Titel | Fortschreibung des Landschaftsrahmenplanes für die Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 43 HOAI | |
Vergabeverfahren | Öffentliche Ausschreibung Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF) | |
Auftraggeber | Landkreis Nienburg/Weser Kreishaus am Schloßplatz 31582 Nienburg/Weser | |
Ausführungsort | DE-31582 Nienburg | |
Frist | 02.11.2015 | |
TED Nr. | 352280-2015 | |
Beschreibung | Abschnitt I:
I.1)Landkreis Nienburg/Weser Kreishaus am Schloßplatz 31582 Nienburg
Weitere Auskünfte erteilen: Theaterstraße 16 Rechtsanwalt Dr. Dietrich Borchert 30159 Hannover Deutschland E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de Fax: +49 51122007499 Internet: www.bbt-kanzlei.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Landkreis Nienburg/Weser Submissionsstelle, FD Service und Wahlen 31577 Nienburg/Weser Deutschland
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en) Umwelt
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber: Fortschreibung Landschaftsrahmenplan des Landkreises Nienburg/Weser.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12 NUTS-Code DE927
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Der Landschaftsrahmenplan für den Landkreis Nienburg/Weser (LRP) datiert aus dem Jahr 1996. Die dem Plan zugrunde liegenden Erfassungen sind 20 jahre alt und älter. Aufgrund dessen soll der LRP fortgeschrieben werden. Die Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI wurden bereits erbracht. Die Ergebnisse liegen in einer Entwurfsform vor, auf der die weitere Bearbeitung aufbauen soll. Auftragsgegenstand ist somit die Fortschreibung des Landschaftsrahmenplanes für die Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 43 HOAI sowie für zusätzliche besondere Leistungen bis Endfassung nach Beteiligungsverfahren. Insbesondere sind folgende, hier nur stichwortartig benannte Entwicklungen von maßgeblicher Bedeutung für die Fortschreibung:
— Änderungen im Naturschutzrecht: (neues Schutzgebietsregime für Natura 2000: FFH- und Vogelschutzgebiete Entwicklungen im Bereich des Artenschutzes, Veränderte Anforderungen im Zusammenhang mit der Eingriffsregelung Biodiversität/Lebensraumnetzwerke).
— Entwicklung anderer umweltbezogener Planungen insbesondere aufgrund von Anforderungen, die aus dem Europäischen Umweltrecht resultieren (Wasserrahmenrichtlinie, Lärmschutz)
— Erfordernis einer Strategischen Umweltprüfung (SUP); hieraus resultieren im Besonderen grundsätzlich neue Anforderungen an das Beteiligungsverfahren, die in Kap 3.1.3 vertiefend beleuchtet werden.
— Entwicklungen in der Regionalplanung (verstärkte Bindungswirkungen, erhöhte Abwägungserfordernisse, SUP). Weitere inhaltliche Anforderungen sind folgende Entwicklungen:
— Neue methodische Hinweise zur Erarbeitung des Landschaftsrahmenplans zu den Themen Boden und Wasser NLÖ 2004,
— Zunehmende Relevanz des Klimaschutzes: (NAWARO/CO Senken, Einfluss der Landnutzung als neuer Schwerpunkt),
— Zunehmend stärkere Thematisierung der Bedeutung von Kulturlandschaft/kulturhistorischer bedeutung (Landschaftskonvention der EU, analoge Entwicklung in der Regionalplanung), zudem soll im Zusammenhang mit der Fortschreibung eine Erfassung der nach § 30 BNatSchG geschützten Biotope sowie der nach § 22 NAGBNatSchG geschützten Wallhecken, Ödländer und sonstigen naturnahen Flächen erfolgen, um auf diese Weise erhebliche Synergieeffekte nutzen zu können. Auch die technischen Rahmenbedingungen haben sich in maßgeblicher Weise verändert. Aufgrund dessen sind auch zu diesem Aspekt (Durchführung einer Luftbildauswertung als Basis für die Biotoptypenabgrenzung) vertiefende Analysen erfolgt. Wesentlich sind:
— die zunehmende digitale Fachdatenhaltung der Grundlageninformationen (z. B. Bodendaten),
— die digitale Planbearbeitung und Kartographie sowie
— die digitale Datenhaltung beim LK Nienburg/Weser.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 71000000 Beschreibung: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
II.2.2) Angaben zu Optionen Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten:
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Keine.
