Tiefbauarbeiten in Oranienburg zur systematischen Kampfmittelräumung, Klärung von Anomalien und Bergung von Bombenblindgängern, inkl. Sperrmaßnahmen im 100-Meter-Radius. Laufzeit: November 2026 bis Oktober 2027, mit Option auf dreimalige Verlängerung.
31.10.2027
Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
Brandenburg, Brandenburg, Oberhavel
DE-16515 Oranienburg
19.10.2026
Stadt Oranienburg Dezernat II - Finanzen und Zentrale Dienste Haupt- und Personalamt - Zentrale Vergabestelle
Schloßplatz 1
16515 Oranienburg
Telefon: +49 3301 600612
Email: Vergabestelle@oranienburg.de
121a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name Stadt Oranienburg
Straße Schloßplatz 1
Plz, Ort 16515, Oranienburg
E-Mail Vergabestelle@oranienburg.de
Internet http://www.oranienburg.de
Kontaktstelle Zentrale Vergabestelle
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
b) Vergabeverfahren Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer VOB-0240/2026-37
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Planung und Ausführung von Bauleistungen
Bauleistungen durch Dritte (Mietkauf, Investor, Leasing, Konzession)
e) Ort der Ausführung
Stadt Oranienburg, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt in Lose
Gegenstand der vorliegenden Leistungsbeschreibung sind Tiefbauarbeiten im öffentlichen unbefestigten Bereich im Rahmen der systematischen Kampfmittelräumung sowie bei Klärung von Anomalien und Bergung von Bombenblindgängern (oberirdische Arbeiten und Absperrmaßnahmen im 100 Meter Sperrkreis) in 16515 Oranienburg.
45233000-9 Bauarbeiten, Fundamentierungsarbeiten und Oberbauarbeiten für Fernstraßen und Straßen
CPV-Codes
45100000-8 Baureifmachung
45111250-5 Bodenproben
45112340-0 Bodendekontaminationsarbeiten
45122000-8 Aufschlussbohrungen
90523100-0 Beseitigung von Waffen und Munition
90523300-2 Minenräumung
45233000-9 Bauarbeiten, Fundamentierungsarbeiten und Oberbauarbeiten für Fernstraßen und Straßen
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage
Zweck des Auftrags
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang siehe Buchstabe f) nein
ja, Angebote sind möglich nur für ein Los
für ein oder mehrere Lose
nur für alle Lose (alle Lose müssen angeboten werden)
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Beginn 01.11.2026 bis zum 31.10.2027
Der Auftraggeber hat das Recht, den Vertrag 3-mal für ein Jahr zu verlängern.
j) Nebenangebote
zugelassen
nur in Verbindung mit einem Hauptangebot
nicht zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
121zugelassen
nicht zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YR1H3BQ/documents
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen
andere Maßnahmen:
Siehe Formblatt Informationen zur Datenerhebung (DSGVO).
Der Zugang wird gewährt, sobald die Erfüllung der Maßnahmen belegt ist
Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert
o) Ablauf der Angebotsfrist am 19.10.2026 um 11:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am 02.11.2026
p) Adresse für elektronische Angebote
https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YR1H3BQ
Anschrift für schriftliche Angebote
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: DE
r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
Kriterium Gewichtung
Preis 30 %
Konzept 70 %
s) Eröffnungstermin am 19.10.2026 um 11:00 Uhr
Ort
Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen.
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen
Es sind KEINE Bieter oder deren Bevollmächtigte zugelassen, da die Angebotsabgabe auf dem elektronischen Wege erfolgt.
Das Submissionsergebnis wird den beteiligten Bietern über den Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg ZEITNAH nach dem Eröffnungstermin zur Verfügung gestellt.
t) geforderte Sicherheiten
Auf Sicherheitsleistungen wird verzichtet.
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
Siehe Vergabeunterlagen.
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
w) Beurteilung der Eignung
PRÄQUALIFIZIERTE UNTERNEHMEN führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis - PQ) mit dem Angebot.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass als Nachweis der Eignung der Eintrag in ein Präqualifikationsverzeichnis (PQ) nicht immer ausreichend ist.
