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Titel

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Vertiefung der Liegewanne am Außenhafenkai einschließlich Kampfmittelräumung

 

Vertiefung der Liegewanne am Außenhafenkai Emden (Poller 15–30) auf 400 m × 50 m von -8,12 m auf -9,20 m SKN inkl. Kampfmittelräumung von 44 Verdachtspunkten und Tauchereinsatz. Fertigstellung bis 31.01.2027.

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)

Vergabestelle

Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG Niederlassung Emden Vergabestelle
Friedrich-Naumann-Straße 7-9
26725 Emden

Ausführungsort

DE-26725 Emden

Frist

24.08.2026

Beschreibung

1.) Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG
Niederlassung Emden
Friedrich-Naumann-Str. 7-9
26725 Emden

Telefon +49 2212052521
Telefax +49 22120521
E-Mail nports@heuking.de

2. Verfahrensart
Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb nach UVgO.

3. die Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind:
Elektronische Angebote sind zugelassen
Textform (§ 126b BGB) ist erlaubt
Digitale Signatur wird nicht unterstützt.

4. gegebenenfalls in den Fällen des § 29 Absatz 3 die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen:
Das Vergabesystem der Deutschen eVergabe verwendet für die Verschlüsselung Ihrer Daten während der Übertragung zum Server die aktuellste Version des TLS-Verschlüsselungsverfahrens. [https-Übertragung]. Die Unterlagen können Sie unter www.deutsche-evergabe.de herunterladen.

5. Art und Umfang der Leistung sowie den Ort der Leistungserbringung:
Aktenzeichen n.def.
Titel Vertiefung Liegewanne Außenhafenkai einschl. Kampfmittelräumung
Beschreibung Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beauftragung mit Leistungen zur Vertiefung der Liegewanne im Außenhafenkai im Bereich der Poller 15 bis 30 einschließlich der Kampfmittelräumung.

Der Seehafen Emden besteht im Wesentlichen aus dem tideabhängigen Außenhafen sowie dem tidefreien Binnenhafen mit weiteren Hafenbecken. Hinzu kommen noch die tideoffenen Anleger Emskai und Emspier mit Dalbenliegeplatz. Im Emder Außenhafen werden Liegewannen und Zufahrten in unterschiedlicher Ausbautiefen vorgehalten und regelmäßig im Rezirkulationsverfahren unterhalten. Für die Abwicklung tiefergehender Schiffe muss im Bereich der Poller 15 bis 30 die vorhandene Liegewanne auf einer Fläche von 400 m x 50 m um etwa 1 m von -8,12 m SKN (LAT) auf eine Wassertiefe von – 9,20 m SKN (LAT) vertieft werden. Das entnommene Material soll in das NPorts-eigene Spülfeld oder die Baggergutbehandlungsanlage des WSA im Wybelsumer Polder verspült werden. Da für den Bereich keine Kampfmittelfreiheit besteht, wurde im Vorfeld eine Kampfmittelsondierung zur Lokalisierung möglicher Bombenblindgänger ab Kalibergröße 50 kg aufwärts durchgeführt. Dabei konnten in einen rd. 6 m breiten Streifen vor der Spundwand aufgrund der vorhandenen Störungen keine Aussage getroffen werden. In der übrigen Fläche wurden 44 Verdachtspunkte festgestellt, die geräumt werden müssen. Der 6 m breite Streifen vor der Spundwand muss ebenfalls manuell durch Taucher überprüft werden.

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beauftragung mit Leistungen zur Ver- tiefung der Liegewanne im Außenhafenkai im Bereich der Poller 15 bis 30 einschließ- lich der Kampfmittelräumung.

Dieses Verfahren wird als Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb nach § 3 Nr. 3, § 3a Abs. ausf. Beschreibung 3 VOB/A i.V.m. § 4 Abs. 2 NWertVO durchgeführt. Es handelt sich nicht um eine europaweite Ausschreibung, da der EU-Schwellenwert zur Vergabe von Bauleistungen nicht erreicht wird.

Die freihändige Vergabe wird zweistufig durchgeführt. Auf der ersten Stufe, dem Teilnahmewettbewerb, prüft der Auftraggeber die Eignung der Bewerber bezogen auf die verfahrensgegenständlichen Leistungen. Auf der zweiten Stufe, der Angebotsphase, fragt der Auftraggeber von den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bietern zunächst ein sog. erstes Angebot, mit dem in die Verhandlungsphase eingetreten wird, ab. Im Angebotsschreiben ist die für die Bauleitung vorgesehene Person sowie die verantwortliche Person im Sinne des § 19 SprengstoffG zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag bereits auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Erfüllungsort: 26725 Emden, Friesland.

6. gegebenenfalls die Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose:
losweise Vergabe: ist nicht vorgesehen.

7. gegebenenfalls die Zulassung von Nebenangeboten:
Zulässigkeit Die Abgabe von Nebenangeboten ist nicht erlaubt.

8. Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist:
Laufzeit/Ausführungsfrist: Die Vertiefung der Liegewanne im Außenhafen muss bis zum 31.01.2027 abgeschlossen sein. Der erste Tiefgänger, der hier abgefertigt werden soll, kommt im Februar 2027 nach Emden.
Dieser Auftrag kann nicht verlängert werden.

