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Titel
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Sammlung und Beförderung von Rest-, Sperr- und Bioabfall
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VergabeverfahrenÖffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
AuftraggeberEVS Gesellschaft für Abfallwirtschaft mbH
Mainzer Straße 261-265
66121 Saarbrücken
AusführungsortDE-66121 Saarbrücken
Frist02.11.2015
TED Nr.339352-2015
Beschreibung

Abschnitt I:

 

I.1) EVS Gesellschaft für Abfallwirtschaft mbH (ABW GmbH)

Mainzer Str. 261-265

66121 Saarbrücken

Fax: +49 6815000308

 

E-Mail: vertragswesen@evs.de

Internet: www.evs.de

Internet: www.subreport.de/E78545751

 

I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers Einrichtung des öffentlichen Rechts

 

I.3) Haupttätigkeit(en) Abfallwirtschaft Umwelt

 

I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

 

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

 

II.1) Beschreibung

 

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber: Vergabe der Sammlung und Beförderung von Rest-, Sperr- und Bioabfall sowie der Gefäßgestellung und -bewirtschaftung.

 

II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung

 

Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 16 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Saarland. NUTS-Code DEC0

 

II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

 

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Der Auftraggeber vergibt den Auftrag zur Sammlung und Beförderung von Rest-, Sperr- und Bioabfall sowie der Gefäßgestellung und -Bewirtschaftung in 40 Kommunen des Saarlandes.

 

II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 90500000 Beschreibung: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen.

 

II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

 

II.1.8) Lose Aufteilung des Auftrags in Lose: ja

 

II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

 

II.2.2) Angaben zu Optionen

 

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Siehe Losbeschreibungen.

 

II.2.2) Angaben zu Optionen Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber ist berechtigt, die Laufzeit des Vertrags (für jedes Regionallos) um ein Jahr zu verlängern (einseitige Verlängerungsoption). Die Verlängerungsoption muss vom Auftraggeber spätestens bis zum 31. Dezember 2020 ausgeübt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Vertrag (für jedes Regionallos) um ein weiteres Jahr zu verlängern. Hierfür ist das Einverständnis beider Vertragsparteien erforderlich (beidseitige Verlängerungsoption). Diese beidseitige Verlängerung muss bis zum 30. Juni 2021 erklärt werden.

 

II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung

 

II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja Zahl der möglichen Verlängerungen: 2 Beginn der Bauarbeiten: Beginn 01.07.2016 Abschluss 30.06.2021 Angaben zu den Losen

 

Los-Nr: 1 Beschreibung Regionallos 1

 

1) Kurze Beschreibung Der Auftraggeber vergibt den Auftrag zur Sammlung und Beförderung von Rest-, Sperr- und Bioabfall sowie der Gefäßgestellung und -bewirtschaftung in Beckingen, Dillingen/Saar, Losheim am See, Nalbach, Schmelz, Wadern und Weiskirchen.

 

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 90500000

 

3) Menge oder Umfang Sammlung und Beförderung von 6 875 Mg Restabfall, 650 Mg Sperrabfall und 3 610 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 31.12.2016; von 13 018 Mg/a Restabfall, 1 299 Mg/a Sperrabfall und 7 308 Mg/a Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2017 bis 31.12.2020; von 6 509 Mg Restabfall, 650 Mg Sperrabfall und 3 654 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2021 bis 30.6.2021. Gefäßtauschvorgänge im Bereich MGB 120 l/240 l 2 437 Vorgänge/a, im Bereich MGB 770 l, 1 100 l, U 3,3 m und 5,5 m 31 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Bereitstellung von Schwerkraftschlössern für MGB 770 l/1 100 l 31 Stück/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.06.2021; Einbau der Schwerkraftschlösser für MGB 120 l/240 l 110 Vorgänge/a und für MGB 770 l/1 100 l 6 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Für die Fraktion Restabfall sind folgende Gefäße zu stellen: MGB 770 l 159 Stück, MGB 1 100 l 234 Stück, U 3,3 m 5 Stück, U 5,5 m 5 Stück. Darüber hinaus sind bei Festveranstaltungen Gefäße zu stellen.

