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Titel

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Machbarkeitsstudie ehemaliges Freudenberger Areal Hamburg Harburg

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabestelle

IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12
20539 Hamburg

Ausführungsort

DE-21079 Hamburg

Frist

04.04.2025

Beschreibung

1. IBA Hamburg GmbH

Am Zollhafen 12

20539  Hamburg

Telefon +49 40226227220

Telefax +49 40226227315

 

E-Mail E-Mail: michael.baasch@iba-hamburg.de

 

der Stelle, an die die konventionellen Angebote zu richten sind:

IBA Hamburg GmbH

Am Zollhafen 12

20539  Hamburg.

 

2. Verfahrensart Öffentliche Ausschreibung nach UVgO.

 

3. die Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Elektronische Angebote sind zugelassen Textform (§ 126b BGB) ist erlaubt Digitale Signatur wird nicht unterstützt.

 

4. gegebenenfalls in den Fällen des § 29 Absatz 3 die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Das Vergabesystem der Deutschen eVergabe verwendet für die Verschlüsselung Ihrer Daten während der Übertragung zum Server die aktuellste Version des TLS-Verschlüsselungsverfahrens. [https-Übertragung]. Die Unterlagen können Sie unter www.deutsche- evergabe.de herunterladen. .

 

5. Art und Umfang der Leistung sowie den Ort der Leistungserbringung: Aktenzeichen n.def. Titel Machbarkeitsstudie ehemaliges Freudenberger Areal Hamburg Harburg (Abbruch, Geotechnik) Beschreibung Die IBA Hamburg GmbH wurde als städtische Projektentwicklerin am 16. Januar 2025 vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für das ehemalige Harburg-Freudenberger Areal im Harburger Binnenhafen beauftragt. Im Zuge der Machbarkeitsstudie für die Entwicklungsmöglichkeiten des ehemaligen Freudenberger Areals werden hier LOS 1 Abbruchkonzept und LOS 2 Geotechnischer Bericht ausgeschrieben. Erfüllungsort: 21079  Hamburg, Harburg  Ehemaliges Freudenberger Areal Seevestraße .

 

