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Titel

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Fachgutachtens zur Niederschlagswasserbehandlung in Wiesbaden-Erbenheim

 

Gesucht wird ein Ingenieurbüro zur Erstellung eines Fachgutachtens zur Niederschlagswasserbehandlung für eine Straßenbaumaßnahme (ca. 4,1 ha) in Wiesbaden-Erbenheim im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld.

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabestelle

SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Konrad-Adenauer-Ring 11
65187 Wiesbaden

Ausführungsort

DE-65187 Wiesbaden

Frist

03.09.2026

Beschreibung

Verhandlungsvergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb (Liefer- / Dienstleistung)
HAD-Referenz-Nr.: 16/39370
Vergabenummer/Aktenzeichen: 2026-VV-mTW-SEG-Ostfeld-Nwb.

1. Auftraggeber (Vergabestelle) / Zuschlagserteilung:
Offizielle Bezeichnung: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH als Entwicklungsträger und Treuhänder gemäß § 167 Baugesetzbuch (BauGB) für die LHW
Konrad-Adenauer-Ring 11
65187 Wiesbaden
Deutschland (DE)
Telefon: +49 6112623930
Fax: +49 61126239319
E-Mail: vergabe@wibau-wiesbaden.de
digitale Adresse (URL): https://www.wibau-wiesbaden.de
URL zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen/Angeboten: https://www.had.de

2. Art der Vergabe: Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb gemäß UVgO.

3. Form, in der Teilnahmeanträge/Angebote einzureichen sind:
elektronisch
in Textform
mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
mit qualifizierter/m Signatur/Siegel

5. Bezeichnung des Auftrags: Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Ostfeld, Wiesbaden; Erstellung eines Fachgutachtens zur Niederschlagswasserbehandlung für eine Straßenbaumaßnahme im Gebiet der Landeshauptstadt Wiesbaden (Hessen)
Vergabenummer/Aktenzeichen: 2026-VV-mTW-SEG-Ostfeld-Nwb
Art des Auftrags: Dienstleistung
Art und Umfang der Leistung: Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Ostfeld, Wiesbaden; Erstellung eines Fachgutachtens zur Niederschlagswasserbehandlung für eine Straßenbaumaßnahme im Gebiet der Landeshauptstadt Wiesbaden (Hessen)

ALLGEMEINES

In der Landeshauptstadt Wiesbaden, Gemarkung Erbenheim wird ein Bebauungsplan aufgestellt, um einen zentralen Behördenstandort für das Bundeskriminalamt zu schaffen. Für die im Bebauungsplan dargestellte Straßen ist ein Fachgutachten zur Behandlung von Niederschlagswasser zu erstellen.

Es handelt sich um:

  • eine Straßenbaumaßnahme mit einer Grundfläche von ca. 4,1 ha mit Fahrspur, Geh- und Radweg sowie einem 3 m breiten begleitenden Grünstreifen,
  • die Errichtung von einem bzw. mehreren Kreisverkehren zur Anbindung des Plangebiets an die B455 und die Berliner Straße in Erbenheim,
  • die Neuanlage eines versiegelten Wirtschaftsweges für Landwirtschaft, Fahrrad- und Fußgängerverkehr mit einer Grundfläche von ca. 2.500 m².

Eine kartographische Darstellung ist Anlage 1 zu entnehmen.

ZIEL DES AUFTRAGS

Ziel dieses Auftrags ist die Erstellung eines hydrologisch-hydraulischen und wasserwirtschaftlichen Fachgutachtens zur Behandlung, Bewirtschaftung und Ableitung des anfallenden Niederschlagswassers für eine geplante Straßenbaumaßnahme im Stadtgebiet Wiesbaden.

Das Gutachten dient als Grundlage für:

  • das Bauleitplanverfahren,
  • die wasserrechtliche Bewertung und Genehmigung,
  • die weitere Entwurfs- und Ausführungsplanung.

Ziel ist die ortsnahe Bewirtschaftung des Niederschlagswassers gemäß § 55 Abs. 2 WHG (Versickerung/Verdunstung vor Ableitung).