 

4) Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags

 

5) Zusätzliche Angaben zu den Losen

 

Los-Nr: 2 Beschreibung Regionallos 2

 

1) Kurze Beschreibung Der Auftraggeber vergibt den Auftrag zur Sammlung und Beförderung von Rest-, Sperr- und Bioabfall sowie der Gefäßgestellung und -bewirtschaftung in Bous, Ensdorf, Großrosseln, Perl, Rehlingen-Siersburg, Saarwellingen, Schwalbach, Überherrn und Wallerfangen.

 

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 90500000

 

3) Menge oder Umfang Sammlung und Beförderung von 6 675 Mg Restabfall, 688 Mg Sperrabfall und 3 766 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 31.12.2016; von 12 655 Mg/a Restabfall, 1 377 Mg/a Sperrabfall und 7 624 Mg/a Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2017 bis 31.12.2020; von 6 328 Mg Restabfall, 689 Mg Sperrabfall und 3 812 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2021 bis 30.6.2021. Gefäßtauschvorgänge im Bereich MGB 120 l/240 l 2.671 Vorgänge/a, im Bereich MGB 770 l, 1 100 l, U 3,3 m und 5,5 m 39 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Bereitstellung von Schwerkraftschlössern für MGB 770 l/1 100 l 20 Stück/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021; Einbau der Schwerkraftschlösser für MGB 120 l/240 l 77 Vorgänge/a und für MGB 770 l/1 100 l 5 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Für die Fraktion Restabfall sind folgende Gefäße zu stellen: MGB 770 l 99 Stück, MGB 1 100 l 206 Stück, U 3,3 m 3 Stück, U 5,5 m 1 Stück. Darüber hinaus sind bei Festveranstaltungen Gefäße zu stellen.

 

4) Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags

 

5) Zusätzliche Angaben zu den Losen

 

Los-Nr: 3 Beschreibung Regionallos 3

 

1) Kurze Beschreibung Der Auftraggeber vergibt den Auftrag zur Sammlung und Beförderung von Rest-, Sperr- und Bioabfall sowie der Gefäßgestellung und -bewirtschaftung in Freisen, Illingen, Marpingen, Namborn, Nohfelden, Nonnweiler, Oberthal, Ottweiler, Schiffweiler und Tholey.

 

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 90500000

 

3) Menge oder Umfang Sammlung und Beförderung von 7 381 Mg Restabfall, 442 Mg Sperrabfall und 3 548 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 31.12.2016; von 13 996 Mg/a Restabfall, 884 Mg/a Sperrabfall und 7 181 Mg/a Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2017 bis 31.12.2020; von 6 998 Mg Restabfall, 442 Mg Sperrabfall und 3 591 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2021 bis 30.6.2021. Gefäßtauschvorgänge im Bereich MGB 120 l/240 l 2 522 Vorgänge/a, im Bereich MGB 770 l, 1 100 l, U 3,3 m und 5,5 m 23 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Bereitstellung von Schwerkraftschlössern für MGB 770 l/1 100 l 19 Stück/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021; Einbau der Schwerkraftschlösser für MGB 120 l/240 l 53 Vorgänge/a und für MGB 770 l/1 100 l 3 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Für die Fraktion Restabfall sind folgende Gefäße zu stellen: MGB 770 l 106 Stück, MGB 1 100 l 189 Stück, U 3,3 m 5 Stück, U 5,5 m 3 Stück. Darüber hinaus sind bei Festveranstaltungen Gefäße zu stellen.

 

4) Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags

 

5) Zusätzliche Angaben zu den Losen

 

Los-Nr: 4 Beschreibung Regionallos 4

 

1) Kurze Beschreibung Der Auftraggeber vergibt den Auftrag zur Sammlung und Beförderung von Rest-, Sperr- und Bioabfall sowie der Gefäßgestellung und -bewirtschaftung in Friedrichsthal, Heusweiler, Merchweiler, Püttlingen, Quierschied, Riegelsberg und Sulzbach.

