Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
Überseeallee 1
20457 Hamburg
DE-20457 Hamburg
10.02.2025
a) Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Alter Steinweg 4
DE-20459 Hamburg
b) Vergabenummer: OBW - 009
c) Bekanntmachung Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle Bezeichnung Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vertreten durch ReGe Hamburg ProjektRealisierungsgesellschaft mbH Postanschrift Überseeallee 1 Ort 20457 Hamburg E-Mail E-Mail: andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de URL www.rege.hamburg.de
d) Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen Elektronisch über diese Vergabeplattform: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6G5M4V Postalische Angebote oder Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen
e) Bereitstellung der Vergabeunterlagen Elektronisch über diese Vergabeplattform: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6G5M4V/documents
f) Art und Umfang der Leistung In Oberbillwerder im Bezirk Bergedorf soll auf rund 118 Hektar Hamburgs 105. Stadtteil entstehen. Der im Auftrag der IBA Hamburg GmbH erarbeitete Masterplan sieht unter dem Leitbild der "Connected City für die Stadt von morgen" die Schaffung von ca. 7000 Wohneinheiten in 5 Quartieren vor. Durch ein zukunftsfähiges und komfortables Mobilitätskonzept soll langfristig ein niedriger Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) von 20 Prozent am Gesamtverkehr angestrebt werden. Die Äußere Erschließung des neuen Stadtteils für KFZ soll - östlich der vorhandenen S-Bahnstation Allermöhe als südöstliche Anbindung des Projektgebiets an den Rahel-Varnhagen-Weg mit Querungen des Nördlichen Bahngrabens und des Bahndamms erfolgen. Hierfür ist ein KFZ-Tunnel, ein Querungsbauwerk über den Nördlichen Bahngraben und die Verkehrsanlage der südöstlichen Anbindung geplant. - Als weiterer Bestandteil der Äußeren Erschließung ist westlich der vorhandenen S-Bahnstation Allermöhe ein Fußgängertunnel und ein Querungsbauwerk über den Südlichen Bahngraben geplant. Die ReGe hat mit der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende einen Geschäftsbesorgungsvertrag für das Projektmanagement (Projektsteuerung, Projektleitung) zur Planung, Genehmigung und Baudurchführung o.g. Maßnahmen geschlossen. Im Planungsgebiet besteht im Ergebnis der Gefahrenerkundung / Luftbildauswertung gemäß der Verordnung zur Verhütung von Schäden durch Kampfmittel allgemeiner Bombenblindgängerverdacht im Bahndamm und in (ehemaligen) Wasserflächen. Gegenstand der Ausschreibung sind: - Fußgängertunnel West inkl. Baubehelf - KFZ-Tunnel Ost inkl. Baubehelf - Querungsbauwerk Süd Die zu vergebenden Leistungen umfassen alle erforderlichen Planungsleistungen zur Ausräumung des Kampfmittelverdachts und/ oder zur Sicherstellung der Arbeitssicherheit sowie die Überwachung der Kampfmittelräumung. Für oben genannte Bauwerke ist die Vorplanung abgeschlossen. Die Planung o.g. Bauwerke erfolgt mit der BIM-Methodik. Der AN soll daher für diese Bauwerke die Leistungen ebenfalls in der BIM-Methodik erbringen. Die für die Herstellung der Bauwerke erforderlichen Baubehelfe und Baugrubenverbauten sind ebenfalls Gegenstand dieser Ausschreibung. Dies betrifft insbesondere die beiden Tunnelbauwerke.
g) Haupterfüllungsort Bezeichnung Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vertreten durch ReGe Hamburg ProjektRealisierungsgesellschaft mbH Postanschrift Überseeallee 1 Ort 20457 Hamburg Ergänzende / Abweichende Angaben zum Haupterfüllungsort Die Maßnahmen befinden sich im Bereich der Bahnstrecke Hamburg - Berlin in Hamburg, Bezirk Bergedorf jeweils westlich und östlich der S-Bahnhaltestelle Allermöhe.
