebiet der Punktwolkenverarbeitung, insbesondere der Verarbeitung mit der PCL-Bibliothek.
Art des Nachweises: Mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 3 Jahren. (Siehe Referenzen Blatt 2) Praktische Kenntnisse auf dem Gebiet der Mustererkennung.
Art des Nachweises: Mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 3 Jahren. (Siehe Referenzen Blatt 3) Der Forschungsnehmer muss wissenschaftliche Berichte anfertigen können. Hierzu ist als Referenz mindestens eine nicht länger als vier Jahre zurückliegende Veröffentlichung zu nennen.
Art des Nachweises: Mindestens eine nicht länger als vier Jahre zurückliegende Veröffentlichung. (Siehe Referenzen Blatt 4)
c) Der Bieter hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu muss er zwingend eine Eigenerklärung gemäß § 6 Abs. 5 VOL/A (Nr. 5, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorlegen. Von Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (Nr. 6, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
d).
10. Zuschlagsfrist/Bindefrist: 28.02.2016 Falls bis zum Ablauf dieser Frist kein Auftrag erteilt ist, können die Bieter davon ausgehen, dass ihr Angebot nicht berücksichtigt wurde.
11. Zuschlagskriterien: siehe Vergabeunterlagen.
12. Nebenangebote/ Änderungsvorschläge: nicht zugelassen.
13. Sonstige Angaben: Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote (§19 Absatz1 VOL/A). Es gilt deutsches Recht. Die Bestimmungen der VOL/A werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen, da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen. Form des Angebotes: Für das Angebot sind die von der BASt-Vergabestelle (Referat Z5) aufgeführten Vordrucke (Nr. 2, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen) zu verwenden. Das Angebot ist in Schriftform einzureichen. Das Angebot ist mit Namen (Firma/Institut) des Bieters sowie mit Datum und Unterschrift zu versehen und in einen Umschlag einzulegen.
Der Umschlag ist zu verschließen und wie folgt zu kennzeichnen: Angebot FE 02.0378/2014/CGB
"Analyse von Straßenbestandsobjekten aus Laserpunktwolken durch Mustererkennung/Objekterkennung einschließlich der Georeferenzierung" Schlusstermin für den Eingang des Angebotes: 12.11.2015; 15:00 Uhr - Bitte nicht öffnen - Das Angebot ist an folgende Adresse zu richten: Bundesanstalt für Straßenwesen Brüderstraße 53 51427 Bergisch Gladbach Änderungen und Berichtigungen des Angebotes können innerhalb der Angebotsfrist in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet wie bei der Angebotsabgabe, zugestellt werden. Die schriftlichen Angebote müssen zur leichteren Verarbeitung folgendermaßen gestaltet werden: kopierfähige Vorlage: DIN A4, einseitig bedruckt, nicht geheftet / nicht gebunden. Das Design der eingereichten Angebote spielt bei der Bewertung keine Rolle, maßgebend ist der Inhalt. Eingesandte Unterlagen (Ordner, Präsentationsmappen etc.) werden nicht zurück geschickt. | |
Veröffentlichung | Geonet Ausschreibung 134357 vom 06.10.2015 |