GRUNDLAGEN DER BEARBEITUNG

Die Erstellung des Fachgutachtens erfolgt unter Berücksichtigung folgender Grundlagen:
Vorgaben der ELW und des Umweltamts Wiesbaden Fachgutachten Regenwasser inkl. Starkregenvorsorge, Stand 26.06.2024, Anlage 2
Die aktuellen Regelwerke zur Behandlung und Verwertung von Niederschlagswasser sind einzuhalten.
Die technischen Regelwerke sind mit den zuständigen Behörden abzustimmen:

  • DWA-M 102, DWA A 102-2
  • DWA-M 153
  • DWA-M 178
  • DWA-A 138-1
  • DWA-A 117
  • DWA-A 118
  • DIN 1986-100
  • DIN 1989-1
  • Hessischer Leitfaden Immissionsbetrachtung (bei Einleitung in Gewässer)
  • WHG §55 Abs. 2, HWG §37 Abs. 4
  • BauGB §1a Abs. 5, §9 Abs. 1 Nr. 14, 16 und 20
  • Abwassersatzung Wiesbaden (§11)

Niederschlagsdaten sind auf Basis der aktuellen KOSTRA-DWD-Daten zu verwenden. Die Wahl des Bemessungsregens (z. B. Blockregen, Modellregen) ist zu begründen.

Als Arbeitsgrundlagen werden vom Auftraggeber bereitgestellt:

  • Lagepläne, Entwurfspläne, DGM, Kanalbestandspläne, ggf. Bodengutachten, Gutachten zur Niederschlagswasserbehandlung der angrenzenden Bauflächen sowie weitere auftragsrelevante Fachgutachten (Freiflächenplanung, Verkehrsuntersuchung, etc.)
  • Anlage 1: Übersichtsplan Neubau Straßenverkehrsfläche, 03.06.2026
  • Anlage 2: Vorgaben der ELW und des Umweltamts Wiesbaden Fachgutachten R Regenwasser inkl. Starkregenvorsorge, Stand 26.06.2024
  • Anlage 3: Rahmenbedingungen (Formblatt, in der Überschrift Anlage1),
  • Anlage 4: Maßnahmenkatalog (Formblatt, in der Überschrift Anlage 2).

LEISTUNGSUMFANG

Das Ingenieurbüro hat ein vollständiges Fachgutachten zu erarbeiten, das folgende Leistungsbestandteile umfasst:

  • Bestandsaufnahme und Grundlagenanalyse
  • Datenermittlung und Berechnung
  • Berichterstellung
  • Termine und Beratung
  • Kick-Off-Termin (digital ca. 2 h): innerhalb von 2 Wochen nach Beauftragung zur Vorstellung der Planung und Vermittlung von Hintergrundinformationen durch den Auftraggeber, zur Vorstellung der Bearbeitungsmethodik und Klärung der Rahmenbedingungen gemäß Anlage 3 sowie zur Abstimmung der zu prüfenden Maßnahmen aus Anlage 4
  • Vorstellung der (Zwischen-) Ergebnisse einschließlich Vorstellung der Endergebnisse gegenüber Auftraggeber und beteiligten Fachbehörden, digital 2 h
  • Bearbeitung von Stellungnahmen aus Beteiligungsverfahren (Sichtung fachbezogener Stellungnahmen der frühzeitigen Beteiligung, der Öffentlichkeits- und Trägerbeteiligung nach §3(1) und §4(1) BauGB sowie nach §3(2) und §4(2) BauGB ggf. nach §4a Abs. 3 BauGB; fachliche Bewertung; Erarbeitung Abwägungsvorschläge). Kontingent für laufende fachliche Beratung des AG, Teilnahme an Abstimmungsterminen (digital und/oder in Präsenz inkl. Vor- und Nachbereitung, 20 d)
  • Optional: Ein Präsenztermin in Wiesbaden (ca. 2 h) inkl. An- und Abfahrt

Vorgesehene Bearbeitungsphasen:

  • Beginn der Bearbeitung voraussichtlich Mitte November 2026
  • Kick-Off-Termin: innerhalb von 2 Wochen nach Beauftragung.
  • Erstellen eines Berichtsentwurfs gemäß LV 4.3.1: ca. 6 Wochen nach Bearbeitungsbeginn, voraussichtlich Ende Dezember 2026
  • Abstimmung und Einarbeitung der Anmerkungen des Auftraggebers sowie der beteiligten Fachämter
  • Endfassung des Gutachtens: voraussichtlich Mai 2027

Änderungswünsche aus der Abstimmung sind zeitnah einzuarbeiten.
Für detaillierte Informationen siehe Anlage 02a (LV_Entwässerungsgutachten).