h) Ausführungsfristen Bestimmungen über die Ausführungsfrist Mit der Leistung ist unverzüglich nach Vertragsschluss (Zuschlag) voraussichtlich am 01.03.2025 zu beginnen. Aus heutiger Sicht ist voraussichtlich von drei getrennten Räumkampagnen auszugehen. Die Räumarbeiten der 1. Kampagne sollen auf dem Bahndamm erfolgen. Es soll möglichst die angekündigte Sperrung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin für Generalsanierungsarbeiten im Zeitraum August 2025 bis April 2026 genutzt werden. Die Planungsleistungen der 1. Kampagne sind terminkritisch und sollen daher vorgezogen werden. Weitere Informationen, insbesondere zur 2. und 3. Kampagne entnehmen Sie bitte der Angebotsaufforderung.
i) Zuschlagskriterien Kriterium Gewichtung Honorar (Wertungssumme) 60 Punkte Leistungskonzept 20 Punkte Personalkonzept 20 Punkte Weitere Informationen zu den Zuschlagskriterien: Die Höchstpunktzahl (Summe aus Kriterium Honorar, Leistungskonzept und Personalkonzept) beträgt insgesamt 100 Punkte. Für das Kriterium Honorar (I.) kann eine Höchstpunktzahl von 60 Punkten erreicht werden. Das niedrigste Angebot wird mit 60 Punkten bewertet. Die Punktzahlen der darauffolgenden Angebote ergeben sich aus den relativen Honorarunterschieden im Vergleich zum niedrigsten Angebot. Die Wertungssumme setzt sich zusammen aus der Angebotssumme sowie den Bedarfspositionen mit dem Vordersatz gemäß Leistungsverzeichnis. Die Bedarfspositionen gehen zu 100% in die Wertungssumme mit ein. Die Auftragssumme ergibt sich aus der Angebotssumme (ohne Bedarfspositionen). Für das Kriterium "Leistungskonzept" reicht der Bieter mit seinem Angebot ein solches Konzept ein, in der er darstellt, wie er die Planungsaufgabe bewältigen wird und für Terminsicherheit der 1. Kampagne sorgen wird. Für das Kriterium "Personalkonzept" reicht der Bieter mit seinem Angebot ein solches Konzept ein, in der er darstellt, welche Mitarbeiter:innen die Aufgabe bearbeiten werden. Es soll dargestellt werden, welche Qualifikation und Berufserfahrung die Mitarbeiter:innen haben und welche Aufgabe sie wahrnehmen wollen. Der Bieter mit der höchsten erreichten Punktzahl erhält den Zuschlag. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Angebotsaufforderung.
j) Nebenangebote Nebenangebote werden nicht zugelassen.
k) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
l) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Zur Bestätigung werden auf Verlangen folgende Unterlagen vorgelegt: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in Berufsregister/Handwerksrolle/Industrie und Handelskammer. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (§ 33 UVgO) werden folgende Angaben im Eignungsvordruck gemacht: - Ich/Wir erkläre/n, über die zur Leistungsausführung erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten zu verfügen und auf Verlangen geeignete Unterlagen als Nachweis vorzulegen. - Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022-2024). Die Angaben sind auf Verlangen durch Vorlage geeigneter Unterlagen nachzuweisen. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Ich/Wir erkläre/n, über die erforderlichen personellen und technischen Mittel sowie ausreichend Erfahrung zu verfügen, um den Auftrag in der geforderten Qualität auszuführen. Zur Bestätigung werden auf Verlangen geeignete Unterlagen vorgelegt - Referenzen über vergleichbare Leistungen: Ich/Wir habe/n in den letzten drei Jahren vergleichbare Leistungen ausgeführt. Zur Bestätigung werden drei Referenznachweise aus den letzten drei Jahren vorgelegt, die mindestens die Art der Leistung, die Auftragssumme, den Zeitraum der Auftragsausführung und den Ansprechpartner angeben.
m) Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten Im Auftragsfall ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2,0 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 2,0 Mio. EUR nachzuweisen. Die Maximierung der der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen
n) Schlusstermin für den Eingang der Angebote 10.02.2025 um 12:00 Uhr Bindefrist des Angebots 10.03.2025
o) Zusätzliche Angaben Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6G5M4V