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Titel

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Baugrunduntersuchungen in Hamburg

 

Ergänzende Baugrunduntersuchungen für den Ersatzneubau von Brücken an der A1 im Raum Hamburg Billstedt, inkl. Bohrungen, Sondierungen, Grundwassermessungen, Probenentnahmen, Leitungssuche und Arbeitssicherung. Fertigstellung bis 30.09.2026.

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)

Auftraggeber

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Nord Vergabestelle
Heidenkampsweg 96-98
20097 Hamburg

Ausführungsort

DE-22117 Hamburg

Frist

20.08.2026

Beschreibung

Bekanntmachung
Baugrunduntersuchungen ÖA-LG-A1640800203

a) Name, Anschrift, Telefon-, Telefaxnummer sowie Emailadresse des Auftraggebers (Vergabestelle):

Name und Anschrift: Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Nord
Heidenkampsweg 96-98
20097 Hamburg
Deutschland
Telefonnummer:
Faxnummer:
E-Mail: vergabe.nord@autobahn.de

b) Gewähltes Vergabeverfahren:
Öffentliche Ausschreibung

c) ggf. Auftragsvergabe auf elektronischem Wege und Verfahren der Ver- und Entschlüsselung:
Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
  • in Textform
  • mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
  • mit qualifizierter/m Signatur/Siegel

d) Art des Auftrages:
Art: Ausführung von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung:
22117 Hamburg

f) Art und Umfang der Leistung:
Art der Leistung: Gegenstand der Ausschreibung sind ergänzende Baugrunduntersuchungen im Rahmen des Ersatzneubaus der Ingenieurbauwerke (Brücken, Verkehrszeichenbrücken) im Zuge der A1 im Raum Hamburg Billstedt.
Umfang der Leistung: Folgende Leistungen sind im Zuge der Maßnahme auszuführen:

  • Einholen von Leitungsauskünften
  • Anzeigen zur Baugrunderkundung bei Behörden
  • Informationsschreiben an die Eigentümer / Pächter einschließlich der Abstimmung mit den jeweiligen Betroffenen vor Ausführung der Erkundungsarbeiten
  • Errichtung eines Probenzwischenlagers
  • Transport von Bodenproben zum bodenmechanischen Labor der BÜ
  • Vorschachten für die Leitungssuche der Ver- und Entsorgungsträger
  • Durchführung von Trockenbohrungen bis 25,0 m Tiefe
  • Durchführung von Rammkernsondierungen zwischen 10,0 und 15,0 m Tiefe
  • Asphaltkernbohrungen im Bestandsnetz
  • Ausbau von Grundwassermessstellen bis 10,0 m Tiefe
  • Entnahme von gestörten Bodenproben, Asphaltkernen und Sonderproben (UP's)
  • Verfüllung der Bohrlöcher
  • Durchführung von Drucksondierungen bis 30,0 m Tiefe bzw. Endlast
  • Entnahme von Bodenproben für eine chemische Analyse
  • Arbeitsstellensicherungen kurzer und langer Dauer im öffentlichen Raum einschl. auf der Bundesautobahn A1
  • Freimessung der Aufschlüsse in den Kampfmittelverdachtsflächen
  • Dokumentation der Feldaufschlüsse mit Schichtenverzeichnissen und Bodenprofilen einschl. Überarbeitung der Feldprotokolle
  • Herstellung und Rückbau von erforderlichen Behelfen zur Erreichung der verschiedenen Bohransatzpunkte
  • Einmessen der Erkundungspunkte in Lage und Höhe in einem vorgegebenen Koordinatenreferenzsystem
  • Freistellungserklärungen ggf. mit Ausgleichszahlungen nach Durchführung der Erkundungsarbeiten mit den betroffenen Grundstückseigentümern
  • Vorbereitung von Nutzungsverträgen von Grundwassermessstellen

g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrages, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden:
Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:

h) Falls der Auftrag in mehrere Lose aufgeteilt ist, Art und Umfang der einzelnen Lose und Möglichkeit, Angebote für ein, mehrere oder alle Lose einzureichen:
Vergabe nach Losen Nein

i) Zeitpunkt, bis zu dem die Bauleistungen beendet werden sollen oder Dauer des Bauleistungsauftrags; sofern möglich Zeitpunkt, zu dem die Bauleistungen begonnen werden sollen:
Frist Beginn direkt nach Zuschlagserteilung
Beginn:
Ende: 30.09.2026

j) gegebenenfalls Angaben nach § 8 Abs. 2 Nr. 3 VOB/A zur Nichtzulassung von Nebenangeboten:
Nebenangebote sind nicht zugelassen

k) gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote:
Mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen

l) Name und Anschrift, Telefon- und Faxnummer, Email-Adresse der Stelle, bei der die Vergabeunterlagen und zusätzliche Unterlagen angefordert und eingesehen werden können; bei Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung auf einem Internetportal die Angabe einer Internetadresse, unter der die Vergabeunterlagen unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abgerufen werden können; § 11 Absatz 7 VOB/A bleibt unberührt:
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt.
unter: https://vergabe.autobahn.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19fd6807449-69fe6c20b242c713

m) Gegebenenfalls Höhe und Bedingungen für die Zahlung des Betrags, der für die Unterlagen zu entrichten ist:
Die Unterlagen werden kostenfrei abgegeben.