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Gemäß HOAI.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen. Mit dem Ausdruck "Bewerber sind in den Vergabeunterlagen daher auch Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften gemeint. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat die in den Vergabeunterlagen genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben zu erbringen. Die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung der Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen: Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Teilnahmeantrag ist von der bbt Rechts- und Steuerkanzlei schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1. Angabe zum Bewerber bzw. sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft (Name, Rechtsform, Anschrift; Ansprechpartner mit Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse),
2. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz gemäß § 5 Abs. 5 h) VOF zu Art und Umfang der Teilleistungen sowie eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen, vorzulegen,
3. Erklärung der unabhängigen Durchführung freiberuflicher Leistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF,
4. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit gemäß § 4 Abs. 2 VOF,
5. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Ziffer a)-g) VOF,
6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 9 a)-e) VOF.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF über mindestens 1 000 000 EUR für Personenschäden sowie für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o.g. Deckungssumme pro Jahr betragen. Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014). Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren (2012, 2013, 2014) ersichtlich ist, gegliedert in:
— Führungskräfte/Büroinhaber,
— Architekten/Ingenieure, oder vergleichbar, gegliedert nach Fachdisziplin
— Mitarbeiter für technische und wirtschaftliche Aufgaben sowie
— sonstige Mitarbeiter. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist das jährliche Mittel der in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft darzustellen.
2. Technische Ausstattung des Büros (mind. ARC Gis 10)
3. Benennung des/der Projektverantwortlichen mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung und des/der stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall unter Darstellung:
a) Nachweis der Qualifikation,
b) Angabe zur Berufserfahrung in Jahren sowie
c) Benennung mindestens einer personenspezifischen, vergleichbaren Referenz innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2010), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt (Lanschaftsplanungsleistungen) vergleichbar ist, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Benennung der personenspezifischen, vergleichbaren Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Kurze Beschreibung des Projekts (Art der Planung, Lebensraumtypen/Biotoptypen, rechtlich zu beachtende Norm);
— Projektzeitraum;
— Angabe der während des Referenzzeitraums erbrachten Leistungen;
— Projektkosten;
— Angaben zur Einhaltung der Zeit- und Kostenvorgaben des Auftraggebers.
Hinweis: Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung mit aufgenommen.
4. Erfahrungsnachweis des Büros in Form der Benennung mindestens eines Referenzprojekts innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2010), welches im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt (Landschaftsplanungsleistungen) vergleichbar ist. Es können mehre Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Benennung der vergleichbaren Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Kurze Beschreibung des Projekts (Art der Planung, Lebensraumtypen/Biotoptypen, rechtlich zu beachtende Norm);
— Projektzeitraum;
— Angabe der während des Referenzzeitraums erbrachten Leistungen;
— Projektkosten;
— Angaben zur Einhaltung der Zeit- und Kostenvorgaben des Auftraggebers.
Hinweis: Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung mit aufgenommen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur/Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Ope minimum number 3 Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 3-stufigen Verfahren:1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.3. Bewerben sich mehr als drei geeignete Bewerbe, wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Es werden mindenstens drei Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Weitere Einzelheiten und die Bewertungsmatrix ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Reduction of the number ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 02.11.2015 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 02.11.2015 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben Der Teilnahmeantrag ist bei der bbt Rechts- und Steuerkanzlei schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag beim Landreis Nienburg/Weser einzureichen. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffasung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags die bbt Rechts- und Steuerkanzlei schriftlich (per E-Mail oder per Fax) darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft-, Arbeit und Verkehr Auf der Hude 2 21339 Lüneburg Deutschland Telefon: +49 4131151331 Fax: +49 4131152943
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 102 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass im Fall der Nichtabhilfe einer vom Bewerber erhobenen Rüge ein entsprechender bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft-, Arbeit und Verkehr Auf der Hude 2 21339 Lüneburg Deutschland Telefon: +49 4131151331 Fax: +49 4131152943
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 02.10.2015 | |
Veröffentlichung | Geonet Ausschreibung 134411 vom 09.10.2015 |