Produktschlüssel (CPV):
70110000 Baulanderschließung
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71313000 Umwelttechnische Beratung
71319000 Gutachterliche Tätigkeit
Ort der Leistung: Wiesbaden
NUTS-Code: DE714 Wiesbaden, Kreisfreie Stadt.

6. Unterteilung in Lose: nein.

7. Nebenangebote: Nebenangebote sind nicht zugelassen.

8. Ausführungsfrist:
Beginn: 30.11.2026
Ende: 31.05.2027.

9. Bereitstellung/Anforderung der Teilnahmewettbewerbs-/Vergabeunterlagen
Teilnahmewettbewerbs-/Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19fc76f249a-4661b8029a3d25a0.

10. Ablauf der Teilnahmeantragsfrist: 03.09.2026 10:00 Uhr.

11. Sicherheitsleistungen: siehe Vergabeunterlagen.

12. Zahlungsbedingungen: siehe Vergabeunterlagen.

13. Unterlagen zum Nachweis der Eignung: Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers:

  • Teilnahmeantrag (TNA), vollständig ausgefüllt und unterschrieben
  • ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage TNA)
  • ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Anlage TNA)
  • Aussagekräftige Unternehmensdarstellung (TNA, Ziff. 5.2.a)
  • Aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister; nicht älter als 01.01.2026 (TNA, Ziff. 5.2.b)
  • Eigenerklärung zu § 123 GWB - Zwingende Ausschlussgründe, § 124 GWB - Fakultative Ausschlussgründe, Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen gem. HVTG, Eigenerklärung zur Bekämpfung von Schwarzarbeit (TNA, Ziff. 5.2.c)
  • Gesamtumsatz innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre sowie Gesamtumsatz innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre für Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Hier: Fachgutachten zur Niederschlagswasserbehandlung. Mindestkriterium: Der gemittelte Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre aus vergleichbaren Leistungen muss mindestens 20.000 € betragen. (TNA, Ziff. 5.3.a)
  • Angaben zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 1.500.000 € für Personenschäden sowie 1.000.000 € für Sach- und Vermögensschäden (TNA, Ziff. 5.3.b)
  • Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte des Bewerbers, insbesondere der für das Projekt verantwortlichen Bearbeiter (gem. § 32 Abs. 1 Satz 2 UVgO) einschließlich dem Nachweis der Qualifikation und einschlägigen Erfahrungen der verantwortlichen Mitarbeiter in Bezug auf vergleichbare Projekte (TNA, Ziff. 5.4.a).
  • Kenntnisse im Wasserrecht (WHG, HWG, kommunale Regelwerke) können nachgewiesen werden (TNA, Ziff. 5.4.b).
  • Sicherstellung der deutschsprachigen Projektbearbeitung und Abstimmung ist gewährleistet (TNA, Ziff. 5.4.c).
  • Referenzen 1-2 (TNA, Ziff. 5.4.d): Wir bitten Sie, uns zwei vergleichbare Referenzprojekte, aus dem Bereich Regenwasserbewirtschaftung im Kontext der Siedlungswasserwirtschaft aus den letzten sieben Jahren einzureichen. Anzugeben sind zwingend Planungskosten, Größe des Planungsgebiets, Projektzeitraum, Auftraggeber sowie eine Kurzbeschreibung (in Anlehnung an § 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Auch zulässig ist es, Auftraggeberbestätigungen im Sinne des § 46 VgV (in Anlehnung) einzureichen. (Es ist je Referenz eine Kurzbeschreibung von max. zwei DIN-A4 Seiten sowie eine Beschreibung der Projektbeteiligten nachzuweisen)

Mindestkriterien für den Bewerber:
Der namentlich zu erwähnende verantwortlich Projektleiter muss folgende Mindestkriterien vorweisen:

  1. Abgeschlossenes Hochschulstudium (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar) im Bereich Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau/Wasserwirtschaft, Umweltingenieurwesen, Bauingenieurwesen mit wasserwirtschaftlicher Vertiefung oder vergleichbar.
  2. Mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung in der Niederschlagswasserbewirtschaftung bzw. Entwässerungsplanung

Es ist möglich, dass derselbe Projektleiter mehrere Referenzen des Bewerbers bearbeitet hat.