 

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 90500000

 

3) Menge oder Umfang Sammlung und Beförderung von 7 166 Mg Restabfall, 750 Mg Sperrabfall und 3 547 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 31.12.2016; von 13 587 Mg/a Restabfall, 1 500 Mg/a Sperrabfall und 7 179 Mg/a Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2017 bis 31.12.2020; von 6 794 Mg Restabfall, 750 Mg Sperrabfall und 3 590 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2021 bis 30.6.2021. Gefäßtauschvorgänge im Bereich MGB 120 l/240 l 2 412 Vorgänge/a, im Bereich MGB 770 l, 1 100 l, U 3,3 m und 5,5 m 19 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Bereitstellung von Schwerkraftschlössern für MGB 770 l/1 100 l 35 Stück/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021; Einbau der Schwerkraftschlösser für MGB 120 l/240 l 134 Vorgänge/a und für MGB 770 l/1 100 l 2 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Für die Fraktion Restabfall sind folgende Gefäße zu stellen: MGB 770 l 169 Stück, MGB 1 100 l 183 Stück, U 5,5 m 3 Stück. Darüber hinaus sind bei Festveranstaltungen Gefäße zu stellen.

 

4) Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags

 

5) Zusätzliche Angaben zu den Losen

 

Los-Nr: 5 Beschreibung Regionallos 5

 

1) Kurze Beschreibung Der Auftraggeber vergibt den Auftraggeber zur Sammlung und Beförderung von Rest-, Sperr- und Bioabfall sowie der Gefäßgestellung und -bewirtschaftung in Bexbach, Blieskastel, Gersheim, Kirkel, Kleinblittersdorf, Mandelbachtal und Spiesen-Elversberg.

 

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 90500000

 

3) Menge oder Umfang Sammlung und Beförderung von 6 504 Mg Restabfall, 413 Mg Sperrabfall und 2 201 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 31.12.2016; von 12 333 Mg/a Restabfall, 827 Mg/a Sperrabfall und 4 455 Mg/a Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2017 bis 31.12.2020; von 6 167 Mg Restabfall, 414 Mg Sperrabfall und 2 228 Mg Bioabfall im Zeitraum vom 1.1.2021 bis 30.6.2021. Gefäßtauschvorgänge im Bereich MGB 120 l/240 l 2 032 Vorgänge/a, im Bereich MGB 770 l, 1 100 l, U 3,3 m und 5,5 m 39 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Bereitstellung von Schwerkraftschlössern für MGB 770 l/1 100 l 17 Stück/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.06.2021; Einbau der Schwerkraftschlösser für MGB 120 l/240 l 80 Vorgänge/a und für MGB 770 l/1 100 l 3 Vorgänge/a im Zeitraum vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2021. Für die Fraktion Restabfall sind folgende Gefäße zu stellen: MGB 770 l 93 Stück, MGB 1 100 l 183 Stück, U 3,3 m 4 Stück, U 5,5 m 1 Stück. Darüber hinaus sind bei Festveranstaltungen Gefäße zu stellen.

 

4) Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags

 

5) Zusätzliche Angaben zu den Losen

 

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

 

III.1) Bedingungen für den Auftrag

 

III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:

 

1. Stellung der Sicherheit: Sicherheit für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen des Auftragnehmers aus dem Vertrag ist in Höhe von 5 v. H. der Nettoauftragssumme des Jahres 2017 zu leisten. Sicherheit kann wahlweise durch Hinterlegung von Geld oder durch Bürgschaft geleistet werden. Der Auftragnehmer kann die einmal von ihm gewählte Sicherheit durch eine andere der vorgenannten ersetzen. Stellt der Auftragnehmer die Sicherheit für die Vertragserfüllung binnen 18 Werktagen nach Vertragsabschluss (Zugang des Auftragsschreibens) weder durch Hinterlegung noch durch Vorlage einer Bürgschaft, so ist der Auftraggeber berechtigt, Abschlagszahlungen einzubehalten, bis der Sicherheitsbetrag erreicht ist. Nach Abnahme und Erfüllung aller bis dahin erhobenen Ansprüche einschließlich Schadensersatz kann der Auftragnehmer verlangen, dass die Sicherheit für die Vertragserfüllung in eine Mängelansprüchesicherheit umgewandelt wird. Die Sicherheit wird nach beanstandungsfreier Leistungserbringung nach Ablauf der Vertragslaufzeit zurückgegeben.