6. gegebenenfalls die Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: losweise Vergabe: ist vorgesehen. Angebote sind möglich für max. 2 Los(e). Los-Beschreibung: LOS 1 Abbruchkonzept Hiermit bitten wir sie um ein Angebot für ein Abbruchkonzept inkl. erforderlichem Schadstoffgutachten für 4 Bestandsgebäude auf dem rund 5,7 ha großem IBA-Projektgebiet Ehemaliges Harburg-Freudenberger Areal im Bezirk Harburg. Die genaue Verortung des Gebiets und der Rückzubauenden Gebäude finden Sie auf den Plänen und Luftbildern in den Anlagen 1 bis 5. Anlage 4 stellt in Grün die rückzubauenden Gebäude dar. Die Anlagen I – X sind von Ihnen auszufüllen. Die IBA Hamburg GmbH wurde als städtische Projektentwicklerin am 16. Januar 2025 vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für das ehemalige Harburg-Freudenberger Areal im Harburger Binnenhafen beauftragt. Anlass Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) hat Ende 2022 das Vorkaufsrecht über das ehemalige Firmengelände der Harburg- Freudenberger Maschinenbau GmbH ausgeübt, um dieses Schlüsselgrundstück mit großer städtebaulicher Bedeutung im Bereich des östlichen Harburger Binnenhafens zu erwerben. Seit dem 01.03.2024 befinden sich die Flächen im Allgemeinen Grundvermögen der FHH. Ziele Mit dem Zugriff auf diese zentralen Flächen in Harburg soll das gesamte Grundstück unabhängig von Interessen Dritter entwickelt und die städtebaulichen Ziele Hamburgs bei der Entwicklung des östlichen Harburger Binnenhafens besser umgesetzt werden. Damit soll auch eine aktive Entwicklung des Umfeldes erfolgen und dessen Potenziale voll ausgeschöpft werden. Die Machbarkeitsstudie hat vor diesem Hintergrund das Ziel, Entwicklungsmöglichkeiten für das ca. 5,7 ha große Areal zusammen mit ersten Grobeinschätzungen zur Wirtschaftlichkeit aufzuzeigen. Lage Das Grundstück befindet sich am südöstlichen Ende des Harburger Binnenhafens und grenzt im Westen an die hochfrequentierte Buxtehuder Straße (Bundesstraße 73) sowie die Bahnstrecke Lehrte–Hamburg-Harburg (Niederelbebahn) an. Im Osten verläuft die Hannoversche Straße sowie die Güterstrecke Maschen–Hamburg Süd und die S-, Regional- und Fernbahnlinien in Richtung Hamburg Hauptbahnhof bzw. Hannover. Der Bahnhof Hamburg-Harburg liegt rund 200 Meter südlich in fußläufiger Entfernung. Die Harburger Innenstadt schließt direkt südlich und westlich an das Gebiet an. Nordöstlich liegt der Busbetriebshof der Hamburger Hochbahn AG sowie die Brenntag GmbH, die als Großhändler für Chemikalien als Störfallbetrieb eingestuft ist. Nördlich bzw. nordwestlich schließen sich kleinteilige gemischte Nutzungen mit Hotel, Fitnessstudio sowie kleineren Betrieben und weiter in Richtung Binnenhafen mit Wohnbebauung an. Planungsrecht Derzeit gilt der Baustufenplan B58, Teil 3, von 1954 mit der Gebietskategorie Industriegebiet. Das 2012 begonnene Bebauungsplanverfahren Harburg 63 ruht derzeit. Für den westlichen Bereich mit den ehemalig industriell genutzten und unter Denkmalschutz stehenden Hallen erfolgte am 03.12.2024 die Einleitung des Bebauungsplans Harburg 76 „Harburg-Freudenberger West“. Heutige Nutzungen Auf dem Areal befinden sich mehrere Bestandsgebäude der ehemaligen Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH, darunter Bürogebäude, Hallen, Lager und Werkstätten. Teilweise sind die Gewerbe-, Lager- und Büroflächen vermietet, teilweise stehen die Gebäude und das Außengelände jedoch auch leer. Einige Gebäude, die nicht unter Denkmalschutz stehen, werden zeitnah durch den LIG abgerissen (vgl. Anlage 4). Denkmalschutz Die zumeist prägnanten Gebäude auf dem Flurstück 3556 stehen als Baudenkmal unter Schutz sowie zusammen mit den umliegenden Hofflächen unter Ensembleschutz. Durchführung Aktuelle Planungen Das ehemalige Harburg-Freudenberger Areal ist Bestandteil des Rahmenplans Innenstadt Harburg 2040, der 2021 von der Harburger Politik beschlossen worden ist. In diesem Planwerk wird an dieser Stelle ein städtebaulicher Vorschlag für ein neues urbanes Quartier unterbreitet. Zudem erfolgen derzeit vorbereitende Untersuchungen (VU) nach § 165 Absatz 4 BauGB, die der Senat der FHH am 14.01.2020 für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Bereich des östlichen Binnenhafens und in den nördlichen Bereichen der Innenstadt (Schippsee-Quartier) in Hamburg-Harburg beschlossen hat. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wird ein städtebaulich- freiraumplanerischer Rahmenplan für das Gebiet erarbeitet, der voraussichtlich im Jahr 2025 vorliegen soll. Auf Grundlage dieser Rahmenplanung wird in einem nächsten Schritt geprüft, ob eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) erforderlich ist oder ob die städtebaulichen Ziele mit anderen Planungsinstrumenten umgesetzt werden können. Das RISE-Fördergebiet Harburger Binnenhafen/ Neuland Nordwest umfasst ebenfalls das ehemalige Harburg-Freudenberger Areal. Ziel der Machbarkeitsstudie Ziel der Machbarkeitsstudie für das ehemalige Harburg-Freudenberger Areal ist eine Entscheidungsgrundlage über die Durchführbarkeit einer oder mehrerer Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt Zuschlagskriterien Qualitätskriterium-Name: Referenzen Projektbearbeiter Gewichtung: 20 Preis - Gewichtung: 80 Laufzeit in