Sie sehen Ausschreibungen, deren Frist abgelaufen ist. Bestellen Sie einen kostenlosen Demozugang.

Titel
Drucken  
Planungsdienstleistungen - Los 5: UVP-Vorprüfung (Screening)
Drucken  
VergabeverfahrenÖffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
AuftraggeberStadt Altena (Westf.)
Lüdenscheider Straße 22
58762 Altena (Westf.)
AusführungsortDE-58762 Altena
Frist22.10.2024
Vergabeunterlagenwww.subreport.de/E93424162
Beschreibung

a) Stadt Altena (Westf.)

Lüdenscheider Str. 22

DE-58762 Altena

 

Telefon 02 11/94 25 65 0

E-Mail: info@clp-law.de

Internet: www.altena.de

 

b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung , UVgO Vergabenummer HWSB21_AL_M143_V002-2 Adresse für elektronische Angebote Internet: www.subreport.de/E93424162

 

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen: Zugelassene Angebotsabgabe elektronisch in Textform mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel. mit qualifizierter/m Signatur/Siegel. schriftlich

 

d) Art, Umfang sowie Ort der Leistung (z.B. Empfangs- oder Montagestelle): Ort der Leistung: 58762 Altena Art der Leistung: Planungsdienstleistungen - Los 1: Freianlagenplanung und Objektplanung Ingenieurbauwerke; Los 5: UVP-Vorprüfung (Screening) Umfang der Leistung: Bei den vorliegenden Leistungen handelt es sich um Planungsleistungen der Maßnahme M143 – Linacker Siepen. Die Stadt Altena hat während der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 massive Schäden an der städtischen Infrastruktur erlitten. Im Rahmen der Soforthilfe wurden einige Schäden provisorisch instandgesetzt, dennoch benötigt das Stadtgebiet großflächige Wiederherstellungsmaßnahmen. Im Rahmen des Wiederaufbaus bekommt die Stadt Altena finanzielle Mittel vom Bund und dem Land NRW zur Verfügung gestellt. Die Verantwortung für die Ausschreibung sowie die Durchführung der Maßnahmen liegt bei der Stadt Altena. Infolge des Starkregenereignis und der damit in Zusammenhang stehenden Überflutungen wurde das Gerinne des Linacker Siepens stark ausgespült. Bestehende Verrohrungen konnten die Wassermassen auf Grund ihrer Dimensionierung nicht aufnehmen. In der Folge kam es zu Überflutungen des Geländes sowie von bebauten Bereichen. Asphaltierte sowie gepflasterte Flächen wurden stark beschädigt und zum Teil wegespült. Ziel der zu beplanenden und durchzuführenden Maßnahmen ist die Herstellung und Sicherung eines Gerinnes, welches gefahrlos die bei zukünftig zu erwartenden Starkregenereignissen auftretenden Abflussmengen aufnehmen kann. Verbleibende Verrohrungen sowie die beiden Durchlassbauwerke Buchholzstraße und Werdohler Straße sind inkl. der vorliegenden Geschiebefänge in ausreichender Dimensionierung zu ersetzen. Die obere Verrohrung des Linackers Siepens befindet sich nicht unmittelbar im bebauten Bereich und soll daher nach Möglichkeit offen gelegt werden. In diesem Zusammenhang sollen wasserwirtschaftliche, naturschutzfachliche, infrastrukturelle und rechtliche Rahmen eingehalten werden. 7Die Leistung wird hierbei in folgende Fachlose aufgeteilt:

 

• Los 1: Freianlagenplanung und Objektplanung Ingenieurbauwerke Auftragsgegenstand ist die Planung des Gewässerlaufs des Linacker Siepens zwischen dem Waldweg an Linackers Kante und dem ehemaligen Mühlgraben östlich der Lenne inkl. der hierfür erforderlichen Bauwerke. Zu erbringen sind Planungsleistungen in folgenden Leistungsbildern: - Objektplanung Freianlagen gemäß Anlage 11.1 zu § 39 Abs. 5 HOAI - Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Abs. 4 HOAI.