  • jährliches Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten:
  • davon: jährliches Mittel der beschäftigten Führungskräfte (gem. § 33 Abs. 1 UVgO) (TNA, Ziff. 5.4.e)
  • Unteraufträge (gem. § 34 Abs. 1 UVgO) (TNA, Ziff. 5.4.f)
  • Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen. (TNA, Ziff. 5.5.a).

14. Zuschlagskriterien
Kriterium Gewichtung
1 Konzeption / Herangehensweise 60,00
2 Honorar 40,00.

15. Sonstige Informationen:

Die LHW hat die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (SEG) als Entwicklungsträger und Treuhänder gemäß § 167 Baugesetzbuch (BauGB) mit der Durchführung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld beauftragt. Auftraggeber des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens ist die SEG (Entwicklungsträger und Treuhänder der Landeshauptstadt Wiesbaden für die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Ostfeld). Die LHW ist gegenüber den jeweiligen Auftragnehmern weisungsbefugt.

Die SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (SEG) ist eine städtische Gesellschaft. Als kommunales Unternehmen ist sie ein Komplettdienstleister für die regionale Immobilien-Branche. Derzeit gliedert sich die SEG Wiesbaden in vier Geschäftsbereiche: Städtebauliche Projektentwicklung, Bauträgertätigkeit, Immobilienmanagement und Stadterneuerung.

Der Teilnahmeantrag sowie die späteren Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen.

Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform, möglichst über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail an vergabe@wibau-wiesbaden.de unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen abgewickelt.

Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3 (soweit geeignet) höchstens jedoch 5 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

Die Auswahl der Bieter erfolgt bei Vollständigkeit der nach Ziffer 13 vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen, insbesondere der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu erbringenden Leistung sowie der in der Bewertungsmatrix genannten Kriterien. Im Falle, dass mehrere Bewerber die Anforderungen gleichermaßen erfüllen, wird gelost.

Die Erläuterung zu den Zuschlagskriterien ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Informationen zum weiteren Verfahren:
2-Stufiges Verfahren:
1. Teilnahmewettbewerb (TW).
2. Angebotsphase

In Anlehnung an § 21 UVgO hat die Vergabestelle sämtliche für dieses Vergabeverfahren relevanten Unterlagen bereits zum Zeitpunkt der Bekanntmachung vollständig bereitgestellt.

Hierbei finden Sie die Vergabeunterlagen getrennt nach:

  • Teilnahmewettbewerb und
  • Angebotsphase

Wir bitten darum, von Fragen zu Unterlagen der Angebotsphase im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes Abstand zu nehmen. Nachdem im Teilnahmewettbewerb zunächst die Eignung überprüft wird, wird es im Rahmen der Angebotsphase ausreichend Gelegenheit geben, Fragen zu den Unterlagen der Angebotsphase zu klären.

Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung in Anlehnung an § 77 VgV grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird. Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen. Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote prüfen.

Die Vergabestelle behält sich gem. § 12 Abs. 4 Satz 2 UVgO die Möglichkeit vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere Verhandlung zu erteilen.

Sollte es zu Präsentations-/Verhandlungsgesprächen kommen, so sollen diese im Laufe des Monats Mai 2025 stattfinden.

Die Vergabestelle behält sich in Anlehnung an § 17 Abs. 12 VgV vor, bei den Verhandlungen in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren.

Verwendung der Vergabeunterlagen:
Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet.

nachr. HAD-Ref.: 16/39370
nachr. V-Nr/AKZ: 2026-VV-mTW-SEG-Ostfeld-Nwb.

16. Weitere Anforderungen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz:
siehe Ziffer 13 sowie Vergabeunterlagen (TNA, Ziff. 5.2c)
Tag der Veröffentlichung in der HAD: 03.08.2026

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 204785 vom 05.08.2026