Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH
Fritz-Zubeil-Str. 96
14482 Potsdam
DE-14471 Potsdam
23.01.2026
a) ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH
Fritz-Zubeil-Str. 96
14482 Potsdam
E-Mail: mailto:mailto.tim.heinrich@swp-potsdam.de
b) Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen Elektronisch über diese Vergabeplattform: vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YX3H92G Postalische Angebote oder Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen
c) Bereitstellung der Vergabeunterlagen Elektronisch über diese Vergabeplattform: vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YX3H92G/documents
d) Art und Umfang der Leistung Die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß § 47 HOAI für Verkehrsanlagen einschließlich umfangreicher besonderer Leistungen. Gegenstand des Auftrags ist die Ausführungsplanung, Ausschreibungsvorbereitung, Vergabebegleitung sowie die Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung im Zusammenhang mit der geplanten Grunderneuerung des eingleisigen Straßenbahnstreckenabschnitts in der Zeppelinstraße in Potsdam. Der betreffende Abschnitt erstreckt sich zwischen den Knotenpunkten Kastanienallee/Zeppelinstraße und Zeppelinstraße/Auf dem Kiewitt. Aufgrund der erreichten Nutzungsdauer und des baulichen Zustands der vorhandenen Gleisinfrastruktur ist eine grundhafte Erneuerung erforderlich. Bestandteil der Maßnahme ist der Rückbau von rund 1.100 m Rahmengleis einschließlich Eindeckung, der Rückbau dreier Bahnsteigkanten sowie der Neubau der Gleisanlage einschließlich Entwässerungsanlagen, Spurstangenummantelung, Kammerfüllelementen und der Wiedererrichtung der drei Bahnsteigkanten. Die bestehende Gleistragplatte soll weiterverwendet werden; punktuelle Sanierungsarbeiten können notwendig werden. Die Erneuerung erfolgt überwiegend im Bestand und im Prinzip 1:1. Während der Sommerferien 2026 wird der Straßenbahnbetrieb eingestellt, sodass der Aus- und Einbau der Gleisanlagen in diesem Zeitraum stattfindet. Für den Zeitraum der Betriebspause ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen vorgesehen; hierfür sind provisorische Bushaltestellen zu planen und einzurichten. Die Maßnahme wird später in zwei Vergabeeinheiten ausgeschrieben (VE01 Lieferung Schienen/Gleise; VE02 Gleis-, Tief- und Straßenbau). Die Planung hat diese Struktur zu berücksichtigen, die Schnittstellen zu steuern und die notwendigen Unterlagen für beide Vergabeeinheiten bereitzustellen. Der Leistungsumfang umfasst zunächst die Erstellung der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) einschließlich aller für die spätere Vergabe erforderlichen Planunterlagen. Hierzu gehören Lagepläne im Maßstab 1:250, Querschnitte im Maßstab 1:25, Höhenpläne sowie sämtliche trassierungsrelevanten Daten des Gleises. Außerdem sind die Fahrbahnmarkierungen zu dokumentieren. Basis der Planung bilden die Ausführungsunterlagen aus dem Jahr 1999, die dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt werden, sowie eine aktuelle Bestandsvermessung. Die Planung ist mit der Landeshauptstadt Potsdam hinsichtlich der Belange des Straßenbaulastträgers abzustimmen. Darüber hinaus sind die Planungen der Fahrleitungs- und Lichtsignalanlagen anderer beauftragter Planer zu berücksichtigen und über geeignete Schnittstellenprozesse zu integrieren. Im Rahmen der Leistungsphasen 6 und 7 erstellt der Auftragnehmer die Leistungsverzeichnisse für beide Vergabeeinheiten und wirkt an der Vergabe mit. Die Unterlagen müssen vollständig, prüffähig und eindeutig sein und alle im Zuge der Planung ermittelten technischen, organisatorischen und ökologischen Anforderungen enthalten. Die Dokumentation sowie die Projektkostenverfolgung sind gemäß DIN 276 durchzuführen und nach den Vorgaben des Auftraggebers im digitalen Projektraum (SharePoint) strukturiert zu führen und fortzuschreiben. Neben den Grundleistungen sind umfangreiche besondere Leistungen zu erbringen. Zu diesen gehören insbesondere die kontinuierliche Projektdokumentation, die Aufbereitung und Pflege sämtlicher Planunterlagen in digitaler Form, die Erstellung von fünf analogen Plansätzen nach Abschluss der Ausführungsplanung sowie ein detailliertes Konzept zur Bau- und Verkehrslogistik. Dieses Konzept umfasst unter anderem die Erfassung und Darstellung sämtlicher relevanter Gewerbetreibenden und deren Liefer- und Betriebsverkehre, Abstimmungen mit Anliegern, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Müllentsorgung, Verkehrsbetrieben sowie der Verkehrsbehörde. Weiterhin sind die Verkehrsführung für Kfz-, Rad- und Fußverkehr festzulegen sowie Bauphasenpläne als Grundlage für verkehrsrechtliche Anordnungen zu erstellen. Die Planung hat grundsätzlich vorzusehen, dass während der Bauzeit zwei Fahrspuren für den Kfz-Verkehr verfügbar bleiben und der Radverkehr über Nebenanlagen geführt wird. Ebenfalls zu den besonderen Leistungen zählt die ökologische Baubegleitung sowohl in der Planungsphase (Beurteilung der Planunterlagen, Definition von Schutzmaßnahmen für die Ausschreibung) als auch während der Ausführung (regelmäßige Kontrollen, Dokumentation, Einweisung der Bauunternehmen). Hinzu kommen Kostenkontrolle und Kostenfortschreibung während der Bauphase, die rechnerische und fachliche Prüfung von Nachträgen, die Vermessungsleistungen einschließlich Festpunktfeldprüfung, Absteckungsunterlagen und Absteckung der Baumaßnahme, sowie die Durchführung der örtlichen Bauüberwachung. Letztere umfasst die Überwachung der Bauausführung hinsichtlich Übereinstimmung mit den freigegebenen Unterlagen, Kontrollprüfungen, Mitwirkung an Abnahmen, Prüfung der Aufmaße und Rechnungen sowie die Dokumentation des Bauablaufs. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist die Anliegerkoordination. Der Auftragnehmer hat Informationsschreiben vorzubereiten, die Anlieger mindestens einen Monat vor Baubeginn zu informieren, Informationsveranstaltungen in Abstimmung mit dem Auftraggeber zu unterstützen und wöchentliche Sprechzeiten für Bürgeranliegen sicherzustellen. Sämtliche Aktivitäten sind nachvollziehbar und prüffähig zu dokumentieren. Die zeitliche Abfolge ist vorgegeben: Die Ausführungsplanung sowie die Leistungsverzeichnisse der Leistungsphasen 5 und 6 müssen innerhalb von sechs Wochen nach Auftragserteilung vorliegen. Die Ausschreibung von VE01 ist für den Zeitraum März bis Mai 2026 vorgesehen, die von VE02 für April bis Juni 2025. Die eigentliche Bauausführung findet im Zeitraum Juli bis August 2026 statt, wobei der Austausch der Fahrleitungsanlage in der letzten Ferienwoche erfolgt. Die Leistungen sind so zu erbringen, dass eine technisch einwandfreie, wirtschaftliche und termingerechte Umsetzung des Gesamtprojekts gewährleistet ist. Alle Planungen und Abstimmungen sind vollständig und revisionssicher zu dokumentieren. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, regelmäßig (mindestens monatlich) an Vor-Ort-Terminen in Potsdam teilzunehmen und eng mit dem Auftraggeber und weiteren Projektbeteiligten zusammenzuarbeiten.
e) Haupterfüllungsort 14471 Potsdam Der Haupterfüllungsort der ausgeschriebenen Leistungen ist die Zeppelinstraße in 14471 Potsdam, im Abschnitt zwischen den Knotenpunkten Kastanienallee/Zeppelinstraße und Zeppelinstraße/Auf dem Kiewitt. In diesem rund 1,1 km langen eingleisigen straßenbündigen Straßenbahnstreckenabschnitt befinden sich die Haltestellen Schillerplatz/Schafgraben, Bahnhof Charlottenhof sowie Auf dem Kiewitt, die in die Planungs- und Bauüberwachungsleistungen einzubeziehen sind. Die Leistungen sind überwiegend vor Ort im genannten Streckenabschnitt sowie im gesamten unmittelbaren Projektumfeld zu erbringen.