 

• Los 5: UVP-Vorprüfung Auftragsgegenstand ist die Erstellung einer UVP-Vorprüfung für den Bereich des Gewässerlaufs des Linacker Siepens zwischen dem Waldweg an Linackers Kante und dem ehemaligen Mühlgraben östlich der Lenne inkl. der hierfür erforderlichen Bauwerke. Es sind alle zur Beantragung einer UVP-Vorprüfung erforderlichen Unterlagen zu erstellen. Zur Erarbeitung der UVP-Vorprüfung sollte die Mustergliederung gem. Unterlage 5.4 – UVgO - ANG herangezogen werden. Die Beschreibungen sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Damit die Bewertungen durchgeführt werden können, sind die Grundlagen, wie Angaben zu Schutzgebieten etc. selbständig zu beschaffen. Hierbei wird nicht von einer vertieften Vor-Ort-Erhebung ausgegangen, sondern, neben einer gründlichen Vor-Ort-Begehung von Datenanforderungen von den zuständigen Behörden. Die Ergebnisse der UVP-Vorprüfung sind mit der zuständigen Behörde abzustimmen. Ausführliche Informationen zu Los 1 und Los 5 finden Sie zudem in den Leistungsbeschreibungen (5.1 – UVgO – ANG und 5.2 - UVgO - ANG). Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 (Fördermittelrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 10. September 2021.

 

e) Aufteilung in Lose: nein ja, Angebote sind möglich nur für ein Los für ein oder mehrere Lose nur für alle Lose (alle Lose müssen angeboten werden)

 

f) Zulassung von Nebenangeboten: nein ja

 

g) Ausführungsfrist: Los 1: Als Ausführungsbeginn ist November 2024 vorgesehen. Fertigstellungstermin der Bauleistung ist voraussichtlich Juli 2026. Los 5: Als Ausführungszeitraum ist März 2025 bis April 2025 vorgesehen.

 

h) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen: Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: Internet: www.subreport.de/E93424162 nicht elektronisch zur Verfügung gestellt. Sie können angefordert werden bei: Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen: Abgabe Verschwiegenheitserklärung andere Maßnahme: Der Zugang wird gewährt, sobald die Erfüllung der Maßnahmen belegt ist. Nachforderung Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert nicht nachgefordert

 

i) Angebots- und Bindefrist: Ablauf der Angebotsfrist: am 22.10.2024 um 12:00 Uhr Ablauf der Bindefrist: am 12.11.2024

 

j) Geforderte Sicherheitsleistungen:

 

k) Wesentliche Zahlungsbedingungen:

 

l) Zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers verlangte Unterlagen:

 

Los 1: Freianlagenplanung und Objektplanung Ingenieurbauwerke

 

1. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister • Nachweis betreffend die Qualifikation des Auftragnehmers nach § 75 Abs. 1-3 VgV (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen) • Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, §§ 31 UVgO i.V.m. §§ 123, 124 GWB (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen) • Erklärung zu Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (sofern einschlägig) • Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG) (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen)

 

2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit • Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen) • Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie von mindestens 1 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden)) Weitere Anforderung: Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen).

 

3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit • Geeignete Unternehmensreferenzen (Referenzobjekte betreffend vergleichbare Leistungen) (Beibringung durch Bietergemeinschaft als solche ausreichend) Bei diesem Kriterium werden zur Konkretisierung Unterkriterien gebildet. Als Mindestanforderung an die Eignung gilt, dass für jedes Unterkriterium mind. 1 Referenz vorgelegt werden muss. Es gelten folgende Unterkriterien: - Planungsleistung im Bereich Objektplanung Freianlagen (§ 39 Abs. 4 der HOAI) mit mind. LPH 2 bis 8; - Planungsleistung im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 Abs. 4 der HOAI) mit mind. LPH 2 bis 8. • Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (Beibringung durch Bietergemeinschaft als solche ausreichend) Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle im Vergabeverfahren sind für benannte Nachunternehmer einzureichen: - Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (sofern einschlägig), - Nachweis Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung/Berufsqualifikation i. S. d. § 3 Abs. 1 S. 1 der Unterschwellenverordnung (UVgO) i. V. m. § 44 Abs. 1 i. V. m. § 75 Vergabeverordnung (VgV); - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 31 Abs. 1 UVgO i. V. m. §§ 123, 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) - Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 31 Abs. 2 S. 3 UVgO i. V. m. § 125 GWB (sofern einschlägig) - Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG) - Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie von mindestens 1 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden); die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall eine entsprechende Versicherungsschutz gewährleistet ist - Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren - Angaben zu geeigneten Referenzen (Referenzobjekte betreffend vergleichbare Leistungen)

 

Los 5: UVP-Vorprüfung

 

1. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister • Nachweis betreffend die Qualifikation des Auftragnehmers nach § 75 Abs. 1-3 VgV (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen) • Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, §§ 31 UVgO i.V.m. §§ 123, 124 GWB (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen) • Erklärung zu Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (sofern einschlägig) • Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG) (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen)

 

2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit • Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen) • Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie von mindestens 1 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden)) Weitere Anforderung: Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen).