9. die elektronische Adresse, unter der die Vergabeunterlagen abgerufen werden können oder die Bezeichnung und die Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt oder bei der sie eingesehen werden können:
Die Vergabeunterlagen stehen digital über die Deutsche eVergabe zur Verfügung. Sie finden das Verfahren unter folgendem Link: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/26d90a33-0635-4ba4-a7f3-0c769a39291f.

10. die Teilnahme- oder Angebots- & Bindefrist:
Teilnahmefrist Die Abgabefrist für den Teilnahmewettbewerb endet am 24.08.2026 um 12:00 Uhr.
Bindefrist Die Bindefrist für abgegebene Angebote endet am 30.10.2026.

11. die Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen:
keine allgemeinen Angaben.

12. die wesentlichen Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind:
keine Angaben.

13. die mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen:

Anforderungen an den Nachweis der Eignung
Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften haben ihre Eignung durch Einreichung der nachfolgend im Einzelnen aufgelisteten Eigenerklärungen nachzuweisen. Hierzu soll das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung", welches Bestandteil der Anlage TNW 01 (Bewerbung TNW mit Eigenerklärungen zur Eignung) ist, verwendet werden. Soweit nichts anderes bestimmt ist, sind die Erklärungen von jedem Bewerber / jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Zu den geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch Nachweise zu verlangen.

Angaben zur Präqualifikation
Angabe, ob der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für die zu vergebende Leistung präqualifiziert ist und Angabe der Nummer, unter der der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft im Präqualifikationsverzeichnis eingetragen ist.

Auch präqualifizierte Bewerber / Bewerbergemeinschaften müssen die an die Eignung gestellten Anforderungen vollumfänglich erfüllen. Die in Ziffer 3.4 der Bewerbungsbedingungen genannten Eigenerklärungen und Angaben zur Überprüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind daher auch von präqualifizierten Unternehmen abzugeben.

Befähigung zur Berufsausübung
Eigenerklärung, dass der Bewerber / das Mitglied einer Bewerbergemeinschaft in das Berufsregister (z. B. Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen ist.

Nur auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers: Vorlage von Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer.

Erklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung, dass der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt.

Angaben zum Umsatz (in Euro netto) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt oder als anderes Unternehmen / Unterauftragnehmer vom Bewerber / der Bewerbergemeinschaft im Wege der Eignungsleihe in Anspruch genommen wird, bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Nur auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers: Vorlage weiterer Nachweise (Bestätgung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder testierte Jahresabschlüsse bzw. testierte Gewinn- und Verlustrechnungen).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Die folgenden genannten Anforderungen müssen im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Die Angaben sind auch von präqualifizierten Unternehmen zu machen.

Mindestanforderungen an die Referenzen:
Benennung von mindestens zwei Referenzen aus den letzten 5 Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge endet) zu mit dem hier ausgeschriebenen Auftrag hinsichtlich Art, Größe und Komplexität vergleichbaren Leistungen. Vergleichbar sind die Referenzleistungen, wenn die Ausführung jeweils den Einsatz von Laderaumsaugbaggern beinhaltet hat und Nassbaggerarbeiten im Umfang von mindestens 20.000 m³ Nassbaggergut erbracht wurden.

Im Referenzzeitraum liegen nur solche Referenzprojekte, in denen die Referenzleistungen in diesem Zeitraum erfolgreich abgeschlossen wurden.

Die Angaben zu den Referenzen sind so vorzunehmen, dass es dem Auftraggeber möglich ist, die Einhaltung der Mindestanforderungen zu prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzliche Informationen in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen bei dem Bewerber anzufordern.

Die Erklärung zu den Referenzen muss nach näherer Maßgabe des Formblatts „Eigenerklärung zur Eignung" (Anlage TNW 01) folgende Angaben enthalten:

  • Referenzauftraggeber;
  • Bezeichnung des Referenzauftrags;
  • Beschreibung der erbrachten Leistungen;
  • Datum des Abschlusses der Referenzleistungen;
  • Auftragsvolumen netto;
  • Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Unterauftragnehmer);
  • Kontaktdaten (Name, E-Mail, Telefon) eines Ansprechpartners beim Auftraggeber.

Anhand der Beschreibungen / Angaben des Bewerbers muss es für den Auftraggeber möglich sein nachzuvollziehen, inwieweit die Mindestanforderungen erfüllt sind.

Lediglich auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers, also noch nicht mit dem Teilnameantrag, sind zu den benannten Referenzen schriftliche Bestätigungen des jeweiligen Referenzauftraggebers vorzulegen, dass die Leistungen auftragsgemäß erbracht wurden.

Eigenerklärung zu Arbeitskräften:
Eigenerklärung, dass dem Bieter die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

Nur auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers: Vorlage weiterer Nachweise (Referenzangaben, Angaben zu Personal und technischer Ausrüstung.

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Zum Nachweis der Zuverlässigkeit sind folgende Erklärungen abzugeben:

  1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen §§ 123, 124 GWB
  2. Angaben zu Einträgen im Wettbewerbsregister
  3. Eigenerklärung zur Erklärung in Bezug auf die Eignung.

14. die Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: Preiskriterium-Name: Preis Gewichtung: 100
Sonstiges: Zeitpunkt der Publikation: 04.08.2026 - 11:10 Uhr

 

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 204806 vom 06.08.2026