Es ist vom Bieter zu prüfen, ob die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Nachweise mit dem Auftragsgegenstand VERGLEICHBAR sind bzw. ob der Nachweis AKTUELL hinterlegt ist.
NICHT PRÄQUALIFIZIERTE UNTERNEHMEN haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung 124 VHB vorzulegen.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärung auch für diese abzugeben.
Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, ist die Eigenerklärung (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der Eigenerklärung zur Eignung 124 VHB genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung liegt den Vergabeunterlagen zum Download bei und enthält folgende Erklärungen:
Folgende Unterlagen sind zur Bestätigung der Eigenerklärung auf Verlangen der Stadt Oranienburg innerhalb der vorgegebenen Frist vorzulegen:
zu 1. Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie und Handelskammer.
zu 5. Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt,
zu 6. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen.
zu 7. Drei Referenznachweise mit den nachfolgenden Angaben:
zu 7. Ein Referenznachweis (aus den genannten Drei) mit folgenden Bedingungen:
zu 8. Angabe über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Falls zutreffend sind folgende Formulare zu verwenden:
a) Werden Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular 234 (Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft) aus dem sich die Mitglieder der Bietergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter (federführend) ergeben, auszufüllen. Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bei Angebotsabgabe einzeln zu erbringen.
b) Werden Unterauftragnehmer eingesetzt, müssen diese den jeweiligen Leistungsbereich oder Teile davon übernehmen. Der Bieter hat das Formblatt 233 (Verzeichnis Nachunternehmerleistungen) einzureichen.
Das Brandenburgische Gesetz über die Mindestanforderungen für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen (BbgVergG) findet Anwendung.
Bei der Vergabe von Bauleistungen muss gem. § 5 Abs. 2 Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG) immer eine Sozialkassenbescheinigung (SOKA-Bau-Bescheinigung) von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter abgefordert werden.
Das heißt, die Vorlage der Bescheinigung der Sozialkasse, der der Bieter kraft allgemeiner Tarifbindung angehört, über die Bruttolohnsumme und die geleisteten Arbeitsstunden sowie die Zahl der gewerblichen Beschäftigten, für den Fall, dass kein Nachweis nach § 5 Abs. 1 Brandenburgisches Vergabegesetz (Präqualifikation) vorliegt.
Die SOKA-Bau-Bescheinigung darf NICHT ÄLTER ALS 6 Monate sein, sofern dieser nicht Bestandteil eines Nachweises nach § 5 Abs. 1 Brandenburgisches Vergabegesetz (Präqualifikation) ist.
Die SOKA-Bau-Bescheinigung kann auch schon mit dem Angebot abgegeben werden.
Für den Fall, dass der Bieter nicht präqualifiziert ist ODER an keinem Sozialkassenverfahren teilnimmt, hat der Bieter eine Negativbescheinigung ODER eine Eigenerklärung vorzulegen, dass er nicht zur Teilnahme an einem Sozialkassenverfahren verpflichtet ist. Die Negativbescheinigung wird auf Antrag durch die SOKA-Bau ausgestellt.
War der Bieter in den vergangenen sechs Monaten nicht im Inland ansässig, so genügt eine Eigenerklärung, in diesem Zeitraum nicht gegen Verpflichtungen über die Entrichtung der Beiträge zur sozialen Sicherheit nach Rechtsvorschriften des betreffenden Sitzstaates verstoßen zu haben. Näheres dazu regelt § 5 Abs. 2 BbgVergG.
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§21 VOB/A)
Name
Straße
Plz, Ort
Telefon
Fax
E-Mail
Internet
Sonstiges
Hinweis!
Über die Auftragsberatungsstelle Brandenburg werden zu den Themen E-Vergabe und Präqualifizierungen für Brandenburger Unternehmen Schulungen angeboten. Nähere Informationen dazu erhalten Unternehmen auf der Internetseite https://www.abst-brandenburg.de/
Bekanntmachungs-ID: CXP9YR1H3BQ