Monaten: 12 Dieser Auftrag kann nicht verlängert werden. Die Abgabe von Nebenangeboten ist nicht erlaubt. Los-Beschreibung: LOS 2 Geotechnischer Bericht, Probenahme Hiermit bitten wir Sie um ein Angebot für ein eines geotechnischen Berichts inkl. Probennahme und Schadstoffgutachten auf dem rund 5,7 ha großem IBA-Projektgebiet Ehemaliges Harburg-Freudenberger Areal im Bezirk Harburg. Die genaue Verortung des Gebiets und der Rückzubauenden Gebäude finden Sie auf den Plänen und Luftbildern in den Anlagen 1 bis 5. Die Anlagen I – X sind von Ihnen auszufüllen. Die IBA Hamburg GmbH wurde als städtische Projektentwicklerin am 16. Januar 2025 vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für das ehemalige Harburg-Freudenberger Areal im Harburger Binnenhafen beauftragt. Anlass Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) hat Ende 2022 das Vorkaufsrecht über das ehemalige Firmengelände der Harburg- Freudenberger Maschinenbau GmbH ausgeübt, um dieses Schlüsselgrundstück mit großer städtebaulicher Bedeutung im Bereich des östlichen Harburger Binnenhafens zu erwerben. Seit dem 01.03.2024 befinden sich die Flächen im Allgemeinen Grundvermögen der FHH. Ziele Mit dem Zugriff auf diese zentralen Flächen in Harburg soll das gesamte Grundstück unabhängig von Interessen Dritter entwickelt und die städtebaulichen Ziele Hamburgs bei der Entwicklung des östlichen Harburger Binnenhafens besser umgesetzt werden. Damit soll auch eine aktive Entwicklung des Umfeldes erfolgen und dessen Potenziale voll ausgeschöpft werden. Die Machbarkeitsstudie hat vor diesem Hintergrund das Ziel, Entwicklungsmöglichkeiten für das ca. 5,7 ha große Areal zusammen mit ersten Grobeinschätzungen zur Wirtschaftlichkeit aufzuzeigen. Lage Das Grundstück befindet sich am südöstlichen Ende des Harburger Binnenhafens und grenzt im Westen an die hochfrequentierte Buxtehuder Straße (Bundesstraße 73) sowie die Bahnstrecke Lehrte–Hamburg-Harburg (Niederelbebahn) an. Im Osten verläuft die Hannoversche Straße sowie die Güterstrecke Maschen–Hamburg Süd und die S-, Regional- und Fernbahnlinien in Richtung Hamburg Hauptbahnhof bzw. Hannover. Der Bahnhof Hamburg-Harburg liegt rund 200 Meter südlich in fußläufiger Entfernung. Die Harburger Innenstadt schließt direkt südlich und westlich an das Gebiet an. Nordöstlich liegt der Busbetriebshof der Hamburger Hochbahn AG sowie die Brenntag GmbH, die als Großhändler für Chemikalien als Störfallbetrieb eingestuft ist. Nördlich bzw. nordwestlich schließen sich kleinteilige gemischte Nutzungen mit Hotel, Fitnessstudio sowie kleineren Betrieben und weiter in Richtung Binnenhafen mit Wohnbebauung an. Planungsrecht Derzeit gilt der Baustufenplan B58, Teil 3, von 1954 mit der Gebietskategorie Industriegebiet. Das 2012 begonnene Bebauungsplanverfahren Harburg 63 ruht derzeit. Für den westlichen Bereich mit den ehemalig industriell genutzten und unter Denkmalschutz stehenden Hallen erfolgte am 03.12.2024 die Einleitung des Bebauungsplans Harburg 76 „Harburg-Freudenberger West“. Heutige Nutzungen Auf dem Areal befinden sich mehrere Bestandsgebäude der ehemaligen Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH, darunter Bürogebäude, Hallen, Lager und Werkstätten. Teilweise sind die Gewerbe-, Lager- und Büroflächen vermietet, teilweise stehen die Gebäude und das Außengelände jedoch auch leer. Einige Gebäude, die nicht unter Denkmalschutz stehen, werden zeitnah abgerissen (vgl. Anlage 4). Denkmalschutz Die zumeist prägnanten Gebäude auf dem Flurstück 3556 stehen als Baudenkmal unter Schutz sowie zusammen mit den umliegenden Hofflächen unter Ensembleschutz. Durchführung Aktuelle Planungen Das ehemalige Harburg-Freudenberger Areal ist Bestandteil des Rahmenplans Innenstadt Harburg 2040, der 2021 von der Harburger Politik beschlossen worden ist. In diesem Planwerk wird an dieser Stelle ein städtebaulicher Vorschlag für ein neues urbanes Quartier unterbreitet. Zudem erfolgen derzeit vorbereitende Untersuchungen (VU) nach § 165 Absatz 4 BauGB, die der Senat der FHH am 14.01.2020 für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Bereich des östlichen Binnenhafens und in den nördlichen Bereichen der Innenstadt (Schippsee-Quartier) in Hamburg-Harburg beschlossen hat. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wird ein städtebaulich- freiraumplanerischer Rahmenplan für das Gebiet erarbeitet, der voraussichtlich im Jahr 2025 vorliegen soll. Auf Grundlage dieser Rahmenplanung wird in einem nächsten Schritt geprüft, ob eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) erforderlich ist oder ob die städtebaulichen Ziele mit anderen Planungsinstrumenten umgesetzt werden können. Das RISE-Fördergebiet Harburger Binnenhafen/ Neuland Nordwest umfasst ebenfalls das ehemalige Harburg-Freudenberger Areal. Ziel der Machbarkeitsstudie Ziel der Machbarkeitsstudie für das ehemalige Harburg-Freudenberger Areal ist eine Entscheidungsgrundlage über die Durchführbarkeit einer oder mehrerer Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt Zuschlagskriterien Qualitätskriterium-Name: Referenzen Projektbearbeiter Gewichtung: 20 Preis - Gewichtung: 80 Laufzeit in Monaten: 12 Dieser Auftrag kann nicht verlängert werden. Die Abgabe von Nebenangeboten ist nicht erlaubt.