f) Ausführungsfristen Die Ausführung der Leistungen erfolgt gemäß dem in Anlage 6 - Terminplan enthaltenen verbindlichen Ablauf. Das Projekt erstreckt sich über den Zeitraum 15.12.2025 bis 20.08.2026. Der Terminplan legt die zeitlichen Abläufe für die Ausschreibung der Ingenieurleistungen, die Ausführungsplanung (Lph 5+6), die Vergabe der Bauleistungen (VE01/VE02), die Bauausführung sowie die Inbetriebnahme fest. Die Bieter haben sicherzustellen, dass die vorgegebenen Zwischenfristen und der Endtermin 20.08.2026 eingehalten werden können.
g) Zuschlagskriterien Weitere Informationen zu den Zuschlagskriterien: Umsetzungskonzept Nachhaltigkeitskonzept Kriterium Gewichtung Preis 5[0] 35 15 Die Wertung der Angebote erfolgt auf Grundlage einer strukturierten Bewertungsmatrix. Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung wurden gemäß den Anforderungen der Vergabeverordnung (VgV) festgelegt. Die Bewertung setzt sich wie folgt zusammen: 1. Preis - 50 % Der Preis bewertet die angebotene Vergütung für die ausgeschriebenen Leistungen. Maßgeblich ist das wirtschaftlich günstigste Angebot. Der Bestbieter erhält die maximale Punktzahl. Alle weiteren Angebote werden proportional im Verhältnis zum günstigsten Angebot bewertet. Die Bewertungsmethode stellt sicher, dass die Preiswertung eindeutig, nachvollziehbar und objektiv erfolgt. 2. Umsetzungskonzept - 35 % Das Umsetzungskonzept bewertet die fachliche, organisatorische und methodische Qualität der geplanten Projektdurchführung. Es umfasst die Struktur und Eignung des Projektteams, die Methodik der Bearbeitung, die geplante Ablauf- und Meilensteinplanung sowie die Qualität der vorgesehenen Kommunikations- und Schnittstellenprozesse. Entscheidend ist, wie schlüssig, realistisch und projektspezifisch der Bieter darstellt, wie er das Projekt erfolgreich und effizient umsetzen wird. Erläuterungen siehe Anforderungen: 2.1. Projektorganisation & Teamstruktur (10%): Bewertung der vorgesehenen Projektleitung, Stellvertretung, Teamzusammensetzung und Organisationsstruktur. 2.2. Methodik & Projektumsetzung (15%): Bewertung der geplanten Vorgehensweise, Strukturierung der Arbeitspakete, Meilensteine, Qualitätssicherung und des Berichtswesens. 2.3. Schnittstellen- & Kommunikationsmanagement (10%): Bewertung der vorgesehenen Abstimmungs-, Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse sowie der Schnittstellensicherung zwischen allen Projektbeteiligten. 3. Nachhaltigkeitskonzept -15 % Das Nachhaltigkeitskonzept bewertet, in welchem Umfang der Bieter Maßnahmen zur ökologisch verantwortungsvollen Projektdurchführung vorsieht. Dazu gehören die Einhaltung von Umwelt- und Naturschutzanforderungen, die Ressourcenschonung und Wiederverwertung von Baustoffen sowie Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen, Energieverbrauch und Baustellenlärm. Bewertet wird die konkrete und nachvollziehbare Integration nachhaltiger Prinzipien in die Projektumsetzung. 3.1. Umwelt- & Naturschutzkonzept (5%): Bewertung der Maßnahmen zur Einhaltung umweit- und naturschutzrechtlicher Vorgaben. 3.2. Ressourcenschonung & Recycling (5%): Bewertung der vorgesehenen Strategien zur Wiederverwertung von Baustoffen und zum sparsamen Umgang mit Ressourcen. 3.3. Emissions- & Lärmminderung (5%): Bewertung der Maßnahmen zur Reduktion von Energieverbrauch, C02-Emissionen und Baustellenlärm.
h) Nebenangebote Nebenangebote werden nicht zugelassen.
i) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
j) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung u.1) Teilnahmebedingung - Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister u.1.1) Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (a) Eigenerklärung über die Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes. (b) Eigenerklärung darüber, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde. (c) Eigenerklärung darüber, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet. (d) Eigenerklärung darüber, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt. (e) Eigenerklärung darüber, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde. (f) Eigenerklärung darüber, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (a) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (b) Nachweis einer Betriebshaftpflichversicherung einer Versicherungsgesellschaft mit Sitz in der EU mit Mindestdeckungssummen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über das Bestehen einer gültigen Unternehmenshaftpflichtversicherung vorzulegen. Die Versicherung muss mindestens folgende Deckungssumme aufweisen: 2.000.000 EUR pauschal für Personen- und Sachschäden je Schadensfall Der Nachweis kann durch eine aktuelle Versicherungsbestätigung, eine Kopie der Versicherungspolice oder eine entsprechende schriftliche Erklärung des Versicherungsunternehmens erfolgen. Sofern eine entsprechende Versicherung zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht besteht, ist eine verbindliche Eigenerklärung vorzulegen, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird. Der Bieter hat zum Nachweis seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Angaben über seinen Nettoumsatz in Bezug auf den Auftragsgegenstand zu machen. Es wird ein Mindestumsatz von durchschnittlich 5.000.000 EUR netto pro Jahr in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren vorausgesetzt. Bitte verwenden Sie dazu das entsprechende Template, welches in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt wurde. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (a) Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal. (b) Eigenerklärung über die Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils mit Angaben zu: - Ansprechpartner - Art der ausgeführten Leistung - Auftragssumme - Ausführungszeitraum - stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschließlich Angabe der ausgeführten Mengen - Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer - stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung: - Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal)? - Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer) - ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden - Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
k) Wesentliche Zahlungsbedingungen Die Zahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen netto. Die Zahlungsfrist beginnt mit Rechnungseingang, jedoch nicht vor vollständiger Lieferung, Erbringung der Leistung oder, im Falle von Werkleistungen, erfolgter Abnahme. Sofern Dokumentationen oder ähnliche Unterlagen zum Leistungsumfang gehören, beginnt die Frist erst mit deren vertragsgemäßer Übergabe.
l) Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten Vertragserfüllungsbürgschaft - Eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme ist zu leisten, sofern die Auftragssumme mindestens 250.000 EUR (netto, ohne Umsatzsteuer) beträgt. Sicherheit für Mängelansprüche - Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt 3 % der Auftragssumme einschließlich erteilter Nachträge.
m) Schlusstermin für den Eingang der Angebote 23.01.2026 um 14:00 Uhr Bindefrist des Angebots 28.02.2026
n) Zusätzliche Angaben (1) Berücksichtigung von Unterlagen - Für die Angebotsauswahl werden ausschließlich die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht und bleiben unberücksichtigt. (2) Rechtsgrundlage der Vergabe - Die Vergabe erfolgt unter Berücksichtigung der Regelungen des Brandenburgischen Gesetzes über Mindestanforderungen für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Brandenburgisches Vergabegesetz - BbgVergG) in der jeweils aktuell gültigen Fassung. (3) Nachfragen zum Verfahren - Nachfragen zum Vergabeverfahren werden nur schriftlich über die Plattform Vergabemarktplatz Brandenburg bis zum 26.06.2025, 14:00 Uhr entgegengenommen. Die Beantwortung erfolgt ausschließlich schriftlich Überdieselbe Plattform. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. Mindestlohn Für in der Bundesrepublik Deutschland eingesetzte Beschäftigte hat der Bieter die Erklärungen gemäß § 6 Abs. 2 ff. des Brandenburgischen Vergabegesetzes (BbgVergG) zur Zahlung eines Arbeitnehmerbruttoentgelts von mindestens dem nach § 6 Abs. 2 BbgVergG geltenden Bruttoarbeitsstundenentgelt zu unterzeichnen (Formblatt 3 und ggf. Formblatt 4). Hat ein Bieter oder ein zum Einsatz vorgesehener Nachunternehmer seinen Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat und erbringt ausgeschriebene und angebotene (Teil-)Leistungen dort, besteht keine Verpflichtung zur Zahlung des nach § 6 Abs. 2 BbgVergG genannten Mindestbruttostundenentgelts für diese Beschäftigten. Dies entspricht den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs vom 18. September 2014 (Rs. C-549/13 Bundesdruckerei) sowie vom 17. November 2015 (Rs. C-115/14 RegioPost).
o) Bekanntmachungs-ID: CXP9YX3H92G