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Titel

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Grundwassermonitoring zur Grundwassersanierung am ehemaligen Werk OLI II in Bürstadt

 

Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zur Begleitung der Grundwassersanierung am ehemaligen Werk OLI II in Bürstadt, inkl. Grundwassermonitoring, Projektmanagement, Dokumentation sowie Erstellung eines PFAS-Sanierungskonzeptes (2027–2029).

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabestelle

HIM GmbH Bereich Altlastensanierung
Waldstraße 11
64584 Biebesheim Am Rhein

Ausführungsort

DE-68642 Bürstadt

Frist

10.08.2026

Beschreibung

Verhandlungsvergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb (Liefer- / Dienstleistung)

HAD-Referenz-Nr.: 16/38969
Vergabenummer/Aktenzeichen: HIM-ASG-2026-0015.

1. Auftraggeber (Vergabestelle) / Zuschlagserteilung:
Offizielle Bezeichnung: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung - HIM-ASG -
Waldstraße 11
64584 Biebesheim
Deutschland (DE)
Fax: +49 62588953322
digitale Adresse (URL): https://www.him-asg.de
URL zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen/Angeboten: https://www.had.de

2. Art der Vergabe: Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb gemäß UVgO.

3. Form, in der Teilnahmeanträge/Angebote einzureichen sind: elektronisch in Textform.

5. Bezeichnung des Auftrags: ASG/91/207 Ingenieurleistungen 01/2027-12/2029 zzgl. Option bis 12/2030
Vergabenummer/Aktenzeichen: HIM-ASG-2026-0015
Art des Auftrags: Dienstleistung

Art und Umfang der Leistung: Bürstadt, ehemalliges Werk OLI II - Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zur Begleitung und Überwachung der laufenden Grundwassersanierung

Die Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zur Fortführung des Grundwassermonitorings umfassen folgende Leistungen:

  • Einarbeitung in das bestehende Projekt und die Projektunterlagen inkl. Ortstermine, Zusammenfassen des Kenntnisstandes, Beurteilung der bisherigen Arbeiten im Hinblick auf erforderliche Optimierungsmaßnahmen,
  • Durchführung des Grundwassermonitoring inkl. Wasserstandsmessungen, Prüfung und Dokumentation der Messstellen,
  • Projektmanagement, Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsarbeit,
  • Dokumentation des Grundwassermonitorings durch Jahresdokumentation und Datenmanagement im Grundwasser-Manager
  • Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Mess- und Analyseleistungen,
  • Erstellen einer Variantenstudie und eines Sanierungskonzeptes mit PFAS als Hauptschadstoffgruppe.

Produktschlüssel (CPV): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Ort der Leistung: Am Weiher 7
68642 Bürstadt
Deutschland
NUTS-Code: DE715 Bergstraße.

6. Unterteilung in Lose: nein.

7. Nebenangebote: Nebenangebote sind nicht zugelassen.

8. Ausführungsfrist: optionale Verlängerung um ein weiteres Jahr möglich.
Beginn: 01.01.2027
Ende: 31.12.2029.

9. Bereitstellung/Anforderung der Teilnahmewettbewerbs-/Vergabeunterlagen
Teilnahmewettbewerbs-/Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19e16680ed7-7f6ce7dfdff9404d

10. Ablauf der Teilnahmeantragsfrist: 10.08.2026 10:00 Uhr.

12. Zahlungsbedingungen: siehe Muster-Ingenieurvertrag als Anlage zur Leistungsbeschreibung.

13. Unterlagen zum Nachweis der Eignung: Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen.

Es ist der aktuelle Nachweis nach § 44 Abs. 1 VgV über die Eintragung des Bewerbers in ein Berufs- oder Handelsregister vorzulegen sowie die Eigenerklärung zum Nachweis der Befähigung (Ingenieur oder Naturwissenschaftler mit Hochschulausbildung im Diplom-, Master- oder Bachelorstudiengang oder vergleichbar) der für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Führungskräfte (Geschäftsführer, Prokurist) nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.

Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend der folgenden genannten Kriterien zu erbringen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

  • Nachweis einer gültigen Berufshaftpflicht nach § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV, Deckungssumme mindestens 2,5 Mio für Personenschäden sowie 2,5 Mio für Sach-, Vermögens- und Umweltschäden;
  • Eigenerklärungen nach § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs. 1 und 2 GWB;
  • Nachweis des Gesamtumsatzes des Bewerbers der letzten drei Jahre (2023, 2024, 2025) nach § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV;
  • Eigenerklärung gemäß dem gemeinsamen Runderlass Hessischer Ministerien Ausschluss der Bewerber wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen (23.10.2020 veröffentl. im St.Anz. 48/2929, S. 1216);
  • Eigenerklärung Russlandbezug.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für jeweils mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterliche Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen)

  1. zur Erstellung eines Konzeptes zur Sanierung einer Grundwasserbelastung mit PFAS als Haupt- oder Nebenschadstoffgruppe oder einer Variantenstudie zur Sanierung einer PFAS-Belastung im Grundwasser
  2. Durchführung und Auswertung eines Grundwassermonitorings auf PFAS

Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung mit Angabe des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für jeweils mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterliche Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen)

  1. zur Erstellung eines Konzeptes zur Sanierung einer Grundwasserbelastung mit PFAS als Haupt- oder Nebenschadstoffgruppe oder einer Variantenstudie zur Sanierung einer PFAS-Belastung im Grundwasser
  2. zur Planung und Auswertung eines Grundwassermonitorings auf PFAS

Sofern nicht für jeden der Punkte a) bis d) jeweils mindestens eine Referenz vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.

Selbstauskunft zum Datenmanagement (i.A. an § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV):

I) QM-System zertifiziert nach ISO 9001 und akkreditiert nach DIN ISO IEC 17025 für den Bereich Probenahme von Boden, Bodenluft und Grundwasser. Einer Akkreditierung nach DIN ISO IEC 17025 gleichwertig ist eine Anerkennung nach den jeweiligen Ländergesetzen und -verordnungen zur Anerkennung von Untersuchungsstellen nach § 18 BBodSchG bzw. eine öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen nach § 36 GewO, sofern diese einen entsprechenden Bestellungstenor besitzen.

II) Eigenes QM-System (nicht zertifiziert) und akkreditiert nach DIN ISO IEC 17025 für den Bereich Probenahme von Boden, Bodenluft und Grundwasser. Einer Akkreditierung nach DIN ISO IEC 17025 gleichwertig ist eine Anerkennung nach den jeweiligen Ländergesetzen und -verordnungen zur Anerkennung von Untersuchungsstellen nach § 18 BBodSchG bzw. eine öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen nach § 36 GewO, sofern diese einen entsprechenden Bestellungstenor besitzen.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.

14. Zuschlagskriterien

  1. Preis 30,00
  2. Projektabwicklung 40,00
  3. Projektorganisation 30,00.

15. Sonstige Informationen:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 - 50

  • Mindest-Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2023, 2024, 2025), Wichtung 10, Bewertungszahl 0 - 50

B) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 - 450

  • Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger, Wichtung 40, Bewertungszahl 0 - 200;
  • Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung mit Angabe des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger, Wichtung 30, Bewertungszahl 0 - 150;
  • Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Arbeit. Wichtung 10, Bewertungszahl 0 - 50;
  • Selbstauskunft zum Datenmanagement des Bewerbers, Wichtung 10, Bewertungszahl 0 - 50.

Angaben zur Verhandlung: Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen.

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:

  • der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,
  • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens, bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
  • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§160 Abs. 3 Nr. 1 bis 3 GWB).

Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§135 Abs. 2 GWB).

GWB= Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 22. Juni 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 191) geändert worden ist.

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 204296 vom 14.07.2026