Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Stadt Remseck am Neckar Dezernat I Fachgruppe Zentrale Dienste, IuK
Marktplatz 1
71686 Remseck am Neckar
DE-70378 Sonnenhof
20.01.2025
00776266-2024
1. Stadt Remseck am Neckar Dezernat I Fachgruppe Zentrale Dienste, IuK
Marktplatz 1
DE-71686 Remseck am Neckar
1.1 Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Stadt Remseck am Neckar E-Mail: hesslinger@klotzundpartner.de Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1 Verfahren Titel: L1140 Neubau Westrandstraße und Neckarbrücke Remseck Beschreibung: Die Stadt Remseck am Neckar liegt nordöstlich der Stadtgrenze von Stuttgart im Land Baden-Württemberg und gehört zum Mittelbereich Ludwigsburg/Kornwestheim innerhalb des Oberzentrums Stuttgart und zur Metropolregion Stuttgart. Remseck am Neckar ist mit rund 26.000 Einwohnern große Kreisstadt. Die Maßnahme „Westrandstraße Remseck am Neckar“ befindet sich im Ortsteil Neckarrems, am westlichen Ortsrand vom Ortsteil Neckargröningen und östlich vom Ortsteil Aldingen. Sie liegt im Bereich des Landesstraßennetzes mit regionaler Verbindungsfunktion entlang den zwei Hauptrichtungen: 1. L1140/L1142 zwischen dem Mittelzentrum Waiblingen und dem Mittelzentrum Ludwigsburg und 2. L1100 zwischen Stuttgart (Mühlhausen) und Marbach am Neckar. Beide Hauptrichtungen sind durch eine hohe Verkehrsnachfrage geprägt. Im Bereich der Neckarquerung bei Neckargröningen bündelt sich der Verkehr und es überlagern sich sowohl innerörtliche Verkehre als auch Durchgangsverkehr. Die Stadt Remseck am Neckar und das Regierungspräsidium Stuttgart planen gemeinsam den Bau der Westrandstraße und Westrandbrücke im Zuge der Landesstraßen L1100, L1140, L1142 und L1197. Ziel der Planung ist es, das hohe Verkehrsaufkommen des innerörtlichen Verkehrs und des Durchgangsverkehrs besser zu bündeln und die aktuellen Stausituationen mit hohen Zeitverlusten an den bestehenden Knotenpunkten zu verringern. Dazu wird sowohl die Ausbauvariante betrachtet als auch Varianten, die eine neue Neckarbrücke vorsehen, um die bestehenden Landesstraßen und den Hauptverkehrsknoten zu entzerren und in Richtung Westen zu verschieben. Dazu wurde der Prognose-Nullfall und 6 Varianten, inklusive der Ausbauvariante betrachtet. Kennung des Verfahrens: 54ff4ef2-d339-4428-8ba3-94dffc3d08d6 Interne Kennung: 2433 Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2.1.2 Erfüllungsort Land, Gliederung (NUTS): Ludwigsburg (DE115) Land: Deutschland
2.1.4 Allgemeine Informationen Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vgv -
2.1.6 Ausschlussgründe Rein innerstaatliche Ausschlussgründe: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gemäß §123 GWB - Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gemäß §124 GWB - Eigenerklärung über die Durchführung der freiberuflichen Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen (§ 73 Abs. 3 VgV) - Eigenerklärung zum Mindestlohn (MiLoG) - Eigenerklärung zu Russlandsanktionen - 5. EU-Sanktionspaket (BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022) - Eigenerklärung zur Vermeidung von Interessenskonflikten gemäß § 6 VgV.
5. Los
5.1 Los: LOT-0001 Titel: L1140 Neubau Westrandstraße und Neckarbrücke Remseck Beschreibung: Umweltverträglichkeitsstudie inkl. Biotoptypenkartierung, FFH-Vorprüfung, Landschaftspflegerischer Begleitplan, Artenschutzbeitrag, Vorprüfung zur WRRL und weitere besondere Leistungen Interne Kennung: 2433_UFB
5.1.1 Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros Optionen: Beschreibung der Optionen: Optionale Leistungen: siehe Vergabeunterlagen
5.1.2 Erfüllungsort Land, Gliederung (NUTS): Ludwigsburg (DE115) Land: Deutschland
5.1.3 Geschätzte Dauer Datum des Beginns: 01/05/2025 Enddatum der Laufzeit: 31/12/2026
5.1.4 Verlängerung Der Erwerber behält sich das Recht vor, zusätzliche Käufe vom Auftragnehmer zu tätigen, wie hier beschrieben: - Die Ergebnisse der weiteren Planung wird erst die Notwendigkeit der optionalen Leistungen festlegen. - Die Scoping Unterlage wird nur benötigt, wenn das Vorhaben UVP-Pflichtig wird.