 

3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit • Geeignete Unternehmensreferenzen (Referenzobjekte betreffend vergleichbare Leistungen) (Beibringung durch Bietergemeinschaft als solche ausreichend) Bei diesem Kriterium wird zur Konkretisierung ein Unterkriterium gebildet. Als Mindestanforderung an die Eignung gilt, dass mind. 1 Referenz vorgelegt werden muss. Es gilt folgendes Unterkriterium: - Durchführung einer UVP-Vorprüfung oder einer Umweltverträglichkeitsstudie • Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (Beibringung durch Bietergemeinschaft als solche ausreichend) Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle im Vergabeverfahren sind für benannte Nachunternehmer einzureichen: - Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (sofern einschlägig), - Nachweis Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung/Berufsqualifikation i. S. d. § 3 Abs. 1 S. 1 der Unterschwellenverordnung (UVgO) i. V. m. § 44 Abs. 1 i. V. m. § 75 Vergabeverordnung (VgV); - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 31 Abs. 1 UVgO i. V. m. §§ 123, 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) - Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 31 Abs. 2 S. 3 UVgO i. V. m. § 125 GWB (sofern einschlägig) - Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG) - Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie von mindestens 1 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden); die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall eine entsprechende Versicherungsschutz gewährleistet ist - Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren - Angaben zu geeigneten Referenzen (Referenzobjekte betreffend vergleichbare Leistungen)

 

m) Zuschlagskriterien siehe Vergabeunterlagen nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung: Los 1: Freianlagenplanung und Objektplanung Ingenieurbauwerke Qualität (Pers. Referenzen der vorgesehenen projektverantwortlichen Person) - Gewichtung: 70 % Preis (Preis/Honorar) - Gewichtung: 30 % Los 5: UVP-Vorprüfung Qualität (Pers. Referenzen der vorgesehenen projektverantwortlichen Person) - Gewichtung: 70 % Preis (Preis/Honorar) - Gewichtung: 30 % Sonstiges: Für die Abgabe der Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend zu verwenden sind. Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bewerber selbst anzufertigen. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend. Mehrere Unternehmen können sich grundsätzlich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall muss die Bietergemeinschaft mit ihrem Angebot eine Bietergemeinschaftserklärung beibringen (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bietergemeinschaft als solche). Wird eine Bietergemeinschaft gebildet, müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen, sofern nichts anderes ausgewiesen ist. Der Bieter hat auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist z.B. durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: — Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen Ein Bewerber kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Angebot z. B. beizubringen: — Verpflichtungserklärung bei Eignungsleihe Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften. Weiterer Hinweis: Änderungen des Bieters an den Vergabeunterlagen sind unzulässig und führen zwingend zum Ausschluss des Angebotes. Eine Änderung der Vergabeunterlagen liegt beispielsweise im Verwenden eigener abweichender Formblätter sowie in der Vornahme von Streichungen oder Hinzufügungen von Angaben in den Vergabeunterlagen. Auch die Entnahme einzelner Seiten aus Formblättern, der Austausch von Vertragsbedingungen, das Anbieten nicht der Leistungsbeschreibung entsprechender Leistungen oder ein Begleitschreiben, das rechtserhebliche Erklärungen oder abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters aufweist, stellt eine Änderung der Vergabeunterlagen dar. Aufgrund des vergaberechtlich weitreichenden Begriffs der Änderung an den Vergabeunterlagen ist grundsätzlich jede inhaltliche Änderung unzulässig und führt zwingend zum Ausschluss. Wir bitten, dies bei der Angebotserstellung und -abgabe zu berücksichtigen. Es gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW)

VeröffentlichungGeonet Ausschreibung 188718 vom 10.10.2024