 

2. Sicherheitsleistung durch Bürgschaft: Wird Sicherheit durch Bürgschaft geleistet, ist dafür das Formblatt „Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft“ des Vergabe- und Vertragshandbuchs für die Baumaßnahmen des Bundes (VHB) zu verwenden oder die Bürgschaftserklärung muss inhaltlich vollständig dem Formblatt des Auftraggebers entsprechen. Die Bürgschaft ist von einem:

 

— in den Europäischen Gemeinschaften oder

 

— in einem Staat der Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder

 

— in einem Staat der Vertragsparteien des WTO-Abkommens über das öffentliche Beschaffungswesen zugelassenen Kreditinstitut bzw. Kreditversicherer zu stellen. Die Bürgschaftsurkunden enthalten folgende Erklärung des Bürgen:

 

— „Der Bürge übernimmt für den Auftragnehmer die selbstschuldnerische Bürgschaft nach deutschem Recht.

 

— Auf die Einreden der Anfechtbarkeit und der Aufrechenbarkeit sowie der Vorausklage gemäß §§ 770, 771 BGB wird verzichtet. Der Verzicht auf die Einrede der Aufrechenbarkeit gilt nicht für unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Gegenforderungen des Hauptschuldners.

 

— Die Bürgschaft ist unbefristet; sie erlischt mit der Rückgabe dieser Bürgschaftsurkunde.

 

— Die Bürgschaftsforderung verjährt nicht vor der gesicherten Hauptforderung. Nach Abschluss des Bürgschaftsvertrages getroffene Vereinbarungen über die Verjährung der Hauptforderung zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer sind für den Bürgen nur im Falle seiner schriftlichen Zustimmung bindend.

 

— Gerichtsstand ist der Sitz der zur Prozessvertretung des Auftraggebers zuständigen Stelle“. Die Bürgschaft ist über den Gesamtbetrag der Sicherheit in nur einer Urkunde zu stellen.

 

III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:

 

III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

 

1. Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben.

 

— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist.

 

— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist.

 

— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.

 

— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

 

— Bietergemeinschaften müssen sich als solche auf der Vergabeplattform anmelden und registrieren, falls sie beabsichtigen, ein elektronisches Angebot abzugeben.

 

2. Bei beschränkter Ausschreibung werden Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmern gebildet haben, nicht zugelassen.

 

III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen: Darlegung der besonderen Bedingungen: In Abschnitt III der Bekanntmachung werden verschiedene Unterlagen und Angaben aufgeführt, die erforderlich sind, um am Vergabeverfahren teilzunehmen. Die Kopien und Eigenerklärungen sowie die Unterlagen und Angaben sind mit dem Angebot einzureichen oder auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen. Einreichung der Preisermittlung (Urkalkulation): Der Bieter bzw. Auftragnehmer hat auf Verlangen innerhalb 6 Kalendertagen die Preisermittlung (Urkalkulation) für die vertragliche Leistung dem Auftraggeber verschlossen zur Aufbewahrung zu übergeben. Dies gilt auch für Nachunternehmer. In der Kalkulation sind Investitions-, Personal- und Materialkosten, Wartungs- und Instandhaltungskosten und Betriebskosten sowie Verwaltungskosten darzustellen. Ferner sind die Ansätze für Wagnis und Gewinn aufzuführen. Die Urkalkulation wird geöffnet, wenn der Bieter im Rahmen der Wertung bzw. einer etwa erforderlichen Angebotsaufklärung keine nachvollziehbare Begründung für die wirtschaftliche Auskömmlichkeit seines Angebots abgibt sowie bei erforderlichen Nachverhandlungen im Laufe der Vertragsabwicklung. Der Auftraggeber teilt in diesen Fällen dem Bieter bzw. Auftragnehmer den Termin zur Öffnung der Urkalkulation 10 Kalendertage vor dem Öffnungstermin mit. Dem Bieter bzw. Auftragnehmer wird überlassen, zum Öffnungstermin zu erscheinen. Erscheint der Bieter bzw. Auftragnehmer zum vereinbarten Öffnungstermin nicht, so wird die Urkalkulation im Nichtbeisein des Bieters bzw. Auftragnehmers durch den Auftraggeber geöffnet. Die Urkalkulation wird danach wieder verschlossen. Die Urkalkulation wird nach Beendigung des Vertrages zurückgegeben. Regelungen bezüglich der Weitergabe an Unterauftragnehmer: Beabsichtigt der Bieter, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmen zu bedienen, muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsbereiche in seinem Angebot bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu dem von dieser bestimmten Zeitpunkt diese Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen. Die Weitergabe an nachträglich benannte Unterauftragnehmer bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers. Für die Ausführung des Auftrages gelten die besonderen Bedingungen im Gesetz Nr. 1798 über die Sicherung von Sozialstandards, Tariftreue und Mindestlöhnen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge im Saarland (Saarländisches Tariftreuegesetz – STTG) vom 6.2.2013 (Amtsblatt I 2013, 84). Der den Vergabeunterlagen beiliegende Mustervertrag zur Auftragsdatenverarbeitung ist vom künftigen Auftragnehmer nach Aufforderung durch den Auftraggeber vor Zuschlagserteilung zu unterschreiben.