5.1.6 Allgemeine Informationen Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten. Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7 Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 Eignungskriterien Kriterium: Art: Eignung zur Berufsausübung Bezeichnung: Befähigung zur Berufsausübung Beschreibung: § 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB i. V. m. § 44 Abs. 1 VgV: Eigenerklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ist mittels Angaben zur Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats oder auf andere Weise. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftrags-vergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt. Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Bezeichnung: Berufshaftpflichtversicherung Beschreibung: § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung über den Bestand einer Berufshaftpflichtversicherung: Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 3.000.000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 1.500.000 EUR Deckungssumme für Sachschäden mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden. Das Kriterium ist ein Ausschlusskriterium. Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Bezeichnung: Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt. Beschreibung: Über folgende Ausstattung muss der Bewerber verfügen: Die Planung ist digital durchzuführen. Ein Datentransfersystem zur Projektkommunikation zwischen AN, AG und sonstigen Dritten (Da-tenserver) ist nachzuweisen. Für den Datenaustausch wird der „Leitfaden Entwurf, Stand 04-2016“ des Regierungspräsidiums Stuttgart vertraglich vereinbart. Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Bezeichnung: Anzahl Beschäftigte Beschreibung: § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und § 46 Abs. 3 Nr. 1 + 8 VgV - Anzahl Beschäftigte: Das jährliche Mittel der in den letzten drei Jahren (2021 - 2023) Beschäftigten (Teilzeitbeschäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden) im o. g. Tätigkeitsbereich inkl. der Führungskräfte betrug: >= 3 Beschäftigte = 50 Punkte / < 3 = 0 Punkte. Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Punkte, genau): 50 Kriterium: Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Bezeichnung: § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und § 46 Abs. 3 Nr. 1 + 8 VgV: Unternehmensreferenzen Beschreibung: Eigenerklärung zu drei Referenzprojekten im Straßenbau mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderung, bei denen die im Folgenden genannten Leistungen unter Beachtung der deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer Regelungen erbracht wurden. Für jedes Referenzprojekt ist ein Projektdatenblatt (je max. 2 DIN A4-Seiten) mit prüfbare Angaben zu allen Inhalten der Projektmerkmale und Mindestbedingungen sowie dem Ansprechpartner des Auftraggebers inklusive Kontaktdaten einzureichen. Mindestbedingungen Referenzprojekte: - Referenzprojekt 1: Referenz Straßenbauprojekt (Autobahnen, Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen) mit Streckenplanung und Knotenpunkten, für das ein Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) erstellt wurde. - Referenzprojekt 2: Referenz Straßenbauprojekt (Autobahnen, Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen) mit Streckenplanung und Knotenpunkten, für das eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) erstellt wurde. - Referenzprojekt 3: Referenz Straßenbauprojekt (Autobahnen, Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen) mit Streckenplanung und Knotenpunkten. - Umweltfachliche Beiträge müssen nach den Richtlinien der Straßenbauverwaltung (RLBP, RUVS, FFH-VP Leitfaden, RE 2012, …) und des BNatSchG erstellt sein. - Die Projekte müssen mindestens in die Honorarzone II gemäß § 31 / Anlage 1.1.2 HOAI 2021 eingeordnet sein. - Abschluss der LPH 4 ab dem 01.01.2019 und vor Einreichungsfrist dieses Teilnahmeantrags. Bewertungsmatrix für Projektmerkmale Referenzprojekt: - Referenzprojekt 1: Zusätzlicher umweltfachlicher Beitrag: Artenschutzbeitrags (ASB) = 100 Punkte. - Referenzprojekt 1: Untersuchungsraum LBP >= 150 ha = 100 Punkte / < 150 ha = 50 Punkte. - Referenzprojekt 2: Zusätzlicher umweltfachlicher Beitrag: Biotoptypenkartierung = 100 Punkte. - Referenzprojekt 2: Untersuchungsraum UVS >= 150 ha = 100 Punkte / < 150 ha = 50 Punkte. - Referenzprojekt 1 ODER 2: Zusätzlicher Umweltfachlicher Beitrag: FFH-VP erstellt (geht nur einmal in die Wertung ein) = 50 Punkte. - Referenzprojekt 3: Umweltfachlicher Beitrag: Erstellung Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie = 100 Punkte. - Referenzprojekt 1 ODER 2 ODER 3: Planung in Gebieten mit ökologisch bedeutsamen Strukturen und Schutzgebieten (geht nur einmal in die Wertung ein) = 25 Punkte. Bonuspunkte (bis zur Maximalpunktzahl aller Referenzprojekte): - Referenzprojekt 1 = Referenzprojekt 2 = 50 Punkte. - Erstellung eines UVP-Berichts nach § 16 UVPG = 25 Punkte. Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Punkte, genau): 575 Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5 Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10 Zuschlagskriterien Kriterium: Art: Preis Bezeichnung: Honorar Beschreibung: Der Preis (in €, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes. Die Wertungssumme (in €, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme. Für die Angebotswertung wird der Preis (in €, netto) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: - 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preis. - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. - Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. - Die Punktermittlung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 30 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Personelle Projektorganisation Beschreibung: Das vorgesehene Projektteam (Erfahrung und Qualifikation) und die Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams sind vorzustellen. Wie ist dieses Team innerhalb des Unternehmens verankert? Die Organisation der Vertretung (Urlaub, Krankheit, etc.) ist zu erläutern (Der AG setzt eine aktive Rolle des stellvertretenden Projektleiters im Projekt voraus). Die langfristige Verfügbarkeit der einzelnen Personen aus dem Team ist darzulegen (Personaleinsatzplan / Kapazitätsplan). Darzustellen ist die Sicherstellung der angemessenen Reaktionszeiten (auf Mails / Telefonate oder notwendige Vor-Ort-Termine) während der Planungs- und Ausschreibungsphase und während der Bauphase. Darstellung der Integration anderer an der Planung fachliche Beteiligter + deren Darstellung der Sicherung zum ausreichenden Informationsaustauschzwischen den verschiedenen Bearbeitern im Büro und zwischen den übrigen am Projekt beteiligten Personen. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 20 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Qualifikation und Erfahrung der Projektverantwortlichen Beschreibung: Die vorgesehenen Projektverantwortlichen haben anhand eines eigenen vergleichbaren Referenzprojektes die für das anstehende Projekt notwendige Qualifikation und Erfahrung darzustellen, insbesondere im Hinblick auf die Kosten- und Termineinhaltung. Mindestbedingung an die Qualifikation des Projektleiters: nachweislich mind. 10 Jahre aktive Projektleitungserfahrung. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 35 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Projekteinschätzung und Projektabwicklung Beschreibung: Einschätzung der projektspezifischen Rahmenbedingungen und Risiken mit Darstellung der geplanten Herangehensweise an das konkrete Projekt sowie die Herangehensweise an die typischen Problemstellungen. Benennung projektspezifischer Risiken / Störungen und Vorschläge zur Vermeidung dieser. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 15
5.1.11 Auftragsunterlagen Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch Internetadresse der Auftragsunterlagen: www.subreport.de/E44579524
5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe Verfahrensbedingungen: Sicherheitsüberprüfung ist erforderlich Beschreibung: Ab 30.000 € Auftragswert: Abfrage über Eintragung in Wettbewerbsregister. Bedingungen für die Einreichung: Elektronische Einreichung: Erforderlich Adresse für die Einreichung: www.subreport.de/E44579524 Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch Elektronischer Katalog: Nicht zulässig Varianten: Nicht zulässig Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 20/01/2025 15:00:00 (UTC+1) Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, keine Unterlagen nachzufordern. Auftragsbedingungen: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich Aufträge werden elektronisch erteilt: ja Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: § 43 Abs. 2 + 3 VgV: Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. In den Bewerbungsunterlagen sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft anzugeben, eines davon ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Im Falle der Angebotslegung wird die Bewerbergemeinschaft zur Bietergemeinschaft. Im Falle der Zuschlagserteilung wird die Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischen Haftung tätig. Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der aktuell gültigen Fassung. Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf §160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein; (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht; (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß §134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
5.1.15 Techniken Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe TED eSender: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
8. Organisationen
8.1 ORG-0001 Offizielle Bezeichnung: Stadt Remseck am Neckar Registrierungsnummer: Leitweg-ID 08-A9537-57 Postanschrift: Marktplatz1 Stadt: Remseck Postleitzahl: 71686 Land, Gliederung (NUTS): Ludwigsburg (DE115) Land: Deutschland Kontaktperson: Klotz und Partner GmbH - Frau Daniela Hesslinger-Rupp E-Mail: hesslinger@klotzundpartner.de Telefon: +49 71118744-20 Internetadresse: www.stadt-remseck.de Rollen dieser Organisation: Beschaffer
8.1 ORG-0002 Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe Registrierungsnummer: 08-A9866-40 Postanschrift: Durlacher Allee 100 Stadt: Karlsruhe Postleitzahl: 76137 Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122) Land: Deutschland Kontaktperson: Referat 15 E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de Telefon: +49721926-8730 Fax: +49721926-3985 Rollen dieser Organisation: Überprüfungsstelle
8.1 ORG-0003 Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI) Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83 Stadt: Bonn Postleitzahl: 53119 Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22) Land: Deutschland E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de Telefon: +49228996100 Rollen dieser Organisation: TED eSender
11. Informationen zur Bekanntmachung
11.1 Informationen zur Bekanntmachung Kennung/Fassung der Bekanntmachung: a7331a41-a9db-4a60-b226-fdff18efed6a - 01 Formulartyp: Wettbewerb Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung Unterart der Bekanntmachung: 16 Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 16/12/2024 08:20:46 (UTC+1) Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
11.2 Informationen zur Veröffentlichung Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 776266-2024 ABl. S – Nummer der Ausgabe: 246/2024 Datum der Veröffentlichung: 18/12/2024