 

7. gegebenenfalls die Zulassung von Nebenangeboten: Nähere Angaben in der Losbeschreibung.

 

8. Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Nähere Angaben in der Losbeschreibung.

 

9. die elektronische Adresse, unter der die Vergabeunterlagen abgerufen werden können oder die Bezeichnung und die Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt oder bei der sie eingesehen werden können: Die Vergabeunterlagen stehen digital über die Deutsche eVergabe zur Verfügung. Sie finden das Verfahren unter folgendem Link: www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/3312414b-4e5d-4ac7-b776-59283e5e92a1.

 

10. die Teilnahme- oder Angebots- & Bindefrist: Angebotsfrist Die Frist endet am 04.04.2025 um 11:50 Uhr. Bindefrist Die Bindefrist für abgegebene Angebote endet am 09.05.2025. .

 

11. die Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine allgemeinen Angaben.

 

12. die wesentlichen Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: 30 Tage nach Rechnungseingang.

 

13. die mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen: siehe Anlagen I-X Folgende Nachweise sind im Einzelnen zu erbringen: - Erklärung zur Insolvenz - Erklärung zu Verfehlungen - Erklärung zu Steuern - Erklärung zu Krankenkassen - Erklärung zu Berufsgenossenschaft - Erklärung zu Gewerbemeldung - Erklärung zu Berufsregister - Erklärung zu Referenzen - Erklärung zu Haftpflichtversicherung .

 

14. die Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: Nähere Angaben in der Losbeschreibung Sonstiges: keine Angaben Zeitpunkt der Publikation: 12.03.2025 - 14:00 Uhr

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 192519 vom 19.03.2025