 

III.2) Teilnahmebedingungen

 

III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

 

— Erklärung, dass kein Tatbestand der schweren Verfehlung bzw. keine Verurteilung oder Ordnungswidrigkeit nach § 21 SchwarzArbG SGB III oder nach § 5 Abs. 1 oder 2 Arbeitnehmerentsendegesetz vorliegen bzw. keine Eintragungen im Gewerbezentralregister nach § 150 a GewO vorliegt (Eigenerklärung). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.

 

— Erklärung, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt werden (Eigenerklärung – vgl. 633 Angebotsschreiben Ziffer 6).

 

— Erklärung, dass keine Verfehlungen im Sinne des § 6 (4) a.) bis g.) VOL/A-EG vorliegen (Eigenerklärung). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.

 

— Erklärung, dass keiner der Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A vorliegt (Eigenerklärung). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.

 

— Erklärung, dass das Unternehmen über eine Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung über mindestens 1 500 000 EUR pauschal pro Schaden und Jahr verfügt oder im Falle eines etwaigen Zuschlags vor Leistungsbeginn abschließt oder erweitert (Eigenerklärung).

 

— Benennung der/des verantwortlichen Ansprechpartner/s des Bieters gegenüber dem Auftraggeber (Eigenerklärung).

 

— Bezeichnung des Sitzes der zuständigen Verwaltung bzw. Geschäftsführung des Bieters (Eigenerklärung).

 

— Darstellung und Erläuterung der Unternehmensstruktur des Bieters (Muttergesellschaften, Niederlassungen) (Eigenerklärung). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.

 

— Aktueller Nachweis über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist (Eignungskriterium: Zuverlässigkeit). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diesen Nachweis für alle Mitglieder einzeln einzureichen.

 

III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

 

— Vorlage von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen des Unternehmens aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist, oder anderer geeigneter Nachweise zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (Eignungskriterium: wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diesen Nachweis für alle Mitglieder einzeln einzureichen.

 

— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (Eigenerklärung). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.

 

III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Referenzliste der bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Auftragswertes, des Leistungsumfangs (Menge), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber (Eigenerklärung). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.

 

— Erklärung, dass das Unternehmen über eine aktuelle Zulassung zum Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG oder über einen gleichwertigen Nachweis des Landes, in dem der Bieter ansässig ist, verfügt, das den für die Auftragsausführung notwendigen Umfang hat oder das auf den für die Auftragsausführung notwendigen Umfang im Zuschlagsfall bis 2 Wochen vor Auftragsbeginn erweitert wird (Eigenerklärung). Falls der notwendige Umfang zum Angebotszeitpunkt noch nicht besteht, ist dies dem Auftraggeber im Angebot anzuzeigen und dem Auftraggeber spätestens 2 Wochen vor Auftragsbeginn ohne Aufforderung das Zertifikat mit dem notwendigen Umfang zuzusenden. Im Falle eines gleichwertigen Nachweises ist dieser dem Auftraggeber mit dem Angebot zu benennen und auf Verlangen vorzulegen. Die folgenden Angaben sind für jedes Regionallos (R 1, R 2, R 3, R 4, R 5) gesondert unter Angabe des betreffenden Regionalloses zu erbringen:

 

— Angaben zum geplanten Standort des Betriebshofes der Fahrzeuge. Existiert dieser Standort bereits oder ist eine Neueinrichtung geplant (Eigenerklärung)?

 

— Restabfall: Angaben zum geplanten Fahrzeugeinsatz (Eigenerklärung):

 

a) Fahrzeugtyp (Heck- bzw. Seitenlader, Fest- bzw. Wechselaufbau);

 

b) Besatzung (Fahrer und Lader);

 

c) durchschnittliche Zuladung (Mg);

 

d) Fahrzeugeinsatztage (pro Jahr);

 

e) tägl. Einsatzzeit (Std.);

 

f) Wie viele Fahrzeuge sind für den Auftrag bereits vorhanden oder müssen neu angeschafft werden?