o) Frist für den Eingang der Angebote und die Bindefrist:
Ende der Angebotsfrist: 20.08.2026 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am: 18.09.2026

p) Anschrift, an die die Angebote zu richten sind, gegebenenfalls auch Anschrift, an die Angebote elektronisch zu übermitteln sind:
Adresse für elektronische Angebote (URL): https://vergabe.autobahn.de
Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen)

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen:
Deutsch

r) Die Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden, und gegebenenfalls deren Gewichtung:
Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis

s) Datum, Uhrzeit und Ort des Eröffnungstermins sowie Angabe, welche Personen bei der Eröffnung der Angebote anwesend sein dürfen:
am: 20.08.2026
um: 10:00 Uhr

Ort: Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Nord
Heidenkampsweg 96-98
20097 Hamburg
Deutschland
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Die Teilnahme an der Angebotsöffnung ist nicht zugelassen.

t) Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten:
Sicherheit für Vertragserfüllung in Höhe von 5 v. H. der Brutto-Auftragssumme.
Sicherheit für Mängelansprüche in Höhe von 3 v. H. der Brutto-Abrechnungssumme.

u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
Abschlagszahlungen und Schlusszahlung gemäß VOB/B und gem. Besondere Vertragsbedingungen sowie Weitere Besondere Vertragsbedingungen

v) Gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss:
Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter

w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters:
Mit dem Angebot sind einzureichen:

  • Eigenerklärung zur Eignung gem. HVA B-StB, einschließlich
    • Angaben zum Nichtvorliegen schwerer Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen
    • Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung
    • Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation
    • Angaben über die Eintragung in einem Berufs-/ Handelsregister
    • Angaben über die Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
    • Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen
    • Angaben zu wenigstens drei geeigneten Referenzen über die Ausführung von Bauleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
    • Angaben zum Vorhandensein der erforderlichen Arbeitskräfte
    • Angaben zu technischen Fachkräften oder den technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen und über den Nachweis der Qualifikation des zu benennenden Verantwortlichen für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen gemäß dem Merkblatt über Rahmenbedingungen für erforderliche Fachkenntnisse zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen an Straßen, insbesondere Bundesautobahnen (MVAS) verfügen.
    • Erklärung, aus der hervor geht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt. Mindestanforderung: Für die Aufschlussarbeiten sind nur Bohrgeräte zugelassen, die der Norm DIN EN 16 228-1 und DIN EN ISO 22476-15 entsprechen.
  • Nachweis der Qualifikation des Bohrgeräteführers gem. DIN EN ISO 22475-1
  • Angaben zum Umfang des Nachunternehmereinsatzes

Auf gesondertes Verlangen sind einzureichen:

  • Zur Bestätigung der Angaben in der Eigenerklärung zur Eignung
    • Nachweise hinsichtlich einer eventuell durchgeführten Selbstreinigung
    • Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist
    • Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt
    • Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)
    • Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer
    • qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für mich zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen
    • Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen
    • zu wenigstens drei geeigneten Referenzen Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis
    • Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen und gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal
  • Nachweis der Qualifikation des zu benennenden Verantwortlichen für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen gemäß dem Merkblatt über Rahmenbedingungen für erforderliche Fachkenntnisse zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen an Straßen, insbesondere Bundesautobahnen (MVAS). Bei ausländischen Bietern wird ein gleichwertiger Qualifikationsnachweis verlangt.
  • Ergänzung des Verzeichnisses der Nachunternehmerleistungen um die Namen der Nachunternehmen

Präqualifizierte Unternehmen:
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis).
Sofern die im PQ-Verzeichnis hinterlegten Referenznachweise nicht den oben genannten Vorgaben an vergleichbare Leistungen entsprechen, sind mit dem Angebot zusätzliche Referenznachweise einzureichen, die diesen entsprechen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen:
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen.
Der AG behält sich vor, ab einem geschätzten Auftragswert von 50.000 € exkl. USt. einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister für das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten soll, bei der zuständigen Stelle abzufordern.
Benannte Nachweise und Erklärungen sind auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers auch von Nachunternehmern und Mitgliedern einer Bietergemeinschaft einzureichen.

x) Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann:
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A): Die Autobahn GmbH des Bundes
Heidestraße 15
10557 Berlin
Fax:
E-Mail: recht@autobahn.de

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 204850 vom 10.08.2026