 

— Bioabfall: Angaben zum geplanten Fahrzeugeinsatz (Eigenerklärung);

 

a) Fahrzeugtyp (Heck- bzw. Seitenlader, Fest- bzw. Wechselaufbau);

 

b) Besatzung (Fahrer und Lader);

 

c) durchschnittliche Zuladung (Mg);

 

d) Fahrzeugeinsatztage (pro Jahr);

 

e) tägl. Einsatzzeit (Std.);

 

f) Wie viele Fahrzeuge sind für den Auftrag bereits vorhanden oder müssen neu angeschafft werden?

 

— Sperrabfall: Angaben zum geplanten Fahrzeugeinsatz (Eigenerklärung);

 

a) Fahrzeugtyp (Fest- bzw. Wechselaufbau);

 

b) Besatzung (Fahrer und Lader);

 

c) durchschnittliche Zuladung (Mg);

 

d) Fahrzeugeinsatztage (pro Jahr);

 

e) tägl. Einsatzzeit (Std.)

 

f) Wie viele Fahrzeuge sind für den Auftrag bereits vorhanden oder müssen neu angeschafft werden?

 

— Wie hoch kalkulieren Sie die Beförderungskosten in EUR/Mg für Restabfall bzw. Sperrabfall (getrennte Angaben) nach Abschluss einer Sammeltour zu einem Beförderungsziel in einer Entfernung von 0 km bis 10 km/10,01 km bis 20 km/20,01 km bis 30 km/30,01 km bis 40 km/40,01 km bis 50 km/50,01 km bis 60 km/60,01 km bis 70 km/70,01 km bis 80 km vom geografischen Ortsmittelpunkt (Eigenerklärung)?

 

— Kurze Beschreibung zum organisatorischen und zeitlichen Ablauf der Gefäßgestellung (MGB 770 l, MGB 1 100 l, U 3,3 m und U 5,5 m

 

) und der Gefäßbewirtschaftung (MGB 120 l bis U 5,5 m

 

) (Eigenerklärung). Der Auftraggeber behält sich unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsgebots vor, im Falle des Einsatzes von Unterauftragnehmern folgende Erklärung anzufordern:

 

— Referenzliste der bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Auftragswertes, des Leistungsumfangs (Menge), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber (Eigenerklärung). Eignungsnachweis für andere Unternehmen: Beabsichtigt der Bieter, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmen zu bedienen, muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsbereiche in seinem Angebot bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu dem von dieser bestimmten Zeitpunkt diese Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen.

 

III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

 

III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein

 

III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein

 

Abschnitt IV: Verfahren

 

IV.1) Verfahrensart

 

IV.1.1) Verfahrensart Offen

 

IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

 

IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

 

IV.2) Zuschlagskriterien

 

IV.2.1) Zuschlagskriterien 1. Angebotspreis Gewichtung 100

 

IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

 

IV.3) Verwaltungsangaben

 

IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 2015-051

 

IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags nein

 

IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 02.11.2015 - 09:59 Kostenpflichtige Unterlagen: nein

 

IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 02.11.2015 - 10:00

 

IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

 

IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch

 

IV.3.7) Bindefrist des Angebots bis: 31.03.2016

 

IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote Tag: 02.11.2015 - 10:00 Ort: Entsorgungverband Saar, 66121 Saarbrücken, Mainzer Straße 261-265, Submissionsraum.

 

Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

 

Abschnitt VI: Weitere Angaben

 

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

 

VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

 

Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

 

VI.3) Zusätzliche Angaben

 

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

 

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Vergabekammern des Saarlandes Franz-Josef-Röder-Straße 17 66119 Saarbrücken Deutschland E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de Telefon: +49 6815014994 Fax: +49 6815013506

 

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Fristen nach § 107 Abs. 3 GWB. Auf § 107 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich verwiesen. Um eine Korrektur einer Entscheidung im Vergabeverfahren zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage bzw. nach Versendung der Information per Fax oder auf elektronischen Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Antrag ist ferner unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 GWB, insbesondere § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

 

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 22.09.2015

VeröffentlichungGeonet Ausschreibung 134283 vom 28.09.2015